Tiefe Wunden

Tiefe Wunden

Preis: EUR 8,95

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Kundenbewertungen

Kurz und bündig.Für mich war das ein echt gutes Buch. Habe es im Urlaub gelesen.
Ich wede mir noch weiter Taunuskrimi von Nele Neuhaus holen. -- guter Deutscher Krimi
...da ich persönlich auch einen Faible für den Themenkomplex Drittes Reich, 2. Weltkrieg und Vertreibung habe. Zum Inhalt des Buches möchte ich mich aber nicht weiter äußern.

Da dies meine erste Rezension bei Amazon ist, kurz zu meiner Person: Ich bin keine Leseratte und lese (nicht Berufliches) eigentlich nur im Urlaub. In den vergangenen Jahren habe ich die David Hunter Krimis von Simon Beckett gelesen, ergänzt durch Andreas Franz und Sebastian Fitzek. Soviel zu meinem "Geschmack". Da es in diesem Jahr von David Hunter nichts neues gab und mich "Der Augensammler" nicht so angesprochen hatte, habe ich gesucht... und "Tiefe Wunden" gefunden. Ein Krimi mit dem für mich interessanten Themenkomplex Drittes Reich, 2. Weltkrieg und Vertreibung, noch dazu mit (im weitesten Sinne) hessischen Lokalkolorit (meiner Heimat): Treffer. Und was für einer! Mich hat das Buch gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite! Natürlich gibt es viele Charaktere, die man sich irgendwie ordnen muss. Aber dafür liest man ja auch einen Krimi, bei dem man mitdenken will und gefordert ist. Zuviele sind das nicht. Auch gehört eine sorgfältige Schilderung der Polizeiarbeit für mich zu einem (guten!) Krimi dazu. Es erhöht in jedem Fall die Glaubwürdigkeit, für die auch eine schlüssige Story entscheidend ist. Und eine solche liegt bestimmt vor! Klischees kommen zwar vor, schaden aber sicher nicht. Und kleine Unstimmigkeiten - in welchem Krimi gibt es die nicht. Schmeichelt es uns "Hobbykriminologen" nicht mitunter, wenn wir mal eine kleine Unstimmigkeit in der Story aufdecken...
Lediglich der "Showdown" ist etwas zu dick aufgetragen, das hätte das Buch nicht gebraucht. Aber zuviele Seiten oder langatmige Textpassagen hat das Buch nicht. Ich habe es in vier Tagen (nur abends) gelesen und auch nach vier Tagen hängt es mir immer noch nach und ich denke über die Schicksale der Protagonisten nach.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich keine Seite bereut habe, was in der Hauptsache aber wohl an der Verknüpfung der guten Krimistory mit dem o. g. Themenkomplex liegt. Aber auch ansonsten gefällt mir Nele Neuhaus' Stil sehr gut - "Schneewittchen muss sterben" und "Mordsfreunde" sind schon bestellt. Mal sehen... aber egal wie das ausgeht, "Tiefe Wunden" würde ich jederzeit wieder lesen! Vielen Dank, Nele Neuhaus, für die hervorragend in einen Krimi verpackte, mich sehr bewegende Geschichte!
Ich möchte mir einen kleinen Kommentar zu einer vorherigen "Rezension" erlauben: "...als Zeitvertreib auf dem Fahrrad im Fitnessstudio gelesen." und "Danach habe ich den Rest des Buches nur noch kurz überflogen, bis ich endlich fertig war." Das kann man sich dann auch sparen und ist so sicher keine gute Basis für eine hilfreiche Rezension... Und zu ElBingeroso: er ist nicht der leibliche Onkel... ;-) -- Mich fesselt das Thema auch drei Tage später noch...
Dieses Buch war in einem 3er-Set, dass ich hier erworben habe dabei.
Anfangs hat es vielversprechend angefangen, doch schon nach kurzer Zeit ging es rapide bergab.
Für meinen Geschmack gab es viel zu viele Charaktere, was auf Dauer sehr anstrengend ist wenn man sich sowieso nur schwer Namen merken kann. Dazu kommt, dass keine der Charaktere wirklich interessant war.
Die meißte Zeit passiert nichts wirklich spannendes, da sich alles immer nur im Kreis dreht.
Eigentlich wollte ich ab der Hälfte das Buch schon beenden, da ich aber die Hoffnung hatte das vielleicht doch noch etwas passiert, habe ich es als Zeitvertreib auf dem Fahrrad im Fitnessstudio gelesen.
Passiert ist trotzdem nicht viel, dafür war ich aber über die Auflösung der Morde leicht postitv überrascht, wobei das die vorherigen 350 Seiten nicht rechtfertigt!
Danach habe ich den Rest des Buches nur noch kurz überflogen, bis ich endlich fertig war. -- Ein wirklich langweiliger Krimi
Nele Neuhaus kann man getrost als Shooting-Star der deutschen Krimiszene bezeichnen.
Ihre Bücher sind zwar im Taunus angesiedelt, fallen aber weniger durch provinzielle Eigenheiten als durch komplexe Handlungsbögen auf.

Das ist auch bei dem dritten Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff so.
Dieses Mal haben sie es mit mehreren Toten zu tun, die Geheimnisse teilen, die lange zurückliegen.
Es beginnt mit dem Tod Goldbergs, einem 92-jährigen Holocaust-Überlebenden. Bei der Obduktion findet sich eine Blutgruppentätowierung, die auf eine Mitgliedschaft bei der SS hindeutet. Tatsächlich stürzt Goldbergs Identität wie ein Kartenhaus zusammen, aber das ist nur der Anfang. Denn die Ermittler finden schnell heraus, das alle Fäden bei der Industriellengattin Vera Kaltensee und ihrer schrecklich netten Familie zusammenlaufen...

Dieser Kriminalroman hat es in sich: Neben einer Reihe von Toten und fast noch mehr Motiven spinnt Nele Neuhaus ein dichtes Netz aus Nebenschauplätzen und -handlungen.
In dieser Fülle von Ermittlungsansätzen verlieren selbst Bodenstein, Kirchhoff und das K11 von Zeit zu Zeit den Überblick und das mag auch dem Leser zuweilen so gehen.
Trotzdem hat die Autorin die Leser immer wieder schnell am Wickel, denn sie versteht sich auf plastische Schilderungen und das Halten von Spannung.

Dennoch wäre an einigen Stellen weniger mehr gewesen. Der Clan derer von Kaltensees ist schon unsympathisch genug -- da hätte sie sich doch die eine oder andere Macke sparen können. Ein ganz kleines bisschen ist "Tiefe Wunden" auch klischeebehaftet, doch das ist schnell verziehen, denn unterhalten kann Nele Neuhaus so gut, wie derzeit kaum eine deutsche Krimischriftstellerin.
Gut gefällt mir auch, wie sie die Balance hält zwischen Polizeiarbeit und Privatleben ihrer so real wirkenden Ermittler.

Zurecht sind Nele Neuhaus Krimis heiße Ware...


-- Komplexer Kriminalroman mit winzigen Schwächen!
Nachdem ich "Schneewittchen muss sterben" (auch von Nele Neuhaus) gelesen hatte, war ich begeistert vom Schreibstil der Autorin und habe mir folglich "Tiefe Wunden" gekauft.

Eins gleich vorweg. So richtig hat mir das Buch dann doch nicht gefallen. Die Story an sich ist zwar immer noch recht spannend erzählt, wäre jedoch mit 100 Seiten weniger ausgekommen. Die Ermittlungsarbeiten der Kripo-Beamten Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein samt ihren Kollegen werden für meinen Geschmack etwas zu ausführlich beschrieben. Am meisten gestört haben mich die vielen Namen. Die Autorin bringt so viele Figuren in die Geschichte ein, dass ich mich mehr als einmal gefragt habe: "Wer war jetzt nochmal der oder die...?". Daher muss man schon sehr aufmerksam lesen, um nicht den Faden zu verlieren.

Fazit:
Gutes Buch, aber aufgrund der vielen Charaktere ein wenig verwirrend. -- Wer war jetzt nochmal ... ???

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