Grabkammer: Roman

Grabkammer: Roman

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Als die Polizisten drei Schrumpfköpfe aus einem Hohlraum hinter den Mauern eines Bostomer Privatmuseums ziehen, wird Josephine Pulcillo schwindelig. Nicht, dass die junge – und verdammt gutaussehende! – Ägyptologin noch nie Schrumpfköpfe gesehen hätte. Und auch der Umstand, dass neben den zwei traditionell hergestellten Menschenmumien eine von der rituellen Norm abweicht, lässt sie nicht erbleichen. Erschrocken ist sie erst, als die Ermittler eine Zeitung aus dem Innern ziehen: Sie stammt aus ihrem Heimatort und aus ihrem Geburtsjahr. Die Vergangenheit, so scheint es, holt Josephine Pulcillo unaufhörlich ein…

Der falsche Schrumpfkopf ist nicht der erste grausige Fund, der die Polizistin Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles in dem mysteriösen und verwahrlosten Museum erwartet: Zuvor entpuppte sich auch eine korrekt nach den Maßgaben des alten Ägypten mumifizierte, in deren Mundhöhle eine Münze eingenäht worden war, als Werk eines sehr modernen, gerissenen und wahnsinnigen Mörders. Und dann wird im Kofferraum von Josephine Pulcillo auch noch eine Moorleiche gefunden, der zuvor beide Beine gebrochen worden waren…

Stück für Stück entwickelt Grabkammer der US-amerikanischen Bestseller-Autorin Tess Gerritsen die geheimnisvolle Biografie Josephine Pulcillos, die mit ihrer Mutter schon seit Jahrzehnten ihre Identitäten wechselt. Als Pulcillo spurlos verschwindet, führt die Spur die Ermittler zu einem raffinierten Mörder, der mit der Vergangenheit seine ganz spezielle Rechnung offen hat. Auch wenn Grabkammer wegen eines etwas öden Einleitungskapitels erst ab Kapitel 2 so richtig in Fahrt kommt, lässt die Spannung danach nicht mehr nach. Nervenkitzel also von der vierzehnten bis zur letzten Seite! – Stefan Kellerer

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