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Heureka (mit Tomte Aufnäher)
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Thees Uhlmann ist ohne Zweifel einer der besten und stilistisch interessantesten deutschsprachigen Songwriter, auch wenn sein Schaffen immer wieder qualitativen Schwankungen unterworfen ist. Heureka, das neue Album seiner Band Tomte klingt über weite Strecken seltsam zaghaft und weit weniger zupackend als noch der vor zwei Jahren erschienene Longplayer Buchstaben über der Stadt. Das liegt mit Sicherheit nicht an den beiden neuen Mitgliedern Simon Frontzek (Keyboards) und Nikolai Potthoff (Bass), die Oliver Koch und Timo Bodenstein ersetzten, und die einen guten Job machen. Uhlmann hat es zwar nicht verlernt mit bewegender Euphorie über die für ihn wichtigen und bewegenden Themen zu singen, siehe Songs wie "Wie sieht's aus in Hamburg?" oder das in seiner Zerbrechlichkeit absolut betörende "Es ist so dass du fehlst", aber irgendwie scheint er mit leicht angezogener Handbremse unterwegs zu sein. Tomte halten sich auf Heureka weitgehend an bewährte und erprobte Muster, was in manchen Momenten, zum Beispiel bei "Der letzte grosse Wal", sehr schön sein kann, aber zwischendurch immer wieder zu gepflegter Langeweile führt. Nummern wie " & ich Wander" oder "Du bringst die Stories (Ich bring den Wein)" sind eine Spur zu berechenbar ausgefallen und lassen jedes Überraschungsmoment vermissen. Damit bewegen sich Tomte zwar immer noch weit über dem Durchschnitt, aber an frühere Großtaten kann man damit nicht ganz anknüpfen. Das Schöne und Tröstliche dabei ist aber, dass bereits beim nächsten Album wieder alles ganz anders sein kann und das macht schließlich die Qualität von wirklich großen Bands aus. -- Norbert Schiegl |  |
| Kundenbewertungen: | |
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| Bestes Tomte Album - Eines der besten Alben in 2008 | |
|  | Lange habe ich mir vorgenommen, mal eine Rezension zu schreiben und nun muss es einfach sein. Nachdem ich andere (eher schlechte) bei Amazon gelesen habe und auch einige Kritiken (z.B. im ME) muss ich nun einfach loswerden, wie großartig dieses Album ist. Die Songs gehen sofort ins Ohr ohne auf Dauer zu nerven. Man hört sie und hat sofort das Gefühl sie seit Jahren zu kennen. Das finde ich sehr selten (eigentlich seit den "Spatzen und Tauben" von Kettcar nicht mehr). "Heureka" ist wohl schon jetzt meine meistgespielte CD des Jahres. "Der letzte große Wal" ist ein echter Anwärter auf die beste Single 2008. Weitere Anspieltipps sind "Wie sieht's aus in Hamburg", "Voran Voran" (in beiden Versionen, die schnelle - Song 13 - gefällt mir sogar noch besser) und vor allem "Nichts ist so schön...". Tolle Texte, sehr gute Musik - ein perfektes Album und erstmals knapp besser als Kettcar (Sylt). Freue mich Tomte mit diesem Album live zu sehen.
| |  | Man mag von Tomte denken, was man will.
In meinen Augen versteht niemand als Thees Uhlmann es besser, alltäglichen Liebeskummer in glare, kantige Texte zu pressen. Diese passen irgendwie nicht immer in das Schema der Songs, aber dadurch machen sie die eingängigen Melodien zu etwas besonderem!
Für deutsche Texte untypische Dramatik, irgendwie klugscheißend, aber dermaßen nah dran an mir dass ich regelrecht mitfühle. Ich laufe mit ihm durch die warme Nacht. Ich spüre, dass jemand, der mir sehr fehlt, manchmal hinter mir steht. Und ich höre mir die Stories an (und hab den Wein gebracht...).
Für mich eines der besten Alben dieses Jahres. Nach zwei Wochen in meinem Wechsler im Auto höre ich die Titel 4-10 wie aus einem Stück geschnitzt durch und finde sie jedes mal besser. Danke dafür.
| | Na siehste, es geht doch! | |
|  | Bisher bestand ein Tomte-Album für mich aus 2-3 großartigen Songs und viel Füllmaterial. Das hat sich mit Heureka schlagartig geändert.
Songs wie Heureka, Der letzte große Wal oder Küß mich wach, Gloria würden problemlos auf ein so bahnbrechendes Album wie U2s "War" passen (diese Feststellung ist keine Beleidigung, sondern ein Lob!).
Voran, voran ist der beste Songs, den Coldplay nie geschrieben haben (ok, das war eine Beleidigung ;-) ). Bei Wie ein Planet gucken die großartigen Limbeck um die Ecke und & ich wander hört und fühlt sich an wie 9 Monate Gebärmutter: Sicher, warm, geborgen, sorglos.
Höhepunkt des Albums ist jedoch der Hidden Track, den Tomte nutzen, um sich (mal wieder) selbst zu covern. Aus Voran, voran wird dann plötzlich eine Emo-Pop-Hymne, wie man sie nur Bands wie Samiam oder Solea zutrauen würde. Grandios!
| | Zuviel Hype und zuwenig geile Songs | |
|  | TOMTE muss einfach gut sein, das dachte ich mir vor dem Kauf der neuesten CD. Sie sind ja auch gut, aber Uhlmanns Gesang wirkt nach dem großartigen "Buchstaben über der Stadt"-Album erstaunlicherweise arg verschlechtert. Ein großer Sänger wirdf er nie werden, das sagt er ja selbst. Aber hier heult und jault er für meinen Geschmack auf eine seltsam nervige Art und Weise. Das ist ein echter Rückschritt. Zudem sind die Songs nicht so packen die zuvor, die Arrangements zu gewöhnlich und die Texte gehen komischerweise kaum ins Ohr. "Der letzte große Wal" ist da die Ausnahme und für mich das Prunkstück dieses Albums. Davon hätte es mehr geben dürfen. Sie können es noch, aber sie haben am Ziel deutlich vorbei geschossen.
| |  | Dieses Album taugt zu Interpretationen im Deutsch-Leistungskurs der gymnasialen Oberstufe wie die meisten Alben der Hamburger Schule,mit Rock'n Roll hat das wenig zu tun. Ich vermisse den proletarischen Charme eines Udo Lindenbergs die melancholische Agressivität eines Rio Reisers oder die miimalistische Verschrobenheit der Bleibenden Schaeden. Nur etwas für hartgesottene Fans der eben zitierten Einrichtung.Rock'n Roll ist woanders- auf der Schule für schwer erziehbare, verhaltensauffällige Tagträumer.
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