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WIND PC 2723 ATOM N270 2048MB 320GB DVD-DL I945GSE+ICH7-M Suse Linux 10.0
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | WIND PC 2723 / ATOM N230 / 2GB / 320GB / DVD-DL / Intel GMA 950/ Suse Linux 10.1 |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Der Hauptgrund, warum ich mir diesen Mini-PC gekauft habe, war eigentlich der Stromverbrauch. Also lediglich eine Ergänzung zu meinem großen PC, weil man für Internet und Office nicht mehr braucht. Und ich muss sagen ich bin positiv überrascht. Diese kleine schwarze Box steht meinem Großen (P4 3Ghz, 1,5 MB RAM, noch mit alten IDE Bus) bei den Standardanwendungen in nichts nach. Jedenfalls nicht "gefühlt". Ein Benchmark könnte evtl etwas anderes aussagen. Ich finde ihn auch sehr leise. Er ist nicht lauter, als ein Aquarienaußenfilter.
Einen Kritikpunkt gibt es aber leider doch. Das Handbuch ist nur ein dünnes Heft. Die Information wie man von CD starten kann findet man dort nicht! Für die, die es wissen wollen: Beim Start "F11" drücken, dann kommt ein Menu wo man die Startquelle wählen kann. Diese Info habe ich im Netz bei den "Wind Notebooks" gefunden.
Ob und wie man ins BIOS kommt habe ich noch nicht heraus gefunden. Hatte bis jetzt aber auch noch keinen Bedarf.
Von dieser Kleinigkeit mal abgesehen, bekommt man für sein Geld einen schönen Wohnzimmer-PC, der die Aufgaben, die man an so einen Zwerg stellt, locker bewältigt!
| |  | .......aber eine nahezu perfekte Lösung für das kleine Büro. Ich habe den PC jetzt seit ca. 2 Wochen in Betrieb. Hier mein Eindruck:
Der MSI WIND PC 2723 N230/2048MB/320GB/Suse 10.0 (MS-6496 Barebone) besticht durch eine äußerst solide Verarbeitung. Das Gerät ist schwer und wirkt hochwertig. Anschlüsse sind reichlich vorhanden. 6 x USB 2.0, davon zwei vorne. Ein Multicardreader und ein LAN Anschluss, ausreichend Soundkarten Ein- und Ausgänge bis zu 7.1 Channel Mode - sofern man so was im Büro überhaupt benötigt. Das optische Laufwerk ist ein handelsübliches 3,5 Zoll Gerät und kein Notebook Slim-DVD, so dass man es deshalb auch für kleines Geld im Bedarfsfall austauschen kann.
Apropos Austausch: Dem Gerät liegt eine ausführliche Beschreibung bei, wie es zerlegt wird, wie es innen aussieht, und wie man einzelne Komponenten austauschen, bzw. Speicher aufrüsten oder eine Flash-Card einbauen kann.
Der PC ist für Büroanwendungen, sowie Internet ausreichend dimensioniert. Bei allem, was darüber hinausgeht, tut er sich weh. Meines Erachtens liegt das aber nicht am Arbeitsspeicher von immerhin 2 GB, sondern eher am Atom N230 Prozessor, der halt nicht so leistungsstark ist. Subjektiv habe ich den Eindruck, dass unsere Notebooks mit Core 2 Duo Prozessoren schneller arbeiten und einigen Aufgaben besser gewachsen sind. Trotzdem kann man mit dem Wind PC locker CDs kopieren oder z.B. mithilfe des Programms Audiograbber CDs einlesen und in MP3 umwandeln. Lediglich beim Kopieren bzw. Reauthoren von DVDs wird's eng. Da braucht er sehr lange und wenn man fatalerweise gleichzeitig ein zweites Programm wie z.B. Outlook aufruft, hängt er sich nicht selten auf.
Das Betriebsgeräusch ist relativ leise. Man hört ab und zu die Festplattenzugriffe. Der Lüfter läuft immer gleichmäßig. Sicherlich werden sich einige User daran stören. Ich selbst kenne wesentlich lautere PCs und kann deshalb gut damit leben. Witzig sind die Piepstöne nach dem Einschalten, die für mich keine Ähnlichkeit mit BIOS-Piepstönen haben und die sich nahezu nach jeder Installation eines Programms ändern. Ich habe noch keine Systematik dahinter erkennen können. Erst recht weiß ich nicht, was sie zu bedeuten haben. Und es scheint auch kein Hinweis auf irgendwelche Fehler zu sein. Vielleicht kann mir das ja irgendwann mal jemand erklären.
Die Softwareausstattung ist auf das Allernötigste beschränkt, d.h. es ist ein Linux 10.1 vorinstalliert, welches man beim erstmaligen Systemstart einrichten muss. Da ich eher ein Linux-Dummy bin, habe ich da wahrscheinlich auch gleich etwas falsch gemacht. Ich habe nämlich auf Benutzernamen und Passwort verzichtet. Leider fragte das Programm aber bei jedem Start genau danach. Ich habe also dieses Linux nicht zum Laufen gebracht. Bevor ich aber die mitgelieferte Programm-CD einlegte und Linux erneut installierte, versuchte ich es erst mal mit Windows XP-Home. Eigentlich wollte ich den PC ja sowieso mit XP betreiben. XP ließ sich wie gewohnt problemlos aufspielen. Dabei sah ich, dass die Festplatte werksseitig in 6 oder sogar 8 Partitionen aufgeteilt war! Wozu auch immer das gut sein sollte. Aber wie schon gesagt, ich verstehe nichts von Linux und vielleicht ist das da ja so. Mit der ebenfalls zum Lieferumfang gehörigen Treiber-CD konnten sämtliche Komponenten des PCs korrekt eingerichtet werden. Der PC läuft einwandfrei und alle installierten Programme funktionieren bestens.
Was fehlt ist lediglich eine WLAN-Karte. Zugegebenermaßen bin ich kein Freund fest eingebauter Karten bei feststehenden Geräten. Denn falls es mit dem Empfang nicht klappt muss man sich für die Kiste einen komplett neuen Aufstellungsort suchen. Und USB-WLAN Sticks gibt es ja schon ab 15 Euro. Ich benutze übrigens den Assmann Digitus, weil der als USB-Kabel eine biegsame Peitsche hat, so dass das ganze auch noch ordentlich aussieht. Und wer unbedingt Bluetooth braucht, auch da gibt es ab 5 Euro Adapter.
Fazit: Wer nichts mit aufwendigen Spielen, Videobearbeitungsprogrammen etc. am Hut hat, erhält ein vollwertiges Gerät, das alle an es gestellten Aufgaben hervorragend bewältigt.
Deshalb: Ganz klare Kaufempfehlung!
Nachtrag vom 22.10.08:
Mittlerweile habe ich festgestellt, dass der Prozessor wirklich sehr lahm ist. Das Umwandeln einer CD in MP3 dauert ca. doppelt so lange wie mit einem alten AMD Sempron 3000+, was ja eigentlich auch lediglich ein Büro-PC ist. Also bitte keine Wunder erwarten. Gehn tut alles, aber mit Abstrichen. Trotzdem bleibe ich bei meiner Kaufempfehlung als reiner Office / Internet PC für das kleine Büro.
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