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Love,War,and the Ghost of Whitey Ford
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Groß geworden im Umfeld von Ice-T, wurde Erik Schrody alias Everlast als Frontmann der prolligen, bierseligen HipHop-Party-Band House Of Pain zum Star. Das ist Geschichte, wenn der mit viel Edelmetall überhäufte Grammy-Gewinner in die Rolle des Whitey Ford schlüpft, dann hat der Kriegsgegner auch auf Love, War And The Ghost Of Whitey Ford ein Ohr für die taumelnde amerikanische Mittelschicht, den White Trash und zeigt kein Verständnis für verlogene Politiker. Möchte am liebsten einen ?Stone In My Hand? nehmen ob all des politischen Unfugs, der einen nur noch wütend machen kann. Doch wo Hass herrscht, muss es auch Liebe in all seinen Formen geben, und so zeigt sich Everlast von einer liebeskranken, melancholischen Seite, die bereit ist, zu verletzen und auch verletzlich ist. Passend dazu ist Love, War And The Ghost Of Whitey Ford einmal mehr ein musikalischer Tuschkasten, der von Rock-Rap über Soul, Blues bis zu akustischem Folk reicht. Ein wenig erinnert das an die Schubladenverweigerung eines Michael Franti, an dessen Fähigkeit, komplexe Zusammenhängen und gesellschaftliche Strömungen in klar verständlichen Worten darzustellen. Bleibt noch ein Song zwischen den stampfenden Beats und kargen Balladen, zwischen Pomp und Askese: ?Folsom Prison Blues?, die Coverversion des Klassikers von Johnny Cash. Everlast baut den Song mit Hilfe von DJ Muggs (Cypress Hill) komplett um, schiebt tragende Teile des Superhits ?Jump Around? von House Of Pain ein und wird sich für diesen diskussionswürdigen, musikalischen Todesmut bestimmt so manche Klatsche einfangen. Ein Erfolg wird das Lied trotzdem. -- Sven Niechziol |  |
| Kundenbewertungen: | |
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| Anders und besser als Vieles | |
|  | Das neue Album (Nummer 4 läßt man Forever Everlasting beiseite) ist anders, wie seine Vorgänger auch, in seiner Mischung aus Hip Hop, Rock, Country und was Erik Schrody eben gerade einfiel. Und besser als vieles weil jeder Song, ob langsam ("Friend") oder tanzbar ("Folsom Prison Blues"), authentisch rüber kommt. Letztgenannter Track ist ein J.Cash Cover das zeigt wie gut die Mashup-Projekte funktionieren können wenn nur der richtige Mann an den Reglern sitzt (hier DJ Muggs). Das Album ist mit 3 Bonus-Tracks erhältlich und man sollte sich genau diese Version mit 19 Tracks zulegen da jeder der Songs ("Saving Grace" ist der Titelsong der gleichnamigen TV-Serie, "My Medicine" Demo der Snoop Dogg / Everlast-Collabo und "Maybe" eine alternative Version des White Trash Beautiful Songs) wirklich gut ist. Das Album insgesamt ist durchweg gelungen und verdient gekauft zu werden.
| |  | schon der titel zeigt auf, dass whitey ford nicht mehr den blues singt! vorbei ist es mit "gute laune" und pfeifend auf schönes wetter warten. everlast versteht es vortrefflich auch dem letzten zu zeigen, dass die welt nicht "eitel-sonnenschein" sondern ein grosses gewitter aufgezogen ist. bewusst verzichtet er auf stuecke die zum traeumen und zuruecklehnen einladen. die scheibe lebt, erklaert und resuemiert. in seiner ganzheitlichkeit betrachtet ist dieses album das ausdrucksvollste was er jemals produziert hat. aufgrund der sorgfaeltig gewaehlten mixture der stile ist es ihm hervorragend gelungen durchaus schwierige themen mittels ansprechender musik an ein breites klientel zu transportieren. wie gewohnt beeindruckend stellt sich seine metaphorik dar. besondere erwaehnung verdient hier die persiflage an "des kaisers neue kleider". alles in allem eine sehr gelungene arbeit.
| | Solides Rockalbum, mehr leider nicht | |
|  | Everlast bietet mit dieses Album leider wenig neues und nur soliden Rock. Die Texte sind teils politisch (Kill the emperor/ Naked/ Garde of Stone), teils über die Liebe, aber, und das findet man in den wenigsten Alben, meist von sehr guter, durchdachter Qualität. Jedoch vermisse ich von Everlast das, was mir in seine anderen Alben immmer sehr gefallen hat. Er bietet kaum Rapeinlagen, was ihn ja letzendlich groß gemacht hat und keinen besonderen Song. Auf der ganzen Scheibe gibt es keinen Song wo ich dachte "Wow", den könnte ich mir 100 mal anhören. Alles klingt solide, durchdacht, aber auf die Dauer doch sehr eintönig. Sicherlich kein Album über das man in 2 oder 3 Jahren noch groß drüber sprechen wird. Die erhoffte Wiederholungstat eines gradiosen Albums wie "Whitey Ford Sings the Blues", bleibt leider aus.
| | Everlast ist wandlungsfähig... | |
|  | ..."Whitey Ford sings the Blues" :ein super Album,aber das war gestern. Everlast hat einige Alben danach aufgenommen und jedes war in seiner Art anders gut!Das Neue ist: ...abwechslungsreich...vielseitig...zeitgemäß...es ist absolut gelungen und Everlast`s Stimme tut das seine.....zweifelsohne,unvergleichlich!
| |  | Sorry, aber ich muss von den anderen, vorhergegangenen Renzionen etwas abweichen... Für meinen Geschmack bietet "Love, War and the ghost of W.F." nicht in Ansätzen das, was mich dazu gebracht hat, voll von Begeisterung, die erste Scheibe "Whitey Ford sings the Blues" wochenlang nicht mehr aus meinem CD-Player zu nehmen. Das war einfach grandios - und etwas sehr persönliches: Diese Scheibe war der Soundtrack für eine bestimmte Phase meines Lebens. Viele kennen das - man verbindet etwas mit der Musik. Und: Diese "Soundtrackmusik" ist deswegen so gut, weil sie bei uns einen Nerv trifft. Und genau das ist hier nicht der Fall. Sehr schade...! Nachdem ich ein eher mittelmässiges Konzert von Everlast der "Eat at Whitey's"-Tour gesehen habe und selbige Scheibe schon eine unerfreuliche Entwicklung andeutete, stelle ich fest, dass es dem guten Mann leider ein weiteres Mal nicht gelungen ist, seinem Meilenstein in Form der ersten Veröffentlichung, in welcher Art und weise auch immer, nahezukommen.
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