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New Metal Leader
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| Durchschnittliches vom Ex-Boss... | |
|  | Eines vorweg: Bevor ich mir diese CD gekauft habe, war mir entgangen dass sich der Ex-Manowar-Gitarrist schon seit geraumer Zeit mit der nach ihm benannten Band tourt. Ein Artikel im "Rock hard" hat mich neugierig gemacht: Die Band - die höchstwahrscheinlich aus Marketinggründen nach ihrem einzigen bekannten (!) Musiker benannt ist - soll klingen wie die alte Ex-Band von Ross. "Hail to England" und "Sign of the hammer" wurden als Vergleichsscheiben herangezogen.
Das kann man zumindest bestätigen. Songaufbau, Sound und selbst die Produktion erinnert an die ersten Manowar Alben. Hört sich eigentlich gut an, oder? Eigentlich, denn das wichtigste - die Songs an und für sich - sind zum größten Teil schlichtweg Durchschnitt. Kein Lied ist auf dieser Platte wirklich schlecht, aber ich wage mal zu behaupten, wäre dies das Debütalbum einer Newcomerband ohne prominenten Gitarristen, dann wären die einhelligen Kommentare: Ihr habt noch viel zu lernen.
Ein weiterer Negativ-Punkt: Bei so mancher Manowar Scheibe hat man mal böse geschrieben, dass alleine Eric Adams' Stimme so manchen Song retten würde. Das kann man teilweise auch so akzeptieren und darin liegt auch ein weiteres Problem von Ross the Boss: Patrick Fuchs ist kein Ausnahmesänger. Im mittleren Stimmbereich ist der Gesang okay, doch sobald er versucht Eric Adams' zu imitieren (bei hohen Passagen bzw. dem bekannten Schreigesang) tut es einem in den Ohren weh. Weiterhin schaffte es Adams auch stets, die Texte mit Inbrunst zu interpretieren. Man glaubte Adams, was er sang. Wenn Fuchs nun aber Fuchs röhrt, dann fallen einem Texte der stumpfsinnigeren Art wie "Death & Glory" oder "Blood of knives" eben deutlicher auf. Ein kleiner Vergleich: Legt mal "We will kill" ein, und hört euch danach "Call to arms" von Manowar an. Wer wirkt überzeugender?
"Plaque of lies", "We will kill", "Death & Glory" oder "Constantine's Sword" sind einfache, simple Power Metal Nummern, die es eben schon tausendmal besser gibt.
Warum - nach diesem überwiegend negativem Eindruck - nun also 3 Sterne? Weil die Platte auch ihre Höhepunkte hat. Zum einen natürlich das Spiel von Ross. Er hat den ersten sechs Manowar Alben ihre Höhepunkte verpasst und liefert mit seinem natürlich rockigen Stil, der sich wohltuhend von anderen Power Metal Gitarristen abhebt, auch auf "New Metal Leader" glänzende Solos. "God of dying", ein epischer Song vom Stile "Battle Hymns" ist eine Hammernummer, ebenso das abschließende, ebenfall sehr epische "Immortal Son".
Wie gesagt, wirklich schlecht ist das Ganze nicht, aber wer diese Platte als gelungen bezeichnet, sollte mal spaßeshalber wieder "Kings of Metal" oder "Hail to England" aus dem Schrank ziehen und noch mal darüber nachdenken. Meine persönlicher Wunsch wäre es ja, wenn die klassische Manowar Besatzung wieder zusammenfinden würde, aber beide Seiten haben daran wohl kein Interesse.
| | Durchaus geiles True-Metal Release !!! | |
|  | Nachdem die letzten beiden Scheiben von Manowar wohl eher als durchwachsen zu bezeichnen waren, habe ich mich natürlich auf das Comeback von Ross gefreut.
Sicherlich bietet der neue Metal-Leader nichts bahnbrechend Neues und wie auch bei seinen Bandkollegen sind einige Ausfälle auf der CD zu verzeichnen, aber ein paar geniale Tracks wie "I Got The Right", "God Of Dying", "We Will Kill" und natürlich "Immortal Son" (Überhammer !!!) wissen dann doch zu begeistern. Im Vergleich mit Metallica sind das auf die letzten 18 Jahre gesehen immerhin vier Songs mehr....
Mit Patrick Fuchs ist ein durchaus passabler Shouter am Start, der natürlich Anleihen von Eric Adams mitbringt aber mich auch ein bisschen an David Wayne erinnert. Für den Really-True-Die-For-Metal-Manowar-Fan auf jeden Fall ein vier Sterne Album, alle anderen können ggf. einen Stern abziehen...
| | besser wie so manch andere true metal veröffentlichung ! | |
|  | das ist untertrieben, denn dieses album ist ein wahrer killer ! nicht wahr götz ? 7,5 punkte im rock hard sind schon eine frechheit. gott sei dank, lege ich schon seit jahren keinen wert mehr auf meinung von profischreibern. super intro dann mit blood of knives voll auf die 12 und kein einziger song wirkt uninspiriert herr kühnemosch. eigentlich, ist es ein 80iger album mit besserer produktion. alle die, auf die alten manowar stehen, können mit diesem superteil wirklich nichts falsch machen !!!!!
| |  | Bei dem Namen Ross The Boss sollte es eigentlich bei jedem Metal Fan klingeln, denn der Gitarrist hat einst zusammen mit Joey DeMaio Manowar gegründet und die ersten sechs (genialen) Alben mitkomponiert und eingespielt. Nun ist er schon seit geraumer Zeit wieder in der Szene zurück und hat mit Patrick Fuchs (Gesang), Karsten Kettering (Bass) & Matthias Mayer (Drums) sehr kompetente Musiker um sich geschart, die zuvor in der Manowar Coverband Men Of War aktiv waren bzw. noch bei Ivory Night aktiv sind. Doch kommen wir nun zur Mucke, die stilistisch in Richtung der eingangs erwähnten 'Hail To England' & 'Sign Of The Hammer' geht und fast alles an die Wand bläst was besagte Manowar nach dem Meilenstein 'Kings Of Metal' veröffentlicht haben. Was, das glaubt ihr nicht? Dann zieht Euch am besten sofort das phänomenale Eröffnungs-Trible dieses Albums rein und ihr werdet auf die Knie fallen und vor Dankbarkeit Donnergott Thor huldigen! Alleine die durchweg fantastische Gitarrenarbeit von Ross läßt einem mit der Zunge schnalzen und erahnen was mit ihm bei Manowar alles möglich wäre... Doch auch Patrick Fuchs muß man höchstes Lob zollen, hört Euch stellvertretend für seine starke Leistung mal den Anfang des Epik-Hammers "God Of Dying" an. Zwar können "Plague Of Lies" & "Constantines Sword" das sehr hohe Gesamtniveau nicht halten, doch die Hymne "We Will Kill" und das an Manowars gigantisches Epos "Guyana" erinnernde "Immortal Sun" machen dies locker wieder wett. Nicht nur für jeden Fan der selbsternannten Metal Kings eine unumgängliche Pflichtanschaffung. Saugeil!
| |  | Ohne Ross the Boss wäre die Musik wohl kaum der Rede wert. Denn auch hier gibt es nichts Neues zu entdecken. Aber mir geht es so wie vielen Fans dieser Musikrichtung. Man denkt an die guten alten Zeiten. Und bei dem einen oder anderen Riff, fühlt man sich an die ersten Manowarscheiben erinnert. Allein dafür schon 3 Sterne. Vielleicht sollten es Manowar mal mit einem 2. Gitarristen versuchen. Das wär doch mal was Neues.
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