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Die Siedler - Aufbruch der Kulturen
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Beschreibung Kurzinfo VÖ: 28.08.08/ System: PC/ Genre: Strategie/ deutsche Version/ USK: ohne Altersbeschränkung/ Vollversion Erscheinungstermin 28.08.08 System PC Genre Strategie Ausgabe deutsche Version USK ohne Altersbeschränkung Version Vollversion |  |  | | Die Traditions-Edition der Siedler verbindet ein klassisches Siedler-Spielprinzip mit zahlreichen Ergänzungen und Optimierungen in zeitgemäßer Grafik. Entdecken Sie die traditionelle Welt der Siedler und freuen Sie sich auf ein perfektes Spielerlebnis mit dem Nachfolger von ?Die nächste Generation? nach den beliebten Siedler II-Spielregeln. |
Der Nachfolger zum beliebten "Die Siedler - Die nächste Generation"! ?Die Siedler ? Aufbruch der Kulturen? ist die ultimative strategiegeladene Wirtschaftssimulation und Nachfolger des beliebten ?Die Siedler II ? Die nächste Generation?. Lassen Sie sich zum Herrscher krönen und übernehmen Sie die Verantwortung für die Expansion Ihres Volkes. So ist es Ihre Aufgabe, für den ständigen Nahrungsvorrat, ausreichende Rohstoffe und genügend Baumaterialien zu sorgen. Errichten Sie Bergwerke, in denen Erze, Kohle und Gold abgebaut werden. Stehen Sie Ihrem Volk mit Rat und Tat zur Seite und betreiben Sie Ackerbau, Viehzucht, Jagd und Fischfang. Doch lassen Sie sich von der Idylle nicht trügen? denn die Gefahr lauert überall und schwebt wie ein dunkler Schatten über Ihrer Mission! Machen Sie sich bereit für militärische Offensiven und vernachlässigen Sie nicht den Schutz Ihres Reiches, denn Sie sind nicht allein? Verhelfen Sie Ihrer Kultur zu einem gelungenen Start in einer neuen Welt. ?und alles hört auf Ihr Kommando! |
 Das Volk der Schotten lebt in beschaulichen Siedlungen. |
 Die Bajuvaren erhalten sich ihre traditionelle Nahrungsquelle - leckere Bretzeln. | Viele neue Eigenschaften! Ihre Siedler können nun Wasserstraßen überqueren und somit kleine Inseln besiedeln oder Flüsse überqueren. Der Geologe arbeitet jetzt in einem Gebäude und aktualisiert ständig die umliegenden Ressourcenschilder. Die Umgebung eines Gebäudes wird automatisch eingeebnet, sobald Sie den Bau starten. An einer Fahne können nun bis zu 12 Waren liegen. Der Straßenbau besitzt nun eine Vorschau, und ermöglicht somit ein flüssigeres Spiel im Mehrspieler Modus. Die Häfen sind Anlegepunkte, die durch Fahnen symbolisiert werden und sind durch feste Wasserwege miteinander verbunden. Die Schiffe werden nun wie Gebäude gebaut. Das Ankerwerfen nach einer Expedition platziert sofort das militärische Gebäude. Die eigenen Soldaten laufen nicht mehr zurück zum Lager, wenn sie an einem anderen Ort benötigt werden. Angegriffene Gebäude regenerieren sich im Laufe der Zeit wieder. Solange Sie beschädigt sind, verringert sich jedoch ihre Lagerkapazität. Jedes Volk hat zwei unterschiedliche Kämpfer mit eigenen Waffen und Animationen. |
Die wichtigsten Funktionen ganz ausführlich beschrieben Das klassische Regelwerk präsentiert sich technisch und optisch im aktuellen Gewand und kommt mit zeitgemäßen Verbesserungen:
- 3 neue Völker, mit unterschiedlichen Spieleigenschaften:
Bajuwaren, Schotten und Ägypter fordern eine individuelle Spielweise im wirtschaftlichen Bereich (Logistik, Ressourcen, Wirtschaftskreisläufe) und dem Militär
- Das neue Opferungssystem:
Strategische Tiefe liefert der neue Gebäudetypus der Opferungsstätte. Durch Opferung von Waren und Gütern können gezielt wirtschaftliche Vorteile oder die Schwächung des Gegners bewirkt werden. So kann u.a. die Arbeit der Siedler beschleunigt, Produktionszeiten verkürzt oder Militär gestärkt werden. Vergleichbar mit ?Buffs? in Rollenspielen entstehen so zahlreiche Spieloptionen, denen mit Konteraktionen auch begegnet werden kann.
- 3 neue Landschaften:
Die Völker treten in detailliert ausgestalteten Umgebungen wie Wüsten, schneebedeckten Bergregionen oder den schottischen Highlands an.
- Erstmals mit einer SIEDLER-?Online Lobby?:
Spieler kreieren coole Siedler-Avatare, spielen Minigames wie Siedler-Schach und nutzen das komfortable Mehrspieler-Matchmaking. Durch Multiplayerpartien verdienen sich Spieler Siedlergold, das als Währung dient, um z.B. seinen Avatar mit neuen Items auszustatten
- Verschiedene Schwierigkeitsgrade:
Drei Schwierigkeitsgrade sorgen dafür, dass wirklich jeder mit den Siedlern Spaß haben kann. Im Modus "Unkompliziertes Spiel" benötigen Bergwerke etwa keine Nahrung, außerdem stehen dem Spieler viele Startressourcen zur Verfügung. Im einfachen Modus gibt es ebenfalls mehr Ressourcen vom Start weg, während das normale Spiel keine zusätzlichen Startboni enthält.
- Verbessertes Militärsystem:
Die strategischen Möglichkeiten im Spiel wurden stark erweitert. Fortan gibt es Nah- und Fernkämpfer, Katapulte und Kampfattribute für die Soldaten.
- Perfektes Die Siedler II-Spielerlebnis:
Eine überarbeitete Benutzeroberfläche und viele Verbesserungen in den Produktionsabläufen sowie dem Wirtschaftssystem.
- Singleplayerkampagne
- Einzelsiedelkarten (freies Spiel)
- Mehrspieleroptionen für bis zu sechs Spieler
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 Die Architektur der Ägypter unterscheidet sich stark von den anderen Völkern |
Features:- Unterschiedlich spielbare Völker: 3 Völker (Bajuwaren, Schotten und Ägypter) mit jeweils individueller Spielweise in den Bereichen Logistik, Ressourcenanforderungen und Militär warten auf Sie.
- Umfangreiches ?Opferungssystem?: Strategische Tiefe liefert der neue Gebäudetyp Opferungsstätte. Hier können, zeitlich begrenzt, wirtschaftliche Vorteile erzielt oder die Schwächung des Gegners bewirkt werden. So können u.a. die Arbeit der Siedler beschleunigt, die Produktionszeiten verkürzt oder das Militär gestärkt werden.
- Online Lobby: Bietet einen Treffpunkt mit Freunden und verkürzt mit Minispielen die Wartezeit auf die nächste Mehrspieler-Partie.
- Neue Landschaftstypen: Die Völker treten in detailliert ausgestalteten Umgebungen wie Wüsten, schneebedeckten Bergregionen oder den schottischen Highlands an.
- Verbessertes Militärsystem: Die strategischen Möglichkeiten im Spiel wurden stark erweitert. Es gibt nun Nah- und Fernkämpfer, Katapulte und Kampfattribute für die Soldaten.
- Perfektes Die Siedler II-Spielerlebnis: Eine überarbeitete Benutzeroberfläche und viele Verbesserungen in den Produktionsabläufen sowie dem Wirtschaftssystem.
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 Ganz neu: Erstmals können sich die Spieler beim Kartenspielen erholen. | Systemvoraussetzungen:Minimum: - Prozessor 2.0 GHz
- Arbeitsspeicher 1 GB RAM
- Grafikkarte 128 MB Shader Modell 2.0
- Soundkarte DirectX 9.0c kompatibel
- Betriebssystem XP und Vista (Win2k)
Empfohlen:- Prozessor 3.0 GHz
- Arbeitsspeicher 1 GB RAM (Windows XP)
- 1,5 GB RAM (Windows Vista)
- Grafi kkarte 256 MB Shader Model 2.0
- Soundkarte DirectX 9.0c kompatibel
Pressestimmen:PC Games (08/08, Seite 79) "Aufbaustrategen werden diesen Sommer nachts wieder siedeln.?PC Action (08/08, Seite 69) "Die Strategie-Reihe mit langer Tradition geht in die nächste Runde." |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Ich habe "damals" sehr gerne Siedler gespielt, fand das Spielkonzept spannend und toll, aber mit der Zeit hab ich mich anderem zugewandt. Vor ein paar Tagen hab ich mir gedacht, Siedler wäre mal wieder ein netter Zeitvertreib. Deshalb kaufte ich mir dieses Spiel, welches im Laden satte 50 Euro kostet. Der Einstieg fiel am Anfang wieder schwer, da es wirklich so gut wie kein Tutorial gibt und man ins kalte Wasser geworfen wird. Die Grafik des Spiels ist wirklich eine Unverschämtheit für ein 50 Euro teures Spiel. Eine Aufwertung zu dem Siedler 2 Original fand anscheinend nicht statt. Mag sein das ich mich irre, aber war es schon in Siedler 2 so, dass man im Grunde keine Kontrolle über seine "Wuselarmee" hatte? Ich denke nicht. Taktik gibt es in dem Spiel nur sehr abgeflacht...an Angriffe mal hinter die Front des Gegners ist nicht zu denken...wobei ich mich hier nur auf die Einzelspielerkampagne beziehe, online hab ichs nicht getestet, der Spielspaß war nach der Grafikenttäuschung eh schon arg runtergekommen...nach der zweiten Mission war er komplett dahin. Ich vermisse z.B. banales wie die Kontrolle über die Wirtschaftsaktivitäten, was ich wann in welcher Menge einlagere, oder zwischendurch mal das Aufstellen einer Skulptur für die Siedler als Detail.
Was soll ich also sagen, außer das ich vollkommen enttäuscht wurde von einem Siedlerteil, der genauso auch vor 6-8 Jahren rausgekommen sein könnte, ohne jegliche Verbesserung. Ich kann jedem nur raten die 30-50 Euro woanders anzulegen, alle, die nicht gerade Siedlerfanatiker sind, werden ihrem Geld hinterherweinen.
Ich verstehe Ubisoft nicht, wie kann man Kunden nur so versuchen abzuspeisen? Das war mit Sicherheit mein letzter Siedlerteil.
| |  | Endlich , nach 12 Jahren mal wieder ein toller Siedler Teil . Ich persönlich habe Siedler 1 und 2 mit leidenschaft gespielt. Teil 3 war mir irgendwie zu unübersichtlich und hatte nichts mehr mit dem Siedler Spielprinzip zutun. Hier hat Ubisoft (R.I.P Bluebyte) es geschafft nach so langer Zeit ein Spiel zu entwickeln das sich genauso gut spielt wie Teil 2 . Die Online Lobby ist Super , der Multiplayermodus ist von dem was ich gesehen habe gewohnt gut . Da ich eher so der Spieler bin der sein Imperium langsam aufbaut und locker mal 5 Stunden an einer Mission sitzt die eigentl. nach 1 Stunde lösbar wäre . Einziges Manko für mich ist das Fehlende Tutorial da man als Siedler Neuling anfangs bestimmt 10x restarten muss da man entweder keine Ressourcen mehr hat oder sich komplett verbaut .
Ansonsten 5 Sterne , super gemacht !
| | Für eingefleischte Siedler-Fans | |
|  | "Aufbruch der Kulturen" orientiert sich demnach an den alten Siedlerteilen, was ja zunächst ganz vielversprechend klingt. Nicht ganz klar wird dabei, an wen sich das Spiel richtet - alte Hasen, die bereits mehrere Siedler-Games gespielt haben, werden in diesem Teil eindeutig zu wenige Neuerungen vorfinden. Innovationen sucht man hier, bis auf ein paar kleine Details, eigentlich vergeblich, doch dazu später mehr.
Wer aber noch nie mit den kleinen wuseligen Männchen gespielt, Gebäude errichtet, Wege und Produktionsketten angelegt und Kriege geführt hat, der dürfte mit diesem PC-Spiel zunächst überfordert sein. Denn "Die Siedler - Aufbruch der Kulturen" setzt Kenntnisse bei Strategiespielen weitestgehend voraus, was sich vor allem darin zeigt, dass es keine Einführungslevel und kein Tutorium gibt. Zwar meldet sich in den Levels hin und wieder ein Fenster mit Tutorial-Tipps, aber das dürfte Neulingen auf diesem Gebiet nicht wirklich weiterhelfen. Nur der erste Level verläuft friedlich, bereits bei der zweiten Kampagne wird man in Kampfhandlungen verwickelt, wenn man nicht schnell genug spielt, was für unerfahrene Spieler deutlich zu schnell sein dürfte.
Drei Völker stehen bei "Siedler - Aufbruch der Kulturen" zur Verfügung: die Bajuwaren, also Bayern, Schotten und Ägypter. In der Kampagne, die mit elf Missionen das Herzstück des Spiels darstellt, spielt man automatisch mit den Bajuwaren, was nicht jedem gefallen wird, da das kleine Völkchen doch sehr klischeehaft und bemüht witzig designt wurde. Im Klartext: Die Bajuwaren produzieren Weißbier und Brezeln, ziehen mit geschmückten Ochsen durch die Straßen und auch ihr Hauptquartier wirkt direkt wie aus dem bayrischen Wald ins Spiel versetzt, inklusive Blumenkästen vor den Fenstern. Sie sprechen in den Zwischensequenzen auch mit stark bayrischem Akzent, was leider sehr bemüht witzig wirkt und im Ergebnis eher nervig ist, auch wenn die Sprachausgabe zumindest von den Stimmen her recht gelungen ist.
Die Story der Kampagne ist nicht herausragend, aber doch ganz witzig: Der Gott Olympus möchte die Menschen auf die Probe stellen, was sich während der gespielten Kampagne in unterschiedlichen Aufgabenstellungen ausdrückt - zum Beispiel müssen für die olympischen Spiele 60 Liter Bier gebraut und fünf Festungen als Unterkunft errichtet werden. Andere Götter und Menschen versuchen, diese Pläne zu vereiteln und mischen kräftig mit, um die Bajuwaren an der Erfüllung der Aufgaben zu hindern. Mit steigendem Level werden die Aufgaben anspruchsvoller; so müssen beispielsweise Verbündete geschützt werden, was dann schon nicht mehr so leicht ist und durchdachter Planung bedarf. Durch die angebotenen drei Schwierigkeitsgrade hat man die Möglichkeit, verhältnismäßig bequem ans Ziel zu kommen, weil zum Beispiel beim leichtesten Spiel die Bergwerke keine Nahrungsmittel benötigen und man zu Beginn des Spiels viele Ressourcen zur Verfügung hat. Neben der Kampagne hat man natürlich auch noch die Möglichkeit, frei zu spielen. Hier hat man dann alle drei Völker zur Auswahl. Schotten, Bajuwaren und Ägypter unterscheiden sich optisch und strategisch voneinander - während zum Beispiel die Schotten aggressiv und kämpferisch sind, aber ihre Produktion nur schwer in Gang kriegen, sind die Bajuwaren gesundes Mittelmaß; die Stärke der Ägypter liegt in der Produktion von Waren. Auch die Produkte unterscheiden sich geringfügig; so haben die Bajuwaren Weißbier, die Ägypter Milch - sie können auch als einzige Käse produzieren - und die schottischen Soldaten trinken mit Vorliebe Whisky.
Die Grafik dürfte durchaus Geschmackssache sein - während zum Beispiel die Anno-Reihe aus dem Hause Sunflower auf Realismus und Detailreichtum setzt, hat sich Ubisoft weiterhin für eine cartoonhafte Darstellung entschieden. Die kleinen Siedler-Figürchen sind durchaus knuddelig - die Bajuwaren ähneln frappierend Gartenzwergen, aber sie sind auch nicht besonders aufwändig oder hübsch geraten. Mit ihren Knollnasen und den rundlichen Formen wirken sie sehr kindlich. Das ist nett, aber nicht besonders liebevoll oder aufwändig gemacht; allzu schnell sieht man sich satt an den Figuren, die fast alle gleich aussehen. Im Gegensatz zu den Siedlern selbst wirken aber die Gebäude hübsch designt und abwechselungsreich.
Ein ganz großer grafischer Reinfall sind leider die computergenerierten Figuren, die in den Zwischensequenzen des Spiels auftauchen und Dialoge führen. Hier fühlt man sich geradezu von Ubisoft auf den Arm genommen, denn die grobschlächtigen animierten Charaktere wirken keinesfalls zeitgemäß. Sie sind lieblos gestaltet - oder sagen wir es offen: hässlich - und bewegen sich während der kompletten Sequenzen schaukelnd von links nach rechts; eine Mimik besitzen sie nicht, beim Sprechen bewegen sich nicht einmal die Lippen. So etwas möchte wirklich keiner mehr sehen! Nervig auch: Die Zwischensequenzen unterbrechen den Spielfluss verdammt oft; gerade hat man überlegt, wo man ein Gebäude platzieren möchte, da kommt der nächste Einspieler, der die Story dann nicht wirklich voran treibt.
Das größte Problem dieses Spiels ist aber sicherlich, dass es kaum Neuerungen gibt. Wie zuvor baut man rasch eine funktionierende Siedlung mit Infrastruktur und genug Waren auf und führt dann gegebenenfalls Krieg gegen seine Computergegner. Dadurch, dass die Grafik nicht vollends überzeugen kann, ist das einfach zu wenig. Bei anderen Spielen dieses Genres macht es wenigstens Spaß, die Landschaft, die Tiere und die geschäftigen Menschen zu beobachten, hier ist dieser Spaß doch relativ dürftig ausgefallen, es sei denn, man hat keine hohen Ansprüche an die Grafik. Die Produktionsketten sind ebenfalls recht einfach geraten und bieten kaum Innovationen. Kleine Goodies wie die erwähnten Salzbrezeln sind zwar eine nette Idee, aber das reicht noch lange nicht an die Komplexität anderer Simulationen heran, wo man ganz schön auf Trab gehalten wird, um die Bedürfnisse der Bewohner zu erfüllen. Die Siedler entwickeln sich nicht weiter, sie machen keine Zivilisationsstufen durch und ihre Bedürfnisse steigen nicht an. Wer sich schon immer gefragt hat, wo sie leben - man weiß es nicht, denn es werden wie gehabt keine Wohnhäuser errichtet, nur die üblichen Produktions- und Militärgebäude, die man übrigens nicht drehen kann, so dass sie auf der Karte alle nach vorne ausgerichtet sind und auch nur in einer Richtung an die Straßen angeschlossen werden können.
Neu ist immerhin die so genannte "Online-Lobby"; hier kann man eigene Siedler-Avatare kreieren und sich die Zeit mit Minispielen vertreiben bis zur nächsten Mehrspieler-Kampagne über das Internet.
Fazit: "Die Siedler - Aufbruch der Kulturen" ist etwas für eingefleischte Siedler-Fans, die das alte Siedler-Feeling nicht missen möchten, und für Anfänger, die sich zutrauen, sich durch die ersten Schwierigkeiten allein durchzukämpfen. Im Vergleich zu anderen Spielen auf dem Markt wirkt das Spiel vor allem grafisch etwas dürftig. Die bemüht witzige Kampagne mit bayrisch gefärbten Dialogen wird manchen Spielern sicher sehr gefallen, andere werden eher genervt davon sein. Leider keine bahnbrechenden Neuerungen - hier hätte man sich eindeutig mehr erwartet, schließlich kann sich auch ein beliebter Klassiker wie "Siedler" nicht ewig auf seinen Lorbeeren ausruhen.
| |  | Nach langer Zeit sollte nun mal wieder ein neues Siedler her. Ich erinnere mich an komplexe und spannende Stunden mit Siedler4.
Die Siedler - Aufbruch der Kulturen verspricht viele Neuerungen und eine grafische Verfeinerung gegenüber früheren Siedler 2- Klonen. Nach dem Kauf konnte ich jedoch folgendes feststellen:
- Die Grafik ist absolut nicht zeitgetreu und erfüllt gerade so seinen praktischen Zweck. - Eine LAN- Option fehlt gänzlich. - Und nun der wohl schwerwiegenste Kritikpunkt: Der Spielumfang ist mehr als miesrabel. Die Auswahl der Gebäude ist geschrumpft, Wirtschaftskreiseläuft sind simpler und deutlich weniger Umfangreich wie beispielsweise in Anno 1701. - Die Minispiele sind absolut überflüssig und auf einem sehr schwachen Niveau.
Für den Preis ist dieses Spiel eine absolute Zumutung, heutzutage darf man für so viel Geld schon etwas mehr erwarten!!!
Wer Fan von alten Siedler Spielen ist, dem kann ich nur Siedler 4 ans Herz legen. Ansonsten stellt die Anno- Reihe eine deutlich komplexere und anspruchsvollere Alternative dar.
| | Schwaches Online-Gameplay | |
|  | Als alter Siedler-Fan war es klar das ich mir "Aufbruch der Kulturen" nicht entgehen lasse. Hauptsächlich der neue Online Modus (Lobby) hat mich interessiert. Hier bin ich allerdings schwer enttäuscht worden! - von den 3 Minispielen ist nur Pokern wirklich interessant - Die Anzahl der Online-Maps ist sehr übersichtlich - leider werden die einzelnen Maps nicht jedesmal neu generiert. Was heißt, das die Leute immer dieselben Karten spielen, da sie genau wissen, wo Erz, Kohle, Salz, Edelsteine und Goldvorkommen sind. Somit ist man in spätestens 10 Min. sein Hauptgebäude los. Das macht absolut keinen Spaß! Zur Grafik, Kampagne und Einzelspielermodus ist genug gesagt worden und ist soweit ok.
Fazit: Die Geld nicht wert.
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