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Kitty,Daisy & Lewis
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Rockabilly ? nicht von der Stange ? das sind Kitty, Daisy & Lewis. Rockabilly Bands gibt es unzählige, die meissten davon hängen in Punkto Perfektion längst ihre großen Vorbilder ab und liefern den Sound fast authentischer als in den 50ern. Was vielen Vertretern des Genres aber fehlt, sind Songs mit Wiedererkennungswert und das letzte Quentchen Flair, dass sich einfach nicht re-konstruieren lässt. Kitty, Daisy & Lewis aus dem nördlichen London sind deshalb schon fast eine kleine Sensation. Abgesehen von ihrem Alter (die Mitglieder sind zwischen 14- und 19 Jahren alt) klingen sie auf ihrem 2008er Album, als wäre diese Musik gerade eben erfunden worden und lassen viele ihrer älteren Kollegen verdammt alt aussehen. Alles an dieser Platte ist ?echt? ohne konstruiert zu klingen: Die Produktion (ausschließlich auf altem original Equipment entstanden) klingt roh und lebendig, die Songs (Cover wie ?Got My Mojo Working? als auch eigenes Material a la ?Honolulu Rock-A-Roll-A?) frisch und unverbraucht ? doch die wirkliche Sensation ist der Gesang von Kitty und Daisy ? würde man nicht wissen, wie jung die beiden Damen sind, könnte man annehmen, hier stehen zwei Vollblutmusikerinnen hinter dem Mikrofon, die schon mindestens 20 Jahre Liveerfahrung auf dem Buckel haben und sich etliche Nächte um die Ohren geschlagen haben. Kitty, Daisy & Lewis liefern auf ihrem Album 10 Songs, die den Musikfan sprachlos zurück lassen und einfach nur begeistern ? man kann die Repeat Taste nicht oft genug drücken. Defintiv die beste Rockabilly Platte seit langer Zeit!--Daniel Hofmann> |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Was manche Menschen sich einen sch... zusammen schreiben!!! Hier finden sich sehr junge Menschen auf einem großartigem Abum wieder. Ihr Sound ist Analog und insperiert durch Vorbilder wie, Louis Jordan, Louis Prima, Louis Armstrong, Muddy Waters, Lightnin' Hopkins etc. Wer auf einer CD den Sound von Vinyl sucht, der sollte ganz wo anders suchen. Diese CD wurde zu Hause in einem eigenen Studio aufgenommen und entspricht dem ganzen Geschmack eines swingenden Rhythm & Blues Albums, wie man es sich in der Szene wünscht! Hut ab, vor dem Aler dieser Geschwister und ihre Liebe zu einer wundervollen Musik. (BOPLAND)
| | Für die beschwingten Momente im Leben | |
|  | Kitty, Daisy und Lewis Durham sind drei Geschwister im Teenager-Alter, die sich den populären Musikstilen verschrieben haben, die noch lange vor dem Siegeszug der Beatles erfunden wurden. Diese Vorlieben sind schon verwunderlich, wenn man weiß, dass Mutter Durham einst Schlagzeug bei der schrägen Frauen-Punk-Band The Raincoats spielte und der Vater als Toningenieur Produktionen von z.B. Grace Jones, Bob Marley und Sigur Ros betreut hat. Somit verfolgten sie eine gänzlich andere Richtung als es die Rhythm & Blues, Rockabilly, Swing und Rock`n`Roll geprägten Aufnahme ihrer Sprösslinge vermuten lassen. Trotzdem wurden Kitty, Daisy And Lewis von Künstlern wie Johnny Cash, Elvis und Chess Blues geprägt. Sie interpretieren die von ihnen bevorzugten archaischen Musikstile aber gänzlich auf ihre persönliche Weise. Dabei erstarren sie nicht vor Erfurcht vor den alten Meistern und versuchen gar nicht erst, diese zu kopieren. Sie erschaffen quasi eine partytaugliche Version der historischen Vorlagen. Unbekümmertheit, Spaß und Atmosphäre stehen im Vordergrund, nicht ausgefeilte instrumentelle Fähigkeiten und Perfektion. Eine CD für die beschwingten Momente im Leben.
Eingangs interpretieren sie mit Going Up The Country einen uralten Bukka White Blues-Titel - der in der Version von Canned Heat bekannt geworden ist - als locker swingenden Clapping-Song. Lewis Durhams Buggin`Blues klingt wie die Neuauflage eines Jumpin`Blues aus den 40er Jahren, ist aber eine Eigenkomposition mit einem eingebetteten Rock`n`Roll Gitarren-Solo. Auch bei den nächsten Songs zuckt es in den Beinen, so dass man kaum stillsitzen mag. Nur bei Track 8 (Mohair Sam, im Original von Charlie Rich) wird das Tempo etwas gedrosselt. Insgesamt bekommt man zehn Titel zu hören, 2 Eigen- und 8 Fremdkompositionen. Wobei man schon ein ausgemachter Experte sein muss, um dies zu erkennen.
Dieser Mix aus mitreißenden tanzbaren Retro-Sounds könnte der nächste große Hype werden. Sofern sind Kitty, Daisy und Lewis vielleicht die Taktgeber für angesagte Partys in 2009. Einziger Nachteil ihrer CD: Sie ist mit einer Spielzeit von unter einer halben Stunde viel zu kurz.
| | Die RocknRoll Sensation des Jahres 2008 | |
|  | Von jeder jungen Band aus London, die etwas auf sich hält, würde man bei einem Durchschnittsalter von sechzehn Jahren eher erwarten, dass sie viel Zeit damit verbringt, von irgendwelchen Blogs die neuesten Remixe auf ihre iPhones zu laden, anstatt ihre eigenen Melodien auf Schallplatten mit 78 Umdrehungen zu schneiden. Doch die aus zwei Schwestern und einem Bruder bestehenden Rock'n'Roll-Enthusiasten Kitty, Daisy & Lewis sind eben keine gewöhnliche Band.
Aufgenommen wurde das Album von Lewis und seinem Vater Graeme (Exchange Studios!)in ihrem Heimstudio in Kentish Town auf altehrwürdig analoge Weise, bei der kein bisschen Digitaltechnik zum Einsatz kam. Lewis will die Musik, mit der sich seine Schwestern und er fortwährend beschäftigen, mit aller Leidenschaft leben und atmen. Und deshalb sind für ihn 78rpm-Scheiben - besser bekannt als "Schellackplatten", welche auch nach der Einführung von PVC als Herstellungs-material bis in die Sechziger Jahre hinein fabriziert wurden - weit mehr als nur begehrte Sammelobjekte, die er als DJ regelmäßig zum Einsatz bringt: für Lewis bleibt die Schellackplatte, dessen Fertigungstechnik er sich autodidaktisch angeeignet hat, das ultimative Rock'n'Roll-Format. Und so zeichnet er fürs Cutting der 10- Ausgabe der neuesten Kitty, Daisy & Lewis-Single Going Up The Country, die tatsächlich auf 78 Umdrehungen läuft, selbst verantwortlich. Der selige Schellack-Platten-Fan und White-Stripes-Entdecker John Peel hätte seine Freude an dem (echten) Geschwister-Trio gehabt!
Doch das Debüt von Kitty, Daisy & Lewis ist alles andere als eine trockene Übung in Rückwärtsgewandtheit. Vielmehr schwingt es mit einer Leidenschaft, Intensität und überschwänglicher Lebensfreude, die ihre Live-Shows zu den großartigsten und unschuldigsten Vergnügungen machen, die es gerade zu sehen gibt. Und wenn man bedenkt, dass dieses Album immer nur in den freien Stunden aufgenommen werden konnte, wenn bei den dreien mal keine Schul- und Uni-Verpflichtungen anstanden!
Kitty, Daisy & Lewis besteht zum einen aus zahlreichen Genre-Klassikern (wie "Going Up The Country" - der zweitgrößte Hit für Canned Heat - oder dem durch Muddy Waters berühmt gewordenen R'n'B-Evergreen "Got My Mojo Working"), die sie dank ihres Vaters kennen, der sie ihnen schon im Kleinkindalter vorgesungen hatte, zum anderen aus neuen Stücken wie der von Lewis komponierte, herzzerreißende "Buggin' Blues". Dabei stand der früh verstorbene Bluespianist und Chess-Artist Otis Spann (1930 - 1970) Pate, der ebenfalls schon mit 14 seine Karriere begann und später einer der gefragtesten Sidemen (neben Waters auch Bo Diddley, Buddy Guy und Junior Wells) wurde.
| | Es hätte so schön sein können | |
|  | "For maximum enjoyment we recommend that you turn the volume as loud as possible."
So ist es auch auf dem Cover der CD vermerkt - und leider haben sie die Toningenieure nicht daran gehalten. Auch diese eigentlich prachtvolle Aufnahme wurde ein Opfer des sogenannten "Loudness War" der Musikindustrie. Was bei einer Vinylaufnahme noch von der analogen Technik einigermaßen abgefedert wird, kann von einer CD nicht mehr wiedergegeben werden: die gnadenlose Übersteuerung einer Aufnahme. Ein Blick in die Hüllkurven dieser CD bringt zu Tage, die Kurven sind brachial abgeschnitten, nichteinmal mittels eines Kompressionsverfahrens bearbeitet. Dementsprechend ist der Klang. Wo eine echte alte Aufnahme warm und harmonisch Verzerrungen zeigt, wird hier das Ohr gequält. Und oh nein, das ist weder Retro-Look, noch ein Stilmittel - Originale aus der Mitte des letzten Jahrhunderts haben weder auf LP noch auf später gepressten CDs derartige Verzerrungen.
Schade, der Beat dieser Musik und das Talent der jungen Musiker hätte mehr verdient gehabt.
| |  | "For maximum enjoyment we recommend that you turn the volume as loud as possible." So steht es auf dem Cover und so sollte man dieses Vinyl auch genießen. Die Platte könnte ohne Probleme aus den 50er Jahren stammen, Aufnahmetechnik analog mit Originalequipment.
Canned Heat's Klassiker "Going up the country" als Starter, da kann gar nichts schief gehen. Rock'n'Roll wie er sein sollte, pur und ohne Experimente. Dafür mit Mundharmonika, Bass, Schrammelgitarre, Trommel und Kitty & Daisy an den Vocals. Was will man mehr?!
Einzig die Ausstattung der Platte könnte besser sein. Textblatt, Fotos, schönes Innencover oder ähnliches wären (für den Preis) nett. Fehlen leider, deshalb einen Stern weniger.
Auf jeden Fall: Kaufempfehlung!
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