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Home > DVD > Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

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Kurzbeschreibung: 
Indiana Jones 4 Single Disc DV
Nach 19 Jahren hatte es fast schon niemand mehr geglaubt, dass Indiana Jones wirklich wieder zum Hut greifen und die Peitsche schwingen würde. Aber das Triumvirat ist wieder vereint: Steven Spielberg, George Lucas und Harrison Ford haben der Saga um den berühmten Abenteurer und Archäologie-Professor noch einen vierten Teil hinzugefügt, der sich nicht hinter seinen Vorgängern verstecken muss. Das Warten hat sich gelohnt!

1957 in der Wüste Nevadas, der Kalte Krieg ist in vollem Gange und Indiana Jones den Russen in die Hände gefallen. Indy gelingt die Flucht, doch die Russen ? unter der Führung von Irina Spalko, Stalins Lieblingsagentin und ihres Zeichens Parapsychologin, - entwenden ein mysteriöses Skelett, das offenbar in Verbindung mit dem Verschwinden von Indys altem Freund und Kollegen Harold Oxleys steht, der in Peru verschollen ist. Gemeinsam mit Oxleys Ziehsohn Mutt macht sich Indy im Dschungel des Amazonas auf die Suche nach dem legendären Kristallschädel, dem magische Kräfte nachgesagt werden und der Oxley offenbar in den Wahnsinn getrieben hat. Doch die beiden sind nicht die einzigen, die auf der Suche nach dem Schädel sind: Auch Spalko will sich der Suggestivkräfte des Schädels, der in einer versunkenen Stadt aus Gold verborgen sein soll, bedienen. Um Druck auszuüben, hat sie Mutts Mutter Marion Ravenwood ? Indys alte Flamme aus Der Jäger des verlorenen Schatzes - in ihre Gewalt gebracht. Eine Schatzsuche auf Leben und Tod beginnt.

Bewusst im Stil der alten Trilogie gehalten ist Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein klassischer Abenteuerfilm, der mit viel Witz, augenzwinkernder Selbstironie und natürlich zahlreichen rasanten Action-Szenen, auf der ganzen Linie zu überzeugen weiß. Zwar ist Indy eindeutig in die Jahre gekommen ? da bleibt der eine oder andere Spruch nicht aus und manch Abstand ist doch größer als gedacht -, aber er schlägt sich wacker. Selbiges gilt auch für die nächste Generation: Shia LaBeouf weiß durchaus Paroli zu geben und steht seinen Mann. Schon sein erster Auftritt ? angelehnt an Marlon Brando in The Wild One - stellt erneut George Lucas? außerordentliches Talent unter Beweis, eine bestimmte Zeit originalgetreu und mit viel Liebe zum Detail auf der Leinwand wieder auferstehen zu lassen. Im besten Sinne des Wortes zeitlose Unterhaltung. -- Birgit Schwenger



Kundenbewertungen: 
Grosser Mist
2 out of 5 stars.
Eigentlich hatte ich mir vom vierten Teil der Kult-Filmreihe einiges versprochen. Die Latte in Sachen Action, Aberwitz und coole Sprüche lag schon ziemlich hoch. Und dann das. Nur flaue Witze, eine vollkommen durchsichtige und witzlose Vater-Sohn Klamotte, mässige schauspielerische Leistungen überdeckt von minutenlangen Actionzenen, und am Ende noch "multidimensionale" Marsmenschen und fliegende Untertassen. Brrr. Katastrophe. Eine reine Geldverschwendung.

Großartiger Spass!
5 out of 5 stars.
Der Film kann sich durchaus mit den vorherigen Teilen (mal abgesehen von #3) messen lassen. Irrsinnig unterhaltsamer Film mit toller Action und jeder Menge Spass.

Aliens und D.rJones
3 out of 5 stars.
Besonders störend fallen die schlechten Special effects in dem Film auf.Vor allem weil Spieöberg behauptet er hat den Film mit so wenig Computer wie möglich bearbeitet.Und ein lianenschwingender Indysohn, aus dem Computer stammende Affen und Ufos haben in nem Indyfilm nix verloren.Harrison Ford spielt auch trotz seines Alters überzeugend und im Grossen und Ganzen macht der Abenteuerfilm trotzdem Spaß.Auch wenn Indy mit diesem Film nie den Kult erreicht hätte den er hat.

Zuviel des Guten....perfekt aber auch seelenlos
2 out of 5 stars.
Die Frage war ja ob Indiana Jones nach fast 20 Jahren Pause nicht doch etwas in die Jahre gekommen ist und vor allem ob der Kultheld bei einer neuen Cinema Generation annähernd oder gar ebenso erfolgreich sein kann wie in den 80ern.
Letzteres hat der Spielberg Streifen mit Bravour gemeistert, das Einspielergebnis ist sogar noch besser als bei den ersten 3 Teilen, die damals Box Office Geschichte machten. Für dieses Können, Kinohelden von einst erfolgreich auszugraben und zeitgeistig weichzuspülen, ziehe ich vor Spielberg und vor allem auch vor George Lucas den Hut. Schon mit "Star Wars" ging diese Rechnung bestens auf. So ziehen sich diese beiden Filmreihen schon seit den 70s (bei Indiana Jones sinds immerhin auch schon mehr als 25 Jahre) bis heute erfolgreich durch eine sich veränderte Kinolandschaft - die Fans der ersten stunde sind heute vierzig bis bald sechzig Jahre alt, die Fortsetzungen werden aber heute von deren Kindern besucht. Mir drängt sich dennoch die Frage auf, ob die Neuverfilmungen im heutigen Kino(und dies gilt sowohl für Star Wars als auch für Indy) wirklich nur noch mit dieser übermässigen Überdosis an Special Effects funktionieren können oder ob ein "Back to the Roots" genauso erfolgreich wäre.
Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat "besonders wertvoll" mit folgender Begründung: Fulminant geht der vierte Teil weiter, wechselt aber glaubhaft in eine andere Ära und bleibt in Stil, Look und Story doch sich selbst und seinen Fans treu. Und gerade dieser Wechsel zwischen vertraut und neu ist es, der gefällt und dem eingespielten Duo Spielberg und Lucas bei dieser handwerklich perfekten Leistung erstklassig gelungen ist.
Die Filmbeschreibung auf dem Cover lobt den letzten grossen Abenteurer und besten Indiana Jones aller Zeiten in einer "Nonstop-Verfolgungsjagd" vollgepackt mit echten Stunts und herausragender Abenteuer-Action.
Was die Eigenschaften des Films betrifft stimmen diese Aussagen sogar. Es fehlt aber leider für mich das Entscheidende oder etwas ganz Wesentliches. Etwas, dass die ersten 3 Filme ausgemacht hat: Eine Art märchenhafter, magischer Charme. Dies hat der Indiana Jones von 2008 nicht mehr - also fulminanter Kassenerfolg ja, wie die neuen Star Wars Filme auch, aber reichts auch irgendwann in ein paar Jahren für das Kultprädikat ? Der Streifen zeigt eine kurzweilige Achterbahnfahrt ohne Längen, aber auch ohne Seele. Trotz netter Darstellerriege, einem erstaunlich agilen Harrison Ford, einem netten möglichen Nachfolger wie Shia La Beouf, einem Wiedersehen mit Karen Allen (Marion Ravenhurst aus "Jäger des verlorenen Schatzes") und einem interessanten Bösewicht wie Cate Blanchett als russische Agentin Irina Spalko.
Irgendwie kam mir beim Kristallschädel-Happening diese eine Folge von South Park in den Sinn, bei der Spielberg und Lucas ihr Fett abkriegen, weil sie seit einiger Zeit ihren Filmen vor lauter finanziellem Kalkül sämtliche Ecken und Kanten nehmen und sogar nicht mal zurückschrecken, ihre guten alten Filme neu zu remastern, ganz neue Szenen beifügen und so zu reinen Special Effects Fetischisten mutieren. Schade eigentlich...die wichtigsten Märchenonkels des Kinos haben die Magie verloren.

Nicht so schlecht wie erwartet
3 out of 5 stars.
Als alter Indy-Fan habe ich natürlich erfreut reagiert, als der nun vorliegende Vierte Teil im Kino angekündigt wurde. Allerdings wurde mir von vielen abgeraten - es war von Aliens, Russen und Atombombenversuchen die Rede.
Inzwischen habe ich den Film auf DVD angeschaut und muß sagen: der Film ist nicht so schlecht, wie ich anfangs erwartet habe.

Dank Steven Spielberg ist die Figur nicht generalüberholt worden und kann somit mit Harrison Ford noch viel Ihres alten Charmes ausstrahlen. Allerdings können die beiden nicht über die offensichtlichen Schwächen des Drehbuchs hinwegtäuschen.
Eine etwas lieblos zusammengewürfelte Story, die einzig und allein dem Zweck dient, die Protagonisten von einer Action-Szene in die nächste stolpern zu lassen, dabei aber den notwendigen Spannungsbogen nicht dauerhaft aufbauen kann. Die Integration der Aliens ist noch halbwegs erträglich, obwohl ich mir eine andere Hintergrundstory gewünscht hätte.
Die Bodenständigkeit der alten Teile wurde leider nicht erreicht. Zu sehr riecht das Ganze nach "Schaut mal her - als nächstes kämpft Indiana Jones gegen Darth Vader". Die lang erwartete Verfilmung des Computer-Spiels "Fate of Atlantis"hätte hier sicherlich mehr hergegeben. Wahrscheinlich wollte Lucas aber eine neue Idee, bei der mehr Special-Effects zum Einsatz kommen und sich auch gegebenenfalls wieder in einer neuen Spiel-Umsetzung vermarkten lässt.

Hatte ich anfangs die Befürchtung, daß in diesem Film der Generationswechsel in der Besetzung eingeläutet werden sollte, so kann ich mich nun beruhigt zurücklehnen. (oder meine das zumindest - denn bei George Lucas muß man inzwischen leider alles befürchten)

Ist "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" nun ein echter Indy-Film? Meiner Meinung nach nicht ganz. Es wurde die Figur übernommen und Teile der Vergangenheit, aber denoch fehlt viel des ursprünglichen Charmes (was aber deutlich am Drehbuch und nicht an Hauptdarsteller Harrison Ford liegt). Die fieberhafte Begeisterung von Dr. Jones für archäologische Themen wird durch den Generationenkampf überspielt. Die Gags sind teilweise einfallslos oder schlicht zu vorhersehbar, um wirklich witzig zu sein. Die Figuren werden zu kurz eingeführt, als daß sie sich wirklich entfalten könnten (trauriges Beispiel hierfür ist Kate Blanchett, die kaum Ihrer Rolle wirklich Charakter zu geben vermag).

Stellenweise hat mich der Hergang in Indiana Jones 4 stark an Peter Jacksons King Kong Verfilmung erinnert: Dschungel, gesichtslose Eingeborene, haarsträubende Action und unnötig viele Special-Effects.

Schade eigentlich. Aber trotz allem ein guter Abenteuer-Film, der meines Erachtens leider das Prädikat "Indiana Jones" nicht verdient hat.




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