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Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Warner Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08 |  |  | | Nach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend ? was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: ?The Ballad of Sweeney Todd? ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett ? aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt. Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Mit Gesang hat man ja gerechnet, aber das fast ausschließlich gesungen wird damit habe ich nicht gerechnet. Irgendwann nervt die Musik nur noch und mal ehrlich wenn ich lesen möchte dann nehme ich mir ein gutes Buch, aber dauernd die Untertitel von den Gesangsstücken zu lesen machte wirklich kein Spaß. Gerade mit Johnny Depp hätte das ein Klasse Film werden können...Schade ums Geld.
| | Künstlerisch genial umgesetztes Musical. Verneigung vor Burton & Depp | |
|  | OH WOW!!!!!!! Was für ein Film. In entspannter freudiger Erwartung, auf dem Rande des Sofas sitzend, sprachlos ob der düsteren Stimmung und des Grusels samt schaurigem Schauer, der Masken und der fantastischen Umsetzung habe ich den Film sehr sehr genossen. Ein perfektes Filmvergnügen, für mich. ;-) Das muss nicht für jeden so sein, drum: Bitte vorher über den Inhalt und Art des Films informieren, um einer Enttäuschung vorzubeugen.
Auch ich verneige mich vor dem Duo Burton & Depp.
*****ever!
| |  | Ich habe mich seit Monaten auf den Film gefreut und wurde nicht entäuscht! Jonny und Helen spielen wundervoll und auch den Soundtrack hab ich mir sofort gekauft. Mich stört das "Gesinge", wie in einigen Rezensionen geschrieben wird, überhaupt nicht eher im Gegenteil. Die Melodien und die Düsternis im ganzen Film machen den Reiz und die Stimmung aus. Ich finde ihn jedenfalls von Anfang bis Ende gelungen und kann ihn nur weiterempfehlen!
| |  | Ich Fand Diesen Film Total Langweilich. Was Mich So Gestört Hat War Das Im Fast Kompleten Film Nur Gesugen Wird Das Stört Echt. Also Wenn Man Gesinge Im Film Nicht Mag Sollte Man Diesen Film Meiden. Aber Nun Zum Positiven Die Darstller Spielen Gut. Die Optik Des Films War Auch Gut Fazit. Nur Für Musical Fans Alle Anderen Finger Weg.
| | Es geht einem nicht mehr aus dem Kopf | |
|  | Es passiert höchst selten, dass sich Musik so ins Gedächtnis gräbt, und nun habe ich die Lieder dieses Films seit Tagen im Kopf. Ich gebe zu, ich mag Tim Burton-Filme, und Johnny Depp bedarf es keiner extra Lobhudelei - beide können anfassen und drehen, was sie wollen, es sind immer ästhetisch perfekte Kunstwerke. Nun also kommt "Sweeney Todd" auf DVD. Ich habe den Film im Kino verpasst, umd mir war schon etwas mulmig zumute, nachdem ich wusste, dass einige Kehlen aufgeschlitzt werden. Mutig also die DVD eingelegt und in den Film eingetaucht... Wie bei "Sleepy Hollow" das Köpfeabschlagen ergeht sich das Meucheln mit Todds Freunden, seinen scharfen Silbermessern, in höchster Ästhethik, man gewöhnt sich nach kurzem Gruseln sogar daran. Kurioserweise wird beim schönsten Song des Films, "Johanna" am meisten gemordet: Sweeney erinnert sich voller Wehmut an seine Tochter, Seemann Anthony ist in sie verliebt und die Bettlerin ahnt all das Böse, was den Opfern widerfährt, dieses fünfminütige Terzett ist ein großartiger Höhepunkt. Die dunklen Bilder, die wie Stummfilmschauspieler geschminkten Darsteller, das stets lauernde Unheil, Bilder wie von Edgar Allan Poe beschrieben: Burton lässt sie Wirklichkeit werden. Aber nun im Ernst: wer sich wegen der Gesänge aufregt, hätte sich vorher etwas informieren sollen. Wir haben es mit einer Musical-Verfilmung zu tun, da wird - wie es nun mal in Musicals üblich ist - gerne gesungen, sich schnell verliebt, getanzt, ach was soll's: wer hier meckert, hat das Gesamte einfach nicht genossen. Die Lieder fügen sich harmonisch in die Story ein, Depp, Alan Rickman, Helena Bonham Carter, der eitle Sacha Baron Cohen als erster Opfer und alle anderen Protagonisten spielen und singen so wunderbar, dass ich fast bestrebt bin zu sagen, dass ich Burtons besten Film gesehen habe. Gerade weil nicht jeder der Schauspieler aalglatt wie ein echter Sänger singt (obwohl Depp seinen Job bravourös macht), wirkt es authentisch. Die Lieder sind gespickt mit Anekdoten und Wortspielen (die dem Film vielleicht sonst hier und da fehlen mögen), man liest am besten den Film erst mit deutschen Untertiteln, dann mit englischen und zum dritten Mal sollte man sich dem Bilderrausch komplett in Englisch hingeben. Das allzu kurze Ende ist ein kleiner Wermutstropfen, aber was sollte danach auch noch groß erzählt werden?... Nun: natürlich ist der Film Geschmackssache, nicht jeder mag das Morden, garniert mit hübschen Liedchen, ich aber bin von der Qualität und der Gesamtleistung aller hin und weg. Und nun bekomme ich die Bilder und die Songs nicht mehr aus dem Kopf... Die DVD lohnt sich für jede Minute, die Single-DVD hat noch ein kleines Making Of, aber ich werde bald zur Doppel-DVD greifen, da es mich nach mehr dürstet. Perfekt und ästhetisch - ich verneige mich vor dem genialen Duo Burton & Depp!
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