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Wanderlust
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|  | Ums vorweg zu nehmen, dass Bandleader solo überzeugen können, haben in den vergangenen Jahren u.a. Chris Cornell mit "Euphoria Morning" ("Carry On" ist ein anderes Thema) und Eddie Vedder mit "Music for the Motion Picture Into the Wild" bewiesen. Großartige Rockbandstimmen allein auf Wanderschaft....das geht also und ist nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt. Nur Gavin Rossdale solo, das geht leider gar nicht. Der Mann konnte die Bude rocken, dass einem schwindlig wurde. 2008 klingt der "Maschinehead" musikalisch so tot, dass man eigentlich nur noch weinen möchte...
Nicht nur beim Formatradio-Dauerbrenner "Love Remains The Same" klingt Rossdale wie kastriert, so als hätte man den Vollblutrocker mit schierer Gewalt auf Radiotauglichkeit getrimmt. Wer ihn jemals live erlebt hat, muss wissen wovon ich spreche. Wie ausgerechnet Bush-Fans Gefallen an der Platte finden können, ist mir ein unerklärliches Rätsel. "Wanderlust" ist eine einzige zähe Aneinanderreihung schnulziger Balladen bar jeder Kreativität und Leidenschaft. Ich war geradezu entsetzt, als ich ihn 13 lange Songs über quasi herumwimmern hörte. Es tat richtig weh. Ist das wirklich DIE STIMME, die mir beim Hören von "Sixteen Stone" auch nach 14 Jahren noch wohligen Schauer über den Rücken jagt? Heiliger....davon ist wirklich nichts übrig geblieben.
Die bitterböse Wahrheit wird zudem sein, dass Rossdale sich das selbst angetan hat, um endlich mal wieder aus dem Schatten seiner Angetrauten zu treten. Das Ergebnis ist einfach nur unsagbar deprimierend. Und wenn man bei "Trouble I'm In" genauer hinhört, hat man das traurige Gefühl, dass er das alles selber weiß.
"All eyes are watching me I'm a stranger in this town I must have lost my way Since I took a turn awhile ago These streets I do not know"
Hier geht einer der grandiosesten britischen Rockmusiker an Bedeutungslosigkeit zu Grunde und wir sind Zeugen davon...
| |  | Als alter Bush-Fan kann man die Scheibe nur gut finden, denn im Grunde sind die Songs ähnlich gestrickt! Von langsam und romantisch bis laut und schnell ist alles dabei! Und die Stimme von Rossdale ist sowieso genial.
| |  | Ich wusste sofort als ich zum ersten Mal ihn im Radio hörte. Es ist er, er ist zurück, Gavin Rossdale. War schon ein großer Fan von Bush. Habe mir dann auch gleich die CD über Amazon bestellt. Das Album ist nicht schlecht, aber leider noch lange nicht so gut wie zu Bush-Zeiten. Naja weigsten eine der guten Stimmen die man wieder hört, zurück und sicherlich kommt Gavin Rossdale auch wieder in die alte Form.
| |  | Auf dieses Album bin ich nur durch Zufall gestoßen. Ich war dann neugierig, habe es mir ein paar Mal angehört und muss sagen es ist wirklich nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Gut, es ist jetzt nicht das Album des Jahrhunderts, aber diesen Anspruch muss es ja auch nicht erfüllen. Gavin Rossdale hat eine sehr schöne Stimme und die Songs, mal ruhiger und mal etwas rockiger, gehen ins Ohr. Mehr will man doch nicht verlangen. Ich kann ehrlich nicht verstehen, warum dieses Album fast überall so verrissen wird. Das scheint wohl üblich zu sein, wenn ein Sänger einer nicht mehr existierenden Band ein Soloalbum herausbringt. Sofort wird von allen Seiten gezetert und genörgelt, ganz egal wie gut das Album ist. Diese Erfahrung musste letztes Jahr auch Chris Cornell machen, dessen Solowerk meiner Meinung nach total unterschätzt wird. Im Fall von Gavin Rossdale spielen sicherlich auch sein gutes Aussehen und seine Ehefrau eine Rolle. Da laufen die Kritiker ja schon buchstäblich grün an vor Neid. Vielleicht sollten die sich mal besser auf die Musik konzentrieren.
| |  | Erstmal eins vorweg : Ich liebe dieses Album ! Ich war allerdings auch beim ersten Mal hören etwas entäuscht. Klar, die Stimme erkennt man, aber das ist doch nicht Institute, schon garnicht Bush !!! Soll es aber auch garnicht sein, sondern hier hat ein genialer Songwriter das gemacht wofür er da ist : Allerfeinstes Songwriting. Es dauert ein paar Mal hören, aber dann wirst Du dieses Album nicht mehr los. Anspieltipps : Song 3, 4 und 8 !!!!! Grandioses Album, dass immer mehr Facetten entwickelt je öfter man es hört. Ich höre es am liebsten laut und allein, aber geht auch prima mit `nem Partner im Arm ;-)
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