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Cloverfield

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Kurzbeschreibung: 
Paramount Cloverfield, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.08.08
Was dem Zuschauer bei Cloverfield als Erstes auffällt, ist, dass der Film keinem üblichen Erzählstil folgt, was aus diesem spannenden Horrorfilm sowohl eine Neuheit als auch ein besonderes Ereignis macht. Cloverfield, der aus dem schwindelerregenden Blickwinkel eines Camcorders erzählt wird, der einer Gruppe von Freunden folgt, beginnt wie eine klassische Fernseh-Seifenoper über junge Leute in Manhattan, die sich mit Veränderungen in ihrem Leben auseinandersetzen. Rob (Michael Stahl-David) verlässt New York, um bei einer Firma in Japan einen Job auf Management-Ebene zu übernehmen. Während seiner Abschiedsparty in einem vor Menschen wimmelnden Loft übergibt Robs Bruder Jason (Mike Vogel) seinem besten Freund Hud (T.J. Miller) einen Camcorder, mit dem die folgenden Ereignisse aufgezeichnet werden. Dabei werden alte Aufnahmen von Robs Exfreundin Beth (Odette Yustman) überspielt ? Szenen aus glücklicheren Zeiten dieser mittlerweile zerbrochenen Beziehung. Natürlich taucht Beth mit einem neuen Verehrer bei der Party auf, was Rob völlig aus der Bahn wirft. Gerade, als man sich angesichts dieser herzzerreißenden Szenen, die von Hud, einem leicht trotteligen Typen, mit ziemlich verzitterter Hand aufgenommen werden, eine Träne verdrückt, geschieht das Unerwartete: New York wird plötzlich von einem Godzilla-mäßigen Monster angegriffen, das durch die Stadt stampft und alles und jeden in Sichtweite zerstört. Rob und seine Freunde gehen nach draußen auf die Straße, aber anstatt dass sie wie alle anderen Menschen fliehen, bewegen sie sich ins Zentrum des Sturms, damit Rob seine verletzte Beth retten kann. Auf dem Weg dorthin gibt es einige Todesfälle, aber diese Reise ins Grauen ist faszinierend und intensiv, wenn auch emotional distanziert ? denn man betrachtet das Geschehen durch die einseitige, subjektive Perspektive eines Camcorders, und bei der Geschichte bleiben die meisten wichtigen Fragen unbeantwortet: Wer oder was ist dieses Monster? Wo kam es her? Dieser Mangel an Hintergrundinformation und seltene Aufnahmen der wütenden Kreatur sind Kunstgriffe des Produzenten J.J. Abrams und des Regisseurs Matt Reeves, um so die Aufmerksamkeit des Zuschauers eindeutig auf das Geschehen auf dem Bildschirm zu fokussieren. Aber dadurch hinterlässt ?Cloverfield? den Zuschauer auch auf seltsame Weise unbeteiligt. Auf jeden Fall ist ?Cloverfield? mit seinen spektakulären Effekten, die genial in den Heimvideo-Look eingebunden werden, ein gelungenes Beispiel dafür, welche unbegrenzten Möglichkeiten in der heutigen Zeit digitaler Medien existieren. --Tom Keogh


Kundenbewertungen: 
Der Film als Psychotest
5 out of 5 stars.
Bei den ganzen Kommentaren zu den Film glaub ich das es zwei Arten von "Monsterfilm-Fans" gibt:
Die eine Gruppe, die mit den Protagonisten mitfühlen und die beklämmende Athmusphäre lieben und sich RICHTIG fürchten wollen!

Und die andere Gruppe Fans, die in einen Monsterfilm gehen nur um zu sehen, wie einer nach dem anderen Aufgefressen wird. Am besten noch mit vielen Nahaufnahmen und roter Farbe. Für diese Gruppe scheint der Film weniger zu funktionieren.....

Alle anderen werden ihn lieben! Besser kann man ein "mitten drin" Gefühl nicht rüberbringen!! Eine gute Stereoanlage vorrausgesetzt!

Wackelkamera zerstört den Film!
1 out of 5 stars.
Ich habe den Film zusammen mit meiner Frau im Kino gesehen und uns beiden war nicht wirklich gut, als wir da raus gingen. Das ewige Gewackel der Kamera wurde im Verlauf des Filmes immer unangenehmer. Die Actionscenen und das Monster sahen zwar gut aus, das Gewackel hat allerdings den Spaß beim Anschauen des Filmes zerstört. J.J. Abrams ist ja sonst ein guter Filmemacher, z.B. bei Star Trek (siehe Trailer) und Serien wie Alias.
Mich störte das Gewackel bei Blair Witch oder Rec nicht so sehr, ich finde dies bei Cloverfield zu extrem, bis einem fast schon schwindlig wird. Hoffentlich geht der Trend mit der wackligen Kameraführung bald wieder zurück; damit man wieder Spaß beim Filmegucken haben kann!

Film zum Vergessen
1 out of 5 stars.
Zur Handlung kann ich nichts sagen, würde mir auch schwerfallen, weil: der Film hat keine. Es gibt ein paar nette Spezialeffekte, das war's schon.

Die Figuren sind eindimensional und langweilig, Handlung keine vorhanden, es gibt keine Hintergrundinfos zu den Viechern, und die ständige absichtlich verwackelte Kameraführung nervt nach 5 Minuten, zieht sich aber leider durch den ganzen Film.

Ich gebe nur deshalb einen Stern, weil ich nicht null Sterne vergeben kann.

Fürchterlicher "Blockbuster-Kurzfilm"
1 out of 5 stars.
Ich hatte die Gelegenheit , diesen "Blockbuster-Kurzfilm" bei einem Bekannten auf Pay-TV zu sehen.
So ein Glück... daß ich mir diesen Streifen nicht gekauft habe.

Zum Stilmittel Handkamera:
Ja, ist mit Blairwitch zu vergleichen, wobei Blairwitch aber 1. wesentlich authentischer daherkommt und 2. das "Gewackel" nicht so exorbitant übertreibt, wie es bei Cloverfield angewendet wurde.
Bei Cloverfield habe ich mich zudem gefragt, ob da der "Glöckner" die Kamera bedient hat.
Sorry, aber um zu verdeutlichen, daß es sich um eine Handkamera handelt,
muß man diese in viel zu vielen Einstellungen nicht auch noch so übertrieben schief halten.
Ich dachte immer wieder: "Mensch, halt doch mal diese sch... Kamera gerade"
So fing der Film bereits nach wenigen Minuten an, einfach nur tierisch zu nerven.
Dazu kam das künstliche "Gestrecke" der ohnehin schon sehr kurzen Laufzeit, durch diese belanglosen Partyaufnahmen mit noch belangloseren Konversationen.
Maximal 5 Minuten wären für dieses unwichtige "Vorspiel" mehr als genug gewesen, da zu den Akteuren sowieso keine Beziehung aufgebaut wird.
Aber dann wäre der Streifen ja fast schon auf die Lauflänge einer Vorabendserie geschrumpft.
Vielleicht gibt es ja bald für Enthusiasten einen Directors Cut mit 2 Stunden Laufzeit, wo zb. unveröffentlichte Aufnahmen vom Aufräumen des Kellers enthalten sind.

Der Film meiner Meinung nach sein großes Potenzial verschenkt und sollte besser als Hörbuch daherkommen.

Der Schluß läßt sich den geneigten Betrachter fragen: "To be continued ?" ... Besser nicht !

Von mir erhält dieser Film so ebenso einen Stern.
Diesen jedoch nicht für das visuelle Elebnis,
sondern weil die Soundkulisse auf einem Heimkinosystem richtig Klasse sein soll.
Dafür werde ich ihn mir aber nicht anschaffen.
Wie gesagt... da warte ich eher aufs Hörbuch!

Ein Cooler Film
5 out of 5 stars.
Ich habe den Film bei einem Kollegen gesehen.
War echt der Hammer. Ein paar andere fanden ihn öde und langweilig.
Mir gefiel die Idee und es ist mal endlich wiederein Film gewesen, der einen mitreißt.
Es gibt wohl nur zwei Möglichkeiten bei dem Film. Erstens, man lässt sich mitreißen und erlebt 85 Minuten action und spannung pur, oder man kann dem Film überhaupt nichts abgewinnen.
Wer sich auf diese Kamera-Berg- und Talfahhrt einlässt, erlebt Kino der Extraklasse.





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