|
|
No Country for Old Men
|
 |
| Listenpreis |
: |
EUR 22,99 |
| Preis |
: |
EUR 17,95 |
| Sie sparen |
: |
EUR 5,04 (22%) |
| |
|
|
| 8 Gebraucht |
: | from EUR 11,98 |
| 25 Neu |
: | from EUR 13,69 |
| 2 Sammelobjekt |
: | from EUR 14,75 |
| |
|
|
| Verfügbarkeit |
: |
Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden |
|
|
 |
 |
 |
| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Paramount No country for old men, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 06.10.08 |  |  | | Mit No Country for Old Men ist Joel und Ethan Coen ein Meisterwerk gelungen. Mit vier Oscars ausgezeichnet brillieren James Brolin, Javier Bardem und Tommy Lee Jones in diesem Neo-Noir-Western aus den staubigen Weiten an der texanisch-mexikanischen Grenze. Die Karriere der Coen-Brüder zeichnet sich seit jeher durch ihr unausgeglichenes Werk aus. Neben Geniestreichen wie The Big Lebowski oder Fargo findet sich beinahe Peinliches wie Ladykillers oder Ein unmöglicher Härtefall. No Country for Old Men ist in gewisser Weise eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pullitzerpreisträger Cormac McCarthy wird eine archaisch anmutende Geschichte im kargen Grenzland zwischen Texas und Mexico erzählt. Vietnam Veteran Llewelyn Moss (James Brolin) stösst bei der Jagd auf Wild im Grenzgebiet zufällig auf den blutigen Tatort eines misslungenen Geschäfts. Zwischen den Leichen, ein Schwerverletzter, eine Ladefläche voller Drogen und zwei Millionen Dollar in Cash. Moss überlegt nicht lange. Das Geld ist der Ausweg aus Trailer Park Elend und Perspektivlosigkeit. Zurück bei seinem Mädchen meldet sich sein Gewissen. Er schnappt sich einen Kanister Wasser und fährt zurück um zu helfen. Es ist dies die einzige "gute" Tat im Film die bezeichnenderweise eine unausweichlich erscheinende Eskalation der Gewalt auslöst. Formal erinnert vieles an Blood Simple, den düsteren Erstlingsfilm der Coen Brüder. Knappe Dialoge, der Verzicht auf einen unterstreichenden Soundtrack, die Verdichtung der Handlung auf das Wesentliche. Dazu die archaische Landschaft, die weit ab von Großstädten beinahe zwangsläufig existentielle Themen in den Mittelpunkt rückt. Die Romanvorlage hat großen Anteil daran. Neben Moss werden mit dem eiskalten Killer Chigurh (gespielt von einem umwerfenden Javier Bardem, der für seine Leistung auch mit dem Oscar ausgezeichnet wurde) und dem verwittert-desillusionierten Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) zwei Figuren eingeführt, die den minimalistischen Plot über das Genre hinausheben. Bell steht für eine Generation oder vielmehr eine Haltung, die den Bezug zur Postmoderne verloren hat. An einer Stelle wird kopfschüttelnd festgestellt dass man der unkontrollierbaren Gewalt nichts entgegenzusetzen hätte um gleichzeitig darüber zu lamentieren wie junge Mädchen mit grün gefärbten Haaren durch die Strassen laufen. Chigurh auf der anderen Seite irritiert alleine schon durch seinen Namen. Wie ein schwarzgekleideter Todesengel metzelt sich der Killer stoisch und emotionslos durchs Geschehen. Er verwendet für seine Exekutionen ein Bolzenschussgerät als handle es sich bei den Opfern um Schlachtvieh. Das Absurde der Figur wird durch seine lächerliche Topffrisur unterstrichen. Am Ende verstört No Country for Old Men durch seine dekonstruktivistische Kraft. Die immergleichen Bilder von staubigen Strassen, primitiven Tankstellen oder öden Motels im Nirgendwo erfahren eine Neubewertung. Sie haben nichts von der Vorhersehbarkeit der Geschichten mit denen man sie verbindet. Moralische Kategorien werden aufgehoben und im letzten großartigen Monolog von Sheriff Bell hat No Country for Old Men endgültig die Fesseln des Genrekinos gesprengt. Thomas Reuthebuch |  |
| Kundenbewertungen: | |
 |
| Nichts für die gute Laune... | |
|  | Wer Cormac McCarthys Romanvorlage kennt, der weiß, dass ihn hier kein konventioneller Gangster-Streifen erwartet. Kein Happy-End, ja nicht einmal ein Showdown. In der Wüste von Texas gibt's nur Hitze und Tod, aber keine Helden. Life's a bitch and the Coens show you.
| |  | dieser film ist absolut sehenswert und hat seine oscars verdient es ist ein eher ruhiger film mit sinn den es zu verstehen gilt man sollte ihn auch mal mit orginalton anschauen wenn man englischkentnisse hat.
| |  | Was für ein langweiliger Film... Tolle Schauspieler und interessante Charaktere... aber die Story ist einfach nur platt. Die häufig in Kritiken angeführte Anlehnung an Tarantino Filme kann ich nicht bestätigen.
| |  | wie so etwas 4 Oscars bekommen kann? Ach ja, die Coen Brüder sind ja sooo genial. Zu Zeiten des "Dude's" war das auch in meinen Augen so. Aber anscheinend sind sie in diesem Film zu genial für mich, denn ich erkenne die Genialität schlichtweg nicht. Eine Geschichte im Nirgendwo, die einfach ohne Spannung irgendwann endet. Ich habe bis zum Ende durchgehalten, in der Hoffnung dass es doch gleich besser werden muß - nur es kam nix.
| |  | Ich sah den Film mit ziemlich hohen Erwartungen nach den überwiegend positiven Kritiken und weiß nun nicht Recht was ich von diesem Film halten soll. No Country for Old Men ist ein außergewöhnlicher Thriller, der langsam die Spannung steigert und dabei erstaunlicherweise komplett ohne Filmmusik auskommt. Dadurch wirkt der Film realistischer, Musik gehört meiner Meinung nach aber zu einem Film dazu, wie Schuhe zum Fuß. Wer Action sehen will sollte sich diesen Film auf keinen Fall ansehen, da er wie oben schon erwähnt ziemlich geruhsam verläuft, ziemlich tiefsinnig ist und zum Nachdenken anregt. Das Ende des Films kam für mich zu überraschend und meiner Meinung nach hätte man die Geschichte noch weiterführen müssen, da man sich doch etwas betrogen fühlt, wenn der Film so abrupt endet, obwohl man gerade damit begonnen hat mit den Protagonisten in ihrer gefährlichen Lage mitzufiebern.
Fazit: Alles in allem muss jeder selbst entscheiden, was er von dem Film hält, denn No Country for Old Men ist ein harter Thriller, wie man ihn vorher in dieser Form noch nicht gesehen hat.
|  |
|
|