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Home > DVD > No Country for Old Men
No Country for Old Men

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Kurzbeschreibung: 
Paramount No country for old men, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 06.10.08
Mit No Country for Old Men ist Joel und Ethan Coen ein Meisterwerk gelungen. Mit vier Oscars ausgezeichnet brillieren James Brolin, Javier Bardem und Tommy Lee Jones in diesem Neo-Noir-Western aus den staubigen Weiten an der texanisch-mexikanischen Grenze.

Die Karriere der Coen-Brüder zeichnet sich seit jeher durch ihr unausgeglichenes Werk aus. Neben Geniestreichen wie The Big Lebowski oder Fargo findet sich beinahe Peinliches wie Ladykillers oder Ein unmöglicher Härtefall. No Country for Old Men ist in gewisser Weise eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pullitzerpreisträger Cormac McCarthy wird eine archaisch anmutende Geschichte im kargen Grenzland zwischen Texas und Mexico erzählt. Vietnam Veteran Llewelyn Moss (James Brolin) stösst bei der Jagd auf Wild im Grenzgebiet zufällig auf den blutigen Tatort eines misslungenen Geschäfts. Zwischen den Leichen, ein Schwerverletzter, eine Ladefläche voller Drogen und zwei Millionen Dollar in Cash. Moss überlegt nicht lange. Das Geld ist der Ausweg aus Trailer Park Elend und Perspektivlosigkeit. Zurück bei seinem Mädchen meldet sich sein Gewissen. Er schnappt sich einen Kanister Wasser und fährt zurück um zu helfen. Es ist dies die einzige "gute" Tat im Film die bezeichnenderweise eine unausweichlich erscheinende Eskalation der Gewalt auslöst.

Formal erinnert vieles an Blood Simple, den düsteren Erstlingsfilm der Coen Brüder. Knappe Dialoge, der Verzicht auf einen unterstreichenden Soundtrack, die Verdichtung der Handlung auf das Wesentliche. Dazu die archaische Landschaft, die weit ab von Großstädten beinahe zwangsläufig existentielle Themen in den Mittelpunkt rückt. Die Romanvorlage hat großen Anteil daran. Neben Moss werden mit dem eiskalten Killer Chigurh (gespielt von einem umwerfenden Javier Bardem, der für seine Leistung auch mit dem Oscar ausgezeichnet wurde) und dem verwittert-desillusionierten Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) zwei Figuren eingeführt, die den minimalistischen Plot über das Genre hinausheben. Bell steht für eine Generation oder vielmehr eine Haltung, die den Bezug zur Postmoderne verloren hat. An einer Stelle wird kopfschüttelnd festgestellt dass man der unkontrollierbaren Gewalt nichts entgegenzusetzen hätte um gleichzeitig darüber zu lamentieren wie junge Mädchen mit grün gefärbten Haaren durch die Strassen laufen. Chigurh auf der anderen Seite irritiert alleine schon durch seinen Namen. Wie ein schwarzgekleideter Todesengel metzelt sich der Killer stoisch und emotionslos durchs Geschehen. Er verwendet für seine Exekutionen ein Bolzenschussgerät als handle es sich bei den Opfern um Schlachtvieh. Das Absurde der Figur wird durch seine lächerliche Topffrisur unterstrichen. Am Ende verstört No Country for Old Men durch seine dekonstruktivistische Kraft. Die immergleichen Bilder von staubigen Strassen, primitiven Tankstellen oder öden Motels im Nirgendwo erfahren eine Neubewertung. Sie haben nichts von der Vorhersehbarkeit der Geschichten mit denen man sie verbindet. Moralische Kategorien werden aufgehoben und im letzten großartigen Monolog von Sheriff Bell hat No Country for Old Men endgültig die Fesseln des Genrekinos gesprengt. Thomas Reuthebuch



Kundenbewertungen: 
schlecht!
1 out of 5 stars.
Was an dem Film so toll sein soll, muss mir mal einer verraten!

Von allen hochgejubelt finde ich das Teil einfach nur schlecht!

Bin mit sehr hohen Erwartungen in den Film gegangen, aber bitter enttäuscht worden.

Die Handlung ist ziemlich platt und da hilft auch der psychopathische Druckluftkiller nichts - was sollte das eigentlich? Einerseits will man authentisch sein und verlegt den Film wegen der behandelten Problematik in die 80iger und dann kommt so ein Mist daher, wo ein Profi Killer mit ner Druckluftflasche durch die Gegend latscht.

Zum Schluss mussten die C-Bros den Film wohl zum Ende bringen, darum wird auch gar nix groß abgehandelt, es liegen halt einfach ein paar Leichen rum und das wars.

Darum von mir ganz miese Wertung für einen Film, der den Weg ins Kino nicht wert war!



Wie bekommt ein solcher Film 4 Stk.Oscar ???
1 out of 5 stars.
Gehört für mich zu den schlechtesten Filmen.Extrem in die länge gezogen,zwar teilweise brutal,aber trotzdem langweilig.
Die Story ist einfach schlecht.
Würde von mir keinen Stern bekommen wenn möglich.


Hype hyper "no contry for old men"
1 out of 5 stars.
No Contry for Old Men gewann vier Oskars, stammt von den vemeindlich so genialen Coen Brüdern und normalerweise sollte etwas dran sein an diesem Film.

Dieser Film ist in meinen Augen nichts anderes als völlig überbewertetes Szenekino. Ich möchte den beiden Coen Brüdern nicht vorwerfen, dass sie ihr Handwerk einfach nicht verstehen und in meinen Augen völlig zu Unrecht einen solchen Kultstatus genießen, aber bei diesem Film kann ich einfach nicht anders, als so zu denken.

Episodenhaft wird hier eine Verkettung von Zufällen erzählt, die in einer Jagd mündet, in der sich bald herauskristallisiert, dass nur einer von den vielen Jägern wirklich jagt.
Viele visuelle Andeutung sind einfach lächerlich einfältig, die Charaktere nicht sonderlich interessant oder gar revolutionär.
Manche glauben, dar chaotische Plot ist Kunst, ich denke es ist einfach Unvermögen. Wenn man intelligent verschachtelte Plots sehen will, empfehle ich Lost Highway.
Psychotische Killer gab es zu genüge, hier gibt man ihm einfach zwei untypische Waffen, einen hässlichen Haarschnitt und schon purzeln die Oskars.

Fazit: Der Film ist nichts anderes, als eine Aneinanderreihung von vermeindlichen Coolen oder Kultigen Szenen, die mal mehr mal weniger zünden und im Gesamtkontext einfach zu garnichts taugen. Dialoge wirken billig, gewollt und nicht gekonnt. Visuell nichts besonderes, und Action hat er eigentlich auch nicht richtig, von Spannung nicht zu sprechen.

1 Stern ist eigentlich zu viel

"No Country for Old Men"
3 out of 5 stars.
"No Country for Old Men" wurde als bester Film des Jahres ausgezeichnet und erhielt meist positive Kritiken. Diesen kann ich mich nur teilweise anschließen. Der Film kann mit einer stylsicheren Inszenierung und einer gelungenen Optik punkten. Das Erzähltempo ist eher gemächlich, für eine durchweg gespannte Atmosphäre ist anfangs jedoch gesorgt. Die gut eingesetzten Actionszenen und das kaltblütige Vorgehen des Killers verleihen dem Ganzen den nötigen Biss. Mit zunehmender Spieldauer wird der Film dann doch stellenweise sehr langatmig und kann das anfangs noch gute Niveau nicht halten. Die Handlung macht keinerlei Fortschritte mehr und der Film endet dann abrupt mit einem nicht zufrieden stellenden Schluss.

Von den Darstellern ist mit Sicherheit Javier Bardem herauszuheben, der in seiner Rolle als unfehlbarer Killer überzeugt und dessen Auftritte ganz klar mit zu den Höhepunkten zählen.

"No Country for Old Men" bietet ein paar überzeugende Momente, für den besten Film des Jahres reicht dies jedoch keineswegs aus.

6 von 10


Es nimmt ein schlimmes Ende
4 out of 5 stars.
Eins vorweg: Der Film der Coen-Brüder erinnerte mich bereits nach wenigen Minuten an deren Frühwerk FARGO. Und wen dessen staubtrockene Brutalität abstößt, der sollte ganz klar die Finger von NO COUNTRY FOR OLD MEN lassen.

Es geht um das Duell dreier Männer. Harte Kerle sozusagen.
Der skrupellose Killer Anton Chigurh (Javier Bardem), der Arbeiter Llewewlyn Moss (Josh Brolin) und der Dorfsheriff Ed Bell (Tommy Lee Jones) begegnen sich effektiv kein einziges Mal - haben jedoch eine Menge miteinander zu tun.

Moss stößt bei der Jagd durch Zufall auf einen Koffer mit 2 Mio. Dollar, der bei einem geplatzten Drogendeal quasi liegen geblieben ist. Durch einen (menschlichen) Fehler hat er bald darauf den brutalen Chigurh an den Fersen, der nicht nur scharf auf Geld ist. Der dritte im Bunde, Sheriff Bell, ahnt die Gefahr, in der der Gejagte sich befindet und will retten, was zu retten ist ...

Großartige Bilder, knappe und präzise Dialoge, harte Szenen.
Javier Bardem spielt den Psycho-Killer so präzise und furchterregend, dass er an Anthony Hopkins Hannibal Lecter erinnert. Es hat schon etwas Satirisches, wenn Bardem mit seiner Prinz-Eisenherz-Frisur und seinem Bolzenschuss-Gerät seinen Weg mit Leichen pflastert.

Der Film passt in keine Schublade. Es geht stetig schnaufend vorwärts bis zum (meines Erachtens) enttäuschenden Ende. Damit schadet der eigentlich grandiose Film sich vorzeitig selbst.
Na ja, vielleicht gibt es ja noch einen Director's Cut.




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