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Two Men With the Blues
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EUR 19,92 |
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|  | ...diese Angelegenheit und das ist auch gut so! Blues-Puristen seien an dieser Stelle gewarnt, denn Willie Nelson mag ja Vieles sein, ein Bluesman ist er definitiv nicht! Dass er bei dieser Aufnahme dennoch elegant die Kurve kratzt, sei schon vorweg verraten! Die Produktion ist geprägt von Marsalis, dem selbsternannten Jazz-Museumswärter von Gottes Gnaden! Dementsprechend museal, sprich altbacken im traditionalistisch Orleans`schen Sinn kommen die Arrangements daher. Dies sollte nicht als Kritik sondern als Faktum verstanden werden, denn gerade dieser "Old-Fashioned-Style" ist es, der dieser Platte gut tut. Selten eine entspanntere Version von "Georgia on my Mind" gehört. Diese Enntspanntheit zieht sich durch die Aufnahmen wie ein roter Faden, einzig auf "Caledonia" und "That`s All" beginnen die Pferde kurz zu galoppieren. Die Session, aufgezeichnet am 12/13.Jänner 2007 im Lincoln Center NY - ein Heimspiel für Marsalis, sozusagen - scheint Protagonisten und Auditorium gleichermassen Spaß gemacht zu haben und so soll`s ja letztendlich auch sein! Das Ganze reisst einem zwar nicht vom Stuhl, hat aber eindeutig entschleunigende Wirkung und daher auf jeden Fall Existenzberechtigung!
| | DIESES Crossover ist klasse! | |
|  | An sich bin ich kein Freund von den sog. "Crossovern". Ich stehe eigentlich auch nicht auf C&W. Aber was Willie Nelson und Wynton Marsalis auf dieser CD abliefern, macht einfach Spaß beim Anhören. Und als Blues-Fan (von den alten Bluessängern wie z. B. Muddy Waters) finde ich das Ergebnis überraschend und einfach gut. Wynton Marsalis, der sich ja auch im Klassik-Bereich bewegt, ist für mich der derzeit beste Trompeter überhaupt. Und Wille von der "Viererbande" Kristofferson, Cash, Jennings, Nelson ist für sein Alter noch ganz gut drauf. Deswegen kriegen die beiden auch five stars....
| |  | Nicht viel Neues, aber ausgezeichnet interpretiert. Schon lange nicht mehr ein so unterhaltsames Werk gehört und gekauft. Sei dies bei der Fahrt auf den langen amerikanischen Highways wie zu Hause. Sehr relaxt!
| |  | Zwei sehr große Namen - leider verpuffen diese beim Hören der CD schon nach ein paar Minuten. Marsalis klar unterfordert und Nelson bluesstimmig überfordert. Da mag so gar kein "Blues-Feeling" aufkommen. Die Stücke ziehen sich zäh wie Käse, Soli wirken gestelzt und unkoordiniert. Und beim unsäglichen Versuch, "Georgia" zu interpretieren, läßt es sicherlich den armen Ray im Grabe rotieren. An sich schade. Marsalis kann mehr und Nelson konnte mehr. Eine unglückliche Konstellation, die keiner braucht.
| |  | Das ist also das Ergebnis, wenn der Lordsiegelbewahrer des traditionellen Jazz, Wynton Marsalis, auf die Country-Legende Willie Nelson trifft. Mag ja sein, dass es den beiden Spass gemacht hat, bei mir hält sich der Spass am Zuhören in Grenzen. Gegen das verschnarchte Geblase von Herrn Marsalis und die altbackenen Arrangements kommt selbst eine Willie Nelson nicht an.
Verglichen mit "Two Men With the Blues" hören sich die Songs auf der 30 Jahre alten Stardust von Willie Nelson taufrisch an. Nun, Geschmäcker sind zum Glück verschieden. Deshalb mein Tipp: bei beiden reinhören, und dann entscheiden.
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