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Rituals
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Latin Jazz, traditionell, aber dennoch individuell: Nicola Conte kriegt es fertig, einen klassischen Stil über 70 Minuten zu zelebrieren, ohne dass es schrecklich wird. Und das mit vollem Einsatz: fast alle Stücke sind mit Gesang (diverse Interpreten, Chiara Civello, José James, Kim Sanders u.A.), häufig kommt zur Combo ein dezent ausarrangierter Bläsersatz hinzu (fünf Blechbläser). Nicola Conte hält sich im Hintergrund: der Gitarrist hat fast alles auf der CD komponiert, spielt auch häufig mit, ist aber kaum zu hören. Dafür solieren die anderen munter: auch Gäste wie Till Brönner und Greg Osby mischen mit, eigentlich hört man immer eine oder mehrere kurze Improvisationen zwischen den Themenköpfen. Die sind auch nicht uninteressant: Contes Melodielinien klingen zuweilen instrumental, oder sie pendeln etwas monoton um ein Zentrum, das nicht der Grundton ist ? irgendwie hat es was charakteristisches, was er da macht. Manchmal setzt er eine Harfe ein, das gibt einen orchestralen touch. Zwei, drei straigt ahead-Nummern sind auf der CD, unter anderem das Titelstück Rituals: instrumental, laid back. Insgesamt so ganz charmant das Ganze. Nicola Conte, dessen musikalische Schwerpunkte im Jazz, bei Filmmusik und Bossa Nova liegen, arbeitet auch als DJ, als Produzent, macht Remixes und dann wieder ganz klassische Aufnahmen, sucht die Beziehung zwischen Tradition und Moderne. Seine Songtexte sind von britischen Poeten inspiriert, überhaupt ist der Italiener ein Kunstbeflissener. Hört man das? Womöglich schon ? es ist aber eher so eine Ahnung. - Katharina Lohmann |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Die Aufnahmequalität dieser CD ist aussergewöhnlich gut, mit wunderbaren Bläsersätzen und Gesang. Eigentlich würde ich 6 Sterne vergeben - jedoch ist der Einsatz einer Harfe meiner Ansicht nach (selbst für Easy Listening Jazz, was diese CD teilweise nicht ist) dermassend unpassend und ärgerlich, wie zum beispiel in Track 13 (Rituals) - wunderbarste und transpatenteste Bläser - und dann diese unsägliche Harfe, ein krasser Fehlgriff. Wem das nicht stört, sei diese CD trotzdem empfohlen.
| |  | Wieder ein Knaller von Conte! Ganz besonders haben mir die Stücke mit Philipp Weiss (Caravan) gefallen, der Ausnahmesänger aus München hat dieses Album sehr bereichert. Auch im Ganzen gesehen ein durchaus gelungenes Werk.
| |  | Heute frisch aus dem Briefkasten gezogen, in den Player rein und schon dreimal angehört. Wie erwartet eine gelungene Fortführung der Alben Jet-Sounds und Jet-Sounds-Revisited. Jedes einzelne Stück baut sich wunderbar auf und die gelungenen Gesangseinagen runden das Album zum Dauerrenner ab. Von meiner Seite aus für jeden ein Muß, der Jazz liebt.
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