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Home > Music > Sängerkrieg
Sängerkrieg

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Kurzbeschreibung: 
SÄNGERKRIEG
Mit Sängerkrieg verabschieden sich In Extremo von bombastischen Arrangements und überraschen mit aufs Wesentliche reduzierten Rock-Songs.

Auf ihren letzten Alben verzierten die Mittelalter-Metaller ihre Kompositionen mit immer aufwändigeren Klangspielereien und flirteten sogar mit elektronischen Sounds. Damit ist nun radikal Schluss. Sängerkrieg besteht fast ausschließlich aus schnörkellosen, gitarrenorientierten Liedern, die mit ihrer räudigen Grundausrichtung fast schon punkige Vibes atmen. Die Dudelsäcke tröten weiter im Hintergrund als zuletzt, was manchen Mittelalter-Fan enttäuschen dürfte, Rock-Freunde kommen hingegen so nachhaltig auf ihre Kosten wie nie zuvor bei Michael Rhein und seinen Vaganten. Nicht jeder der 14 Tracks ist ein Hit (das Editors-Cover "An End Has A Start" hätte man sich beispielsweise sparen können), doch Ohrwürmer wie "7 Köche", "Sängerkrieg" oder "Flaschenpost" werden sich unter Garantie zu Konzert-Highlights entwickeln. -- Michael Rensen



Kundenbewertungen: 
Gutes Album aber...
4 out of 5 stars.
es ist kein einziger Ohrwurm auf der CD. Bei den Tracks der CD geht es einfach nur ums reimen der einzelnen Textzeilen. Ich meine wenn man sich an die anderen In Extremo Elben erinnert. Dort ging jeder Song unter die Haut und blieb drin. Aber da ich eingfleischter In Extremo Fan bin und eine Schwäche für Folk Rock habe gibts von mir vier sterne.

Fazit: Diese Album ist nur für Fans zu empfehlen, alle anderen fangt mit den vorherigen Alben an.

Kann die Kritik nicht verstehen.
4 out of 5 stars.
Ich finde Sängerkrieg ist ein tolles Album geworden, das richtig Spaß macht. Mittelalterliche Instrumente und Metal-Equipment kommen gleichberechtigt zum Einsatz. Sicher, Sängerkrieg ist kein zweites Verehrt und Angespien geworden, doch solch ein geniales Werk schafft eben wohl jede gute, professionelle Band nur einmal in ihrer Karriere.
Für mich ist Sängerkrieg besser als Mein rasend Herz und um Längen besser als 7. Mit Sünder ohne Zügel steht es mindestens auf einer Stufe.

Solides Album
5 out of 5 stars.
Ich verstehe manche Rezensenten nicht. Dieses Album als billige Metal-Platte hinzustellen grenzt an Ahnungslosigkeit. Wohl noch nie ein richtiges Metal-Album gehört? Auch das Gejammere von wegen "die sind nicht mehr wie früher" ist schäbig. Wenn eine Band ein gutes Album abliefert und die folgenden Platten sind Plagiate davon, wird kritisiert. Wenn eine Band sich weiterentwickelt und Abwechslung in die Discographie bringt, ist das anscheinend schlimm.
In Extremo haben sich selbst die Latte mit "Mein Rasend Herz" oder "Sieben" sehr hoch gelegt. Der "Sängerkrieg" ist auf jeden Fall ein grundsolides Album mit guten bis sehr guten Songs die einmal mehr, einmal weniger eingängig sind. Nach dem ersten Anhören war ich verwundert, als der erste Song wieder lief. Irgendwie ist keine Melodie hängen geblieben. Nachdem die Platte aber einige Runden im CD-Player im Auto gedreht hat, wird sie besser und besser. Das Mittelalter ist mit den Dudelsäcken, Lauten und sonstigen Instrumenten nach wie vor (fast) in jedem Song ein Thema, wenn auch nicht mehr so ausgeprägt wie schon dagewesen. Die Lieder sind allesamt relativ einfach strukturiert, sehr abwechslungsreich und typisch In Extremo. Das Album rockt auf jeden Fall und ist (glücklicherweise) nicht unbedingt mainstream-tauglich. Der englische Song ist nicht unbedingt der Höhepunkt, obwohl er mich persönlich nicht weiter stört. Eigentlich ist kein überflüssiger Song auf der Platte enthalten. In Extremo-Fans kann ich die Platte ans (rasend) Herz legen, Einsteiger sollten vielleicht mit einem früheren Werk beginnen (Weckt die Toten oder Verehrt und Angespien). Ich kann nur hoffen, dass "das letzte Einhorn" und seine Mannen so weitermachen wie bisher, auf die Charts pfeifen und auch in Zukunft solide Songs und astreine Live-Shows abliefern.

Die Konkurrenz schläft nicht
3 out of 5 stars.
Es wurde Zeit, dass In Extremo sich mal wieder zu Gehör melden, denn das letzte Studioalbum liegt ja nun auch schon drei Jahre zurück. Wie beim letzten Longplayer auch setzten sie wieder mehr auf eigene Texte und Kompositionen als bei den früheren Werken. Bei der CD "Mein rasend Herz" ging das ja auch trotz Bedenken gut, bei dieser Scheibe bin ich leider nicht mehr so euphorisch, denn auf der letzten Platte war mit "Nur ihr Allein" ein Lied drauf, das zwar live gut mitreißt, aber textlich äußerst schwach ist und auf bekannte Plattitüden setzte. Auf "Sängerkrieg" sind von dieser Sorte leider mehrere Lieder vertreten, wie z.B. "Sieben Köche", "Neues Glück" und "Frei zu sein", wobei die letzten beiden eine gute Melodie haben und deshalb nicht so schlecht sind. "Flaschenpost" ist für mich aber total daneben gegangen! Auch der Song "In diesem Licht" überzeugt mich nicht. Die anderen Lieder sind aber durchaus gelungen.
Der Titelsong "Sängerkrieg" verteilt in bester Weise und mit lautem Rock kräftige Seitenhiebe gegen die Mittelalterszene und Richtung Potsdam. Ebenfalls richtig gut sind die schwermütigen "Mein Sehnen", "Auf's Leben" und "Tanz mit mir". Gerade das letztere ist mein absolutes Lieblingslied auf dem Album. Ganz großes Kino!
Nun wurden die 7 Vaganten mit verrockten Mittelaltertexten bekannt und so was darf hier natürlich nicht fehlen: Da wäre das spanische "En esta Noche" (schnell und rockig), das französische "Requiem" von Francois Villon (nur mit akustischen Instrumenten gespielt), der uralte estnische "Zauberspruch" (sehr getragen) und das englische "An End Has A Start", was eine Cover-Version des Hits von der britischen Band The Editors aus dem letzten Jahr ist; recht rockig und punkig, ungewöhnlich, aber nicht schlecht.

Ich bin bei diesem Album leider zwiegespalten: zwar sind mehrere gute Songs vertreten, aber leider auch einige nicht so gelungene, die die Platte runter ziehen. In Extremo sollte wirklich mehr Zeit auf das Schreiben der Texte setzten, denn gerade bei neuhochdeutschen Reimen hören wir genauer hin, als bei lateinischen, altfranzösischen oder mitteldeutschen. Die Konkurrenz aus München und Potsdam hat mit ihren letzten Alben gezeigt wie man das macht.

Erst Hören - Dann Rezension Schreiben
5 out of 5 stars.
in extremo gehen einen schritt weiter - und bewegen sich
in eine sehr positive richtig.

** lauter härter - aber demnoch emotional **

man wird es leider nie jedem recht machen können, doch befinden
sich die jungs auf dem richtigen weg.

wer stehen bleibt hat verlorgen......... da mache ich mir
bei micha und seinen jungs keine sorgen.

weiter so---




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