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Fujitsu Siemens Scaleo Home Server 1900 (Intel Celeron, 512MB RAM, 1TB HDD, Windows Home Server)
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EUR 598,98 |
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EUR 577,95 |
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| 14 Neu |
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Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 2 bis 3 Wochen. |
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Small Form Factor/ Intel Celeron/ 512 MB RAM/ 1000 (2x 500) GB HDD/ SATA II/ Kein Laufwerk/ Ethernet 10/100/1000B-TX/ Windows XP Home Server |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Positiv: + recht geringe Geräuschentwicklung + unkomplizierter Festplatteneinbau + gute Performance + praxistaugliche Backup-Funktion + recht gute Energiespar-Funktion und relativ geringer Stromverbrauch Negativ: - unpraktische Ausstattung mit 2 x 500 GB HDD - zu wenig Arbeitspeicher (nur 512 MB) - Backup-Funktion etwas unflexibel - unprofessionelle Hotline Die Hardware: Der SCALEO Home Server 1900 besitzt eine meiner Meinung nach unglückliche Konfiguration. Da die eingebauten Festplatten nicht über die maximale Kapazität verfügen. Wer annähernd die maximale Speicherkapazität ausreizen will muss mindestens eine der beiden Platten wieder ausbauen. Hier sollte Fujitsu-Siemens entweder ein Modell mit einer 1 TB HDD anbieten oder vielleicht sogar ein komplett frei bestückbares System ohne Festplatten. Auch der Hauptspeicher ist mit 512 MB recht gering dimensioniert und das bei den geringen Speicherpreisen, hier hätte es gerne ein 1 GB Modul sein dürfen. Ein Monitoranschluss mit OnBoard Grafik wäre im Notfall recht hilfreich, um auch das Server-BIOS einstellen zu können. Andererseits kostet das natürlich alles wieder zusätzliche Energie, daher lege ich die "Black-Box-Eigenschaft" des Servers nicht negativ aus. Erfreulich ist die unkomplizierte Erweiterbarkeit des SCALEO mit SATA Festplatten, der Einbau ist recht simpel und sollte auch Einsteigern gelingen. Beim "Aufwachen" des Servers sollte man sich nicht erschrecken, denn das Lüftersystem dreht für einige Sekunden voll auf und wird dann (zu) langsam abgebremst, danach ist vom Server nicht mehr viel zu hören. Wer recht geräuschempfindlich ist, sollte den SCALEO am besten senkrecht auf den Boden in eine etwas Geräuschgedämpfte Ecke des Raumes stellen, dann ist er kaum noch wahrnehmbar. Der Energieverbrauch des Gerätes ist angesichts der gebotenen Leistung und der Möglichkeiten eines Windows Home Servers recht moderat. Ich habe meinen SCALEO mit 3 x 1 TB Western Digital Caviar Green Power WD10EACS aufgerüstet, musste aber, wie schon gesagt die zweite der beiden 500 GB Platten ausbauen. Die WD Platten sind sehr leise und verbrauchen recht wenig Energie. Im Leerlauf verbraucht meine Konfiguration gerade mal 53 Watt, bei einzelnen Festplattenzugriffen 57 Watt, bei Maximallast werden es kurzfristig auch mal knapp 80 W. Ich denke das sind recht gute Werte, die auch von einem NAS-System mit ähnlicher Kapazität und Ausstattung nicht weit unterboten werden. Die Performance des Gerätes ist sehr ordentlich, wie auch in den Tests nachzulesen ist. Die Software: Auch wenn der Windows Home Server für Familien gedacht ist, die eine einfache Speicherlösung für das Multimedia-Heimnetzwerk haben wollen, so ist er eben doch ein Server. Das Betriebssystem ist zwar sehr abgespeckt, basiert aber auf dem Windows Small Business Server 2003 und erfordert an manchen Stellen doch ein Wissen, das über die Kenntnisse eines Einsteigers hinaus geht. Ist der Server aber einmal eingerichtet, und hat der Anwender keine Extrawünsche bzgl. der Funktionserweiterung, läuft und läuft der SCALEO brav vor sich hin. 3 Add-Ins hat Fujitsu-Siemens dem Home Server spendiert. Das erste kümmert sich um das Power-Management. Man kann hier, wie in einem Outlook-Kalender die Betriebszeiten des Servers festlegen zu denen er aus dem Ruhezustand aufwachen und wieder einschlafen soll. Dies funktioniert recht zuverlässig und der Server wacht auch nicht ungewollt wieder auf. Ein Problem besteht aber doch, welches sich aber umschiffen lässt. Soll der Server exakt um 0 Uhr in den Ruhezustand gehen, wird der Benutzer am nächsten Morgen einen gewaltigen Schreck bekommen, denn der Server meldet hunderte von nicht mehr gefundenen Dateien. Es besteht aber kein Grund zur Panik. Um 0 Uhr möchte der Server gerne alle Festplatten mit CHKDSK überprüfen, geht der Server gerade jetzt in den Ruhezustand, werden beim nächsten Aufwachen die Platten zuerst nicht korrekt gefunden und die genannte Fehlerflut bricht über den Benutzer herein. Wird der Server so konfiguriert, dass er 15 Minuten früher oder auch später in den Ruhezustand geht ist alles in Ordnung. Das zweite Add-In ist der Intel Hardware Monitor, der recht viel Hauptspeicher belegt und für mich eigentlich keine wirklich relevante Funktion erfüllt. Sicherlich kann man hier einige Parameter ablesen, aber für solche Zwecke gibt es geeignetere Software, die man nach Bedarf startet. Vielleicht erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit des Hardware-Monitors auch erst im Ernstfall. Das dritte Add-In ist der Twonky MediaServer, der wesentlich mehr Funktionen zur Verfügung stellt als das von Microsoft vorgesehene MediaConnect, bei dem man kaum etwas einstellen kann. Der Twonky MediaServer verwaltet meine über 10.000 Musikdateien, Fotos und Videos sehr gut und bietet konfortable Auswahlmenüs auf dem angeschlossenen ShowCenter 200, leider werden Musikdateien immer nur in alphabetischer Reihenfolge sortiert und nicht nach Track-Nummer wie innerhalb eines Albums üblich. Das Problem besteht aber nur beim ShowCenter, das vom Twonky MediaServer nur rudimentär unterstützt wird. Die Backup-Funktion des Windows Home Server ist ein echtes Highlight des Betriebssystems. Mal ehrlich, wer denkt denn wirklich immer an ein Backup seines Systems und seiner Daten. Hier hat auch der faulste Computernutzer keine Ausrede mehr, wenn er bei einem Crash kein Backup hat. Ist das PowerPack 1 installiert, was dringend angeraten wird, werden die PCs sogar aus Stamdby oder Ruhezustand aufgeweckt, wenn ein Backup ansteht. Leider kann man die Backup-Funktion nur komplett abschalten und muss dann auch auf das manuelle Backup verzichten, hier sollte Microsoft nachbessern, denn ein automatisches Backup ist nicht immer erwünscht, ein manuelles hingegen sehr wohl. Noch ein kurzer Satz zum Support, er ist erstens telefonisch nicht leicht zu finden, da der SCALEO Home Server eine Sonderstellung in der Produktpalette von Fujitsu-Siemens darstellt und zweitens recht inkompetent. Originalzitat: "Meinen Sie mit CHKDSK die Backup-Funktion?" Fazit: Kurz und knapp. Ein recht gelungenes Gerät mit kleinen Schwächen.
| |  | Ich habe meinen Homeserver jetzt zwei Wochen, allerdings ist er nicht ganz so idiotensicher wie gerne behauptet. Erstens kann es einem passieren das Internet-Sicherheitslösungen die Clientverbindung unterbinden (dann ist guter Rat teuer) und zusätzliche Applikationen sollte man tunlichst auch nicht installieren da ist Ärger vorprogrammiert. Wer keine Ahnung von Windows-Servern hat sollte unbedingt ein Handbuch dazu kaufen. Aber ansonsten hat man den versprochenen Spaß mit dem Gerät.
| |  | Der Klassiker, einmal falsch geklickt oder zu spät gesichert, schon sind die Babybilder verschwunden. Jeder, der sich hier hin geklickt hat, hat sich zum Thema Datensicherung und Synchronisierung schon seine Gedanken gemacht. Ich hatte mir schon schematisch skizziert, welcher Rechner wann, wie gesichert werden muss, damit da nichts schiefläuft. Das Ende vom Lied waren viele externe Festplatten und ein gigantischer Zeitaufwand für die diversen Sicherungen. Damit ist jetzt Schluß! Seit Anfang August läuft bei mir der Scaleo Home Server, bei mir in der 2 TB Version (4 x 500 GB Seagate Baracuda). Die Installation kann man so, gar nicht nennen. Aufstellen, an Netz und Netzwerk anschließen und starten. Der Server fährt hoch, scannt das Netzwerk und richtet sich selbst ein, ohne dass er Input benötigt. In der Zwischenzeit hat man an dem ersten PC die notwendige Connector Software installiert und schon ist der Kontakt da. Jetzt noch die Benutzer im Netz (Mama, Tocher, Sohn, Papa und Gast) mit Kennwörtern eingerichtet und fertig. Ab jetzt sichert der Server die angeschlossenen PC's täglich und spiegelt die Daten im Raid 1 Verbund. Nie mehr Datenverlust!! Einfach Genial. Selbst eine Wiederherstellung des gesamten Systems nach einem Megacrash ist jetzt kein Problem mehr.
Am besten finde ich aber, wie gut der Scaleo bzw. die Windows Home Server Software mit dem Speicherplatz umgeht. Eine identische Datei, die auf mehreren PC's im Netzwerk liegt wird nur einmal gesichert mit den Verweisen wo sie denn überall liegt. Besonders interessant ist das, wenn mehrere Rechner komplett gesichert werden sollen (also mit Betriebssystem und Programmen). Wenn die max. zulässigen 10 Clients komplett gesichert werden und auf allen Windows XP und das komplette Office Paket läuft, dann ist 1 Terrabyte auch schnell verbraucht, denn 10 x Windows plus 10 x Office wären bei uns 150 GB. In diesem Fall jedoch nur eine plus die individuellen Konfigurationsdateien der einzelnen PC's. In Zahlen ausgedrückt 17 GB tatsächlicher Speicherbedarf anstatt 150 GB!
Schön ist auch wie spielerisch die Konfiguration des Servers funktioniert. Man kann Ordner erstellen und gleich jedem Nutzer im Netz die Rechte vergeben. Wir haben zum Beispiel unsere Mediathek auf dem Server liegen. Alle Filme, mp3s, eBooks, usw. Für die Kids gibt es eine gesonderte Mediathek, damit die nicht aus Versehen mal einen Tatort erwischen oder Charles Bukowski lesen.
Weiterhin ist zu bemerken, dass der Scaleo meines Wissens der einzige Home Server ist, der eine Energiesparfunktion hat. Wenn der Server nicht gebraucht wird, geht er in den Ruhezustand, aus dem man ihn von jedem Arbeitsplatz aus aufwecken kann. Nach 30 Sekunden kann man dann wieder auf die Daten zugreifen. Die Geräuschentwicklung ist in Ordnung, für das Wohnzimmer wäre er mir aber zu laut. Bei uns steht er in der Besenkammer, wo auch die ganze Telefonanlage und der Router untergekommen ist.
Gleichzeitiger Zugriff ist genauso selbstverständlich, wie auch der Zugriff von aussen über das Internet. Das ist zwar nicht ganz so trivial, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Mama schaut sich Ihren Tatort an, während Papa auf Dienstreise vom Hotel aus Bilder auf dem Server ablegt und die Kinder die drei Fragezeichen anhören und eine PC-Sicherung läuft. Dann geht zwar die Performance spürbar runter aber kein Film hängt oder mp3 jittert.
Ich bewerte den Scaleo mit 5 Sternen, weil er mir richtig Freude macht, absolut unkompliziert in der Bedienung ist, und meine ganzen Sorgen zum Thema Datensicherheit genommen hat. Jeder hat seine privaten Ordner und wir können alle gemeinsam und gleichzeitig zugreifen. Der Preis ist m.E. nach absolut im Rahmen. Wenn ich unzählige Stunden und externe Festplatten dagegenrechne dann ist es für mich - schon ohne einen schmerzlichen Datenverlust - einen lohnende Anschaffung. Durch die Möglichkeit der Speichererweiterung, der Softwareerweiterung und der Möglichkeit einfach eine eventuell defekte Festplatte auszutauschen, wird der Scaleo Home Server auch in der Zukunft ein treuer Gefährte bleiben.
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