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Watershed
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Mit Ghost Reveries lieferten Opeth ein nicht zu übertreffendes Meisterwerk ab, doch auch der Nachfolger Watershed gehört zum Grandiosesten, was der progressive Death Metal seit der Jahrtausendwende hervorgebracht hat. Mastermind Mikael Akerfeldt hat der Versuchung widerstanden, dem Durchbruch-Album Ghost Reveries eine ähnlich gestrickte Scheibe folgen zu lassen, um krampfhaft ein Abebben der Erfolgswelle zu verhindern. Stattdessen kreierte er mit seiner Band einen völlig eigenständigen Edelstein, der in erster Linie als künstlerisches Statement gewertet werden möchte und quasi als Nebeneffekt Akerfeldts Popularität in der Metal-Szene erhalten, wenn nicht sogar noch vergrößern dürfte. Die sieben größtenteils überlangen Songs haben nicht den Ohrwurmfaktor der Ghost Reveries-Highlights, klingen dafür aber monumentaler, düsterer, progressiver und brachialer. Mit bewusst dissonanten Passagen trampeln Opeth auf den Nerven des Hörers herum, nur um ihn im nächsten Moment mit zum Heulen schönen, an Devin Townsend, Porcupine Tree und diverse Siebziger-Jahre-Progrock-Giganten erinnernden Seelenstreichler-Soundscapes für sein Durchhaltevermögen zu belohnen. Watershed ist kein einfach zu konsumierendes Album, aber wer sich intensiv mit dem Werk beschäftigt, wird in den Genuss klanglicher Wonnen kommen, die 99 Prozent aller Konkurrenz-Bands selbst in ihren besten Momenten nicht zu bieten haben. -- Michael Rensen |  |
| Kundenbewertungen: | |
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| Großartiges,abwechslungsreiches Metal-Meisterwerk | |
|  | Nachdem die letzten Scheiben von Opeth meiner persönlichen Meinung nach nicht durchgehend überzeugend waren, ist dies die erste,die mich auch als Gesamtwerk überzeugt.
Das Geniale ist hier nämlich, das sich die für Opeth typische Mixtur aus harten und soften Elementen niemals beißt,sondern sich im Gegenteil perfekt miteinander verbindet. Gesanglich ist Mikael Akerfeldt,der Mastermind der Band,genauso gewachsen wie vom Songwriting her.
Er hat in die Songs eine Bandbreite von guten Ideen und Emotionen einfließen lassen, und auch die Hammer-Ballade <> überzeugt mich voll und ganz.
Das Album ist somit für Einsteiger und langjährige Fans von Opeth gleichermaßen empfehlenswert,deshalb 5 Sterne
| |  | Death-Metal stand auf meinem musikalischen Speiseplan bislang nicht sonderlich weit oben, dafür allerdings die gesammelten Werke von Steven Wilsons Haus- und Hofband Porcupine Tree. So trug ich "Watershed" mit einer Mischung aus Neugier und Skepsis nach Hause. Meine Neugier wurde belohnt und die Skepsis löste sich schon beim ersten Hören nach und nach in Wohlgefallen auf.
"Watershed" bietet alles, was dem anspruchsvollen rock-/metalorientierten Musikliebhaber das Herz aufgehen lässt: Tolle Rock-Balladen wie "Coil", "Burden" oder das fast pink-floydsche "Bridge of Sighs", feinster Prog-Metal in Form von "Heir Apparent", "Porcelain Heart" oder auch "Hessian Peel" und grandiose Prog-Rock-Opern mit perfekt nuancierten Death-Metal-Sequenzen wie "The Lotus Eater" + "Derelict Herds".
Dem Hörer präsentiert sich ein wahres Kaleidoskop an verschiedensten Musikstilen. Ich habe selten ein variantenreicheres Album gehört, das dazu noch hervorragend produziert wurde. Das ist Prog in nahezu höchster Vollendung und eine unglaubliche Bereicherung in meiner Plattensammlung.
| | Ein Meisterwerk moderner Rockmusik | |
|  | Schon seit ihrer Arbeit mit Steve Wilson, der unter anderem für solche Werke wie Porcupine Tree's Album In Absentia verantwortlich zeichnete, haben Opeth bewiesen, dass in ihnen mehr steckt als nur dumpfes Death-Metal-Gehämmere und einfallsloses Gegrunze. Mit "Watershed" liefern die Schweden nun ein Album ab, das in der modernen Rockmusik seinesgleichen sucht: Anklänge zu Pink Floyd sind zu hören, harmonische Gesänge gehen melancholisch in Richtung Folk, Vocalparts werden rückwärts abgespielt und in Songs eingebaut, eine akustische Gitarre wird während dem Spielen verstimmt - nur, um ein paar Momente später wieder brachial mit knallharten Metal-Riffs und exzellentem Schlagzeug-Gewitter in die Knochen zu gehen. In jeder Note ist zu hören, welchen Spaß die Jungs bei der Aufnahme von "Watershed" hatten, die Produktion ist glasklar und ausgefeilt, die Songs ungeheuer abwechslungsreich. Dieses Album erschließt sich dem Zuhörer nach und nach, und so wird man am Ende mit einer spannenden Mischung aus Sensibilität, Brutalität, Virtuosität und Einfallsreichtum belohnt, die heutzutage ihresgleichen sucht. Man darf gespannt sein, was sich "Opeth" als Nächstes einfallen lassen - dies ist schon jetzt ein Meisterwerk. Death-Metal-Puristen erschrecken sich vielleicht angesichts der Vielseitigkeit und ungeheuren Musikalität von "Watershed", aber für Menschen mit offenem Ohr und musikalischer Neugier ist dieses Album eine wahre Fundgrube.
| |  | Wenn etwas sich ändert, muss es nicht unbedingt besser werden. Klar. Aber wenn man mit haushohen Erwartungen an diese Scheibe rangeht und hofft, dass sie [Opeth] einem mit teils neuer Besetzung, aber im gleichen Stil wieder mal einen Knüller freihaus bis an die verwöhnten Ohrmuscheln tragen, dann sollte man die Finger von dieser Band lassen. Opeth wären nicht Opeth, wenn sie es dem Hörer mit einem neuen Album "einfach" machen wollten. Deshalb kann ich mich der voherigen Rezension auch in keinster Weise anschließen (1 Stern ist 'ne Frechheit mit den dortigen Begründungen).
Also, 4 Sterne von mir, da es in meinen Ohren nicht ganz an die Vorgänger heranreicht, aber immer noch ein verdammt gutes und würdiges Opeth-Album ist, an dessen Qualität andere Bands in diesem Leben nicht mehr herankommen werden.
| |  | nach dem ausstieg des früheren gitarristen und des schlagzeugers waren meine erwartungen an das neue opeth album nicht soooo hoch, da diese im Wesentlichen (bei lopez von den ersten zwei alben mal abgesehen) einen integralen bestandteil der band ausgemacht hatten. und genau diese erwartungen wurden auch erfüllt.leider.wer die opeth discographie bis zu ghost reveries im schrank hat, braucht hier nicht unbedingt zuzuschlagen. die smoothness und verspieltheit der älteren platten ist verlorengegangen, jetzt klingt es irgendwie nach marke "fließbandmusik". der neue drummer axenrot, der ja auch bei bloodbath trommelt, trommelt eben genau wie bei bloodbath, nur halt auf der neuen opeth platte. so gibts dann auch blastbeats zu hören, die so gar nicht zu opeth passen wollen."toll" werden einige sagen, ich finds total ausgelatscht.musste das sein?? aber abgesehen von dieser kleinen, nicht unbedingt positiven "neuerungen" ist die band auch in neuer besetzung eifrig dabei, sich selbst zu kopieren. wer sich zu den diehard fans zählt, die gerne immer wieder gewohnte kost serviert bekommen wollen, wird hier trotzdem zuschlagen!neueinsteigern aber sind die wirklich endlos guten alben still life, blackwater park, deliverance und damnation zu empfehlen!und wer auf die große überraschung erwartet, sollte die finger hiervon lassen...und den stern gibts, weil ich als langjähriger opeth fan auch sehr gut ohne dieses album leben kann!
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