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Der goldene Kompass (Einzel-DVD)
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Warner Home Video Der goldene Kompass, Freigegeben ab 12 Jahren Fantasy |  |  | | Der goldene Kompass, ein epischer Fantasyfilm, der mehr als nur eine entfernte Ähnlichkeit mit den Der Herr der Ringe- oder den Die Chroniken von Narnia-Filmen besitzt, spielt in einem Paralleluniversum, wo die Seele eines jeden Menschen durch ein Tier namens Daemon verkörpert wird, das dem jeweiligen Menschen zur Seite steht. Lyra (Dakota Blue Richards), ein Waisenmädchen, das einen Großteil seines Lebens in der Gesellschaft von Gelehrten in Oxford verbracht hat, erfährt gespannt von den Plänen ihres Onkels Lord Asriel (Daniel Craig), der in den Norden reisen will, um die Quelle einer geheimnisvollen Substanz namens "Staub" zu ergründen. Lyra bezweifelt jedoch, dass sie ihrem Onkel auf seiner Reise folgen kann, bis eine mysteriöse Frau namens Mrs. Coulter (Nicole Kidman als eiskalte Schönheit) auftaucht und Lyra bittet, sie als Assistentin in Richtung Norden zu begleiten. Doch nichts ist, wie es scheint, und das Verschwinden von Lyras bestem Freund Roger (Ben Walker) stürzt sie in ein packendes Abenteuer. Sie verfügt über ein Alethiometer, einen goldenen Kompass, der ihr hilft, die Wahrheit zu erkennen, und es stehen ihr viele Freunde zur Seite, darunter ihr gestaltwandlerischer Daemon Pantalaimon (gesprochen von Jens Wawrczeck aus Die drei ???), der Eisbär Iorek Byrnison, der texanische Luftfahrer Lee Scoresby (Sam Elliott) und die Hexenkönigin Serafina Pekkala (Eva Green, die Daniel Craig schon in Casino Royale zur Seite stand). Bereits vor seine Veröffentlichung war Der goldene Kompass Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion über die angesprochenen antireligiösen Themen. Obwohl es dort um eine diktatorische Institution namens "Das Magisterium" geht, ist der Film nicht übermäßig religiös angehaucht, vor allem nicht in Hinsicht auf die jüngeren Zuschauer. Dennoch sollte man die FSK-Freigabe des Films ernst nehmen. Er ist für ein älteres Publikum als bei Narnia geeignet (und ein jüngeres als bei Der Herr der Ringe), denn er behandelt komplexe Themen, es dreht sich um Gewalt und Tod (wenn auch zumeist in unblutigen Szenen), Kinder und Tiere in Not, und es herrscht eine stetige geheimnisvolle und düstere Stimmung. Trotz einiger Änderungen und Umstrukturierungen bewegt sich die Handlung des Films erstaunlich nahe an der literarischen Vorlage, der erste Folge von Philip Pullmans Trilogie. Das Ende entspricht jedoch nicht dem Buch, und hinterlässt ? ähnlich wie bei Der Herr der Ringe ? Die Gefährten - den Zuschauer voller Erwartung auf den nächsten Film der 2009 erwartet wird. Obwohl also Der goldene Kompass ein beeindruckender Film ist ? vor allem wegen der gelungenen Besetzung und den tollen Spezialeffekten - wird man den kompletten emotionalen Eindruck erst erfahren können, wenn die Geschichte komplett erzählt wurde. --David Horiuchi |  |  | | Der Goldene Kompass ist ein spannendes Fantasy-Abenteuer, das in einer Parallelwelt spielt, in der sich menschliche Seelen als Tiere manifestieren, sprechende Bären in Kriegen kämpfen und Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lyra, ein 12-jähriges Mädchen, das sich auf den Weg macht ihren besten Freund Roger zu befreien. Ihre Reise wird zu einer Mission, von der nicht nur die Rettung von Lyras Welt abhängt, sondern ebenso die der gesamten Schöpfung. |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Schade, meiner Meinung nach verspricht der Film nicht das, was laut Werbung und Trailer erhofft wird. Ich war sehr enttäuscht und habe den Film kurz vor Schluss dann doch ausgemacht, er konnte mich nicht am Bildschirm fesseln. Die Story ist langweilig, finde auch die Darsteller zum Teil fehlplatziert. Ich finde Nicole Kidman ist eine super Schauspielerin, aber in dem Film bezaubert nur ihr Aussehen. Man hat das Gefühl die Schauspieler versuchen das Beste aus einem laschen Drehbuch raus zuholen,aber das scheitert zum Teil. Wirklich schade, ich hatte mehr erwartet! Die 2 Sterne gebe ich den Special Effects.
| |  | Nach dem Buch, all der Werbung und dem großen Staraufgebot möchte ich kurz und knapp bemerken, dass ich total enttäuscht vom Film war. Vielleicht waren die Erwartungen zu hoch. Habe immer auf das "AHAAA-Erlebnis" gewartet. Schade !
| |  | Was hätte man aus dieser Trilogie machen können! Mit der richtigen Umsetzung wäre es der Herr der Ringe Trilogie Gleichzusetzen, aber der Zug ist abgefahren. Ich las die Bücher und war begeistert, was für eine tolle Geschichte. Natürlich mußte ich die Verfilmung von Teil 1 sehen und war sehr enttäuscht, schwache Bilder,schwammige Umsetzung. Kauft Euch die Bücher und laßt Eurer Fantasie freien Lauf, den der Film verdirbt die Geschichte!
| |  | Diesen Film sollte man unbedingt gesehen haben! Hier wird Fantasie der besonderen Art gezeigt in einer tollen Rahmenhandlung. Ist genau so gut wie Der Sternwanderer, auch in den Effekten.
Das Besondere in diesem Film sind die Dämonen in Tiergestalt, die ihre Menschen begleiten und deren Seelenverwandte sind. Spürt ein Dämon oder sein Mensch Schmerz, spürt der andere der beiden ihn auch, genauso wie Angst usw. Emotionen kommen sehr gut rüber.
Auch die Handlung selbst ist sehr gut umgesetzt: schlüssig, und doch immer wieder spannend, auch mal lustig, vor allem durch den ängstlichen Dämon der Hauptdarstellerin, welcher mal als Frettchen/Marder, dann wieder als kleine Wildkatze oder Vogel auftritt (die Dämonen der Kinder können ihre Gestalt wechseln). Die Effekte sind echt super, z.B., wie die Hexen in den Kampf eingreifen, erinnert sehr an Van Helsing. Nur daß diese Hexen gute Hexen sind, und nicht blutrünstige Monster. Ebenso die Kampfbären sind super dargestellt: kraftvoll, als eigene Charaktere, in Gut und Böse.
Obwohl der Film erste Teil einer Trilogie ist und das Ende klar zeigt, daß die Geschichte noch weiter geht, ist er trotzdem fürs Erste in sich abgeschlossen, läßt aber auf den nächsten Teil freuen :-)
Was mir besonders gefällt: Zwar gibt es auch in diesem Film verschiedene Parteien, die sich sozusagen bekriegen. Aber es geht relativ "unblutig" zu und zeigt, daß nicht immer Blut in Strömen fliesen muß, um einen Film gut zu gestalten! Hervorgehoben wird statt blutreiche Szenen viel mehr der Mut und die Entschlossenheit der Hauptdarstellerin und Ihrer Mitstreiter, auch wenn sie sich damit selbst immer wieder in Gefahr bringen.
Allerdings denke ich, daß der Film weniger für Kinder ist, eher für Jugendliche und älter, sowie Erwachsene. Denn trotz aller Fantasy gibt es verschiedene Szenen, die nicht immer sofort zu verstehen sind. Wenn auch später die Erklärung quasi folgt, fehlt Kindern dann der Zusammenhang.
Zum Schluß kann ich nur immer wieder betonen: Bitte erst den Film unvoreingenommen schauen! Wird zuerst das Buch gelesen, ist eine Enttäuschung wie fast immer vorprogrammiert, denn i.d.R. kann kein Regisseur ein ganzes Buch in 90-120 min. Filmlaufzeit so gut umsetzen, daß nichts fehlt, und trotzdem der Film nicht zu langatmig wird. Wenn ihr erst den Film schaut und dann das Buch lest, werdet ihr Freude daran haben und die Ergänzung zu etwaigen Fragen haben.
Nun viel Spaß bei diesem Film! Im Zweifelsfalle erst ausleihen, kann dann ja immer noch gekauft werden ;-)
| | Gehobenes Mittelmaß bis untere Oberklasse | |
|  | Es ist ein guter Film. Schöne Bilder, Kulissen, Kostüme. Viele Figuren sind sympathisch. Eine interessante Handlung, der man gerne folgt und man wird sehr neugierig auf die noch fehlenden zwei Teile (Fortsetzungen).
Werde mir den Film auch irgendwann kaufen oder aufnehmen, wenn er in ferner Zukunft mal im Fernsehen läuft.
Aber: Es ist kein "Herr der Ringe", es ist auch kein "Narnia" und es ist noch nicht einmal ein "Harry Potter".
Daß "Der goldene Kompass" um Klassen besser ist, als der gerade noch akzeptable "Eragon", ist klar. Daß er auch viel besser ist, als die seichten "Schwerter des Königs" und "Dungeons & Dragons 1", ist auch schnell erkennbar. Aber bereits bei der erstaunlich guten Fortsetzung "Dungeons & Dragons 2" hat er Probleme, mitzuhalten, denn der Drachenfilm bietet eindeutig mehr Ideen und spannendere Details.
Was sind die (KLEINEN) Schwächen von "Der goldene Kompass"?
Die Unstimmigkeit: Einerseits will er erwachsenengerechte Religionskritik sein und auch einige düstere Themen ansprechen. Andererseits ist er aber in seiner Machart zu sehr Kinderfilm. Da tauchen die üblichen verspielten Kinder als Identifikationsfiguren für das kleine Publikum auf. Da werden Seelengeister in Form niedlicher Äffchen oder anderer putziger Tiere eingebaut. Da haben die Menschen Namen, die für Witzfiguren bestens geeignet wären. Der Zuschauer wird im Stich gelassen zwischen fast tragischen Elementen und naiver Hülle.
Die fehlende Dramatik: Nichts von der existenzbedrohenden Dramatik und dem heroischen Mut von "Herr der Ringe 1-3" und "Der König von Narnia" spiegelt sich bei "Der goldene Kompass" wieder. Es wird fast lustlos ein Märchenszenario aufgetischt, von dem man eben heute den großen Kassenerfolg erwartet, da es alle Generationen gleichzeitig ansprechen soll. Die Kämpfe erschüttern nicht, rühren auch nicht zu Tränen. Neben der Härte fehlt ihm dazu auch dieQualität der Musik (die bei den HdR-Teilen und dem ersten Narnia so überragend ist).
Kaum mystische Gestalten: Auch das eine oder andere zusätzliche Fabelwesen hätte dem biederen Streifen gut getan. Nur von Tiergeistern, sprechenden Bären (danke, wir hatten schon Knut) und fliegenden Hexen (aus diesen hätte man mehr machen können), kann ein Fantasyfilm nicht leben.
Stilmix bei der Kulisse: Die Mischung aus victorianischem und anderem frühneuzeitlichen Inventar ist nicht besonders attraktiv. Zwar hat man sich Mühe bei den Kulissen gegeben, aber sie wirken nicht sehr märchenhaft, da gerade diese Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende wenig Märchenhaftes hat. Eine merkwürdige Schnittstelle zwischen angestaubt antiquiertem und alltäglich Modernem.
Man verstehe die negativen Punkte nicht falsch. Über Filme wie diesen bin ich froh, denn man sieht lieber so ein aufwendiges (180 Millionen) und einfallsreiches Werk mit einem akzeptablen Thema, als die hundertste Stirb-langsam-Imitation oder den vierhundertsten Trittbrettfilm zu "Alien".
Schade nur, daß "Der goldene Kompass" trotz großen Erfolges nicht so erfolgreich war, daß man mit Sicherheit davon ausgehen kann, daß die beiden Fortsetzungen auch gedreht werden. Jetzt geht ein leichtes Bangen los.
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