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19

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Kurzbeschreibung: 
19
Es steht zwar so auf dem Cover bzw. iPod-Display, scheint aber nicht recht mit der Realität vereinbar: 19--so heißt das Debütalbum der Londoner Sängerin und Songschreiberin Adele, und der Titel soll ihrem Alter entsprechen. Auf die Richtigkeit der Angabe deutet neben der Tatsache, dass die Texte fast ausschließlich von Freud und (vor allem) Leid in einem jungen Liebesleben handeln, auch der Londoner Akzent der jungen Generation hin, der Adele mit Lily Allen, Kate Nash und anderen modernen Vertreterinnen ihrer Zunft verbindet. Doch all das tritt in den Hintergrund angesichts von Adeles imponierender Reife, die sich in Gesangsstil, Ausdruckskraft und ihrem ganzen Auftreten niederschlägt. Das Adele schon in einer anderen Liga spielt, belegen--auf mitreißende Weise--?Daydreamer? mit geschmeidigem, anspruchsvollem Gesang und jazzig leichter Gitarre sowie ?Hometown Glory? mit seinen dunklen, melancholischen Klavierakkorden, die die Bühne für einen schonungslosen Seelenstriptease bilden. Wenn man zwischen unvergessenen Stimmwundern wie Ella Fitzgerald und heutigen Sängerinnen wie Amy Winehouse eine Linie zieht, dann balanciert Adele gekonnt darauf--ein Drahtseilakt voller Leichtigkeit. Vor allem in ?Cold Shoulder? und dem kontrabassbetonten ?Best for Last? lassen sich durchaus Anklänge an Amy Winehouse erkennen, und mit einer solchen Ausrichtung nicht an Glaubwürdigkeit zu verlieren, wird immer schwierig bleiben. Natürlich schafft Adele es trotzdem, und zwar spielend. Die Titelzeile des zukünftigen Klassikers ?Chasing Pavements? wird mit echtem Gefühl intoniert, obwohl sie eigentlich Nonsens ist ?Gehsteige verfolgen?€œ--und wer so etwas überzeugend hinbekommt, hat zweifellos eine besondere Gabe. Man darf gespannt sein, womit Adele erst als Twen aufwarten wird. --James Berry<

Produktbeschreibung
Hier ist das wohl vielversprechendste junge Talent, das uns das neue Jahr zu bieten hat. Bevor die gerade mal 19-jährige Adele nur einen einzigen Ton veröffentlicht hatte, trat sie bereits in der renommierten UK-TV-Show Later With Jools Holland auf. Die alterwürdige BBC kürte sie schon jetzt zum Newcomer des Jahres und die Academy verleiht einen außerordentlichen Brit Award. Und schon erntet Adele erste Lorbeeren: Nachdem Chasing Pavements sich 2 Wochen auf dem 2. Platz der UK-Single-Charts festgebissen hatte, katapultiert sich das Album 19 unangefochten an die Spitze der englischen Charts. Noch nicht mal 20 Jahre alt und schon Nummer 1!

As soon as I got a microphone in my hand, when I was about 14, I realised I wanted to do this, sagt sie über den Beginn ihrer musikalischen Laufbahn, Most people don?t like the way their voice sounds when it?s recorded. I was just so excited by the whole thing that I wasn?t bothered what it sounded like.

Adele ist selbst Fan von den unterschiedlichsten Künstlern wie Jill Scott, Etta James, Billy Bragg, Peggy Lee, Jeff Buckley oder The Cure und es verwundert nicht, dass ihre souligen Songs über die verlorene Liebe und die Erinnerung daran, bei ihren Hörern großen Anklang finden.

I?ve got no problem explaining what my lyrics are about, sagt Adele. I really like poetry: I?m not very good at reading it, but I love writing it. Singers like Jill Scott and Karen Dalton are amazing; proper poets. The whole album is about being between 18 and 19; about love. ?Daydreamer? is about this boy I was in love with, like proper in love with. He was bi and I couldn?t deal with that. All the things I wanted from my boyfriend, he was never going to be. I get really jealous anyway, so I couldn?t fight with girls and boys. It?s quite a sad album, [with songs about] being cheated on and not getting what you want.

Auf den Punkt bringt das alles Adeles unglaublich große Stimme, die von ihrer starken Persönlichkeit nur noch unterstrichen wird. I?ve always liked being the centre of attention, yes, witzelt sie.

Adele kommt aus einer ausgesprochen unmusikalischen Familie, entdeckt aber schon früh die Bühne für sich. It all comes from impersonating The Spice Girls and Gabrielle, erklärt sie fröhlich. I did little concerts in my room for my mum and her friends. My mum?s quite arty; she?d get all these lamps and shine them up to make one big spotlight. They?d all sit on the bed. Bis dahin ist das alles Spaß, als jedoch der beste Freund von AdeleS Vater, ein Dance Produzent, ihre Stimme als wicked deklariert und sie in sein Studio einlädt, um eine Coverversion von Heart Of Glass aufzunehmen, fällt bei Adele der Groschen. Als sie zum ersten Mal ein Mikrofon in der Hand hält, erkennt sie ihre Bestimmung.

An ihrer bisherigen Schule fühlt sich Adele musikalisch unverstanden und wechselt auf die Brit School im Londoner Stadteil Selburst, zu deren Absolventen unter anderem Amy Winehouse oder Kate Nash gehören. Während ihrem zweiten Jahr an der Schule, wird Adele in ihrer Entschlossenheit, Sängerin zu werden, nur noch bestätigt als Shingai Shoniwa, die Sängerin der The Noisettes, die Nachbarwohnung bezieht. She?s an amazing singer. I used to hear her through the walls. I?d go round and we?d jam and stuff like that. Just hearing her and her music really made me want to be a writer and not just sing Destiny?s Child songs.

Obwohl Adele auf dem Myspace Tummelplatz seit Ende 2004 von sich reden macht, nachdem ein Freund ihre Seite einrichtet, dauert es noch bis 2006, bevor die ersten Labels auf ihr Talent aufmerksam werden. I?d hate people to think that I was a ?MySpace singer?, sagt sie kritisch. I?ve got no right to be that. I?ve got, like, 10,000 ?friends?, whereas Jack Peñate?s got about one million?

Unter der Vielzahl an Labels, die schließlich an AdeleS Tür klopfen, entscheidet sie sich für XL Recordings. Ihr Debüt Album 19 erscheint in UK am 28.Januar und landet prompt auf der Spitzenposition der Charts. In Deutschland wird Adele ab März die Freunde guter Musik begeistern. Ihr wunderschöner Herzensbrecher Chasing Pavements, den Adele so beschreibt It's me being hopeful for a relationship that's very much over. The sort of relationship you hate when you're in it, but miss when you're not, ist hierzulande schon jetzt auf allen Radiostationen zu hören.

Andere Highlights, wie Hometown Glory, ein bewegender Song über all my fondest memories of London, oder Daydreamer das mit Texten wie he could change the world with his hands behind his back eine wundervolle Liebeserklärung ist, oder das poppige Cold Shoulder, machen ihr Debüt 19 jetzt schon zu einem der überwältigendsten Alben in diesem Jahr.

Adele konzentriert sich inzwischen ganz auf ihre Musik. I don?t know what?s going to happen if my music career goes wrong, lacht sie. I haven?t had a proper job yet.

Darüber braucht sie sich in der nächsten Zeit aber keine großen Sorgen zu machen ? derzeit stehen alle Zeichen weiterhin auf Erfolg.



Kundenbewertungen: 
Mittelmäßig
3 out of 5 stars.
Wie das immer so ist, wenn ein Künstler wegen eines Songs gehypt wird, fällt das Album dagegen oft ab. Das ist hier auch der Fall. Adele hat zweifellos eine schöne Stimme, aber leider sind ihre Songs dazu nicht immer optimal gewählt. Viele Lieder sind nichtssagende Balladen, wie man sie schon 100 Mal gehört hat und vielfach werden sie auch ihrer Stimme nicht gerecht. Während "Chasing Pavements" ein toller Song ist und sich mit "Right as rain" auch noch ein weiteres Juwel auf der CD versteckt, sind viele andere Lieder einfach langweilig. In ein paar Jahren wird sie bestimmt ein besseres Album rausbringen.

Könnte ein großartiges Album sein , aber es wurde viel verschenkt
3 out of 5 stars.
Vor einigen Monaten entdeckte ich dieses Album auf Amazon - oft gibts wirklich wertvolle Tips - und kaufte es nach einigem Probehören (wo man den Klang ja leider nicht beurteilen kann). Wie schon viele vor mir schrieben: Tolle Stimme, schöne Melodien, Jazz, Soul - ein Traumalbum. Könnte es sein, wenn da nicht die miese Produktion wäre. So eine Platte werden sich viele auf einer zumindest einigermaßen guten Anlage anhören und gerade da wird sie oft zur Qual. Vor allem bei "casing pavements" und einigen der folgenden Titeln ist Adeles Stimme tlw.grausam verzerrt, alles zu Tode komprimiert, kreischende Streicher usw.tun das übrige, um auch den besten Song zu versauen. Somit kann man sich diese musikalisch so tolle CD eigentlich nur als Hintergrundmusik anhören, leise, ev.mit gedämpften Höhen. Dabei wär das genau so eine zum darin versinken...jammerschade. Welcher Armleuchter hat das nur gemastert? Da wäre doch noch einiges zu retten gewesen!
Bleibt nur mehr die Hoffnung auf ein remasterte oder noch besser völlig neu abgemischte Version. Wahrscheinlich hoffe ich vergebens. Viel verschenkt! Schade!

disharmonisch
1 out of 5 stars.
Kann auch nur davor warnen, diese CD zu erwerben, bevor man in die Songs hineingehört hat!! Die Melodien sind größtenteils unstimmig, die Lieder haben ein sehr langsames Tempo, Adele`s Stimme gleicht teilweise einem Krächzen. Furchtbar. Chasing Pavements ist der einzige Song, der gut ist auf dieser CD.


große Musikalität - mit charmanter Bescheidenheit vorgetragen
4 out of 5 stars.
Auch ich finde 19 ein richtig gutes Album!
Und vieles Richtiges ist ja schon geschrieben: die beeindruckende Stimme, die ein wenig quäkt aber sonst gerade in den Tiefen lagen einen mitreisst, die große Musikalität in Interpretation und Songwriting, u.s.w.
Fast ein wenig verschämt muss ich allerdings beichten, dass ich die Single und auch einige andere Songs eher unglücklich "aufgekitscht" finde. Adele wirkt auf mich immer dann besonders großartig, wenn sie am unmittelbarsten wirken kann: D.h. nur begleitet von ihr selbst, ohne großes Brimbamborium. Schließlich sind es gerade ihre leichten rhythmischen Versetzungen/Ungenauigkeiten und Verzögerungen, die ein Crazy For You oder Best For Last zum Erlebnis machen. Um etwas zu übertreiben: Fast klingen die durchproduzierten Stücke (gerade auch rhythmisch) wie eine Zwangsjacke, in die sich Adeles Gesang pressen muss.
Und zu den sich selbst zurücknehmenden, sensiblen Texten passt so viel Arrangement auch nicht.
Insofern kann ich verstehen, dass manche anderen Rezensenten, die sich auf mehr Schnulzpop ala Chasing Pavements (der nicht schlecht ist, aber eben nicht das ganze Potential von Adele ausschöpft) freuten, als sie das Album kauften, nun mit ihren zeitweilig eigenwilligen Interpretationen nicht zurecht kommen. Mir geht es gerade umgekehrt.
Höhepunkte sind für mich die beiden Opener und bis Crazy For You hätte ich dem Album auch noch 5 Punkte gegeben. Danach kommt jedoch eine eher so vor sich dahin plätschernde Mittelstrecke, bis die Schlussnummer wieder alles raushaut:
Alles in allem schon wieder eine beachtliche neue weibliche Stimme aus dem Great Britain. Abgesehen von AW also nun nach Kate Nash, Amy Mc Donald und gerne auch Duffy noch eine Kracherfrau -
weiter so ladys...

großartig
5 out of 5 stars.
eine großartige Künstlerin, wunderbares album, einzigartige stimme.
sehr abwechslungsreiche songs, die mit dem wiederholen des hörens immer und immer schöner werden.
keine makel




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