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Live in Hamburg
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | LIVE IN HAMBURG |  |  | | Es war so klar wie das Amen in der Kirche: E.S.T. live - das würde eine Riesensache. Die Studioaufnahmen des makellos eingespielten Jazztrios sind Geschmackssache; da wurden sie überdimensional gefeiert, vom Label groß und breit promoted; zu breit. Live hingegen, da ist dieses Ensemble ein gigantisches Erlebnis. Der Schwede Esbjörn Svensson gehört zu den lyrischsten, charakteristischsten und emotionalsten Pianisten seiner Generation. Er spielt virtuos, niemals technisch, er dient immerzu nur der Musik, mit jedem Ton, mit jedem klar platzierten Anschlag versinkt er, so scheint es, in einer anderen Welt, mit Hingabe, mit Demut vor dem Klang, den er, wie wundervoll, doch gerade selbst erzeugt. Svensson verschenkt sich, ist in Schweiß gebadet, in leiser, anmutsvoller Zärtlichkeit, in pulsierendem Crescendo, kraftvollem swing, und man kann den Blick nicht von ihm lassen, vergisst, gebannt, entrückt, vielleicht beinahe zu Atmen. Das alles spielt sich im Konzertsaal ab. E.S.T Live In Hamburg ist ein Doppelablum, ein Konzertmitschnitt. Er kann die echte Begegnung nicht ersetzen ? wieder kommt E.S.T. auf der Aufnahme weniger gut rüber. Aber immer noch gut genug; Dan Berglund (Bass), Magnus Öström (Schlagzeug) und Esbjörn Svensson harmonieren perfekt, melodisch, groovy, mit einem Hauch von Pop-Ästhetik jazzen sie die Fans in die Ekstase. Sie sind ?das Aushängeschild des heutigen Jazz in Europa? - so nennt man sie in Fachkreisen. Vielleicht schaffen sie?s ja, auch auf lange Sicht, sich international zu behaupten ? immerhin wurden sie mit Auszeichnungen überhäuft; immerhin zierten sie im Mai 2006 als erste europäische Formation überhaupt das Titelblatt des Downbeat-Magazins. --Katharina Lohmann |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Mit ihrem großartigen Konzert in Hamburg dürften sich e.s.t. nun endgültig ihren Platz in den Herzen der Jazz-Gemeinde gesichert haben. Mit großer Spielfreude agieren die drei Musiker und lassen oftmals vergessen, dass da eigentlich nur drei Instrumente im Spiel sind. Herausragend (u.a.): "eighthundred streets by feet" (CD 1). Absolut überzeugend auch die Klangqualität der Aufnahme.
| |  | Meine erste Platte dieser Musiker.
Erster Eindruck: Wie schön, daß ein paar Jazz-Musiker wieder mit Klängen experimentieren und sich trauen, auch Spaß zu machen! Denn enzyklopädisch abgearbeitete "Standards" kann ich nun wirklich nicht mehr hören, auch wenn sie von Kapazitäten wie Keith Jarrett vorgetragen werden.
Aber dann leider: Das Schlagzeug ist eine Zumutung. Wenn der Leitwolf sich minutenlang in ostinatem Geklimper ergeht, dann ist seine Zeit gekommen! Aber nein, er hört den Schuß nicht, er kloppt weiter seinen einfachen Rhythmus. Was bleibt ist ostinates Geklimper.
Es wird eher keine weitere für mich geben.
| |  | und zudem noch ziemlich gut. Verschiedene Elemente und Stimmungen fügen sich hier wie die drei Musiker zu etwas unmittelbaren und einmaligem zusammen. Sehr viele Stellen erzeugen ein "wunderschön" nur wenige ein "soll ich vorspulen". Der Applaus ist zu lang. Doch das Album steht kurz vor der Himmelspforte, da kann man über diese Punkte hinwegsehen.
| | Diese Aufnahme packt - und lässt nicht mehr los! | |
|  | Besser kann eine Live-Jazz-Platte nicht sein. Was Esbjörn Svensson und seine beiden Mitstreiter hier bieten ist für mich zusammen mit dem 2001er-Konzert von Keith Jarrett und seinen Mannen in Montreux schlicht das Beste, was 2007 im Jazz veröffentlicht wurde. Eigentlich sogar besser als Jarrett und Co.! Jedes Stück entwickelt in sich einen unwiderstehlichen Sog - und dieser steigert sich auf CD2 dann über alle Songs hinweg schier ins Unermessliche. Nur schon alleine der Übergang von der Traum-Ballade "Sipping On The Solid Ground" zum unglaublich powervollen Groove von "Goldwrap" - allererste Güteklasse! Das ist spannend, faszinierend, hypnotisch, magisch - was muss eine solche Konzertaufnahme noch mehr bieten? Der frenetische Applaus des Hamburger Publikums spricht ebenfalls eine deutliche Sprache.
| |  | Bisher hatte ich ein gespaltenes Verhältnis zu Jazz...m.E. meist nervige Musik, die den Kopf nicht abschalten lässt - doch eine Rezension in der ZEIT ließ mich aufhorchen und ich erwarb e.s.t.live in HH. Eine vielseitige und spannende CD, die mein Jazz-Klischee nachhaltig entkräftet hat, tolle Stimmung und ein wirklicher Hörgenuss. Einfach Augen schließen und live dabei sein - großartig!
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