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Stirb Langsam 4.0
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Abenteuer&Action |  |  | | In Stirb langsam 4.0 trägt Bruce Willis zwar kein weisses Trägerunterhemd mehr, aber ist ansonsten der Alte geblieben. Retro-Action aus Hollywood. Stirb langsam war für Bruce Willis der Durchbruch. 20 Jahre später kehrt der von ihm verkörperte Haudrauf John McClane zurück. Back to the Roots, die beiden dazwischenliegenden Teile wollen wir einfach mal vergessen. McClane soll einen scheinbar simplen Auftrag annehmen: er wird angefordert um einen Hacker zu verhaften. Als er in dessen Wohnung auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse. Cyber-Terroristen haben es auf den Computerfreak abgesehen. Es beginnt eine Verfolgungsjagd durch New York. McClanes Gerechtigkeitssinn, seit jeher Triebfeder seines Handelns, springt an und schon bald nimmt er die Sache persönlich. Hinter dem ganzen Wirbel steckt ein Psychopath, der mit viel High-Tech und einer handvoll Helfern die Infrastruktur von God´s own Country zerstören will. Dass sie Zugriff auf die Schaltung der Ampelanlagen erlangen und Innenstadtbereiche im Verkehrschaos versinken ist dabei nur eine der amüsanteren und harmloseren Folgen. Kurzum: das Land braucht McClane und den kleinen Nerd an seiner Seite. Bereits im sehenswerten 16 Blocks von Richard Donner tritt Bruce Willis als abgehalfterter New Yorker Cop mit schütterem Haar auf. Hier trägt er Vollglatze über dem verschmitzten Grinsen, ist verschuldet und blickt auf eine kaputte Ehe zurück. Ein Held wie wir, oder zumindest einer, mit dem es leicht fällt sich zu identifizieren. Willis war schon immer der Mann aus dem Volk und auch in Stirb langsam 4.0 wirft er diese Qualität in die Waagschale. Und eine Qualität ist es fürwahr. In einer Zeit in der nichtsnutzige Promis millionenschwere Werbeverträge absahnen nur weil sie ihre Visage oft genug in die Kamera halten, ist die Sehnsucht nach unverfälschter Authentizität greifbar. Analog dazu haftet dem Film in seiner ganzen Machart (oder soll man besser sagen: seiner Haltung) ein ausgeprägter Wille zur Rückbesinnung auf hemdsärmeliges Actionkino an. Die Brücke zum Informationszeitalter bildet McClanes Sidekick, der Computergeek Farrel (Justin Long). Die Spannung zwischen ?good old times? und der hyperbeschleunigten Gegenwart wird durch den Generationenkonflikt aufgelöst. Eine hübsche Idee, aus der sich eine menge Kapital schlagen lässt, nicht zuletzt auch komödiantisches. Am Ende haben beide Seiten etwas gelernt. Und die Bösen sind eh längst unter der Erde. --Thomas Reuthebuch |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Na klar wurde hier ein Actionfilm gedreht. Wer solche Filme nicht mag, braucht sich die DVD nicht kaufen, das ist schon klar. Aber bitte: Ansatzweise realistisch sollten auch Actionfilme schon bleiben. Hier wird definitiv übertrieben. 120 Minuten mit aneinandergereiten Krawall-Szenen ohne echte Handlung sind einfach zu viel. Wenn ein Film nur noch spannend ist (sein soll), wird er tatsächlich langweilig. Und: Wenn sich Bruce Willis (alias John Mc Clane) auf den Tragflächen eines Militärjets festkrallt, nachdem sein Truck in seine Bestandteile zerschossen wurde, ist das für mich keine Action mehr, sondern einfach nur albern, um nicht zu sagen peinlich. Das Mc Clane sich nach schwersten Verletzungen innerhalb von drei Minuten wieder vollständig erholt, kennt man ja schon. Geschenkt. Trotzdem: Willis karikiert sich hier selber und das Schlimme ist: Er scheint es nicht zu merken. Ein paar ironische Sequenzen ("wieso geht dein Handy nicht, können die auch Satelliten abschießen ?" - "Nö, der Akku ist leer") retten da auch nichts mehr. Fazit: Gut gemeint, sehr schlecht gemacht. Trotzdem noch zwei Sterne, weil ich mich beim Fernsehen durchaus schon mehr gelangweilt habe.
| |  | Der Film ist ein Schmarrn. Technisch mag er noch in Teilen (!) hochwertig sein, aber erzählerisch (und leider Gottes auch schauspielerisch) ist er echte B-Ware. Die Story ist ein einziger Schmarren und technisch ist 24 dagegen hyperrealistisch; die klischeehafte und oberflächliche Figurenzeichnung hat der schlechteste Anfänger aus der Anfängerklasse der Drehbuchschule verfasst; Timothy Olyphant als Bösewicht verströmt die Bösartigkeit eines Mehlsacks; Bruce Willis ist in seinen ihm eigenen Maniriesmen erstarrt. Selbst technisch wirkt manches so billig und offensichtlich nach am Computer gefertigter Ware von fast schon zeichentrickhafter Anmutung, dass man vor Schock nicht weiß, ob die Augen offen stehen oder eher zum Schutz geschlossen werden sollen.
Für sich genommen also schon ein schlechter Actionfilm. Das ganze aber als einen Teil der Stirb-Langsam-Saga zu verkaufen ist ein Frevel.
| | Kommt nicht an die Vorgänger heran | |
|  | Gleicher Darsteller, aber anderer Charakter. Von dem John McClane, wie wir ihn aus den ersten drei Teilen kennen, ist im vierten Teil nicht mehr viel zu sehen. Wie auch? Die Story ist für ihn überhaupt nicht geeignet. John braucht handfeste Gegner und keinen durchgedrehten Computerfreak, der die USA lahmlegen will. Außerdem braucht er ein abgegrenztes Revier, ob es nun ein Hochhaus, ein Flughafen oder New York sei. Aber wenn er mittlerweile durch das halbe Land fahren und vor allen Dingen fliegen muss, ist das nicht schön. Damit wird McClane auch immer mehr zum Multitalent im Stile eines James Bond, der eigentlich alles kann. Zum Bild des heruntergekommenen Cops, der dem Bösewicht einfach nur in den Hintern treten will, passt das nicht. Ich frage mich: warum so kompliziert? Für den ganzen High-Tech-Kram ist McClane einfach nicht der Typ. Der Film ist passable Action-Unterhaltung, der sich aber in die bisherige "Stirb langsam"-Trilogie qualitativ keineswegs anreihen konnte.
| | Schlechter als die Vorgänger | |
|  | Für mich ist und bleibt der erste "Stirb Langsam" der beste Film der Reihe, dicht gefolgt von dem Zweiten. Im Dritten Teil ändert sich das Konzept, funktioniert aber immer noch. Im Vierten Teil allerdings beschreitet man komplettes Neuland. Das "Die Hard Feeling" ist nicht mehr da, auch nicht zuletzt weil sich die Filmemacher entschlossen haben schon direkt zu Beginn jedwede Logik über Bord zu werfen.
Hat man sich allerdings damit angefreundet, bekommt man einen unterhaltsamen und witzigen Film mit Bruce Willis in seiner Paraderolle. Deshalb trotz Mankos 4 Sterne.
| | Yeah! Yippi ya yeay Schweinebacke! | |
|  | Bruce Willis wird älter, klar, wie jeder von uns. Stirb langsam 4.0 ist auch weit vom ersten Teil entfernt; und trotzdem: als jemand, der alle Teile auswändig kennt, sage ich nur: Jawoll, schönes Ding! Der Riiiiesenwurf ist der Film sicher nicht; auch kein gigantischer Überflieger. Das ist aber auch nicht wichtig. Die Hauptsache ist folgende: BRUCE WILLIS VERMÖBELT DIE BÖSEN! Einfaches Konzept und ich geh trotzdem jedes Mal ab... Ich weiß noch wie ich im Kino gesessen hab in dem Film und immer nur "Alter!" oder "SCheiße, wie geil!" gerufen hab, als er die Thai-Tussi nach allen Regeln der Kunst vermöbelt hat!! Das ist einfach nur krass... Dass sich so einiges verändert hat, oder anders sein mag, ist da völlig unwichtig... Leute, Bruce hat mit nem Auto einen Hubschrauber abgeschossen! Ist mir egal ob das sinnvoll ist oder nicht. Bruce war, ist und wird immer mein Held bleiben... Bruce ist John McLane und umgekehrt. Punkt. Geile Scheiße, immer wieder. Immer an die StudiVZ-Gruppe denken: Wir danken Bruce Willis für die Rettung der Welt! Amen.
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