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Home > Music > Back to Black
Back to Black

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Kurzbeschreibung: 
BACK TO BLACK
Back to Black, Amy Winehouse' zweites Album, ist eines der besten Soulalben seit Jahren. War das Debütwerk Frank noch betont sparsam arrangiert, so hat Winehouse sich diesmal von klassischen Girlgroups der 60er wie den Supremes und den Shangri-Las inspirieren lassen, deren Sound ihren reichen gesanglichen Möglichkeiten entgegenkommt; das Songwriting wirkt freilich modern. So haben die Produzenten Mark Ronson und Salaam Remi aus "Rehab" eine druckvolle Nummer mit Gospeleinschlag gemacht, während der Titelsong (gleichzeitig Höhepunkt des Albums) mit wummernder Bassdrum, rhythmischer Klavierbegleitung, Chimes, Saxofon und Harmoniegesang eine ergreifende Hommage an Phil Spector darstellt. Am erfreulichsten ist jedoch, dass Back to Black dem derzeitigen Trend im Bereich R&B zuwiderläuft, denn es spricht stilistisch und thematisch eindeutig Erwachsene an. Winehouse' Texte behandeln Beziehungen nicht aus der Perspektive von Teenagern, sind ehrlich und direkt und haben oft eine bittere Note: In "You Know I'm No Good" etwa singt Winehouse freimütig über ihre Untreue. Aber es gibt auch witzige Stellen, etwa wenn die Sängerin in "Me & Mrs Jones" ihrem Freund vorwirft, dass sie seinetwegen einen Gig von Slick Rick verpasst hat. Back to Black ist ein erfrischend solides Soul-Album, das beste seiner Art seit langem. --Ted Kord


Kundenbewertungen: 
Bittersüss
4 out of 5 stars.
Das Album hat eine Länge von weniger als 40 Minuten. Wie in seligen Vinyl-Zeiten. Der Amy Winehouse Sound, 60er Jahre Soul, hat zahlreiche Nachahmer gefunden. Ist das jetzt das was Grunge Anfang der 90er war? Wenn es nach Liam Gallagher von Oasis geht eher nicht, der meinte, dass seltsame Bienenkorb-Frisuren nichts mit Rockmusik zu tun haben. Aber laut Klischee gehören ja zu Rock auch noch Sex und Drogen. Und durch beides ist Winehouse wohl berühmter geworden als durch ihre Musik. Dabei ist Back to Black wesentlich interessanter als Rockferry von Duffy.
Musiker, die Drogen nehmen, sind nichts Neues. So pervers vermarktet wurde aber noch keine Abhängige.
Nach all den traurigen Geschichten haben das Titelstück und Rehab einen bitteren Beigeschmack, grossartige Lieder bleiben es trotzdem!

Back to Black ist eines der wegweisenden Alben des ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.

Anspieltipps: Rehab, Back to black, I told you I was trouble


32:15 - dreist ... !
3 out of 5 stars.
Jaja, wirklich nett gemacht, gute Stimme, irgendwie "anders".

Trotzdem gilt nach wie vor: Rock-, Pop-, RnB-, Soul-, Funk- oder Sonstwie-Alben, die mich so begeistern, dass ich sie mir öfter als zwei- oder dreimal mit Lust anhöre, sind äußerst rar gesät. Auch hier ist schnell die Luft raus. Ich bin halt Jazzer und Klassiker und werde es immer bleiben. Das gibt mehr, das hat mehr, da bleibt mehr.

Ganz nebenbei: Heutzutage 'ne CD mit 32:15 min. "Länge" zu veröffentlichen, ist schon ziemlich dreist ...

Jaaaaa!
5 out of 5 stars.
Endlich eine Platte, die einen ganz eigenen Sound hat und die mit Saxophon und Bass die Musik der 60er zitiert. Dann aber wieder modern und lebhaft, immer eine gute Geschichte erzählend (Love Is a Losing Game). Sehr glaubwürdige Darbietung!

Ganz großes Kino und eine sagenhafte Stimme. Einziger Nachteil: es gibt noch keine neue Platte von Amy Winehouse. Absolut zu empfehlen!

Tip: Platte gut aufheben, in 20 Jahren ist das ein Klassiker.

Wird ein echter Klassiker......
5 out of 5 stars.
......wenn die gute Amy in naher Zukunft dem Club der Dummen beitritt. Mitglieder dieses Clubs sind Janis Joplin, Kurt Cobain, Jimi Hendrix u.v.a. . Der Eintritt kostet das Leben.

Tolles Album, tolle Stimme, tolle Texte.

I thought of giving this a Replay but then I said No, No, No!
2 out of 5 stars.
Die Erfahrung hat mich gelehrt, niemals auf das zu hören, was mir Musikproduzenten, Musikmagazine, oder Musiksender einflüstern wollen. Der Künstler, der heute auf allen Plakaten zu sehen ist, die Charts anführt und Stadien in aller Welt füllt, ist schon morgen keinen Cent mehr wert verglüht wie eine Sternschnuppe.
Bei Amy Winehouse war dieser Grundsatz aber nur schwer aufrechtzuerhalten: Die Presse feierte sie nicht nur als Neuentdeckung sondern vielmehr als die personifizierte Wiedergeburt eines Genres. Eine Stimme, wie man sie angeblich noch nie gehört hatte, eine Sängerin, die mit Anfang 20 schon aus der Musikgeschichte des 21. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken sei; ein Album mit Platinstatus und durchweg exzellente Kritiken: Ich ließ mich breitschlagen. Wobei die Skandale und Exzesse, die Winehouse umwölkten, natürlich mitsprachen.

Ich will gar nicht viele Worte machen: Ich bin enttäuscht. Ich bin kein glühender Verehrer des Soul, aber ich bin aufgeschlossen genug, um auch diesem Genre etwas abzugewinnen, und ich halte "Back to Black" nicht nur für Durchschnitt, ich habe sogar nach Ende des Albums nicht einen einzigen Song in Erinnerung behalten.
Ja, Amy Winehouse hat für ihr zartes Alter eine bemerkenswert volltönende Stimme, aber brillant ist sie auch nicht: Von der ersten bis zur letzten Minute bleibt Mrs. Winehouse auf einer Oktave, sobald sie zu höheren Lagen greift, verfällt sie sofort in einen unschönen näselnden Ton; von der stimmlichen Emotionalität und gesanglichen Leidenschaft einer Amanda Palmer oder Pj Harvey ist sie ebenfalls meilenweit entfernt. Das einzige was hier wirklich bemerkenswert anklingt, ist, dass die dünne, weiße Amy Winehouse klingt wie eine dicke schwarze Soulsängerin aus dem amerikanischen Süden - und wenn ich soetwas hören will, greife ich lieber zu den Originalen.
Auch musikalisch ist "Back to Black" kein Meilenstein das Album bietet gefällige Soft-Jazz-Musik für Fahrstuhl und Wartezimmer: Von Tempuswechseln, Balladen, oder Melodien die hängen bleiben keine Spur.

Damit bin ich ein weiteres Mal in meinen anfangs formulierten Grundsätzen bestätigt, und verschließe für die nächsten zehn Jahre wieder Augen und Ohren vor sämtlichen Spitzenpositionen der Charts, angeblichen musikalischen Wunderkindern, oder anderen Neuentdeckungen der Pop-Industrie.
Ich möchte nicht so verstanden werden, dass "Back to Black" schlechte Musik ist, und ich freue mich ja über jeden Mainstream-Musiker, der auch Texte mit Tiefgang schreiben kann, aber ich wage dennoch zu bezweifeln, dass Amy Winehouse auch nur ein Zehntel ihrer jetzigen Popularität alleine durch ihre Musik erlangt hätte, ohne dabei Fotografen zusammenzuschlagen, im Winter halbnackt durch London zu laufen, oder in der Öffentlichkeit Crack zu rauchen.





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