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Home > DVD > Der Herr der Ringe - Die Gefährten (Special Extended Edition, 4 DVDs)
Der Herr der Ringe - Die Gefährten (Special Extended Edition, 4 DVDs)

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Kurzbeschreibung: 
GEFÄHRTEN, DIE


Kundenbewertungen: 
Wie alles Anfing
5 out of 5 stars.
Obwohl er einen mit einer Spieldauer von drei Stunden ungewöhnlich langen Kinofilm drehte, musste Regisseur Peter Jackson zwangsläufig die Handlung kürzen. Darüber hinaus veränderte das Team an mehreren Stellen aus dramaturgischen Gründen das Drehbuch gegenüber dem Handlungsstrang der Romanvorlage. Vor allem treue Anhänger der Romanvorlage listeten anfangs akribisch veränderte Details auf. Streckenweise wurde bei der Diskussion über Veränderungen übersehen, dass eine Verfilmung niemals den Anspruch erheben kann, die Romanvorlage völlig originalgetreu umzusetzen. Andererseits erlaubte sich Jackson an mehreren Stellen auch sinnentfremdende Eingriffe, die teilweise sogar zu einer unlogischen Handlung führen.
So stellt der Film der eigentlichen Handlung einen Prolog voran, der die komplizierte Vorgeschichte kurz szenisch zusammenfasst und von Galadriel gesprochen wird. Auch Ralph Bakshi hatte in seinem Zeichentrickfilm bereits auf dieses Stilmittel zurückgegriffen. Tolkien hingegen erklärt die Hintergründe in seinem Buch nicht, sondern lässt Protagonisten und Leser das wahre Ausmaß der Gefahr und der Identität des Ringes schrittweise entdecken. Außerdem lässt der Film größere Zeitabschnitte aus. Zwischen der Übergabe des Rings an Frodo und dem erneuten Auftauchen Gandalfs vergehen in der Romanvorlage 17 Jahre. Auch der Aufbruch Frodos aus dem Auenland gestaltet sich langsamer. Meriadoc Brandybock (Merry) stößt in Tolkiens Geschichte erst später hinzu, und die Entscheidung von ihm und Peregrin Tuk (Pippin), Frodo zu begleiten, wird als besonderer Freundschaftsdienst betont, während das Treffen im Film mitten im Maisfeld eher zufällig stattfindet.
Die Hobbits Merry und Pippin werden vor allem in den Auenland-Szenen stärker als Unruhestifter und Tunichtgute vorgestellt, als dies bei Tolkien der Fall war. Diese Rolle zieht sich durch die ganze Trilogie. Jackson erklärt in seinem Kommentar auf der DVD, dass er ganz bewusst die Figuren benutzte, um mehr Komik in die Geschichte zu bringen.
Jackson strich die Kapitel im Alten Wald aus Zeitgründen komplett aus der Handlung. Bis heute gilt die Figur Tom Bombadil selbst in der wissenschaftlichen Szene als eine der rätselhaftesten Figuren, wobei Tolkien selbst erklärte, dass sie für die Geschichte eigentlich nicht wichtig ist". Der Abstecher in die Hügelgräber erklärt allerdings, woher die Hobbits die Dolche haben, mit denen sie die Nazgûl verletzen können. Im Film bekommen die Hobbits ihre Dolche vom Waldläufer Streicher/Aragorn.
In der Romanvorlage wird der Leser nicht direkt Augenzeuge der Nazgûl, die in Bree die Betten der Hobbits zerstören, sondern erfährt dies erst am nächsten Tag. Auch hier weist Jacksons Film Parallelen zu Bakshis Zeichentrickverfilmung auf. In dieser gleicht Aufbau des Films der Szene, inklusive Kameraeinstellung, aus Bakshis Zeichentrickverfilmung.
Bei der Auseinandersetzung zwischen Saruman und Gandalf nimmt Saruman Gandalf den Stab ab. In der Romanvorlage verliert Gandalf seinen Stab nicht: Die Zerstörung oder Entwendung eines Zaubererstabs ist dort eine sehr symbolisch aufgeladene Handlung, die dessen völligen Entmachtung gleichkommt. Die hinzugefügte Szene im Film wiederum wirft die Frage auf, woher Gandalf in Bruchtal auf einmal seinen Stab wieder hat.
Arwen wird als neue Hauptfigur eingeführt, während sie im Buch vor allem eine passive Rolle hat. In den Gefährten trifft sie Aragorn und die Hobbits nach der Nazgûl-Attacke auf der Wetterspitze, bringt Frodo mit ihrem Pferd in Sicherheit und beschwört die Flut des Bruinen. In der Romanvorlage treffen die Hobbits dagegen auf den Elben Glorfindel, der sein Pferd alleine mit Frodo losschickt, während Elrond es ist, der den Bruinen anschwellen lässt. Die Betonung einer weiblichen Hauptfigur Arwen als "Kriegerprinzessin" erweckte im Vorfeld der Verfilmung den größten Wirbel der möglichen Veränderungen. Vor allem, da es hieß, dass Arwen auch in Helms Klamm an der Seite von Aragorn kämpfen werde.
Jackson veränderte auch den Charakter Aragorns in einen sehr viel zweifelnderen, unsichereren Menschen, als ihn Tolkien beschrieb: Die Regisseurs-Crew wollte einen stärkeren Akzent auf die tatsächliche Entscheidung Aragorns legen, sich zum König von Gondor zu erklären. Deutlichstes Beispiel dafür ist sein Auftritt in Bruchtal. In der Romanvorlage schmiedet Aragorn vor dem Aufbruch der Gefährten aus den Splittern von Narsil sein neues Schwert Andúril. Im Film tauchen die Bruchstücke des Schwertes auf, aber Aragorn lässt sie in Bruchtal. Während Tolkien also in seinem Buch vor allem mit archetypischen Charakteren arbeitet, die sich zum Großteil nicht verändern, verfolgt Jackson streng die Idee des sich entwickelnden Charakters.
Bei der Entscheidung über die Route nach Gondor ist es in der Romanvorlage Gandalf, der für Moria votiert. Erst als Boromir und Legolas protestieren, befragt er Frodo, der daraufhin Gandalf sein Vertrauen ausspricht. Im Film schlägt Gandalf den Weg über den Gebirgspass von Caradras vor und überlässt schließlich im Schneesturm Frodo die Bürde, sich gegen ihn zu entscheiden. Eine dramaturgische Veränderung Jacksons, die Tolkiens Darstellung der Beziehung zwischen Gandalf und Frodo widerspricht.
Die Verteilung der Geschenke von Galadriel an die Gemeinschaft wurde von Jackson zwar gedreht, später aber für die Kino-Fassung herausgeschnitten. Es ist dadurch unklar, woher die Gemeinschaft in den nachfolgenden Teilen Gegenstände wie das Elbenseil oder die Broschen, die Merry und Pippin während ihrer Entführung fallen lassen, hat. In der Special Extended Edition ist diese Szene jedoch zu sehen.
Bevor Frodo die Gemeinschaft verlässt, trifft er im Film noch einmal auf Aragorn, der ihn vor den Uruk-Hai beschützt und freiwillig ziehen lässt. Eine Dramatisierung der Handlung, die in der Romanvorlage nicht auftaucht, und auch dem Charakter Aragorns widerspricht, der immerhin in Bruchtal (im Roman: in Bree) erklärte: Wenn ich euch mit Leben oder Tod retten kann, dann will ich es tun."
Im Film taucht die Figur Lurtz auf. Dieser ist der Chef der Uruk-Hai in Amon Hen und tötet Boromir. Im Roman existiert die Figur nicht und Boromir wird von Orkbogenschützen getötet.


Toller Auftakt des spektakulären Fantasy-Epos !!!
5 out of 5 stars.
Dies ist der Auftakt der "Der Herr der Ringe"-Trilogie, welche sicherlich als Non-Plus-Ultra der Fantasy-Filmgeschichte oder der Filmgeschichte überhaupt bezeichnet werden kann.
Endlich wurde der als unverfilmbar gegoltene Stoff in einer Realverfilmung umgesetzt, nachdem der Zeichentrickfilm von Ralph Bakshi weniger erfolgreich war und mittendrin endet. Trotzdem hat sich Peter Jackson scheinbar an diesem Zeichentrickfilm orientiert, wie ich gelesen habe und man anhand einiger Szenen und des Aussehens von Gollum erkennen kann.
Herausgekommen ist jedenfalls ein Fantasy-Spektakel mit sehr überzeugenden und realistischen Computeranimationen, spektakulären Kulissen und Kamerafahrten. Besser geht es kaum.
Die später erschienene Special-Edition enthält zwar zusätzliche Szenen, die in der Kinoversion aber meiner Meinung nach zurecht fehlen. Sie sind weniger bedeutend und ziehen den ohnehin schon knapp dreistündigen Film nur unnötig noch mehr in die Länge. Die Tolkien-Fans werden darüber bestimmt verärgert gewesen sein, da diese Szenen wahrscheinlich auch im Buch (habe ich selbst nicht gelesen) vorgekommenden sind, aber dort wirken sie sicher anders, als im Medium Film, wo man auch einige weitere kleinere Änderungen in der Story vorgenommen hat.

Wunderbare Verlängerung der Kino-Version
5 out of 5 stars.
Dass die Kino-Version schon genial war, steht außer Frage. Diese DVD bietet nun zahlreiche zusätzliche Szenen, u.a. einen verlängerten Anfang, wo Bilbo sein Buch schreibt und dabei über das Auenland und seine Bewohner, die liebenswerten Hobbits, spricht, eine ausgedehnte Reise von Frodo und Sam durchs Auenland, die Vergabe der Geschenke in Lórien, längere Gefechte usw. Ebenfalls erwähnenswert sind die beiden Making-of DVDs, die viele Hintergrundinformationen zu den Dreharbeiten und den Schauspielern enthalten. Wenn nicht ein paar Jahre später Teil 3 gekommen wäre, wäre diese DVD die beste der Welt...

Film hervorragend - (neue) DVD-Box erbärmlich!
1 out of 5 stars.
Leider hatte ich meine alte Sp. Extended Edition einem Freund geliehen und mit zerkratzten DVDs zurückbekommen. Also musste eine neue Box her.
Der Schock sitzt tief - die DVDs werden nicht mehr in dieser wunderschönen Panorama-Aufklappbox geliefert, wie auch hier auf den Fotos abgebildet, sondern in einer stinknormalen, billigen Pappschuberbox mit zwei normalen Doppel-DVD-Plastikhüllen.
Der Film verdient natürlich 5 Sterne, die Box ist noch nichtmal einen wert, einfach armselig. Ich hab die Box ins Altpapier entsorgt und die neuen DVDs in die alte, einzig echte Panoramabox gepackt.

"Perfekt" wird diesem Film noch nicht gerecht!
5 out of 5 stars.

Der erste Teil der Peter Jackson Verfilmung vom Herrn der Ringe ist mitunter der Wichtigste der Drei. In keinem der anderen beiden Teile wird versucht so viel Information und Atmosphäre von Mittelerde einzufangen wie in diesem Teil. Während sich "Die zwei Türme" und auch die "Die Rückkehr des Königs" mehr auf die einzelnen Charakteren und deren Beziehungen zueinander konzentrieren, wird im ersten Teil der Saga ein tiefer und guter Einblick in die von Tolkien geschaffene Fantasy-Welt geschaffen.

Daher ist auch unbedingt und dringend die Extended-Version zu empfehlen. Als diese auf den Markt kam und ich mir den Film in seiner ganzen Länge ansah, war es erstaunlich wie viele Informationen und tolle Bilder uns im Kino vorenthalten werden mussten. Man muss kein echter Fan sein, um sofort von der Story gefangen zu sein. Jackson schafft es durch das Zusammenspiel von Bildern und einem einzigartigen Soundtrack von Howard Shore eine Welt zu erschaffen, die einen fesselt und eine echte Beziehung zwischen Betrachter und der durch Tolkien erschaffen Welt herstellt.

Diese Box kommt mit zwei Extra-DVD?s daher, die einen perfekten Einblick in die unglaubliche Entstehungsgeschichte dieses Films liefern. Auch wenn der Anblick der Schauspieler in ihren normalen Outfits und die Pappbauten etwas die im Geiste entstandene Fantasy-Welt ankratzen, sollte man sich das Bonusmaterial anschauen.

Wen man sich jemals in einen Film hineinversetzen konnte, dann ist es dieser bzw. die komplette Trilogie.





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