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Harry Potter und der Feuerkelch (2 DVDs)
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | In ihrem vierten Jahr in der Zauberschule werden Harry Potter und seine Freunde, die erste Erfahrungen mit der Pubertät machen, Zeugen eines historischen Ereignisses: In Hogwarts findet das Trimagische Turnier statt, das zwischen den drei bekanntesten europäischen Zauberschulen ? Hogwarts, Durmstrang und Beauxbatons - ausgetragen wird. Der Feuerkelch, der unparteiische Richter, der die Champions auswählt, bestimmt, dass Harry Potter teilnehmen soll, obwohl er als 14-jähriger eigentlich gar nicht zugelassen sein sollte. Schon bald merkt Harry, dass er sich auf ein Spiel um Leben und Tod eingelassen hat. Zwar erhält Harry wertvolle Hilfe von seinem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste Alastor 'Mad-Eye' Moody, der einst als Auror Jagd auf Voldemort und seine Anhänger machte. Aber dafür setzt ihm Rita Kimmkorn hart zu, die Harry in ihren Artikeln für den Tagespropheten mehr als dumm dastehen lässt. Seine schmerzende Narbe lässt Harry zudem überdeutlich spüren, dass Voldemort nicht weit sein kann.
Mit Mike Newell (Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Donnie Brasco) führt erstmals ein Brite Regie bei Harry Potter. Der Regisseur verwarf die Pläne des Studios den vierten Band von J.K Rowlings Erfolgssaga, der immerhin schlappe 800 Seiten umfasst, als Zweiteiler umzusetzen. Stattdessen griff er zum Rotstift und strich einige Nebenhandlungen und Charaktere. Schon sein Vorgänger Alfonso Cuarón hatte sich bei Harry Potter und der Gefangene von Askaban nicht mehr ganz so eng an die Vorlage gehalten wie Chris Columbus bei den ersten beiden Teilen. Aber auch Harry Potter und der Feuerkelch gelingt es, den fantastischen Zauber des Buches einzufangen und die aufziehende Düsternis in zugleich unheilvolle und magische Bilder zu fassen. Der Soundtrack stammt erstmals vom Schotten Patrick Doyle ? Oscar-nominiert für Hamlet und Sinn und Sinnlichkeit. Herausragende Neuzugänge unter den Schauspielern sind Brendan Gleeson (Königreich der Himmel), Miranda Richardson (The Hours) und Ralph Fiennes (Der englische Patient) als Lord Voldemort. Altbekannte Gesichter wie Alan Rickman, Michael Gambon oder Gary Oldman sind auch wieder mit von der Partie ? aber im Mittelpunkt stehen natürlich Harry und seine Freunde!-- Birgit Schwenger
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| Kundenbewertungen: | |
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| Einmal anschauen, dann nie wieder! | |
|  | Es ist natürlich schwierig, ein Buch wie HP und der Feuerkelch mit einer so vielschichtigen Handlung zu verfilmen, was einem hier jedoch geboten wird, ist eine Lachnummer. Wesentliche Bestandteile der Handlung werden unterschlagen, Nebensächlichkeiten dagegen zu sehr in den Vordergrund gestellt und mit überzogenen Effekten filmtauglich gemacht. So wird die gesamte Hintergrundgeschichte um die Familie Crouch weggelassen! Die Leistungen der Darsteller sind hier anders als in den anderen Filmen unbefriedigend, was allerdings wegen der vollkommen verhackstückten Handlung kaum noch ins Gewicht fällt. Besonders gegen Ende wird so manchem Potter-Fan das kalte Grausen kommen, denn offensichtlich musste der Film hier schnell fertig werden. Die Szenen wirken wie zusammengeschnipselt, der Kontext geht vollkommen verloren, alles versinkt in einem hektischen Handlungsbrei. Alan Rickman(Severus Snape) und Maggie Smith (McGonagall), ausgerechnet jene, die seit dem ersten Film absolut überzeugten, sind reine Statisten. Wenn man bedenkt, was für eine intensive Erfahrung das Lesen des Buches darstellt, kann man diesen Film nur als schlechten Witz ansehen.
| | Wie immer einfach nur toll!!! Mit sehr guter Musik!!! | |
|  | "Harry Potter und der Feuerkelch" ist ebenso gut gelungen, wie die anderen Harry Potter Verfilmungen. Das ewige Gerede, dass der Film dem Buch Buch nicht gerecht werden kann, ist meiner Meinung nach überlüssig. Man sollte den Film erst gar nicht mit dem Roman vergleichen. Wichtig ist, dass der allgemeine Inhalt gut bzw. sehr gut herübergebracht wird und dass die Handlungsschritte nachzuvollziehen sind. Und das sind sie.
Harry Potter 4 wirkt jedoch nicht so magisch und zauberhaft, wie die ersten drei Verilmungen (der 5 Teil ist wieder mehr zauberhaft), was aber völlig in Ordnung ist, denn selbst im Buch ist das Leben von Harry Potter schon lange kein zuckerschlecken mehr. Jetzt geht es erst richtig los mit der Geschichte, denn Voldemort ist auf dem Vormarsch. Das wichtigste ist im Film vorhanden: Alle drei Aufgaben des trimagischen Turniers. Die erste ist am ausführlichsten dargestellt. Sicher ist der Inhalt bei der ersten Aufgabe wesentlich anders als im Buch, aber wie gesagt, man sollte das Ganze erst gar nicht vergleichen. Auch ist der nTraum von Harry am Anfang des Filmes sehr schön gelungen, was ein toller Einstieg war und die gesamte Atmosphäre des Filmes widerspiegelt: Gruseligkeit und Dramatik.
Doch gibt es auch wie immer recht lustige und amüsante Stellen im vierten Abenteuer. So ist Rita Kimmkorn sehr lustig gemacht mit toller Schauspielerei. Auch ist die Szene mit Myrte ein Genuss. Im Gegensatz zum Buch, macht sie sich hier an Harry ran und wartet nur so darauf, dass die Blubberblasen im Bad verschwinden. Ebenso lustig, aber auch traurig, ist die Romanze zwischen Ron und Hermine. Snape hat auch einmal einen lustigen Auftritt, wo er sauer auf Harry und Ron ist. Und McGonnical tanzt soeben mal mit Ron, sehr lustig gemacht.
Die schauspielerischen Leistungen sind enorm. Emma Watson ist mit Abstand die beste der Nachwuchsspieler. Daniel Radcliffe allerdings macht auch große Fortschritte. Maggie Smith spielt ihre Rolle ebenso perfekt und auch Alan Rickman. Michael Gambon dagegen ist eines Dumbledores überhaupt nicht würdig. Und das sehe ich dem Film negativ an. Wie der sich aufführt, ist schrecklich.
Trotz der lustigen Momente, ist "Harry Potter und der Feuerkelch" kein Kinderilm, sondern ein gruseliger und dunkler Film aus der Harry Potter Welt mit viel Action. Dem entsprechend passt sich auch die Musik an. Die Vorwürfe an den zuständigen Komponisten Patrick Doyle, seine Musik sei zu düster, sind völlig fehl am Platz. Denn die Musik muss sich immer zum Film angleichen. Und das ist ihm gelungen. Mit sehr guten Harmoniefolgen und sehr guten Orchestrationen sowie sehr gut gelungenen dunklen Passagen, schafft es Doyle ein Meisterwerk zu kriieren. Besonders die Walzer sind schön und passen zur Harry Potter Welt. Und da soll mir einer sagen, er schreibe zu düster. Nein! Die düsteren Stellen des Filmes haben düstere sehr gute Musik bekommen und die neutralen bzw. nicht düsteren haben, wie z.B. die Walzer, zauberhafte Musik bekommen. Sehr gute Arbeit (Obwohl man sagen muss, dass der vorherige Komponist John Williams das Zauberhafte besser hinbekommen hat)!
"Harry Potter und der Feuerkelch" ist qualitativ auf dem gleichen Niveau, wie alle anderen Filme. Er hat sicherlich seinen eigenen Stil, aber das ändert nichts an der Sache. Schade ist jedoch, dass Sirius im nur einmal auftaucht, und das auch noch im Feuer. Insgesamt aber ein sehr schöner Film, wo ich kein schlechtes Gewissen habe, ihn als Meisterwerk zu bezeichnen.
| | Ist zwar nicht so gut wie das Buch, macht aber trotzdem süchtig | |
|  | Ich bin immer wieder überrascht, wenn andere Kunden diesen Harry Potter Film schlecht bewerten. Natürlich werden einzelne Szenen vom Buch weggelassen oder abgeändert, jedoch kann man ein Buch mit über 700 Seiten schlecht zu einem Film machen, wenn man keine Änderungen durchführt. Die Story macht jedoch noch immer Sinn und bei Literaturverfilmungen ist es ganz normal, dass etwas abgeändert wird. Ich hab noch keine Literaturverfilmung gesehen, bei der dies nicht so war.
Trotz eben dieser Herausforderung ist der Film sehr gut gelungen. Die Story ist für mich nachvollziehbar, die Charaktere sind mir großteils sehr sympatisch und einige Szenen (Malfoy wird z.B in ein Frettchen verwandelt) finde ich sehr witzig. Neben dem ersten Film ist dies mein Lieblingsteil. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Mad Eye Moody und den Champion Cedric Diggory. Ich kann den Regisseur nur loben.
Wie wohl alles im Leben ist dieser Film Geschmackssache, ich bin aber geradezu süchtig danach.
Eine kleine Beschwerde habe ich aber doch: Vom Worldcup und von den Kämpfen der anderen Champions gegen die Drachen sowie deren Ausgang hätte ich persönlich gerne mehr gesehen, dafür weniger vom Kampf Harry gegen Horntail.
| | Besser als Teil 3, aber schlechter als die ersten Filme | |
|  | Nach dem leider recht ettäuschenden Film zu HARRY POTTER UND DER GEFANGENE VON ASKABAN stimmte mich dieser Potterfilm wieder versöhnlich. Über die Qualitäten der Schauspieler und SFX sage ich nichts weiter. Beides ist wirklich großartig, was man ja von den Potterstreifen gewohnt ist. Die Musik stammt zwar leider nicht mehr von John Williams, ist aber im gleichen Stil komponiert und sorgt deshalb ebenfalls für "magisches" Potterfeeling. Die Story ist allerdings auch diesmal der Schwachpunkt des Films. Es war zwar im Vorfeld bekannt, dass Regisseur Mike Newell einige Details weglässt, jedoch wurde die Buchhanddlung auf das aller, allernötigste gekürzt. Die herrlich komplexe Romanhandlung, die schon einem Krimi ähnelt, wurde ziemlich stark gestraft. Wenigsten hat man darauf verzichtet, wie bei Teil 3, die Handlung zu verkrüppeln und wichtige Element einfach kurz am Schluss zu erwähnen, auch wenn einige Personen (Ludo Bagman, Winki) fehlen. Gottlob haben es die meisten wichtigen Infos und Storyelemente, die für den weiteren Verlauf der Reihe benötigt werden, in den Film "geschafft". Einige Schlüsselpassagen (die Trimagischen Aufgaben, die Rückkehr Voldemorts,...) sind zudem derart spannend in Szene gesetz, dass man sich vor Aufregung fast nicht mehr auf dem Sessel halten kann. Zumindest erging es mir damals im Kino so. Die neuen Charaktere sind super umgesetzt. Mad Eye Moody ist genauso, wie ich ihn mir beim Lesen des Buches vorgestellt habe. Das gleiche gilt für alle anderen Charaktere. Schade ist nur, dass man die Geschichte von Barty Crouchs Sohn so abgeändert hat. Die neuen Locations sind sehr gelungen und entsprechen ziemlich genau der Buchbeschreibung. Schade ist nur, dass man die etwas fragwürdige Landschaftsgestaltung aus Teil 3 übernommen hat, aber eine erneute Änderung hätte vermutlich nur zur Verwirrung der Zuschauer geführt. Eine Katastrophe ist der Schluss des Films. Man hat nicht einige Wichtige Infos, etwa dass Bartie Crouch Jr. von einem Dementor geküsst wird, bevor er seine Aussage beim Minister machen kann, dass Dumbledore und Fugde sich zerstreiten, und dass Harry das Preisgeld erhält und später Fred und George übergibt, einfach weggelassen; es fehlen auch sämtliche Aktionen Dumbledores (Zusammenführung der Weasleys und Sirius Blacks), die in der Neugründung des Phoenixordens münden. Das klärende Gespräch zwischen Harry und Dumbledore ist zwar enthalten, aber in stark gekürzter Form. Stattdessen wird dem Zuschauer der recht sinnentbährende Satz von Hermine entschädigt:"Werden wir je ein normales Jahr in Hogwarts erleben?" wirkt angesichts der Rückkehr des schrecklichsten schwarzen Magiers aller Zeiten recht deplaziert. Alles in allem ist HARRY POTTER UND ER FEUERKELCH wieder weit besser geworden als Teil 3, ist aber weit von den Qualitäten der ersten beiden Potterfilme entfernt.
| | aus dem Blickwinkel des Cineasten... der Beste von allen | |
|  | Natürlich stark gekürzt im Vergleich zum Buch...zu Recht, wer will denn bitte einen 6-Stunden Film.
Die Kürzungen finde ich ganz gut gelungen, vor allem in Anbetracht der Tatsache, das das besagte Buch nicht gerade das stärkste der Serie ist. Wer hier das Buch kennt , hat auch den Vorteil, dass er von vorneherein weiß, dass er sich vond er Handlung nicht allzuviel zu erwarten braucht.
Nun eben der Blick auf den Film selbst: gekonnt!
Von all den verschiedenen Regisseuren der Harry-Potter-Filme sitzt hier mit Mike Newell sicherlich der renommierteste und kinoerfahrenste hinter dem Geschehen, was sich auch deutlich bemerkbar macht. Eine ausgewogene Mischung aus gelungenen Nachaufnahmen und rudimentären Kameraeffekten führt dazu, dass sich hier sämtliche Schauspieler so richtig austoben können und so mit mehr als in allen anderen Filmen, wo sie teilweise zwischen tausenden Effekten mehrere minuten nciht zu sehen waren, tatsächlich ihr gesamtes Können zu präsentieren.
Dies führt dazu, dass man als Zuschauer in der Lage ist, eine weitaus engere Beziehung zu jedem Charakter aufzubauen, als das vor allem in den 3 Vorgängern der Fall war.
Kompliment auch an die Drehbuchautoren, die gerade viele humoristische Teile eingefügt haben, welche Newell auch voll auskostet. Die Handlung wurde stark vereinfacht, was insofern positiv ist, als die Verwirrungen im Buch so stark sind, dass ich sie trotz mehrmaligem Lesens schon wieder vergessen habe ...der Filme konnte auf sie gut verzichten.
Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass etwas zu viel Wert auf Action und Spezialeffekte gelegt wurden. Zwar sind die besagten Szenen dann wieder musikalisch perfekt unterlegt, was allerdings nicht ausreicht, einem gewissen Ermüdungseffekt vorzubeugen. Die Szenen des ,übrigens, und ich wiederhole, insgesamt total bescheuerten Turniers, die dümmste Idee Rowlings (naja, hinter Quidditch, wo jeder vernünftige Spieler sich hinsetzen würde und warten, bis der Seeker den dummen Snitch fängt, ohne sich anzustrengen), sind somit deutlich zu lang geraten.
Das soll jedoch als einziger Kritikpunkt stehen bleiben und nichts daran ändert, dass dieser Film auf Grund der äußerst professinellen und liebevollen Machart alle anderen Teile der Serie hinter sich lässt.
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