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Lost in Translation

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Kurzbeschreibung: 
Constantin Film Lost in Translation, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 30.07.04
Wie in einem angenehmen Traum umgibt Sofia Coppolas Lost in Translation den Zuschauer mit einer Aura aus fantastischem Licht, stimmungsvoller Geräuschkulisse, faszinierender Liebe und einem Gefühl von Déjà-Vu, selbst wenn man noch nie jene neonbeleuchtete Version von Tokio besucht hat.

Genauso ergeht es auch Bob Harris. Der etwa 50-jährige Schauspieler hat einen lukrativen Vertrag für eine Whiskey-Werbekampagne unterschrieben, anstatt etwas Gutes für seine Karriere oder seine weit von ihm entfernte Familie zu tun. Nachdem er Probleme mit dem Jetlag und seinem japanisch sprechenden Regisseur hat und sich in der Großstadt nicht zurechtfindet, freundet er sich mit der 25-jährigen verheirateten, aber unter Liebeskummer leidenden Charlotte an, die mit enormer Gelassenheit von der 18-jährigen Scarlett Johansson verkörpert wird. Selbst bevor sie von ihrem Ehemann, einem Fotografen, beinahe verlassen wird, fühlt sie sich ebenso wie Harris verloren, wobei ihr zudem noch ihre Jugend im Wege steht.

Wie Charlotte und Bill ihre Seelenverwandtschaft entdecken wird man als Zuschauer noch über Jahre hinweg in Erinnerung behalten. Der Film unter der Regie von Sofia Coppola (The Virgin Suicides) besticht mehr durch seine Atmosphäre als das Drehbuch: Wir wirbeln durch Tokioter Partys, Karaoke-Bars und das seltsame Nachtleben, bis wir immer in dem unmöglich edlen Hotel landen, wo die beiden abgestiegen sind. Die Anflüge bittersüßer Einsamkeit von Bill und Charlotte werden klug und romantisch behandelt, aber anders als in modernen Filmen aus Hollywoodstudios handelt es sich hierbei nicht um eine Hals-über-Kopf-Liebesromanze.

Sicher und beständig endet der Film in einem viel diskutierten Schlussakkord, der manche vielleicht ein wenig vor den Kopf stoßen wird, aber dennoch jene Filmliebhaber, die schon immer "Paris im Herzen trugen", mit einer neuen cineastischen Liebeserklärung belohnt. --Doug Thomas



Kundenbewertungen: 
Ein leises Juwel
5 out of 5 stars.
Zugegeben, der Film dürfte nichts für Fans des Action Kinos nur sein. Er kommt auf äußerst leisen Sohlen daher. Er lebt von einer eher zurückhaltenden Situationskomik und der sonderbaren Melancholie, die die Begegnung einsamer Menschen in einer fremden Großstadt ausstrahlt. Ein Film, der sehr viel über das Lebensgefühl heutiger Menschen aussagt. Die schauspielerische Leistung von Bill Murray und Scarlett Johannsson hat mich überzeugt.

Einfach nur toll.
5 out of 5 stars.
Bevor ich den Film gesehen hatte, kommentierte ein Bekannter ihn so: "Während der Film lief habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass der Terminator kommt und diesem Elend ein Ende bereitet. So was langweiliges..." Danach war ich kurz davor mir die ganze Sache zu schenken. Gut dass ich es doch nicht gemacht habe, denn nachdem ich den Film dann gesehen hatte, war der Kommentar für mich in keinster Weise nachvollziehbar. Super witzig, an den richtigen Stellen anrührend und das ganze begleitet von guter Mucke.
Ein rundum gelungener Film, ohne viel Theater und Tamtam. Einer der wenigen, der auch in die private Sammlung kommt.

Schön Langweilig
2 out of 5 stars.
Ja der Film ist irgendwie schön; schön ruhig. Witzige Dialoge und Situationskomik von feinsten nützen aber auch nichts mehr gegen die sich einstellende Langeweile, die nur noch durch die Mimik eines Bill Murray vom totalen Absturz gerettet werden. Wenn man Ihn mag.

traumhaft inszeniert
5 out of 5 stars.
Dieser Film beleuchtet die japanische Kultur von einer ganz anderen Seite und zeigt wie einsam man doch sein kann, trotz das man von millionen von Menschen umgeben ist. Wenig Dialoge, traumhafte Kulissen, super Soundtrack und fantastische Schauspieler zeichnen den Film aus. Die Inhalte: andere Kulturen, Romantik und Witz. Mir persönlich gefällt der Film außerordentlich gut, weil er eine positive Stimmung auslöst und deshalb immer wieder sehenswert ist. Ich muss allerdings darüberhinaus zugeben, dass er eher die Randgruppen anspricht und man nicht den typischen Hollywood-Blockbuster erwarten darf.

Wunderbares Meisterwerk voller Melancholie und Komik
5 out of 5 stars.
Sofina Coppola gelingt mit Lost In Translation ein unglaublich intensives,eindringliches und einfach wunderschönes Meisterwerk über zwei Seelenverwante in einem Fernen Land,das Schauspielerisch,von der Inszenierung her sowie durch faszierende Bilder und ein brilliantes Drehbuch einzigartig daherkommt und noch lange Nachwirkt.

Bill Murray spielt den altersmüden Schauspieler Bob Harris der nach Japan zum Werbespot drehen kommt einfach großartig mit enormen Ausdruck,Charisma und herrlich leisen Humor.Die hinreißende Scarlett Johansson an seiner Seite,die die junge einsame Ehefrau eines Fotografen Charlotte denkwürdig spielt,begeistert nicht nur allein durch ihre bloße Schönheit sondern gibt die Tragik und das gefühlsleben ihres Charakters wirklich exxzellent wieder.Die Nebenrollen von Giovanni Rebisi als ihr vielbeschäfftiger Ehemann und Anna Faris als nerviger Filmstar fallen ebenfalls positiv auf.Neben den beiden runden zahlreiche einheimische Darsteller den famosen Cast ab.
Ein ungewöhnlich Freundschafft von Bob und Charlotte in einer für sie völlig fremden Metropole die zu manch amüsant-bizarre Situation führt ist der Kern diese Films.
Sofia Coppola gelingt das Kunststück den Zuschauer nach nur kurzer Zeit,trotz der eher gemählich vorranschreiten Handlung durch perfektes Zusammenspiel eindruckvoller Bilder einer schwer zu beschreiben Kultur,wunderschöner Musikuntermalung,tragisch-komischer Story mit fantastischen Dialogen und durch eine unereichte intensität den Zuschauer völlig zu verzaubern und in ihrem Bahn zu ziehen.

Fazit:Sofia Coppolas überwältigendes außergewöhnliches Werk kann man,wenn man sich drauf einlässt nur schwer entziehen,zu liebenswert sind die Charaktere,zu mitreißend der Bilderrausch,so unfassbar schön ist Lost in Translation.





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