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Whale Rider
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Die Maori-Bewohner des kleinen neuseeländischen Küstenortes Whangara führen ihre Herkunft auf den Urahnen Paikea zurück, der - wie es die Legende besagt - einst auf dem Rücken eines Wales von Hawaii nach Neuseeland kam. Seit über tausend Jahren trägt in jeder Generation ein männlicher Nachfahre des Walreiters diesen Titel und ist Oberhaupt des Stammes. Doch als die Zeit für den neuen Erben kommt, stirbt der Hoffnungsträger bei der Geburt und nur dessen Zwillingsschwester Paikea überlebt. Stammesführer Koro will seine Enkelin nicht als Nachfolgerin akzeptieren und versucht, unter den Jungen des Clans einen Anführer zu finden. Aber das mutige Mädchen lehnt sich gegen überkommene Traditionen auf und kämpft leidenschaftlich um ihre Bestimmung, Anerkennung und die Liebe ihres Großvaters? |  |  | | Einer der bezauberndsten und von der Kritik meistgelobten Filme des Jahres 2003, der neuseeländische Hit Whale Rider, kombiniert auf wirkungsvolle Weise die Stammestraditionen der Maoris mit der zeitgemäßen "Girlpower" eines dynamischen neuen Jahrtausends. Trotz der entmutigenden Einstellung ihres schroffen und missbilligenden Großvaters (Rawiri Paratene), der sie beinahe verstößt, da sie als Frau traditionell von der Stammesführung ausgeschlossen ist, macht sich die zwölfjährige Pai (Keisha Castle-Hughes) -- überzeugt davon, eine Stammesführerin zu sein -- daran, den Beweis dafür zu erbringen. Ohne die Story (nach einem Roman von Witi Ihimaera) mit falscher Sentimentalität zu überfrachten, entfaltet die Drehbuchautorin und Regisseurin Niki Caro sehr reale und sehr turbulente Familienbeziehungen, intim und doch zerrissen durch den Zusammenprall sturer Traditionen und sich verändernder Haltungen. Der sagenhafte Walreiter -- höchstes Sinnbild der Verbindung der Maoris mit der Natur -- ist auch der Verkünder von Pais Schicksal. Die großartige Castle-Hughes liefert eine brillante, erstaunlich kraftvolle Darbietung, bei der kein Zuschauerauge trocken bleibt. Nicht zuletzt auch aufgrund seiner frischen Herangehensweise an eine alte Saga wird deutlich, dass Whale Rider definitiv von Herzen kommt. --Jeff Shannon |  |
| Kundenbewertungen: | |
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| Fantastisch, fantastisch, fantastisch! | |
|  | Ich habe noch nie zuvor einen Film gesehen, der mich auch beim achten Mal anschauen so dermaßen fesselt, erwärmt und erschüttert (außer vielleicht: Wer hat Angst vor Virginia Woolf). Dieser Film gehört unbedingt in die Top-100 Liste der ewigen Fimklassiker. Jedes Bild, jede Geste, jeder aufgenommene Erzählfaden führt in den großen, fließenden Erzählstrang hinein. Nichts wird vergessen oder übersehen. Jede einzelne Rolle ist großartig besetzt. Großes Kino, in dem die Bilder sprechen dürfen und die Schauspieler agieren. Zum Inhalt ist schon hinlänglich alles gesagt. Ich möchte hier lediglich miteinstimmen in die Hymne der Jubler: Das ist ein großartiger Film! Mit einer fantastisch gespielten starken Mädchenrolle. Aber in allererster Linie ist es eine großartige, anrührende Geschichte aus einem fernen Land. Es ist ein wirklich gelungenes Drehbuch. Und in der Umsetzung passt alles harmonisch zueinander: Filmmusik, Schnitt, Erzähltempo, Besetzung und und und. Toll!!!
| | EINE TRAUMREISE ZUM EINTAUCHEN - EMOTIONAL UND MYSTHISCH | |
|  | Wow, selbst nach dem zweiten Mal anschauen dieses Films bin ich noch immer hin und weg von dieser zeitlosen Geschichte. Kurzgesagt geht es um das Leben des kleinen Maori-Mädchens "Paikea", welches verzweifelt versucht sich gegen eine tausendjährige Tradition aufzulehnen, um ihre wahre Bestimmung zu erfüllen. Sie kämpft um die Liebe und Anerkennung ihres engstirnigen und konservativen Großvaters. Es macht wenig Sinn, alle Details des Films zu erwähnen, man muss ihn einfach gesehen haben! Die hervorragende Musik von Lisa Gerrard, die auch verantwortlich für die O.S.T. von Gladiator und Baraka ist, trägt maßgeblich zur Klasse und Einmaligkeit dieses Meisterwerkes bei.
Fazit: Nicht lange überlegen und KAUFEN, zusammen mit der genialen Original Soundtrack CD!!!
| |  | Diesen Film haben meine 13jährige Tochter und ich zusammen angeschaut. Wir fanden beide den Film zwischendurch doch etwas langatmig, vielleicht kommt die Stimmung auch auf großer Leinwand im Kino besser rüber....!? Unergründlich und nicht nachvollziehbar blieb uns warum das Mädchen derat an seinem Großvater hängt. Der Film hat aber auch sehr schöne Szenen / Bilder und eine guten Schluss. Wir hatten bisher trotzdem keine Lust ihn ein zweites Mal anzuschauen!
| | Folge der eigenen Bestimmung und den Zeichen des Lebens | |
|  | Glaubt man den alten Überlieferungen, so kam vor vielen tausend Jahren Paikea auf einem Wal geritten an die neuseeländische Küste und gründete dort das Dorf Whangara für seine Sippe. Seit dieser Zeit vererbt sich das Häuptlingsamt dieser Maori-Gemeinschaft immer auf den erstgeborenen Sohn des jeweiligen Nachfahren von Paikea.
Doch die Versuchungen unserer Zeit haben zu Auflösungserscheinungen innerhalb der Sippe geführt. Der Erstgeborene des Häuptlings fühlt sich eher zur Kunst und nach Europa hingezogen als zur Führung der Sippe. Als sein erstgeborener Sohn kurz nach der Geburt stirbt, nennt er die überlebende Zwillingstochter aus Wut und Trotz gegen den eigenen Vater Paikea. So beginnt diese wunderschöne Geschichte.
Whangara existiert tatsächlich, und dort wurde der Film gedreht. Vielleicht macht ihn gerade dies so eindrucksvoll. Bis auf die Hauptdarsteller spielen sich die Maori gewissermaßen selbst.
Paikeas Großvater versucht verzweifelt einen Nachfolger für sich zu finden. Das "Versagen" seiner eigenen Familie lastet schwer auf ihm. Der Film wird aus der Sicht der 12-jährigen Pai erzählt, die ihre Berufung versteht und versucht, ihr trotzig und willensstark zu folgen. Gegen Ende wird die Geschichte immer dichter und intensiver, und man kann sich ihrer Emotionalität und Wucht nicht mehr entziehen.
Egal wie man den Film für sich begreift, ob als modernes Märchen oder als zivilisationsphilosophisches Gleichnis - er hinterlässt Spuren. Er sagt uns, dass wir die Traditionen erhalten müssen, wenn wir nicht unsere Seele verlieren wollen. Er zeigt uns aber auch gleichzeitig, dass wir scheitern werden, wenn wir starr und dickköpfig an ihnen festhalten und die Zeichen, die uns das Leben immer wieder sendet, übersehen. Und schließlich lehrt er uns, dass es sich lohnt, der eigenen Bestimmung konsequent zu folgen, wenn man sie einmal begriffen hat.
Die Endeckung dieses Films ist die junge Keisha Castle-Hughes, die Paikea spielt. Sie ist ein schauspielerisches Naturtalent. Ohne sie hätte dieser Film seine Wirkung wohl nicht auf diese Weise entfalten können. Paikea musste einmalig sein, und Castle-Hughes verleiht ihr diese Eigenschaft.
Fazit. Ein ungewöhnlicher, magischer und am Ende sehr intensiver Film mit traumhaften Bildern. Sehr empfehlenswert.
Die DVD ist in Ordnung. Das reichhaltige Bonusmaterial zeigt die Entstehungsgeschichte des Filmes und stellt auch die Oscar-nominierte Hauptdarstellerin ausführlich vor.
| | Wale reiten kann nicht jeder,sie schon | |
|  | Die Thematik der Geschichte wird heute eher selten aufgegriffen, jedenfalls in dieser Form. Tradition, Geschlecht, Sexualität, Religion, Abstammung - all diese Dinge führen auch heute noch zu vielen Auseinandersetzungen. In dieser Geschichte dreht sich das Problem um das Geschlecht, der erstgeborene Sohn ist automatisch der nachfolgende "Walreiter" der Familie, ein Vorfahre der Familie ist nämlich auf dem Rücken eines Wals nach Neuseeland gekommen. Die Probleme beginnen als der Erstgeborene stirbt und die Nachfolge automatisch auf seiner Zwilligsschwester lastet. Doch das Familienoberhaupt kann keine Frau als Auserwählte akzeptieren. Die junge Paikea tut alles um ihm zu beweisen, dass sie es genauso verdient. Sie hat Mut und Kraft aber das merkt der Vater viel zu spät.
Interessante Geschichte mit einer talentierten Keisha Castle-Hughes als Oscar-nominierte Hauptdarstellerin.
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