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Spaceballs
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Fox Spaceballs, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 03.08.01 |  |  | | Wenn man ein Filmgenre parodieren will, reicht es nicht aus, sich darüber lustig zu machen. Formal müssen die gleichen Ansprüche erfüllt werden wie bei einem ernst gemeinten Film. Dies sagt Mel Brooks. Und der Mann muss es wissen. Brooks, der seine Karriere als Gag-Schreiber für amerikanische Fernsehkomiker begonnen hat, verulkt seit den späten 60er Jahren in seinen Filmen typische amerikanische Filmgenres wie den Western in Is' was, Sheriff, den Monumentalfilm in Mel Brooks' verrückte Geschichte der Welt oder den klassischen Horrorfilm in Mel Brooks' Dracula. Handwerklich betrachtet stehen die genannten Filmen denen, die sie parodieren wollen, in nichts nach. Mehr noch: Ein Film wie Mel Brooks' Dracula scheitert im Endeffekt daran, atmosphärisch und handwerklich seine Vorbilder zu übertreffen, weshalb der Witz auf der Strecke bleibt. Ein kleines Meisterwerk im Reigen der Brooks'schen Filme ist ohne Zweifel Spaceballs. Der 1987 entstandene Spielfilm ist eine witzige, liebevoll gestaltete Parodie auf den Sciencefiction-Film und Krieg der Sterne im Besonderen. Die Geschichte ist relativ simpel erzählt: Die bösen Bewohner des Planeten "Spaceball" haben ihre Atemluft verpestet und planen nun ihrem friedliebenden Nachbarplaneten Druida sämtlichen Sauerstoff zu entziehen. Unfreiwillig kommt ihnen dabei deren Prinzessin Vespa (Daphne Zuniga) zu Hilfe. Diese soll mit einem Prinzen, den sie nicht liebt, verheiratet werden. Vespa flieht -- und Lord Helmchen (Rick Moranis), der böse Anführer der "Spaceball"-Flotte, will sie daraufhin entführen, um ihren Vater, den Herrscher Druidas, zu erpressen. Helmchens hinterlistiger Plan wird jedoch von den liebenswürdigen Halunken Lone Star (Bill Pullman) und Möter -- halb Mensch, halb Köter (John Candy) -- vereitelt. Mag sich Brooks noch so eng an Krieg der Sterne orientieren, auch Klassiker wie Planet der Affen, Alien und natürlich Star Trek bleiben nicht verschont. Liebevoll bis ins kleinste Detail ausgestattet, braucht sich der Film vor seinen Vorbildern nicht verstecken (lediglich einige wenige Raumschiff-Blue-Screen-Effekte fallen etwas enttäuschend aus, wobei die Raumschiff-Modelle grandios sind). Natürlich ist Mel Brooks' Humor nicht jedermanns Sache. Darauf sei vorsichtshalber hingewiesen. Ein feiner Humorist ist der gebürtige New Yorker schließlich nie gewesen. Wer es jedoch etwas deftiger mag und vor Schenkelklopfern nicht zurückschreckt, wird an Spaceballs ohne Zweifel seinen Spaß haben. --Christian Lukas |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Hier sagt doch einer die Gag-Dichte wäre bei neueren Filmen höher. Es geht doch nicht um die Dichte sondern um die Qualität und die Art und Weise wie man sie einsetzt. Jedenfalls können es nur wenige Filme von sich behaupten, Kultstatus erreicht zu haben, aber dieser Gehört dazu.
Möge der Saft mit euch sein!
| | Die beste Science-Fiction-Parodie aller Zeiten | |
|  | "Spaceballs" gehört neben Monty Pythons "Das Leben des Brian" zu den absoluten Top-Komödien und -Parodien, die wahrscheinlich ganze Lebensläufe geprägt haben. Der Film ist eine gnadenlose Parodie auf die "Star Wars" und "Star Trek"-Filme bzw. -Serien und um Lichtjahre besser als Bully Herbigs "Traumschiff Surprise", der im Vergleich zu "Spaceballs" eher wie ein blasses Abziehbild oder schlechtes Remake wirkt. Die Pointendichte ist hoch, wenn auch einiges eher albern wirkt als wirklich lustig, gleichzeitig ist dieser Film voller kleinerer und größerer Ideen und Einfälle, die in wunderbare Jokes umgewandelt wurden. Filmfreunde werden an diesem Streifen ebenso ihren Spaß haben wie reine Komödienzuschauer, denn auch filmisch weist der Film einige nette Einfälle auf, etwa die Möglichkeit, während der Handlung einfach nochmal zurück zu spulen, um zu schauen, was in einem anderen Teil der Handlung gerade passiert. Auch Sprüche wie "Toller Schnitt!" zitieren nicht nur die Bildüberblendungen in Lucas' "Star Wars"-Filmen, sondern sind auch wirklich tolle Schnitte. ;-) Gleichzeitig macht sich Brooks über den Merchandising-Wahn der "Star Wars"-Filme lustig, die Bandbreite reicht hier von "Spaceballs"-Puppen bis zu entsprechendem Toilettenpapier und ist wahrscheinlich gar nicht mal so weit von der Wirklichkeit entfernt. Alles in allem bietet "Spaceballs" grandiose Unterhaltung mit Sprüchen, die hängenbleiben ("Durchkämmt die Wüste!"), tollen Darstellern und Lachkrämpfen, die man so schnell nicht vergisst!
| |  | Dieser Film ist umbedingt auf Deutsch zu sehen, da komischerweise die original Version auf Englisch um einiges witzärmer ist.
Alles andere wurde gesagt. - 4 Sterne
| |  | Spaceballs würde ich als Kultfilm meiner Jugend bezeichnen. Als Star Wars Fan kann man sich hier gut amüsieren. Der Film ist aber mittlerweile 20 Jahre alt und wirkt schon etwas angestaubt ! Im Vergleich zu anderen Klamaukfilmen jüngeren Datum ist die Gagdichte etwas gering. Aber auf jeden Fall ist Spaceballs sehenswert und unterhaltsam !
| |  | Ich muss zugeben, das erste Drittel des Filmes ist langweilig! Die Witze zünden nicht richtig. Der Rest ist ganz gut. Manchmal sind die Witze etwas zu überzogen dargestellt. Natürlich, ein Film von 1987 kann keine so gute Grafik haben, deshalb meckere ich daran nicht herrum. Im Gegenteil, die Grafik ist sogar ziemlich gut. Es empfiehlt sich den ganzen Film an zugucken, denn der Schluss ist sehr gut. Die Witze gehen in alle Richtungen, so ist für (fast) jeden etwas dabei. Der Nachteil: Für manche mehr, für manche weniger. Deshalb sind die Meinungen der anderen Rezensenten so verschieden. Ich finde, jeder sollte den Film mindestens einmal gesehen haben, bevor er urteilt.
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