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| Kundenbewertungen: | |
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|  | Nach dem gelungenen Remake des ersten Resident Evil waren die Erwartungen an den Nachfolger (oder geschichtlichen Vorgänger) Resident Evil Zero entsprechend hoch. Vielleicht zu hoch. Mich jedenfalls konnte Resident Evil Zero nicht gänzlich überzeugen.
Resident Evil Zero erzählt die Ereignisse, die geschahen, bevor das S.T.A.R.S. Alpha-Team in den Raccoon Forest aufbrach. Die aus dem ersten Resident Evil-Teil bekannte Rebecca Chambers ist Mitglied des Bravo-Teams der S.T.A.R.S. und wird, zusammen mit ihrer Truppe in den Raccoon Forest geschickt, um eine Reihe bizarrer Mordfälle zu untersuchen, die sich dort ereigneten. Noch vor ihrem Eintreffen wird ihr Helikopter abgeschossen und sie müssen mitten in den nächtlichen Wäldern notlanden. Das Team findet einen gepanzerten Transporter - zusammen mit den Leichen einiger Soldaten. Es gibt Hinweise darauf, dass sie einen zum Tode verurteilten Gefangenen zum Standort seiner Exekution eskortieren sollten, von diesem fehlt jedoch jede Spur. Das Team teilt sich auf, um den entflohenen Sträfling zu stellen und festzunehmen. In der Dunkelheit der stürmischen Nacht findet Rebecca einen Personenzug, in dem offenbar ein Massaker stattgefunden hat. Kaum eingestiegen, fährt der Zug los - und die toten Körper der Passagiere erwachen zum Leben. Der Horror vor dem Horror der Spencer-Villa beginnt....
Die Story von Resident Evil Zero wirkt leider etwas konstruiert, was nicht verwundert, schließlich war das Original bereits sieben Jahre alt, als Resident Evil Zero veröffentlicht wurde. Um dessen Story eine weitere zu stricken war entsprechend schwierig. Nostalgie-Bonus: der Fan trifft im Spiel allerlei bekannte Gesichter wieder. Neben Rebecca Chambers sind auch Dr. William Birkin (RE 2) und Albert Wesker mit von der Partie. Gefundene Dokumente geben Aufschluss über die näheren Umstände, die zum Unfall im Arkley-Labor führten, und über die Entstehung des T-Virus. Die Story ist, trotz kleiner Logik-Schwächen, der definitive Plus-Punkt an RE Zero.
Die Grafik erreicht leider nicht ganz das Niveau des Resident Evil-Remakes. Der Sound ist gut und schafft es, einen großen Teil der durch die Grafik entstandenen atmosphärischen Mängel auszugleichen. Die wahre Schwäche dieses Prequels ist sein Gameplay.
Denn in Resident Evil Zero ist es möglich, zwei Charaktere gleichzeitig zu kontrollieren: neben Rebecca Chambers bekommt man Kontrolle über einen entflohenen Sträfling, den mutmaßlichen Mörder Billy Coen. Zusammen müssen sie dem Horror trotzen. Das mag sich im ersten Augenblick gut anhören und einige spannende Spielstunden versprechen, kurz darauf stellt sich jedoch Ernüchterung und erster Frust ein. Die erste offensichtliche Neuerung ist nämlich: es gibt keine Itemboxen mehr. Jeder Charakter kann nur sechs Gegenstände mit sich führen, wobei einige Waffen und Items zwei Slots im Menü bedürfen. Es ist möglich, Items zwischen den Figuren zu tauschen und an beliebiger Stelle zu deponieren, was allerdings nur ein schwacher Trost ist. Der Spielfluss stockt durch dieses Prinzip ungemein. Man muss oft die halbe (oder die ganze) Spielstufe durchqueren, um benötigte Items aufzulesen, was dazu führt, dass man, wenn es halbwegs rasch voran gehen soll, sein Handeln wie eine Schachpartie im Voraus planen muss. Es mag die Sache zwar realistischer machen, doch stört es den Spielverlauf und kann leicht frustrieren, da manche Gegner respawnen und man so - sinnlos - Munition und Kräuter verschwendet. Einen Stern muss ich für die fehlenden Itemboxen abziehen, da diese 'Neuheit' definitiv eher eine 'Verschlimmbesserung' darstellt. Einen weiteren Stern ziehe ich für das grauenvolle Partnersystem ab. Natürlich ist der Gedanke verlockend, diesmal jemanden an seiner Seite zu haben, der einem den Rücken deckt, doch stellt sich die KI, von der euer Partner kontrolliert wird, dermaßen dämlich an, dass man mehr auf seinen Partner als auf sich selbst schauen muss. Ausweichen ist für den Partner ein Fremdwort, er bleibt so lange an einem Fleck stehen, bis der Gegner tot oder er von diesem getötet wurde, was ein Game Over bedeutet. Hier hätte sich Capcom wirklich mehr Mühe geben können. Die Rätsel, bei denen man Hilfe von seinem Partner braucht, sind interessant und gut durchdacht, reichen jedoch nicht, um den generellen Schaden, den das Partnersystem dem Gameplay zufügt, komplett zu kaschieren. Hinzu kommt die bereits aus dem ersten Teil bekannte grauenvoll lahme Gamecube-Steuerung, die sich damals allerdings noch eher verschmerzen ließ, als man noch keinen Partner hatte, auf den man achten musste.
Die Ansätze in Resident Evil Zero sind zweifellos gut: das Partnersystem ist innovativ, die Rätsel wurden hinsichtlich der individuellen Fähigkeiten von Rebecca und Billy überlegt konzipiert. Leider schaffen es Grafik und Ambiente im Gegensatz zum Vorgänger, bei dem hierfür vor allem an Models und Texturen eine Menge geklaut wurde, nicht ganz, eine angstvolle Atmosphäre aufzubauen. Die Angriffe von Zombies und anderem Getier sind meist nichts als lästige Routine, von Schock kann kaum eine Rede sein. Auch wurde das Partnersystem an sich leider schlecht umgesetzt. Die KI, die den Partner steuert, ist so dumm, dass ihr diesen laufend beschützen müsst, was mitunter nervt. Die Story mag konstruiert erscheinen, ist aber für jeden, der kein standhafter RE-Fan ist und seine Sammlung vervollständigen möchte, das einzig echte Argument, dieses Spiel zu kaufen. Während alte Hasen sich rasch zurecht finden werden und sich eventuell auch mit dem neuen Partnersystem anfreunden können, bekommen Neulinge mittelmäßigen Survival-Horror mit einigen netten Rätseln in bester Capcom-Tradition, dessen miese Steuerung sich ebenso stark auf den Spielspass auswirkt, wie die dämliche KI eures Partners. Wer also noch keinen RE-Titel für den Gamecube besitzt, sollte sich unbedingt das wesentlich bessere Remake des 'klassischen' Resident Evil oder die in Deutschland indizierte Cube-Portierung von 'Code: Veronica X' holen, da beide, ebenso wie die ursprüngliche Trilogie, wesentlich besser sind. Drei Sterne.
| |  | Ich bin einer vieler Resident Evil Fans und habe fast alle Teile dieser Reihe. Damals sollte dieser Teil auf Nintendo 64 erscheinen, wurde aber gestrichen und erschien dann für die Gamecube. Gut für mich, dass mein Bruder ne Gamecube hat. Von dem Spiel war ich begeistert. Die Grafik ist wunderbar und bietet eine finstere Atmosphäre. Man kann zwischen zwei Charakteren(Rebecca und Billy)hin und her wechseln. Beide bieten unterschiedliche Fähigkeiten: Rebecca kann zb. Kräuter mixen und Billy nicht. Nur der Schwierigkeitsgrad ist mir ein wenig zu einfach gewesen: Zombies stellen kaum eine Gefahr und auch die Endgegner hätten auch schwerer sein können. Dennoch: Resident Evil Fans werden nicht enttäuscht. Du bist ein Fan und kennst den Titel noch nicht, wobei du ne Gamecube hast? Dann schlag zu, es lohnt sich!!!
| | Ist dieser Titel ein Hit? | |
|  | | Gleich mal vorweg: Dieses Spiel ist klasse! Eine grandiose (wie schon im Remake bekannte) Grafik die einem immerwieder ins Staunen bringt! Spiegeleffekte, Lichtschatten und das schaurige Etwas in der Luft. Einfach ein Augenschmaus! Der Sound zeigt sich auch von seiner guten Seite. Gruselige Hintergrundmusik sowie passende Monstergeräusche untermalen das Spiel grandios. Neu ist in diesem Titel das man 2 Personen gleichzeitig spielen kann und somit mit beiden Charakteren diverse Rätsel lösen muss oder ähnliches. Desweiteren ist es neu das man keine Truhen zum ablegen von Gegenständen mehr hat sondern dieses an einen Freibeliebigen Platz tuen kann! Doch das Game hat leider immernoch die schwammige Steuerung die präzises Ausweichen leider nicht möglich macht. Dennoch ein geniales Spiel. Pflichtkauf für Resident Evil Fans
| | Das ist endlich wieder Resident Evil pur. | |
|  | Dieses Spiel bietet alles was man von Resident Evil gewohnt ist und noch mehr. Zum ersten mal seit dem Original Resident Evil musste ich bei den Rätseln wieder nachdenken. Ebenfalls sind die Rätsel, die zu zweit gelöst werden eine gelungene Abwechslung zu den üblichen RE Rätseln. Das es keine Kisten gibt war anfangs noch etwas ungewohnt und verleitet gerade beim ersten durchspielen dazu viel und oft hin und her zu laufen, da man seine Dinge irgendwo abgelegt hat. Jedoch findet man sie schnell wieder, da man auf der Karte sieht wo welche Items abgelegt wurden. Man sieht aber nur die Items die man abgelegt hat, nicht etwa die, die man irgendwo übersehen hat. Atmosphäre, Spannung, Horror, Sound und Grafik sind atemberaubend. Die Story bietet viel neues Hintergrundwissen für jeden RE Fan. Die Steuerung ist typisch für RE und man gewöhnt sich sehr schnell daran. Alles in allem ein richtig gutes Spiel. Der einzige Nachteil, der mir aufgefallen ist, ist das jedes Gewehr nun zwei Plätze im Inventar einnimmt, aber irgendwie ist dies auch realistischer. Ansonsten fand ich das Spiel mit einem Wort "Perfekt" .
| | Die Zombies waren schon vorher da! | |
|  | Resident Zero sollte für RE Fans ein Muß sein. Nach vielen Jahren ist Zero das erste RE Spiel mit neuen und auch interessanten Innovationen. Im Gegensatz zu allen anderen Teilen spielt man in Zero beide Charaktere gleichzeitig. Man kann fast immer zwischen den Charakteren wechseln, was auch z.B. für Rätsel notwendig ist. Zudem muß man auch darauf achten, dass der Partner nicht stirbt, da sonst das Spiel vorbei ist. Eine weitere Neuheit sind die, sonst üblichen, fehlenden Kisten. Als Spieler muß man nun Gegenstände einfach irgendwo ablegen und wenn man sie braucht später wiederholen. Allerdings bedeutet das auch, dass man z. T. sehr viel laufen muß. Capcom hat aber darauf geachtet Abkürzungen ins Spiel einzubauen. Die Grafik ist klasse, reicht aber nicht ganz an das RE Remake heran, die Rätsel sind meist schnell lösbar und die Story ist interessant, da viel Hintergrund zu den "Nachfolgern" gegeben wird. Was mich nervt ist das halbe Dutzend Zwischengegner, die meist ohne besondere Einführung im Spiel auftauchen. Da hätte man sich mehr Mühe geben können oder sie ganz weglassen können. Dennoch, es ist ein Muß für jeden RE Fan oder den der es werden möchte.
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