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Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Universal Der Koch, der Dieb, seine Frau..., USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 27.11.03 |  |
| Kundenbewertungen: | |
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| Zivilisation ist "positiver Triebverzicht", ihr Kannibalen! | |
|  | Dieser Greenaway Film gehört für mich zu den besten aller Zeiten, obwohl das Filmmedium im Vergleich zu anderen wohl noch etwas zu jung ist, um so was behaupten zu können. Und dennoch wage ich die Behauptung: Greenaway bricht alle Genre, alle Bildauffassungen und zerstückelt in einem atemberaubenden Manierismus unsere abendländische Aufklärungskultur seit der Französischen Revolution. Ein metaphorisches Spectaculum, das letztlich auf unsere Wurzeln zurückweist: Zivilisation ist kein notwendiges Übel, sondern die Rettung der Menschenwürde!
| | Geschmacklos. Grotesk. Genial. | |
|  | Geniales Werk mit der Filmmusik von Michael Nyman. Die genialen Bilder und Kostüme stehen orthogonal zur Handlung und den Dialogen. Einer der ganz wenigen Filme, den ich immer wieder sehen kann. (Meine Freunde finden ihn leider widerlich)
| |  | Der tyrannischer Unterweltboss Albert residiert Nacht für Nacht in einem Nobelrestaurant. Alle Aktivitäten scheinen nur nach dem Willen von Albert zu geschehen, der hier wie ein despotischer König herrscht. Er ist kein guter Mensch, neigt zur Gewalt und terrorisiert mit Vorliebe seine Frau Georgina oder den Meisterkoch. Georgina verliebt sich in den Buchhändler Michael, der ebenfalls in dem Restaurant regelmäßig speist. Das Techtelmechtel geht eine zeitlang gut, doch der misstrauische Albert erfährt davon. Er rast vor Wut und lässt die beiden suchen. Der Koch kann ihre erfolgreiche Flucht organisieren. Der neue Unterschlupf verschafft den beiden aber nur wenig Zeit. Alsbald tauchen Albert und seine Häscher auf. Sie treffen Michael allein an und töten ihn. Nun wird Georgina zur Rächerin sorgt im Finale für einen wahrhaft diabolischen Abgang ihres Mannes.
Das Stück ist Theater pur und enthält viele kleine Besonderheiten. Georginas Kleid wechselt die Farbe wie die Räume in denen sie sich aufhält. Rot im Speisesaal, weiß auf den Toiletten und grün in der Küche. Damit wird sie zu einem Chamäleon. Die Szenenbilder und Figuren wirken bizarr und unterstreichen die jeweilige Aktivität. Ein Kunstwerk, das auch nach mehrmaligen Anschauen immer noch nicht alle Geheimnisse preisgibt.
| |  | Hier haben wir es mit dem Meisterwerk zu tun. Wie ich den Film das erste Mal im Kino gesehen haben, hat er mich von der ersten Minute in seinen Bann gezogen. Der Film ist nichts für Zartbeseidete, da es im Film über Sex, Intrigen, Essen und Kannibalismus geht. Vom filmtechnischen Aspekt habe ich seit diesem Film, und ich sehe viele Filme, nicht mehr besseres gesehen: Die Musik von Michael Nyman vergißt man nie mehr und paßt wie die Faust auf's Auge. Die Kamera vom Meisterkameramann Sacha Vierny (Letztes Jahr in Marienbad) sucht ihres gleichen. Die Schauspieler Michael Gambon (Albus Dumbledore in Harry Potter), Richard Bohringer, Helen Mirren (Excalibur), Alan Howard (Erzähler bei Der Herr der Ringe)und Tim Roth (Pulp Fiction) sind die besten die es gibt und spielen alles Dagewesene an die Wand. Über den Filmschnitt möchte ich garn nicht schreiben, der ist von einer anderen Welt. Die Kostüme vom Modezar Jean-Paul Gaultier treiben einen vor Schmuckfreude die Tränen in die Augen.
Für mich ist und bleibt "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" der beste Film aller Zeiten.
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