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| Kundenbewertungen: | |
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| Schnell... - schneller... - ZU SCHNELL! | |
|  | Ich spiele die F-Zero-Reihe auf Nintendos Konsolen seit ihren Anfangstagen. F-Zero war, neben dem klassischen Mario Kart, der Racing-Dauerbrenner auf meinem SNES. Ob alleine oder zusammen mit Freunden, F-Zero machte vor allem durch seine damals überlegende Technik Spaß, die schon in 16 Bit-Tagen Geschwindigkeitsrausch vermitteln konnte. Danach folgte F-Zero X für den Nintendo 64, das, wie ich finde, Glanzstück der Reihe. F-Zero X bot eine Menge ziemlich unterschiedlicher - und deshalb sehr ausgewogener - Gleiter, nebst Klassikern wie Mute City, White Land oder Big Blue viele neue Strecken(-variationen) und, dank vieler Singleplayer und 4-Player-Splitscreen-Rennen eine hohe Langzeitmotivation. Bis heute gehört F-Zero X trotz der detailarmen, verwaschenen Grafik von Nintendos 'Nebelwerfer' zu meinen absoluten Lieblingsrennspielen. Entsprechend groß waren meine Erwartungen an das 'F-Zero der nächsten Generation' - und umso größer meine Enttäuschung.
Gleich vorweg möchte ich betonen: F- Zero GX ist kein schlechtes Spiel. Es hat das Flair der Vorgänger - wenigstens zu einem gewissen Teil - übernommen und, das Wichtigste, es brachte F-Zero auf den nächsten Level, grafisch und auch musikalisch. Der Soundtrack von F-Zero GX strotzt, einmal mehr, vor rockigem Gitarrengeschrammel und treibenden Elektro-Beats, die klar ihren Beitrag zur ausgelassenen Rennstimmung leisten. Grafisch ist das Spiel zwar nicht unbedingt spektakulär, vor allem im 60 Hz-Modus wird jedoch ersichtlich, was die Entwickler geleistet haben: diese enorme Spielgeschwindigkeit mit geringem Flimmern, scharfen Texturen und konstanter (!) Framerate auf den Bildschirm zu bringen ist beachtlich. Wo wir beim größten Problem des neuen F-Zero wären: seiner extremen Geschwindigkeit.
Um's kurz zu machen: dieses - Spiel - ist - zu - schnell! Die Geschwindigkeit von F-Zero GX ist Irrsinn! Während der Speed von F-Zero X noch in 'vernünftigen' Bahnen lief, sprengt GX jeden erdenklichen Rahmen. Ich bin bei Gott kein schlechter Spieler und Rennspiele gehören normalerweise speziell zu meinen Multiplayer-Favoriten, doch dieses ist einfach zu schnell. Eigentlich hätten die Entwickler die Grafik gar nicht aufzupolieren brauchen, man hat ohnehin keine Zeit, sie zu bewundern, auf manchen Strecken hat man nicht einmal genug davon, um zu prüfen, welchen Platz man überhaupt belegt und erfährt dies erst nach Einfahrt ins Ziel. In der NTSC-Version des Titels ist dies sogar noch stärker spürbar als in der vorliegenden PAL-Version. Zeit zu reagieren - oder gar nachzudenken - bleibt kaum, hier heißt es wirklich, Augen zu (sprichwörtlich, versteht sich) und auf Instinkte und Reflexe vertrauen. Hinzu kommt, dass die Strecken ebenso wahnwitzig sind, wie die Geschwindigkeit. Ich brauchte ca. 19 Einläufe, um es beim Mute City Kurs #2 überhaupt bis ins Ziel zu schaffen (von einem ersten Platz kann keine Rede sein, ich war heilfroh, als 16. überhaupt die Ziellinie erreicht zu haben!), ähnliche Dramen spielten sich auf den neuen Kursen, beispielsweise 'Lightning: Half Pipe', ab. Ein großer Teil der Strecken verzichtet diesmal auf Randbegrenzungen, wodurch die Chance, bei Geschwindigkeiten von 2.400 km/h einen Ausflug in die Schwerelosigkeit zu machen, enorm erhöht wurde. Der einzige Anlass für Frust ist dies leider nicht.
Die KI war bisher in keinem F-Zero-Titel von schlechten Eltern. Bis zu einem gewissen Grad war sie stets fordernd, Atempausen hatte man nur, wenn man einen Kurs in- und auswendig kannte und den 29 anderen Piloten quasi 'mechanisch' davonbrauste. Auch in GX ist die KI wieder alles andere als schwach, im Gegenteil: die anderen versuchen nun gezielt, einen zu attackieren, zu rammen (auch in der Luft, was einen öfters von der Strecke befördert) oder setzt gezielt Boosts ein, um ja vor dem Spieler zu bleiben. Dies würde ich normalerweise als lobenswerten Pluspunkt deklarieren - wäre die KI nicht ziemlich unfair. Zum einen fährt die KI die Strecken einfach perfekt - makellos - ohne Fehler. Dass dies etwas unrealistisch ist, wenn beispielsweise eine KI auf Kursen wie 'Lightning' einen Gleiter fliegt, der beim Grip-Attribut eine 'E'-Note hat, muss ich nicht betonen. Weiters scheinen KI-Piloten - auch mit miesem Boost-Attribut - immer konstant schnell zu boosten, was ihnen ebenso unfaire Vorteile verschafft. Die gleiche Perfektion wird nun vom menschlichen Spieler abverlangt: macht man einen Fehler, schlägt man nur ein, zweimal gegen eine Mauer, wird man sofort von 10, auf höheren Schwierigkeitsgraden von 20 oder gleich von allen 29 gegnerischen Piloten überholt, da das Fahrerfeld sich nicht, wie in anderen F-Zero-Spielen, im Laufe der Zeit verstreut, sondern alle permanent beieinander kleben. Sollte man es schaffen, sich im Grand Prix gegen dieses Feld von 'Cheatern' durchzusetzen, wartet immer noch der größte Frustfaktor des Spiels darauf, in Angriff genommen zu werden: der neue Story-Modus.
In diesem spielt ihr Captain Falcon, der sich, nach seinem Sieg beim letzten F-Zero GP, nun aufmacht, den Titel ein weiteres Mal zu kassieren. Sein Gegenspieler ist Black Bull, in F-zero X ein 0815-Pilot, hier jedoch das Exekutivorgan des 'Bösen'. Den Story-Modus zu bezwingen gestaltet sich als Gameplay-technische Odyssee, da die Gegner-KI diesmal wirklich radikal am 'cheaten' und die Zeitlimits, sofern vorhanden, gnadenlos knapp sind. Es ist am wirkungsvollsten, gar nicht zu versuchen, gegen die KI mit fairen Mitteln zu siegen (vor allem in den letzten Rennen, wo es gegen Black Bull und Blood Falcon geht, wird ein Sieg, ohne beiden durch gezielte Attacken vorzeitig aus dem Rennen zu kicken, verdammt schwierig). Für seinen enormen Schwierigkeitsgrad gestaltet sich der Story-Modus zudem als äußerst kurz; schade, hieraus hätte mehr gemacht werden können.
Die größte Stärke von F-Zero GX ist, wie schon bei den Vorgängern, der Multiplayer-Modus. Zwar geht bei 4 Mitspielern die Framerate deutlich in die Knie, die Grafik baut sich trotzdem sanft und ohne extreme Detaileinfußen auf. Dies ist der einzige Grund, weshalb ich F-Zero GX 4 statt 3 Sterne gebe.
F-Zero GX ist ein zwiespältiges Sequel. Die Reihe macht damit einen Schritt vorwärts (in Sachen Grafik, Sound, Geschwindigkeit), einen zurück (in Sachen Fairness, Spielbarkeit) und einen zur Seite (in Sachen KI und Streckendesign). F-Zero-Fans werden damit nicht unbedingt ihre Freude haben und weiterhin F-Zero X bevorzugen, Neulinge, die bisher keinen F-Zero-Titel gespielt haben, könnte GX jedoch vollauf zufrieden stellen. Für den Singleplayer-Bereich sind stählerne Nerven und Ruhe ein Muss, um den Gamecube bzw. die Wii nicht aus dem Fenster zu werfen. Vier Sterne für einen soliden Future-Racer mit irrwitziger Geschwindigkeit und unfairem Schwierigkeitsgrad.
| | Ich bin etwas enttäuscht - F-Zero X war besser! | |
|  | Ich will mich relativ kurz fassen. Als begeisterer F-Zero Spieler angefangen bei SNES Zeiten (!), über den N64 mit F-Zero X komme ich nun zu F-Zero GX. Meine Erwartungen waren hoch, sehr hoch sogar, den F-Zero war immer eines meines Lieblingsspiele. Klar, es gab andere, schnelle, Rennspiele wie Extreme G etc., aber F-Zero X konnte damals schon kein Spiel das Wasser reichen. Umso mehr bin ich nun vom "neuen" GX enttäuscht:
- Der Schwierigkeitsgrad ist unfair. Es hat mit anspruchsvoll nichts mehr zu tun, es ist schlichtweg teilweise nur noch frustig schwer. Den ersten Grand Prix habe ich zwar beim ersten Durchspielen bereits auf Normal geschafft (als 1.), aber schon beim 2. verlor ich auf der letzten Strecke immer alle Leben. Der 3. Grand Prix ist bereits auf Novice sehr schwer. Ebenso der Story Modus, bereits die 1. Mission ist total schwer geraten. Nein, so macht das keinen Spass. Und ich bin wirklich kein F-Zero-Laie, das alte X habe ich auf allen Stufen und Strecken druchgespielt, alle Gleiten freigespielt etc., leicht war das auch nicht!
- Taktisches Vorgehen ist nun unmöglich geworden. Früher konnte man z.B. gezielt seinen Rivalen angreifen und aus dem Rennen befördern. Das geht nun fast nicht mehr. Das Spiel ist zu schnell dafür, die Strecke zu anspruchsvoll und man muss sich meist 100% aufs Fahren konzentrieren. Übrigens kann man nicht einmal mehr richtig Rammen, es gibt jetzt so eine komsiche "Kreisattacke" und die bekannte Wirbelattacke.
- Die Langzeitmotivation leidet doch sehr unter diesen Punkten. Während ich das alte X wochenlang gezockt habe, mit Kumpels etc. habe ich bereits nach ein paarmal Spielen von GX keine richtige Lust mehr gehabt.
- Der Sound ist auch nicht mehr das, was damals X bieten konnte. F-Zero X konnte mit fetzigen Rock-Tracks, hämmernden Techno-Beats glänzen, F-Zero GX hat dagegen irgendwie langweilige Musik, finde ich.
- Irgendwie bietet das Spiel sonst nicht viel neues!
+ Die Grafik ist spitze und pfeilschnell, es gibt sogar einen 60Hz Modus. Ich kenne kein Rennspiel, wo man so schnell fahren kann!
+ Wieder Sehr viele Gleiter zur Auswahl, die beliebig aufgerüstet werden können.
+ Story Modus glänzt mit Videos (was den meisten eh nix bringt, weil sie wahrscheinlich nicht mal die 1. Mission schaffen werden..)
Also, F-Zero GX ist nicht schlecht, hat aber im Gegensatz zum guten alten X deutlich nachgelassen und hat eindeutig einen viel zu hohen Schwierigkeitsgrad. Für Fans und Profis aber weiter zu empfehlen. Einsteiger sollten die Finger davon lassen.
| | Sicherlich eins der besten Cube-Spiele, ABER... | |
|  | ... es ist verdammt schwer!! Über die Vorzüge dieses Spiels muss ich wohl nicht mehr viel sagen: Speeeed, Grafik, Steuerung - alles perfekt! Der Wurm steckt allerdings im Schwierihkeitsgrad, denn der Story Mode ist auch für den geübten Spieler schlichtweg sehr (bzw. zu) schwer, und so hake ich in der Story noch immer in einem der Anfangskapitel fest, während ich ansonsten alles gewonnen und freigelegt habe, was es zu gewinnen und freizulegen gibt. Gegen schwer ist nichts einzuwenden, aber wenn es an unfair grenzt, bleibt in der Bewertung bei mir halt schon mal ein Stern auf der (Renn-)Strecke. Aber nochmal: Bis auf diesen Makel ist das Spiel einfach nur genial und hätte ansonsten auch volle 5 Sterne verdient.
| | Eine rasante Offenbarung... | |
|  | Selten, dass mir ein Rennspiel, egal ob auf Konsole, PC oder Handheld, derartig rasant vorgekommen ist. Die im Spiel verwendeten Geschwindigkeitsanzeigen werden wirklich total glaubwürdig auf dem Bildschirm umgesetzt - wer's nicht glaubt, der fährt am besten eine der mehr geraden Strecken in der Ego-Perspektive - am besten nach einer Fahrt über ein Boost-Feld mit anschließend abgefeuerten Gleiter-Turbo. Die Atemfrequenz wird garantiert nicht gleich bleiben...
Was natürlich jetzt noch offen ist, ist die Sache mit der Steuerung. Was nützt mir das beste Geschwindigkeitsgefühl, wenn die Steuerung nicht klappt und man schon in der ersten Kurve quasi total "notgebremst" in die Leitplanke knallt.
Auch hier hat Nintendo bzw. Sega nicht geschlampt. Die Steuerung über den Analogstick bzw. das spezielle "Sliden" über die Schultertasten klappt wirklich intuitiv, reaktionsschnell und äußert akurat. So lassen sich auch schöne Rempelmanöver ohne Probleme realisieren, ohne dass man dabei jemals die eigentliche Kontrolle des Gleiters abgibt.
Was wäre sonst noch zu erwähnen, was nicht schon vorher geschrieben wurde:
F-Zero GX motiviert ungemein. Zahlreiche Goddies zum Freischalten. Dabei kann man seinen eigenen Gleiter zusammenbasteln, diesen auch neu bemalen bzw. neue Fahrer freispielen, Videos, Storyteile und und und.
Ein 2 Spieler Modus. Tja. Zu Zweit rempeln hat schon was.
30 Fahrer auf der Strecke - auch hier. Es tut sich was. Alleine schon die Startsequenz mit mehreren Reihen bzw. das Gefühl, wenn man kurz vor der Ziellinie noch einmal das komplette erste Drittel von hinten aufräumt und überholt.
60Hz Modus plus Widescreen Option im Grafikmenü. Alle 16:9 Fernseherbesitzer danken dafür Nintendo.
Was mir weniger gefallen hat:
** Der immense Schwierigkeitsgrad. Schon die zweite Storymission ist bockschwer. Hab sie bis jetzt noch nicht geschafft, aber die Motivation stimmt und man greift immer wieder zum Joypad.
** Der Speicherhunger. Um alles vom Spiel auf die Memory Card des GCs zu speichern benötigt man wirklich viele Speicherblöcke. Wieviele genau, weiß ich jetzt nicht mehr, aber gewiss mehr als 40.
So, das war's dann auch schon mit der Rezension. F-Zero GX ist jedenfalls ein ehrwürdiger Nachfolger vom Ur-F-Zero und F-Zero 64. Eine wirklich spaßige Investition auf dem Gamecube.
| | f-zero gx- einfach klasse | |
|  | schon anfangs beeindruckte mich das spiel. mit über 1300km/h durch supergeile strecken zu fahren macht einfach nur spaß!! klasse für alle (auch für leute die keine rennspiele mögen). es wird aufgrund des kniffeligen storymodus nie langeweilig und man kann immer etwas tun: entweder sich später einen eigenen gleiter zusammenbasteln oder sich einen weiteren der über 30 verschiedenen gleiter inkl. piloten kaufen. natürlich bekommt man die besten gleiter auch nicht nur für geld, sondern man muss sie sich auch im super spannendem storymodus verdienen. Das beste am ganzen spiel sind die verschiedenen gleiter. nicht nur das man farbe etc. auswählen darf, durch die aufteilung in 3 klassen gibt es keinen gleiter der so ist wie ein anderer und es dauert sehr lange bis man seinen perfekten gleiter hat der auf die eigenen bedürfnisse abgestimmt ist: ob man lieber gnadenloses rauschecken der gegner bevorzugt oder lieber einen affenschnellengleiter hat um damit durch die gegend zu "boosten"
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