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Kill Bill Vol. 1
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Kill Bill Vol. 1 |  |  | | Der kunterbunte, meist geniale Musik-Mix ist unverzichtbarer Bestandteil eines Films von Quentin Tarantino. Auch für Kill Bill, Vol. 1 hat der Pulp Fiction-Regisseur wieder selbst die Songauswahl (aus seiner Plattensammlung) getroffen. Herausgekommen ist eine klasse Compilation zwischen Pop, Rockabilly, Disco-Klassiker, Rap, Rockjazz, Elektronik und Instrumentals. Ein starkes Stück! Nach gängigen Maßstäben des so genannten guten Geschmacks ist das Schaffen von Quentin Tarantino nicht zu beurteilen. Seine brachialen, ultrabrutalen Action-Filme zeichnet eine "plakative Schundroman-Ästhetik" (Frankfurter Rundschau) aus; die dazugehörigen Soundtracks sind der stimmige Einklang zwischen Bild und einer oft unerwarteten Musikuntermalung. Deshalb folgt in dem 55 Millionen Dollar teueren Rache-Epos Kill Bill, in dem eine Killerin namens "Die Braut" (Uma Thurman) gegen den Gangsterboss Bill (David Carradine) samt dessen Killertruppe antritt, auch eine Sound-Überraschung auf die andere. 47 Minuten lang gilt dort die Devise: Gegensätze ziehen sich an! Zum Auftakt erklingt die manisch-introvertierte Nancy-Sinatra-Ballade "Bang Bang (My Baby Shot Me Down)" aus dem Jahr 1966. Danach gibt es Rockabilly in Form von Charlie Feathers "That Certain Female". Dieser Rarität wird der schwermütige Score The Grand Duel des argentinischen Pianisten Luis Bacalov gegenübergestellt. Mit einem gepfiffenen Gute-Laune-Instrumental von Alfred Hitchcocks Hauskomponisten Bernard Herrmann (Psycho) geht es weiter. Wu-Tang-Clan-Chefproduzent The RZA schickt die (extra für diese Hommage an die Kung-Fu-Filme der 70er-Jahre geschriebene) "Ode To Oren Ishii" ins Rennen, worauf Soul-Legende Isaac Hayes (Shaft) mit einem perkussiven "Run Fay Run" antwortet. Das folgende "Green Hornet" ist eine "Hummelflug"-Variante des Trompeters Al Hirt. Von dem japanischen Gitarristen Tomoyasu Hotei kommt der Rockjazz "Battle Without Honor Or Humanity" und gleich danach die lange Fassung des flamencogetönten Disco-Klassikers "Don't Let Me Be Misunderstood" (Santa Esmeralda) von 1977. Das japanische Garagen-Trio The 5.6.7.8's stellt sich mit einer Neuauflage des Rock'n'Roll-Standards "Woo Hoo" vor, während der rumänische Panflötenspieler Zamfir sich durch sein "The Lonely Shepherd" in Erinnerung bringt. Quincy Jones serviert einen 15-sekündigen Ausschnitt aus seiner Titelmelodie der Detektivserie Ironside (als Der Chef von 1969-1980 in der ARD) und das wieder entdeckte Ex-Kraftwerk-Duo NEU! liefert experimentelle Elektronikklänge in Form von "Super 16". Abgerundet wird der Sampler durch fünf Hidden Tracks, einige Filmdialoge plus -- im Multimedia-Teil -- drei Trailer. Fazit: Wen konventionelle Compilations langweilen, der ist mit diesem Original-Soundtrack bestens bedient! --Thomas Hammerl |  |
| Kundenbewertungen: | |
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| Bis auf die kurze Laufzeit wieder mal ein hervorragender Soundtrack. | |
|  | Soundtracks von Quentin Tarantino-Filmen kann man eigentlich bedenkenlos kaufen, da man immer alte Nummern, die früher vielleicht gar nicht kommerziell erfolgreich waren, jetzt neu für sich entdecken kann. Ebenfalls bleiben nach dem Genuss der Filme einzelne Songs immer als Ohrwurm im Gehörgang hängen, noch lange nachdem man das Kino verlassen hat, wie zum Beispiel der erste Song "Bang bang (my baby shot me down)" von Nancy Sinatra. Charlie Feathers bietet uns hier guten alten Rock?n?Roll. Das Instrumentalstück von Luis Bacalov bewegt sich irgendwo zwischen Western- und Heimatfilmmelodien. Der Titel "Twisted nerve" passt perfekt zu dem Stück vom Pfeifenkönig Bernhard Herrmann, da es nach einiger Zeit wirklich an den Nerven zerrt. Das Rapstück des Wu Tang Clan Mitglieds The RZA könnte eine fette Einleitung zu einem HipHop-Track darstellen, allerdings folgt ein instrumentales Soulstück von Isaac Hayes und ein Trompetenthema von Al Hirt. Die Titelsequenz "Battle without honor or humanity" von Tomoyasu Hotei hätte so auch bei einem James Bond oder Mission:Impossible-Film laufen können. Durch spanische Kastagnettenklänge wird der zehnminütige Tanzflächenknüller "Don?t let me be misunderstood" von Santa Esmeralda eingeleitet, der ab heute auf keiner Party mehr fehlen darf. Die Japanische Rockband The 5.6.7.8?s revolutioniert mal eben mit "Woo hoo" den frühen Surfpop der Beach Boys. Ein japanischer Schlager aus dem Jahre 1973 folgt, den man sich allerdings auch nur einmal anhören kann, genauso wie die Panflötenmusik von Zamfir. Die letzten acht Stücke, die aus Filmausschnitten bzw. Liedsequenzen bestehen und insgesamt keine vier Minuten dauern, hätte man sich dann allerdings sparen können. Bis auf die kurze Laufzeit wieder mal ein hervorragender Soundtrack.
| | Schöne Zusammenstellung diverser, sehr verschiedener Songs, | |
|  | die man sicher easy in den Kontext des Filmes setzen kann - wenn man ihn denn gesehen hat. Das habe ich leider noch nicht, trotzdem gefällt mir der Soundtrack. Mit der Version von "Bang Bang" durch NANCY SINATRA beginnt die CD schon sehr gefühlvoll. Songs der weiteren Interpreten hatte ich vorher noch nie gehört, außer natürlich ISAAC HAYES (leider kürzlich verstorben), SANTA ESMERALDA (mit der langen Version von "Dont Let Me Be Misunderstood") und QUINCY JONES. Sehr schön die Panflöte von ZAMFIR auf "The Lonely Shepherd" ! Den Film werde ich mir wohl noch ansehen müssen.
| | Ein Soundtrack wie es im Buche unter "Richtig" vermerkt ist | |
|  | Einfach genialer Soundtrack. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Wer den Film kennt erlebt ihn mit diesem Soundtrack ein zweites mal.
Jedes Lied ein Kracher.
Gratulation Mr. Tarantino
| |  | Quentin Tarantinos Musikgeschmack ist mindestens so ungewöhnlich wie seine Filme. Selbst wenn sich auf dem Soundtrack zu "Volume 1" seines cineastischen Rache-Epos ein paar bekannte Lieder und Melodien eingeschlichen haben, sind mir ein Großteil der Stücke im Vorfeld gänzlich unbekannt gewesen. Die exotischen Kompositionen zwischen HipHop und japanischem Rock sind allesamt vom Feinsten. Mir haben es insbesondere "Bang bang (My baby shot me down)" von Nancy Sinatra, "The grand duel" von Luis Bacalov, "Battle without honor or humanity" von Tomoyasu Hotel, "The flower of carnage" von Meiko Kaji und "The lonely shepherd" von Quincy Jones angetan. Herausragendes Highlight ist aber ganz klar die über 10 Minuten lange Version von "Don't let me be misunderstood" (Santa Esmeralda). Stillsitzen ausgeschlossen! Überhaupt: beim Hören beschleicht einem eher der Eindruck, es mit dem Soundtrack zu einem beschwingt-fröhlichen Tanzfilm zu tun zu haben, als zu einer martialischen Rachestory. Aber es ist genau diese Dissonanz, die (neben einigen anderen Besonderheiten) die Originalität und Einzigartigkeit beider "Kill Bill" - Teile ausmacht. Den Soundtrack jedenfalls kann sich jeder mit einem gewissen Faible für "andere" Klänge bedenkenlos in den Schrank stellen. Genial!
| | Toller Soundtrack zu einem tollen Film. | |
|  | Quentin Tarantino ist dafür bekannt, dass er gerne seine Lieblingslieder in seinen Filmen verwendet und ich bin überrascht, wie gut diese in die einzelnen Szenen bzw. Situationen passen. Einfach unglaublich. Was ich auch toll finde ist, dass sogar der Song bzw. Melodie der Anfangswerbung darauf zu finden ist. Desweiteren sind Trailer entahlten von Kill Bill 1+2. Das ist auch sehr Lobenswert. Was man auch sagen sollte, dass das Booklet sehr schön gestalten wurde mit Bildern aus dem Film und Bildern während den Drehpausen. Ein paar Lieder finde ich schelcht, aber das sind nur ein oder zwei! Daher kann ich ohne schlechtes Gewissen 5 Sterne geben.
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