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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Mit Pinocchio ist es den Zeichnern aus dem Hause Disney im Jahre 1940 gelungen, ein von Modetrends unabhängiges, zeitloses Meisterwerk zu erschaffen. Basierend auf der Geschichte des Italieners Carlo Collodi über eine Holzpuppe, deren größter Wunsch es ist, ein richtiger Junge zu werden, haben die Zeichner einen der zauberhaftesten, vielleicht aber auch einen der furchteinflößendsten Disney-Zeichentrickfilme geschaffen. Es ist keine Frage, dass einige der Szenen des Filmes auch heute noch elektrisierend auf Kinder wirken und einen bleibenden Eindruck hinterlassen werden. Man muss nur Steven Spielberg fragen, der Pinocchio mehrfach in seinem Film Unheimliche Begegnung der dritten Art zitiert. --Tom Keogh |  |  | | Leider enthält auch diese DVD wie die anderen sechs Titel der auf DVD erschienen Disney-Meisterwerke kein Bonusmaterial. Dabei wäre ein Kommentar von Spielberg zu Pinocchio so eine schöne Sache gewesen! Ein weiteres Manko ist, dass es die deutsche Fassung nur in Dolby Stereo gibt, die englische ist dagegen in Dolby Surround. Doch der wunderbare Film und die hohe Bildqualität entschädigen auch dafür. --Tom Keogh |  |
| Kundenbewertungen: | |
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| Das Medium DVD ermöglicht mir einen neuen Pinocchio-Genuss | |
|  | Ich hab den zweiten spielfilmlangen Disney-Klassiker seit ich klein war so oft gesehen, dass ich die Dialoge schon mitsprechen konnte. Ehrlich gesagt wurde er mir deshalb bereits etwas langweilig. Doch seit es die DVD gibt, und ich den allerliebst gezeichneten, hochgradig sympathischen Film auch auf englisch gucken kann, entdecke ich neue Nuancen. Es ist ein ganz neuartiges Pinocchio-Erlebnis, und ein noch größeres als zuvor, denn die Originalstimmen passen meines Erachtens noch besser.(Das ist meistens so bei Disney.) Bis ich auch den O-Ton auswendig gelernt hab, wird es 20 Jährchen dauern. Das zieht sich! Juhu!
| | Platinum Edition im März'09 !!!!!! Auch auf Blu-ray | |
|  | Walt Disney veröffentlicht in regelmäßigen Abständen, 14 ganz außergewöhnliche Meisterwerke, in der sogenannten Platinum Edition (hierzulande auch schon mal als Special Edition). So erschien 2007 Peter Pan und Das Dschungelbuch. 2008 sind es dagegen 101 Dalmatiner (im März) und Dornröschen (im Oktober). Jeder Film ist einzigartig: z.B. die Mitarbeit von Walt Disney persönlich (an all'diesen Filmen hat er mitgearbeitet, obwohl sie teilweise Jahre nach seinem Tode veröffentlicht wurden), brandneue Animationstechnick, besondere Erfolge.... Digital restauriert in Bild und Ton mit fantastischen Extras.
Jedes Jahr werden 2 der 14 Platinum Titel wieder veröffentlicht. Sie sind nur für kurze Zeit erhältlich und wandern danach wieder mindestens für 7 Jahre in den Tresor (auch Fortsetzungen der Meisterwerke werden zeitgleich wiederveröffentlicht).
Wer auf die unverschämt, übertäuerten, Preise verzichten will, sollte abwarten.
Bei Pinocchio steht die Wiederveröffentlichung im März 2009 wieder an !!!!!
Weitere Veröffentlicheungstermine (offiziell laut Disney):
Pinocchio März 2009 Schneewittchen Oktober 2009 Fantasia März 2010 Die Schöne und das Biest Oktober 2010 Alice im Wunderland März 2011 Der König der Löwen Oktober 2011
(Dies sind die aktuellen Daten: Aladdin gehört nicht mehr zur Platinum Reihe und wurde gegen Alice im Wunderland ausgetauscht, daher hat sich die chronologie, wie oben aufgelistet, geändert).
Und hier die weiteren Titel der Platinum Edition:
Bambi, Cinderella, Susi und Strolch, Arielle.
Pinocchio wird zudem zeitgleich als Blu-ray und Collercor's Edition (im Buchformat) erscheinen.
Ich hoffe, diese Info versetzt alle Sammler in große Vorfreude (-:
Die 5 Sterne Bewertung ist rein auf den Film bezogen ! Natürlich kann ich die DVD, an sich, noch nicht bewerten (bevor sich hier wieder einige deswegen beschweren). Aber es ist doch wohl kein Verbrechen, Sammler davon abzuhalten, unmengen von Geld, für diese DVD's zu bezahlen. Also: Der Geduldige wird belohnt (-;
| |  | Es ist eine interessante Darstellung der legendären Geschichte über Pinnocchio. Der Film selbst ist sehr professionell gemacht und bietet eine sehr gute Unterhaltung für Kinder. Ich habe ihn für meine Kinder gekauft und habe den Kauf nicht bereut. Die Freunde meiner Kinder stehen sogar jedes mal zum Tanzen auf, wenn in dem Film die Musik ertönt.. :-) Insgesamt: TOP-Kinderfilm!
| | Disneys zweiter Abendfüllender Zeichentrickfilm | |
|  | Disneys zweiter Abendfüllender Spielfilm, "Pinocchio" von 1940, ist ganz sicher einer der größten Klassiker dieses Studios. Es ist schlicht atemberaubend, wenn man sich den heutzutage fast 70 Jahre alten Film wieder anschaut und sieht, mit wieviel Liebe zum Detail damals noch gearbeitet wurde. Das dies alles mit der Hand gezeichnet wurde, ist unglaublich! Und dadurch entsteht etwas, was man mit einem Computer nicht hin bekommt: Wärme und echte Schönheit.
Ich persönlich mochte Pinocchio allerdings nie so gerne wie manch anderen Disney Film, was aber keinesfalls an dem Film liegt, sondern nur daran, weil ich die Geschichte nicht so gern mag.
Denn Pinocchio hat alles, was in einen guten Disney-Film gehört, lediglich die Romantik kommt ein wenig zu kurz. Die Charaktäre sind großartig getroffen, so voller Leben, auch wenn Pinocchio selbst eigentlich wie Micky Maus agiert, nur eben mit anderem Äußeren. Die deutsche Synchronfassung macht auch heute noch Spaß, klingt nicht ganz so altbacken wie bei manch anderen der frühen Disney Filme. Besonders hervorzuheben ist Georg Thomalla als deutsche Stimme von Jimmy, der Grille.
Mir persönlich gefällt die DVD Fassung ganz gut, man sieht dem Film sein Alter nicht an. Die Extras sind ganz OK, nur mit dem dicken Faufax, das der auf der Hülle angegebene Pluto-Kurzfilm gar nicht enthalten ist. Denke mal, das wird bei der sicher nicht mehr allzu fernen Neuauflage korrigiert werden.
| | Verfälschende Neusynchronisation | |
|  | "Stern, ich bitte Dich in dieser Nacht inniglich, ich hab' einen großen Wunsch an Dich. Hoffentlich erfüllt er sich."
Derart im Versmaß holpernd und ohne jede innere Anteilnahme radebrechend, schallt Klaus W. Krauses, alias Gepettos Herzenswunsch seit den 70er Jahren zum Firmament empor. Und den sensiblen Zuschauer wundert's, dass trotz dieses Gestammels tatsächlich wieder jene ätherische Fee herabsteigt, um - wie weiland in der deutschen Erstsynchronisation von 1951 - Gepettos Marionette den Lebensgeist ein zu hauchen. Almut Eggert hat denn auch redlich Mühe, den Ton des Luftgeistes zu treffen. Sie wirkt eher wie ein beschwipstes Partygirl. Völlig unpassend zu den schwebenden Bewegungen der Zeichentrickschönheit haspelt sie einen sich nicht reimenden Zauberspruch herunter, bestellt der so erwachenden Holzpuppe Pinocchio, die Grille Jiminy als Gewissen zur Seite und enteilt zur nächsten Premierenfeier.
Große Diskrepanz
Oliver Rohrbeck in seiner ersten Synchronrolle schlägt sich noch relativ wacker als Pinocchio. Man sieht's ihm nach, dass er dem deutschen 68er Geist entsprechend, seinen Schöpfer nun mit Vati" anreden muss - und nicht mehr mit "Vater". Doch erleidet er Schiffbruch beim Gesangspart. Ein namentlich unbekannter Sängerknabe markiert brav und mit frisch gezogenem Seitenscheitel das hölzerne Bengele. Die Diskrepanz zwischen Sing- und Sprechstimme ist so gravierend, dass man meint einer 3. Synchronfassung beizuwohnen. Eine komplette Fehlbesetzung, von der auch ein Georg Thomalla nicht ablenken kann. Dieser legt seine Interpretation von Jiminy Grille erneut auf. Wesentlich gebremster. Mit deutlich brüchiger Stimme.
Zerstörte Atmosphäre
Was gibt es sonst noch, jenseits der Wehmut über das verflossene Thomalla-Timbre? Nicht viel! Harald Juhnke kommt als Verführer allzu laut und polternd daher. Man greift zur Fernbedienung und drosselt direkt die Lautstärke. Auch die anderen Sprecher interpretieren ihre Rollen fehl, ohne rechten Glauben an die Geschichte. Profil- und gesichtslos bleiben sie kaum in Erinnerung, geben der atmosphärischen Dichte des Films den Todesstoß.
Richtige Balance
Wie anders wirkte Pinocchio bei der deutschen Erstaufführung. Die Sprecher wahrten die rechte Balance zwischen Komik und Tragik.
"Sternenlicht, Sternenlicht, das sich dort am Himmel bricht, Ich wünsch' so heiß, Ich wünsch' so sehr, dass mein Wunsch erfüllbar wär'."
Fast wie aus dem Opernlibretto klingt's in der 1. deutschen Fassung. Und Walter Werner als Gepetto ist eine wahre Inkarnation. Warmherzig, gutmütig bis ins Mark. Mit dem unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen und in der Stimme. Die gute Fee kommt denn auch prompt: Es ist Friedel Schuster. Was für eine Stimmführung! Mit mütterlichem Grundton schwingt sie den Zauberstab:
"Kleine Puppe, zart und fein, wach auf, du sollst lebendig sein!"
Man mag kaum glauben, dass Friedel Schuster nur ein paar Jahre später die kaltherzige Stiefmutter Cinderellas und die völlig durchgeknallte Madame Mim synchronisieren wird, so warm klingt ihre Stimme.
Glanzleistungen
"Es ist das letzte Mal, dass ich Dir helfen kann", mitfühlend verlässt sie Pinocchio, nachdem sie ihn aus den Fängen des bösen Stromboli befreit hat. "Noch ein Mucks und ich mach' Dich kaputt!", hatte der axtschleudernd der Holzpuppe gedroht - und man glaubt's ihm auf's Wort. Georg Thomalla bietet hier eine Glanzleistung: Er spricht eben jenen Bösewicht mit schwerfälliger Zunge und lauernder Aggression. Gleichzeitig kommt er aber auch noch als Jiminy Grille daher. Und das mit einem Temperament und einer Leichtfüßigkeit, dass man nur begeistert in die Hände klatschen kann. Der Fuchs von Alfred Balthoff, den meisten bekannt als deutsche Stimme von Kaiser Nero in Quo Vadis", trifft genau den Ton des Dickens'schen Ganoven, den Walt Disney für diese Rolle anstrebte.
Gänsehautfaktor
Horst Buchholz gibt einen Vorgeschmack auf seine später einsetzende Filmkarriere als Halbstarker und Karl Heinz Schenk ist Pinocchio. Er singt, lacht, weint und ruft dermaßen herzzerreißend nach seinem Vater Gepetto, dass man den Entschluss zur Neusynchronisation aus humanitären Gründen fast begrüßen möchte, wenn es denn nicht gerade Disney's Intention gewesen wäre, sein Publikum zu rühren, anstelle es popcornkauend und unbeteiligt zu entlassen. Karl Heinz Schenks Leistung ist das Tüpfelchen auf dem i. Sie reiht sich ein in eine Ensemble-Leistung, die kein Auge trocken lässt. Selbst ohne Bild, beim Erklingen des Original Hörspiels zum Film - dem einzigen Relikt dieser wundervollen Synchronisation - ist Gänsehaut garantiert.
Verfälschter Sound
Bleibt nur noch zu sagen, dass auch die Tonabmischung im Jahre 1951 eine andere war. Gemäß dem Grundsatz der 70er Jahre, alle Disney-Filme zu entschärfen, wurden auch die Geräusche gedrosselt. Das Poltern Strombolis im Wohnwagen klingt fortan nur noch wie ein peinlicher Darmwind und auch der Gewittersturm, in dem Gepetto seinen Sohn sucht, kommt nur noch als laues Lüftchen daher, so dass man sich unweigerlich fragt, warum keiner das Rufen des unglücklichen Vaters hört.
Die Presse
"Disney's 2. Meisterwerk gerettet", so betitelte damals die Kölnische Rundschau dem Zeitgeist entsprechend die Neusynchronisation. Dass man dank der neuen Texte und der unbefriedigenden Sprecherleistungen ein völlig verfälschtes Bild des Klassikers erhält, schien keinen zu interessieren. Als zu düster, zu moralisch tat man das Original ab. Gleich dem bundesweiten Abschlagen von Stuckornamenten an alten Jugendstil- und Gründerzeitbauten entledigte man sich bei Disney der lyrischen Sprache. Und so watschelt Pinocchio bis heute im 68er Geist weichgespült und ohne jeden Biss durch Deutschland. Vom hölzernen Bengele, wie der filmische Untertitel der 1. Fassung noch richtig lautete, ist er dabei soweit entfernt wie jüngst Roberto Begnini. Nun? Man langweilt sich - und greift entnervt zum englischen Original. Arme Kinder!
Fazit: Sehen wir Walt Disney's Meisterwerk Pinocchio" auf dieser DVD? Nein! Aber dafür erleben wir - nach Schneewittchen, Bambi, Dumbo, Cinderella, Susi und Strolch, 101 Dalmatiner und Arielle - eine weiteres Beispiel für die Zwangsbeglückung von Buena Vistas Marketingstrategen: Eine Neusynchronisation - und die ist der absolute Schrott! Die Geräusche sind viel zu leise, die Texte falsch übersetzt, gesangliche Soli werden von Chören gedudelt und die Sprecher sind unmotiviert. Daher: FINGER WEG und lieber die alte Disneyland-LP hören, auf Youtube die Schnipsel der alten Synchronisation anschauen, auf der website von "FABIUS" die Petition unterschreiben und hoffen, dass Buena Vista die Wünsche der Fans ernst nimmt, sprich: die alte deutsche Tonspur wieder freigibt!
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