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Loriot - Pappa ante portas
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Loriot wäre nicht Loriot, wenn er seine Spielfilme nicht mit derselben Perfektion produzierte wie seine berühmten Sketche. Loriot alias Vicco von Bülow agiert in Pappa ante Portas gleich in mehreren Rollen neben seiner Dauer-Film-Partnerin Evelyn Hamann als genervter Ehefrau. Renate Lohse hat sich den Ruhestand ihres Mannes Heinrich, ehemals Abteilungsdirektor in der Röhrenbranche, anders vorgestellt. Ab sofort untersteht der Haushalt seinem Kommando. In slapstickhafter Situationskomik, geschliffenen Dialogen und unvergleichlicher Mimik reizt Vicco von Bülow in dieser Glanzrolle die Lachmuskeln der Zuschauer. Er überlässt nichts dem Zufall, das Timing jeder haarsträubend komischen Szene stimmt. Und davon gibt es viele. Im Lebensmittelgeschäft ordert der clevere Geschäftsmann gleich 150 Gläser Senf, weil er sie billiger bekommt, und bestellt bei den Zeugen Jehovas im Abo Wurzelbürsten und Badesalz. Als Heinrich Lohse das eigene Heim einem Filmteam zur Verfügung stellt und einen Verletzten mimt, platzt Gattin Renate endgültig der Kragen. Es herrscht Funkstille zwischen den beiden bis zum friedlichen Ende beim 80. Geburtstag der Schwiegermutter. Ein Glanzpunkt des komischen Films, der auch nach mehrmaligem Ansehen nicht langweilig wird. --Corinna S. Heyn |  |  | | Bildtechnisch gewohnt gut (16:9 anamorph) und mit deutschen Untertiteln für Hörgeschädigte präsentiert sich die DVD zu Pappa ante portas. Neben dem obligatorischen Trailer und dem Special "Loriot über DVD" bietet sie den Cartoon "Fernsehen" sowie ein halbstündiges, sehr interessantes Making Of. Eine kurze Morphing-Sequenz zeigt Loriots Verwandlung von Heinrich Lohse zu Lothar Frohwein, die weiteren Nebenrollen als Großvater und Geigenspieler nicht auslassend. Besonders hervorzuheben bleibt noch, dass neben der neu angefertigten Dolby Digital 5.1-Abmischung auch der ursprüngliche Stereo-Ton nicht vergessen wurde. Einziger Wermutstropfen ist der denkbar schlecht platzierte Layerwechsel. --Alex Werner |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Dieser Film ist absolut genial und gehört zu dem schönsten und bestem was der deutsche Humor zu bieten hat. Völlig unaufdringlich und ohne Erzwingen der Pointe wird hier ein bisher unerreichtes Niveau bedient (natürlich abgesehen von "Ödipussi").
| | Nahtlos an den früheren Sketchen! | |
|  | Nahtlos an den früheren Sketchen... knüpft dieser Film an. Vier Jahre nach "Ödipussi" (den ich eher für missglückt halte), findet hier Loriot wieder zu seiner gewohnten Form zurück und liefert eine echte! Komödie in Spielfilmlänge ab. Die -natürlich überzogene- Story macht Sinn (über einen "frisch gebackenen Rentner", der nichts mit seiner Freizeit anzufangen weiss und seine Ehefrau langweilt)- und sicher können sich tausende von Ehepartnern hierin wieder finden. Hier zeigt sich erneut, dass Loriot ein grandioser Beobachter des Reallebens ist.
Eine Pointe jagt die andere (auch wenn manches schon durch frühere Sketche bekannt ist) und vor allem schlüpft der Altmeister wieder in verschiedene Rollen.
Das Schauspielerteam setzt sich aus alten Granden zusammen und wirkt sympathisch und aufeinander eingespielt.
Der Film ist "rund" und witzig - sollte in keiner Sammlung fehlen.
| | Zeitlose Komödie zum immer wieder Schauen | |
|  | Deutscher Qualitäts-Humor ist ein rar gesätes Gut und auch wenn schon manch ein Kabarettist einen Kinofilm auf die Beine gestellt hat, so wurde nie wieder ein solches Gag-Feuerwerk hintersinniger Komik gezündet, wie bei Loriots Filmen 'Pappa ante Portas' und 'Ödipussi'. Sie gehören zu den Filmen, die man sich immer wieder anschauen kann, ohne dass sie auch nur einen Funken ihres Charmes einbüßen, sie sind zeitlose Komödien.
Heinrich Lohse (Loriot), Leiter der Einkaufsabteilung in der Deutsche Röhren AG hat seine letzte Bestellung aufgegeben und wird nach dem Einkauf von Schreibmaschinenpapier und Radiergummis für die nächsten 50 Jahre direkt in den Vorruhestand versetzt. Doch zuhause erwartet Ehefrau Renate (Evelyn Hamann, wer sonst?) ein heilloses Chaos. Der Pensionär versucht die Hausarbeit an sich zu reißen und bringt mit seinen Marotten den geregelten Ablauf durcheinander.
Eigentlich kann man den Humor Loriots gar nicht wiedergeben, dennoch besitzt der Film insbesondere am Anfang eine Gagfülle, die schier unglaublich ist. Nicht nur vordergründig, sondern auch versteckt im Hintergrund: Da fällt bei Riegel Klotz schon mal die Neon-Leuchte des L aus und im Polizeipräsidium werden 50 DM Belohnung zur Ergreifung eines Terroristen ausgelobt. Das Spiel der beiden eingespielten Partner ist einfach klasse und über allem steht Loriot als spießiger Frühpensionär. Schon seine Ausdrucksweise, seine Mimik und seine Bewegungen sind urkomisch. Abgerundet wird das ganze durch herrlich schräge Figuren, die sich wie ein roter Faden durch den Film und auch durch seine Sketche ziehen.
Fazit ------ 'Pappa ante Portas' ist ein absoluter Pflichtkauf auf DVD. Gerade weil er seinen Charme nie verliert, kann man ihn immer wieder schauen und herzhaft mit und über Heinrich Lohse ("Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein!") und seine Marotten lachen. Nie wieder hat deutscher Humor solche Sternstunden erreicht.^^
| | Gute Umsetzung - Mäßiger Inhalt | |
|  | Der Film "Papa ante Portas" von Loriot und mit ihm in der Hauptrolle als Herrn Lohse, handelt von eben diesem, der nach vielen Jahren in der Chefetage eines Unternehmens, welches Rohre verkauft, plötzlich in den Ruhestand versetzt wird.
In seiner wohlverdienten, jedoch ungewollten Pension macht er seiner Frau und seinem "fast" erwachsenem Sohn ungemein das Leben schwer, indem er von nun an bemüht ist "das Unternehmen" der Familie Lohse zu führen. So, wie er es erfolgreich von der Arbeit her gewöhnt ist.
Zweifelsfrei brilliert Loriot in der Rolle des Herrn Lohse und zeigt sein schauspielerisches Talent; auf so ernste Weise diese chaotische und realitätsferne Rolle zu spielen. Auch die Effekte und szenischen Mittel sind so ausgeschöpft worden, dass der Film einfach sehr schön anzusehen ist.
Doch was nützt einem das perfekt durchdachte Gerüst, wenn der Inhalt, welchen dieses halten soll, nicht ganz so souverän erscheint? Mag es den einen oder anderen vielleicht kurzweilig erheitern, so scheint die Story doch recht weit von der Realität entfernt und einfach viel zu überspitzt.
Loriot versucht darzustellen, dass es eine Vielzahl von Menschen in unserer heutigen Gesellschaft gibt, die die Arbeit über die Familie stellt und somit, spätestens zur Pension, das Zentrum ihrer Welt verliert. An dieser Kritik ist ganz und gar nichts auszusetzen, da sie sogar sehr angebracht ist. Doch übertreibt Loriot in seinem Werk so sehr, dass es nur noch lächerlich erscheint. Er bedient sich dabei sämtlicher Klischees, sodass der aufmerksame Zuschauer jeden Schritt des Drehbuches schnell vorhersehen kann und sich keinerlei Spannung aufbaut, welche den Zuschauer zum weiterschauen animiert.
Es handelt sich also um eine wirklich gute Umsetzung, welche mit mäßigem Inhalt gefüllt, durchaus unterhaltend sein kann. Man sollte jedoch nichts Anspruchsvolles von diesem Film erwarten.
| |  | Der Film Pappa ante portas ist ein absolutes Meisterwerk und jeder sollte ihn kennen. Ich selbst weiß schon gar nicht mehr wie oft ich ihn schon gesehen habe, aber ich kann einfach nicht genug von dem Film bekommen. Er ist immer wieder lustig.
Loriot und Evelyn Hamann sind (waren) ein absolutes Dreamteam :-)
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