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Metallica
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | METALLICA |  |  | | Mit ihrem fünften, dem so genannten schwarzen Album, schlossen Metallica zu den ganz großen im Heavy-Metal-/ Hard-Rock-Genre auf. Enthält dieses Album doch Megaerfolge wie "Enter Sandman", sowie die zwei balladeskeren Stücke "The Unforgiven" und "Nothing Else Matters" -- der Bandhit schlechthin. Metallica mutierte zu einer massenkompatiblen Stadionband, die sich seither mit Größen wie Aerosmith, Kiss, AC/DC oder Bon Jovi messen darf. Zwar nicht mehr ganz so heftig wie in früheren Tagen, kommt Metallica aber dennoch recht hart daher, was vor allen Dingen im durchaus immer noch sehr Metal-lastigen Songwriting begründet liegt. Zeugnisse hierfür sind Titel wie der Stampfer "Sad But True", das flotte "Holier Than Thou", das leicht orientalisch angehauchte "Wherever I May Roam" oder das abschließende "The Struggle Within", auf denen es das Quartett ganz ordentlich krachen lässt. Insgesamt zwölf hochkarätige Titel zieren Metallica, die das Prädikat besonders wertvoll durchaus verdient haben. Ein Album für die Ewigkeit! --Armin Schäfer |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Das sogenannte "Black Album" ist meiner Meinung nach eins der überschätztesten Alben Metallicas. Wenn man es das erste Mal hört, mag es noch nett klingen, aber je öfter man es hört, desto mehr hat man den Eindruck, dass es nichts weiter ist als gut verpackte heiße Luft. Die Arrangements, die Melodien, die Texte und die Gesamtproduktion an sich sind so rund und glatt, dass es nach ein paar Durchläufen einfach nur noch nichtssagend ist. Zum Staubsaugen, Bügeln oder Abwaschen mag es taugen, aber mehr auch nicht.
Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich beim Erscheinen erst mal begeistert von dieser Scheibe war, aber schon relativ bald das interesse verlor. Inzwischen hab ich dieses Album schon 10 Jahre nicht gehört und ich spühre auch kein Verlangen, es in nächster Zeit mal wieder in die Anlage zu werfen.
Meiner Meinung nach kündigt sich mit diesem Album schon der weitere Weg Richtung Load und Reload an, weshalb ich diese Album oft böswillig Preload nenne. Wer mit Metall nichts anfangen kann und glattpollierten Pseudo-Radio-Metall sucht, ist hier richtig, wer auf Lightning und Master of Puppets stand, wird sich bei Preload die Haare raufen.
| | Kommerzieller Erfolg - Na und? | |
|  | In der Musikrichtung Heavy Metal (und all seinen verschiedenen Spielarten) gibt es ein sehr interessantes Phänomen: sobald eine Band kommerziell erfolgreich wird, verliert sie einen Teil ihrer Fanbasis. Die ansonsten sprichwörtliche, unbeirrbare Treue der Anhänger ist oft doch nicht so groß, wie man denkt, wenn plötzlich überall lauthals "Ausverkauf!" gebrüllt wird (zumindest "offiziell", denn ich bin mir sicher, dass viele "Fans der ersten Stunde", die plötzlich nichts mehr mit der Band zu tun haben wollen, im stillen Kämmerlein auch die erfolgreicheren Sachen mit Begeisterung hören).
Nun bin ich ebenfalls Heavy-Metal-Fan (hauptsächlich Thrash, Power und Black Metal, auch ein wenig Death Metal und Industrial), und das nicht erst seit gestern oder - um beim Beispiel dieser Rezension zu bleiben - seit ich zum ersten Mal "Enter Sandman" gehört habe. Trotzdem stellte sich mir niemals die Frage nach der musikalischen Qualität des schlicht "Metallica" betitelten schwarzen Albums. Das hat für mich zwei Gründe: zum einen verstehe ich nicht, was es für mich als Fan für einen Unterschied machen soll, wie viele Leute meine Lieblingsband gut finden. Mir ist es herzlich egal, ob die neue Metallica-CD auf Platz 1 oder Platz 100 der Charts liegt. Und genau dieser Ansatz führt mich zum zweiten Grund: die Sturheit mit der manche darauf pochen, wie Metallica zu klingen haben. Ich selbst bin - wie schon erwähnt - u. a. Thrash-Metal-Fan. Mit Thrash hat diese Platte aber nicht mehr viel zu tun. Das stört mich aber überhaupt nicht, wenn das Songwriting stimmt. In so einem Fall gibt es für mich auch keine Genre-Grenzen mehr, Lieder die mir gefallen, gefallen mir eben, egal in welchem Stil sie geschrieben sind und wie viele Leute sie sonst noch mögen. Insofern habe ich kein Problem damit, die ersten 5 (!) Alben von Metallica als sehr gut zu bezeichnen. Die Phase danach ist eine andere Geschichte - aber ich empfinde sie ebenfalls nicht als so durchgängig mies wie manch anderer.
Natürlich ist es merkwürdig, wenn beim Metallica-Konzert plötzlich ein ganz anderes Publikum auftaucht, als man das erwartet. Und natürlich ist man als Heavy-Metal-Fan lieber unter seinesgleichen, das gebe ich unumwunden zu. Aber dieses "Problem" reguliert sich meist von selbst, spätestens wenn es den nächsten Trend gibt, bleiben wieder die wirklichen Fans übrig, die nicht nur dorthin gehen, weil es gerade angesagt ist.
Eine etwas lange Einführung, die aber vielleicht denen zugute kommt, die das Album bzw. die Band wirklich noch nicht kennen (soll's ja auch geben) und sich fragen, wie die vielen Rezensionen eigentlich zu verstehen sind.
Das "Schwarze Album" selbst bietet in meinen Ohren eine sehr ausgewogene Mischung aus Härte und Melodie - zwei Faktoren, die für die Musik von Metallica schon immer bestimmend waren. Wenn man sich die musikalische Entwicklung der Band bis 1991 ansieht, kann man den Prozess recht gut erkennen, der zu "Metallica" führte. Die unkontrollierte Rasanz und Härte gab es meiner Ansicht nur auf dem Debüt "Kill 'Em All", alles was danach kam verschob sich doch eher in Richtung Kontrolle und Melodie (natürlich angereichert mit mal mehr, mal weniger Härte). Vor allem am Gesang ist das gut zu beobachten.
"Metallica" beginnt mit "Enter Sandman", einer Hymne sondergleichen, an der sich bereits die ersten Geister aus oben genannten Gründen scheiden. Nichtsdestotrotz habe ich bei einem Metallica-Konzert noch niemanden gesehen, der bei diesem Lied nicht mitsingt oder sogar so konsequent ist und die Halle verlässt, wenn das ach-so poppige Mainriff angestimmt wird. Ähnliches gilt für das Groove-Monster "Sad But True" und für die typische Halbballade "The Unforgiven", die sofort ins Ohr gehen und dort auch hängenbleiben. Auch "Wherever I May Roam", "Don't Tread On Me" (mit seinen "West-Side-Story"-Anleihen und kritischem Text) und "Of Wolf And Man" können auf ganzer Linie überzeugen, von Radiotauglichkeit kann ich hier jedenfalls nicht allzu viel erkennen. Ebenfalls gut gelungen sind "The God That Failed" und "My Friend Of Misery", einer der wenigen von Jason Newsted mitgeschriebenen Songs. Immerhin guter Durchschnitt sind die im Gesamtkontext etwas untergehenden "Holier Than Thou" und "Through The Never".
An Ausfällen bzw. Füllern kann ich lediglich "The Struggle Within" und vor allem "Nothing Else Matters", die einzige "richtige" Ballade von Metallica ausmachen (dieses Lied dürfte wohl den größten Anteil am "Ausverkauf-Geschrei" ausmachen, ich persönlich finde es im Vergleich zu den klassischen Halbballaden einfach langweilig, obwohl es live ganz gut Stimmung macht).
Alles in allem eine Platte, die sich sehr schnell erschließt, im Gegensatz zu "wirklicher" Radio-Pop-Musik aber dennoch nicht nach dem dritten Mal hören langweilig wird. Damit ist "Metallica" ein krasser Gegensatz zu seinem Vorgänger "...And Justice For All", der wesentlich schwerer zugänglich (aber trotzdem beileibe nicht schlechter) war.
Für mich wären das 4,5 Sterne, die ich nur deshalb auf 4 abrunde, weil mir die ersten drei Alben (jedes auf seine Weise) doch um ein Stückchen besser gefallen.
| | Gut! Aber ein bisschen Überbewertet. | |
|  | 1991: Metallica veröffentlichen ihr fünftes Album "Metallica", welches aber öfter schlicht "The Black Album" genannt wird. Die Band war bis dahin schon eine der besten Metalbands, auch wenn sie noch nicht den Bekanntheitsgrad hatten den sie nach Veröffentlichung der "Schwarzen" innehielten. Harte Thrash-Riffs, sauschnelle Soli, schnelle Songs, das verband man mit dem Namen Metallica. Umso größer der Schock für die (meisten) alten Fans, als plötzlich ziemlich langsame Lieder, die durchaus Radiotauglich waren, aus den Boxen schallten. Die Band hatte nach der Meinung dieser Fans entgültig ihre Wurzeln verraten (schon zu "Justice"-Zeiten gab es massig Unkrufe). Allerdings gab es andere, und die waren in der Mehrheit, die in diesem Album ein Meisterwerk sahen, ja sogar Metallica's bestes Album. Ich für meinen Teil stehe in dieser Hinsicht auf keiner von beiden Seiten. Einerseits halte ich das Album für gut, andererseits beeinhaltet es meiner Meinung nach zu viel Füllmaterial. Diese Platte ist ganz bestimmt kein Thrash Metal mehr, allerdings ist es noch eindeutig Heavy Metal, wenn auch etwas Massentauglicher. Der Stil deutet schon mal in die Richtung in die sich Metallica später mit "Load" entwickelten und ehrlich gesagt (auch wenn mich die meisten wahrscheinlich für diese Bemerkung Lynchen wollen) halte ich "Load" und "ReLoad" für wesentlich bessere Alben. Warum? Das Problem bei der Schwarzen ist einfach, dass trotz (oder gerade wegen) der guten Produktion sich die sehr guten Titel sehr schnell abnutzen. Je öfter man "Enter Sandman", "Sad but True", usw. anhört desto schneller nutzen sich diese Titel ab, was ich wirklich schade finde. Gerade "Enter" ist auf jedem Konzert der Bringer und das man sich dann lieber die Live-Version anhört macht die Album-Version leider nicht besser, aber das ist sicherlich Ansichtssache und nur so ein kleiner Fingerzeig von mir. Dann gibts ein paar Songs die zwar ganz nett sind, die man aber nicht unbedingt öfter anhört. Es gab vor diesem Album eine personelle Veränderung. Als neuen Produzenten holte man Bob Rock an Bord, der erstmal für eine vernünftige Produktion sorgte. Der Bass haut rein wie auf keinem anderen Metallica-Album. Die Gitarren sind ordentlich von einander getrennt und das Schlagzeug donnert. Sehr schön. Eigentlich spräche genug dafür dieser Platte 5 Sterne zu geben doch ein paar Lückenfüller schädigen leider das Gesamtbild, so dass ich nicht die volle Punktzahl vergeben kann.
Enter Sandman: Auf jedem Konzert ein Highlight. Gerade deswegen ein Klassiker! (5/5) Sad but True: Starke Riffs und harte Bässe. (5/5) Holier Than Thou: Ein paar coole Riffs, hört man aber nicht so oft an. (3/5) The Unforgiven: Sehr gute Ballade mit persönlichem Text. (5/5) Wherever I May Roam: Wieder ein harter Mitsing-Hit wie "Enter". (5/5) Don't Tread on Me: Wieder mal nicht schlecht, mehr aber auch nicht. (3/5) Through the Never: Trotz geiler Riffs auf Dauer langweilig. (3/5) Nothing Else Matters: DER absolute Klassiker unter Metal/Rock-Balladen und natürlich unverzichtbar für jeden Metallica-Fan! (5/5) Of Wolf and Man: Hammersong mit geilen Riffs! (5/5) The God That Failed: Slow-Tempo-Hammer mit wummernden Bässen. (5/5) My Friend of Misery: Sehr guter Song obwohl mir ehrlich gesagt eine Instrumental-Version (wie es von Jason anfangs geplant war) besser gefallen hätte. Trotzdem Geil! (5/5) The Struggle Within: Ganz guter, härterer Abgang! (4/5)
Im Großen und Ganzen ist das schwarze Album ein gutes Album mit einigen Metallica-Klassikern und die Band bekam damit den Erfolg, den sie schon längst verdient hatte. Wer dieses Album aber kauft, weil er es für das Beste der Band hält, dem sei gesagt, dass er da bloß nicht drauf vertrauen soll. Ansonsten als Heavy Metal/Hardrock-Fan natürlich unverzichtbar.
| |  | Für immer und ewig ist diese Album! Kein Zweifel!!! "Enter Sandman" ist ein Kracher, "Sad but true" schön heavy, "the unforgiven" tolle Melodie und über "Nothing else matters"müssen wir nicht weiter reden.....es gibt keine Ballade, die einem nach so langer Zeit noch Gänsehaut und weiche Knie beschert! Hört mal zu! Nicht für Kids, die denken, man hätte ihnen ihr Lieblingsspielzeug geklaut!!!!!!!...tallica...
| |  | Das Album ist einfach perfekt.Aber das dieser Herr Armin Schäfer Metallica mit Bon Jovi vergleicht bzw. Metallica und Bon Jovi im gleichen Satz erwähnt ist eine absolute Frechheit und eine Beleidigung für Metallica jeden echten Metallica-Fan.
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