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Harry Potter und der Orden des Phönix, 27 Audio-CDs (Tl. 5). Sonderausgabe.
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|  | Dies ist nunmehr das 5. Jahr in Hoghwarts. Doch bis Harry dahin kommt, schlägt der dunkle Lord bei den Muggeln zu. Kurzerhand wird Harry von Mitgliedern aus dem Orden des Phönix abgeholt.
Zurück in der Schule geht es wieder mal turbulent zu. Eine neue Lehrerin macht allen das Leben unheimlich schwer und als sie auch noch Direktorin wird gibt es Regeln und Vorschriften, die nicht wirklich akzeptabel sind.
Harry bekommt mit, dass der Dunkle Lord in seine Gedanken eingreifen kann. Somit bekommt er von Dumbledore Unterricht bei Snape verordnet, der sehr unangenehm ist jedoch auch interessant für Harry, da er Geheimnisse von Snape kennenlernt.
Da nun der Unterricht anders stattfindet und keine Praxis mehr unterrichtet wird, gründen Harry und seine Freunde eine Gruppe die sich Dumbledors Armee nennt. Harry unterrichtet seine Freunde gegen Angriffe grösserer Art, was selbstverständlich auch verboten ist. Jedoch ist dies sehr hilfreich, da es nicht lange dauert, bis der Dunkle Lord wieder angreift und er gute Unterstützung hat, wie auch von den Mitgliedern aus dem Orden des Phönix.
Als ich dieses Buch zum ersten Mal sah, dachte ich, man ist das ein Wälzer, hoffentlich wird dies nicht das erste langweilige Harry Potter Buch. Aber nein, es ist genauso spannend wie die vorhergehenden. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und lässt sich wiederum sehr gut lesen. An Aktion und Ideenreichtum fehlt es dem Buch natürlich auch nicht. Tragisch ist, dass auch diesmal eine traurige Situation stattfindet, bei der Harry eine sehr enge Bezugsperson verliert
| | HP und der Orden des Phönix, oder die Pein des Harry Potter in Echtzeit | |
|  | HP und der Orden des Phönix, oder die Pein des Harry Potter in Echtzeit. Dieser Eindruck beschlich mich recht früh, als ich das erste Kapitel des 1019 seitenstarken Buches (deutsche Übersetzung) begann. Dazu später aber mehr. Dies ist das Jahr in dem Harry psychisch leidet wie nie zuvor, unter den bösen Attacken von Professor Umbridge, den misstrauischen Blicken der Schüler, Dumbledore's scheinbares Desinteresse an Harry, dem Okkulmentik-Unterricht beim verhassten Professor Snape, das Verbot Quidditsch zu spielen und unter der ersten Liebe mit Cho, die aber nie richtig in diesem Umfeld "wachsen" kann. Mehr noch, es gibt im Grunde sehr sehr wenige Stellen mehr im fünften Band, in dem sich Harry wohlfühlt. Es ist klar, die kommende Zeit für den Helden Harry Potter wird düsterer, dunkler und auch einsamer. Spätestens mit diesem Band wird klar, Harry Potter waren nie Kinderbücher, es sind Jugendbücher. Meine Kritik zum fünften Band möchte ich mit negativen Kritikpunkten beginnen: Rowlings Hauptmankos in ihren bisherigen Bänden, sind die Struktur ihrer Geschichten, die vielen Ungereimtheiten und Unglaubwürdigkeiten mancher Aktionen der Protagonisten. Von der Struktur her ist der fünfte Band, wie die letzten auch, nach dem klassischen "Whodunit-Prinzip" von Agatha Christie aufgebaut, es werden viele, einzelne Ablenkungsmanöver getreut, um am Ende dann das Kaninchen aus dem Sack zu lassen, was den Leser völlig überrascht, weil er zur Aufdeckung keinerlei Informationen hat. Einige mögen diese Struktur, ich gehöre sicherlich nicht dazu. Zugegeben, so übertrieben wie in Band vier (Mad Eye Moody war nicht der echte sondern Bartie Crouch, ein Todesser) ist das Gott sei Dank im fünften Band nicht wiederholt worden. In diesem Zusammenhang kommen wir gleich zu den Unglaubwürdigkeiten und Ungereimtheiten. Dumbledore hält lebenswichtige Informationen zurück (zum Ende des Buches werden dies dem zornigen Harry dann "aufgetischt"), unter fadenscheinigen Ausreden wie "Ich bin ein alter Mann, und mache Fehler", solche Informationen wie Harry muss seine Gedanken verschließen lernen, damit Voldemort zum einen Harry nicht ausspionieren kann, und zum andern Harry unwahre Visionen vorgaukeln kann, würde ein solch großer Zauberer, wie es Dumbledore zweifelsfrei ist, nicht zurückhalten. Auch die wesentliche Information, dass es eine Prophezeihung gibt, die Harry und Voldemort gemeinsam betreffen, können doch nicht zurückgehalten werden. Das ist vollkommen unglaubwürdig! Ungereimtheiten gibt es auch was die Prophezeihung betrifft: Nur der, den die Prophezeihung betrifft, kann das kugelähnliche Gebilde in die Hand nehmen (andere werden wahnsinnig), warum möchte dann Lucius Malfoy die Prophezeihung aus den Händen von Potter bekommen, spätestens dann wenn er sie in den Händen hält, kann er damit nichts mehr anfangen, selbst wenn man unterstellt, wenn ein Fremder die Prophezeihung aus den Händen des Betreffenden erhält, ist der "Zauber" verflogen, warum gibt sich Malfoy denn solange mit dem Versuch ab, Harry zu überreden die Prophezeihung zu bekommen, wenn nach dem Kampf später Bellatrix versucht mit dem Zauberspruch "Acio Prophezeihung" die Prophezeihung zu erhalten. Das ist verwirrend, unlogisch und wirkt unter Zeitdruck "dahingeschrieben". Auch ist das Buch deutlich zu lang (aus diesem Grunde schrieb ich oben, Die Pein des Harry Potter in Echtzeit")
Warum gebe ich aber trotzdem 4 Sterne? Die Darstellung der Hilflosigkeit und der Qualen Harry's sind glaubwürdig, aufwühlend und immer nachvollziehbar. Auch die besondere Gereiztheit, die in solchem Ausmaß nur Pubertärende an den Tag legen, fand ich mit großem Einfühlungsvermögen geschrieben. Bis auf Voldemort und Teile der Todesser, gibt es keine rein schwarz oder weiß gezeichnete Personen mehr. Alles zerfließt, es herrschen viele Grautöne vor, was die Charaktere betrifft. Harry erkennt, dass sein Vater James, auch nicht immer der "Überheld" war, wie er hingestellt wurde. Auch Snape wird in diesem Band zunehmend "hellgrauer". Er ist nicht nur fies, bleibt aber weiterhin rätselhaft. Überallem liegt aber die emotionale Hingabe Rowlings an ihre "Romankinder". Sie liebt ihre Figuren, und das merkt man, beim Lesen des Buches, Zeile für Zeile. Und das macht es schließlich doch zu einem "düsteren" Vergnügen. Fazit: Mängel in der Struktur und Glaubwürdigkeit, dafür aber komplex gezeichnete Charaktere in düsterer Grundstimmung 4 Sterne
| |  | Also meiner Meinung nach ist 'der Orden des Phönix', nach 'Askaban' und 'Feuerkelch', mit der beste Potter der Reihe!!
Was man ja vom Halbblutprinzen nich so wirklich behaupten kann... Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!
| |  | Seit dem ich 11 bin lese ich Harry Potter und nachdem grandiosen 4. Teil hatte ich lange angst vor dem 5. Teil . Es konnte einfach nich mehr besser werden nur noch schlechter. Ich hatte aber umsonst angst, denn der 5. Band ist einfach genial, wenn auch anders wie alles zuvor ist. Einfach erwachsener und ich kann Harry?s Situation total verstehen. J.K. Rowling?s Schreibstil ist einfach unverwechselbar (obwohl er ins deutsche ja von Klaus Fritz übersetzt wurde , was er eigentlich ganz gut hingekriegt hat, und sicherlich auch sein Schreibstil eingeflossen ist). Sie beschreibt Harry?s 5. und bisher schwierigste Schuljahr mitsamt DA und Umbridge sehr nachvollziehbar ist sodass man(ich) einfach mitfühlen muss. Das beste an Harry Potter ist einfach das der psychologische Standpunkt der Menschheit gut rüberkommt ,es gibt nicht nur gut oder böse. Siehe Fudge, Percy und Umbridge.Sie sind keine Todesser haben aber eindeutig in diesem Band ihre schwarze Seite gezeigt.Für sie geht es um Macht ganz ähnlich wie Voldemort dennoch würden wie niemanden umbringen oder gar wie Voldemort werden.
| | Tolle Geschichte, hervorragendes Hörbuch | |
|  | Wer Harry Potter nicht mag, sollte jetzt nicht weiterlesen. Aber alle anderen, die wie ich die Erzählweise und den Ideenreichtum von Joanne K. Rowling großartig finden, ist dieses Hörbuch, gesprochen von Rufus Beck, einfach ein Muss. Auch wenn man das Buch schon gelesen hat und die Geschichte kennt, sollte man sich diese gesprochene Version unbedingt antun. Was Rufus Beck da zustande bringt, wie er den einzelnen Charakteren nicht nur eine jeweils individuelle Stimme gibt, sondern sie zudem mit Leben füllt und sie mies, hinterhältig, ehrlich, aufrichtig, absolut überlegen, mutig, feige und und und erscheinen lässt, wird in keinem der vorherigen Hörbücher derart gut präsentiert. Allein Prof. Dolores Umbridge füllt mit ihrem österreichischen Schmähdialekt die Rolle der hinterhältigen, boshaften Lehrerin so hervorragend aus, dass ich mich jedesmal auf ihre Stimme gefreut habe, was nichts damit zu tun dass sie alles andere als eine liebenswerte Erscheinung ist. Schade, dass es nach 27 CDs schon vorbei war. Das Hörbuch ist noch besser, als das (Lese-)Buch.
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