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Kalteis. Sonderausgabe
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| Kurzbeschreibung: | |  |  | | Andrea M. Schenkel ist keine Frau für mörderische Phantasien. In ihrem vielfach ausgezeichneten Überraschungsdebüt Tannöd verließ sich die 45-jährige Autorin, die ihren Bestseller jeweils nach dem Zubettgehen ihrer Kinder und unter strengster Geheimhaltung (auch gegenüber dem Ehemann) verfasste, auf die grausame Macht der Fakten -- so sehr, dass ein Sachbuchautor Plagiatsvorwürfe gegen sie erhob. Auch der Nachfolgeband Kalteis basiert auf einem wahren Fall, der sich im München der dreißiger Jahre ereignet hat: Es ist der Fall des Johann Eichhorn, der 90 Frauen vergewaltigte und fünf ermordete, ihnen zum Teil das Geschlecht abschnitt, um darum herumzuknabbern, bis er nach einem Überfall auf ein Kind gefasst und hingerichtet wurde. Auch Eichhorn ist im Buch der Frauenmörder Kalteis geworden. Wie in Tannöd bilden auch in Kalteis die zum Teil wörtlich zitierten Prozessakten und Zeugenaussagen den Grundstock des Erzählens. Und doch ist vieles anders. Kalteis ist brutaler. Und es ist dann doch auch fiktiver als sein Vorgänger. Denn mit der jungen und lebenslustigen, aber auch naiven Kathie, die vom Dorf in die ersehnte Stadt umsiedelt, um dort zum letzten Opfer des Verbrechers zu werden, hat Schenkel eine psychologisch glaubhafte Figur geschaffen, die so an vielen Stellen der Historie wohl nicht greifbar ist. Diese neue Hauptfigur hat dem Buch gut getan, macht es vielleicht sogar noch etwas besser als das ohnehin schon grandiose Erzähldebüt -- und damit zu einem echten Höhepunkt des Bücherherbstes von 2007. Detektivgeschichten interessieren Schenkel nicht. Sie will ergründen, wie das Böse in die Welt kommt -- und wie es sich dort offenbart. Das hebt auch Kalteis wohltuend ab von der großen grauen Zahl der an amerikanischen Vorbildern geschulten Whodonit-Plots. Wenn Schenkel so weitermacht, dann gelingt ihr vielleicht sogar noch ein Roman, der ganz und gar ihrer mörderischen Phantasie entspringt. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de |  |
| Kundenbewertungen: | |
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|  | Ich habe selten so was langweiliges gelesen, wie dieses Buch ! Das hat nichts mit Roman, Krimi, Thriller oder sonst was zu tun, ein durcheinandergewürfel von Zeutenaussagen die dieses oder jenes Mädchen sonst wo zuletzt gesehen haben, wer da von Spannung redet- ich weiß ja nicht. Gott sei Dank konnte ich mir dieses Buch leihen über jeden Euro hätte ich mich geärgert. Danke nie wieder ! Das einzige positive für mich war ich mag die bayrische Mundart und Lebenskultur aber auch das war mager !
| | Spannend und gut zu lesen | |
|  | Dieses Buch hat mir viel besser gefallen als Tannöd. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Was als erstes auffällt, ist die altmodische Sprache, dadurch ist das Buch etwas schwer zu lesen. Aber ansonsten ist nichts auszusetzen, es bleibt bis zum Ende offen.
| |  | Ich freute mich auf ein spannendes Buch und wurde enttaeuscht. Dieses Buch ist eher langweilig. Das Kalteis tatsaechlich 90 Frauen vergewaltigt haben soll, wird in diesem Buch nicht naeher beschrieben. Die wirkliche Gefuehlswelt des Kalteis wird mir nicht genug beschrieben, ebenso die Aengste der Frauen, die diesem Mann zum Opfer fallen. Kurz und gut: Nicht empfehlenswert....
| | Tja .... was soll ich dazu sagen? | |
|  | Das Buch ist gut bzw. interessant geschrieben. Die wechselnden Erzählerperspektiven sind durchaus unterhaltsam und vermitteln ein gutes Bild der 30iger Jahre. Die jeweiligen Opfer werden einem durch deren Vorgeschichten sehr nahe gebracht. Nur der Täter blieb mir ein Rätsel, bzw. fand ich den Typen komplett uninteressant. Und das Ende - da hab ich mich dann schon gefragt was das ganze jetzt soll. Schade, denn ich mag den Stil von Frau Schenkel. Vielleicht wird ja das nächste Buch wieder besser.
| |  | Dieses Buch, Nachfolger des vorher hochgelobten "tannöd" ist einfach nur schrecklich. Schrecklich langatmig,trotz nur 150 Seiten Taschenbuch, schrecklich grausam geschrieben, Grausame Details und Einblicke in die bestialischen Morde, schrecklich verwirrend, weil unständliche Satzstellung und Sprünge zwischen den Personen und schrecklich teuer,im Vergleich zu anderen Taschenbüchern. Mein Fehlkauf für 2008, nicht empfehlenswert!!!!!
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