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Home > Book > Emmas Glück. Sonderausgabe. 4 CDs
Emmas Glück. Sonderausgabe. 4 CDs

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Kurzbeschreibung: 
C. Schreiber Emmas Glück S.A. 4 CDs
Kennen Sie "Hessisch-Sibirien"? Die Gegend, wo man "wie ein russischer Eisangler tiefe Löcher ins Packeis bohren (muss), um auf Gastfreundschaft, Güte und Toleranz zu treffen"? Dort wohnt Emma und betreibt einen Bauernhof mit Schweinen. Weil Emma anders ist als die stumpfen Dorfmenschen, weil sie "ganz und gar daheim" ist in der fast zärtlichen Lebensgemeinschaft mit den Schweinen und von nicht mehr als der "wunderbaren Wurst" lebt, ist sie der Outlaw des Landstrichs: allein stehend, widerborstig, verschroben und kurz vor dem Ruin.

Da kommt die Plastiktüte mit Dollarnoten ganz gelegen, die Emma in dem Ferrari findet, der eines Tages neben dem Misthaufen liegen bleibt. Plötzlich hat Emma Geld und Verantwortung für einen ernsthaften Mann, der sich bei dem Unfall mit dem gestohlenen Wagen verletzt hat. Nicht länger muss sie die dunkle Geschichte ihrer Kindheit und die Kunst des humanen Schlachtens für sich behalten. Und im Dorf wundern sich alle, warum das Mofa nicht mehr knattert, mit dem Emma bisher ihren erotischen Hunger stillte.

Derbe, deftig und bisweilen sehr skurril geht es zu in diesem Roman. Da wird geschlachtet, gekotzt, geschissen. Da schaut auch mal der Hahn nach dem Rechten, und die Schweine halten Gericht. Claudia Schreibers modernes Märchen ist irgendwo zwischen dem Tiere-sind-die-besseren-Menschen-Idyll des gerechten Schweinchen Babe und der Tragik antiker Selbstjustiz einzuordnen. Die freche Fabulierlust der gebürtigen Nordhessin, die zuvor ein Sachbuch und einen Roman unter dem Pseudonym Claudia Siebert veröffentlicht hat, konkurriert mit dem Erzähltempo und ?witz dieser Geschichte. An deren Ende Emma mit einem Dilemma konfrontiert wird. Und weil Heinrich Heine "Dilemma" auf "Emma" reimt und sein Motto dem Buch voran steht, verstehen wir die Lösung des Konflikts als den Anfang von Emmas Glück, ein Happyend in Schweinchenrosa. --Nikolaus Stemmer



Kundenbewertungen: 
Wunderschön und schrecklich traurig!
4 out of 5 stars.
Emma ist Bäuerin aus Leidenschaft. Sie liebt ihre Tiere abgöttisch und diese vertrauen ihr bis in den seeligen Tod hinein. Nur eines hat Emma nicht: Einen Mann. Und der kommt eines Tages mit einem Ferrari die Waldböschung hinab auf Emmas Hof gefahren. Es ist Max. Ein sehr unglücklicher Max, denn er ist krank und hungert nach mehr Leben.
Die komische und kauzige Emma und der ordnungsfanatische Max kommen sich näher, lernen sich kennen und lieben bis hin zum traurig-schönen Bienenwachs-Ende.
Die Geschichte ist sehr ehrlich geschrieben, Ekelszenen werden nicht ausgeblendet, sondern werden mit in die Bauernhofidylle eingebaut. Gerade diese Ehrlichkeit und Offenheit macht das Buch so schön.
Ein anrührendes Buch, in vielerlei Hinsicht, und leider viel zu kurz!

Schauderhaft
1 out of 5 stars.
Ich fand es für meinen persönlichen Geschmack zu blutig und fies. Die Beschreibungen haben mich lange Zeit nicht losgelassen, aber im negativen Sinn

Ungewöhnlich! Erstklassig!
5 out of 5 stars.
Phantastisch! Zum Glück zwang mich die Leere der Urlaubszeit, den nichtssagenden Titel, Buchdeckel und Klappentext zu ignorieren.
Claudia Schreibers Buch war ein tiefgreifendes Leseerlebnis. Feinfühlig beschreibt sie fast schon nebenbei Hintergründe und Gedanken, die wir im täglichen Leben oft aufs Beste verdrängen. Die Charaktere sind gut vermittelt und Emotionen jeder Richtung ließen mir beim Lesen die Tränen laufen.
Wer Gefühle, Nachdenken und das Leben mag, sollte dieses Buch unbedingt Lesen.


Billiges Geschreibsel. Ein Stern für den Namen Emma
1 out of 5 stars.
Emmas Glück"
Claudia Schreiber

Habe diese Buch von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und deshalb mich durch diesen Roman gequält.

Selten habe ich in meinen Leben soviel Schwachsinn gelesen, wie in diesem Buch!
Hätte die Handlung in Ost -oder Südosteuropa gespielt, wären einige Begebenheiten noch nachvollziehbar. Aber in Deutschland nach 2002?
Selbst bei größter Phantasie, diese Schreiberin kennt Deutsches Beamtentum nicht.

Einen einzelnen Dorfpolizisten, der schalten und walten kann wie er will, gibt es schon seit den sechziger Jahren nicht mehr. Der VW Käfer als Dienstfahrzeug, 30 Jahre nach Einstellung der Produktion, ein Märchen. Lediglich in Mexico wurde weiter produziert. Sicherlich kein Dienstwagen der Polizei.

Kein Dorfpolizist" in Deutschland würde sich erlauben eine Straftat, die bei der Kriminalpolizei angesiedelt ist (Brandstiftung des Autos, Mord) selbst durchzuführen oder zu verschweigen..

Eine Viehhaltung und Schlachtung, wie hier beschrieben würde in Deutschland Strafanzeigen nach sich ziehen und eine sofortige Schließung des Hofes bewirken.
Die übergeordneten Kontrollen der Landwirtschaftskammer, des Kreisveterinäramtes, des
Kreisgesundheitsamtes, des BUND und Tierschutzverbände würden sehr schnell auf die Zustände aufmerksam werden.

Eine Kuh, die nicht, oder erst sehr spät gemolken wird, schreit gotterbärmlich, denn es sind wahnsinnige Schmerzen die sie aushalten muss. Was für eine Tierquälerei wird hier auch noch glorifiziert.

Ein ekelerregender, billig geschriebener Roman. So etwas wird auch noch verfilmt.

Zum Schluss wird auch noch ein Mord, zur Humanen Sterbehilfe" erklärt.
Wie tief ist unserer Gesellschaft schon verkommen, wenn wir unser Rechtssystem nicht mehr anerkennen. Das ist der Untergang einer jeglichen sozialen Gemeinschaft.

Humane Stebehilfe ja, aber nur wenn der Sterbewillige dieses schriftlich und notariell oder
anderen glaubwürdigen Dritten Personen unter Zeugen ausdrücklich äussert.

Sonst sind wir wieder im Dritten Reich angekommen.

Armes Deutschland, wo ist der intellektuelle Geist Deutschlands hingewandert?


Emma ist endlich glücklich!
5 out of 5 stars.
Bin traurig, bin glücklich, hab Tränen in den Augen, mein Herz ist schwer aber gleichzeitig auch wunderbar leicht.

Drei Tage habe ich mit Emma und Max gelebt, geweint, mich geekelt, Schmerzen gespürt, Freude erfahren, gelacht, mich verliebt. Diese Geschichte wird mich noch lange begleiten.

Claudi Schreiber, der Autorin, zuzuhören ist ein Genuss. Sie lebt mit.





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