Shopolino   
Home Warenkorb Zu Favoriten hinzufügen Kontakt  
 
Kategorien
Bücher
Computer & Zubehör
DVD
Elektronik
Englische Bücher
Garten & Freizeit
Kamera & Foto
Körperpflege & Bad
Küche & Haushalt
MP3-Player
Musik
PC & Videospiele
Software
Sport & Freizeit
Video
Livesuche
Strumpfhose
superman
samsung s 1000
398th
lurch
augentraining
Siemens HE 48E24
photoshop cs
digedags
Orishas
Surftipps
Auktionen
Bekleidung
Bürobedarf
Computer & Hardware
Diverses
Elektronik
Erotik
Haushalt
Kosmetik
Luxusartikel
Mode
Restposten
Spielwaren
Uhren & Schmuck
Webkataloge
Wellness
Home > Book > Deutschlands sexuelle Tragödie: Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist
Deutschlands sexuelle Tragödie: Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist

Listenpreis : EUR 14,95
Preis : EUR 14,95
Sie sparen : EUR 0,00 (0%)
     
5 Gebraucht :from EUR 9,99
75 Neu :from EUR 13,00
   
Verfügbarkeit : Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
Schreiben Sie eine Rezension
Kundenbewertungen: 
Boulevardjournalismus
1 out of 5 stars.
Schon lange wissen wir aus der Wirkungsforschung, dass Pornografie nicht an sich, sondern nur in der Verharmlosung von Gewalt eine schädliche Auswirkung auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben kann. Daher fordern Wissenschaftler wie der Bamberger Psychologieprofessor Herbert Selg auch eine Differenzierung des Begriffes. Nichts davon ist in der oberflächlichen Aneinanderreihung von reißerischen Stories über Berliner Kids in diesem Buch zu finden. Stattdessen stellt man dort einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Pornografie und Straftaten her. Mehrfach werden Dinge behauptet, die durch das Buch selbst widerlegt sind. So heißt es: "80 % der Kinder und Jugendlichen, die schon sehr früh sexuell aktiv waren, wünschen sich, sie hätten noch gewartet." (S. 12) Die Quelle hierfür wird nicht präzisiert, hingegen sind mehrfach Kinder zitiert, die ihren ersten Sexualpartner als "süß" bezeichnen und es nach dem ersten Mal immer wieder tun wollten - weil es ihnen offensichtlich Spaß machte. An anderer Stelle wird berichtet, wie offenherzig sich Jugendliche vor anderen Menschen ihren Intimitäten hingäben - ein paar Seiten zuvor wurde freilich noch behauptet, man würde jugendlichen Pärchen gar nicht anmerken, dass sie eine sexuelle Beziehung hätten, weil sie unter anderen Menschen keinerlei Zärtlichkeiten zeigten. Die flüchtigen Beziehungen der Jugendlichen, ihren ständigen Partnerwechsel, fassen die Autoren zusammen mit: "Ein 'Wir' entsteht nicht. Es geschieht eigentlich etwas Bedeutungsloses." (S. 45) Dieses Fazit darf einen nicht wundern, ist einer der Autoren doch Pastor und damit dem alten Ideal einer auf Dauer und nicht primär auf Lust ausgerichteten Beziehung verpflichtet. Doch ist seine Einstellung in der heutigen Zeit noch mehr als Wunschdenken? Alles, was nicht von langfristigen Emotionen getragen ist, gilt den Autoren als "sexuelle Verwahrlosung", ein Begriff, den sie geradezu überstrapazieren. Von Falschinformationen abgesehen (ein 36-Jähriger macht sich nicht automatisch strafbar, wenn er ein Verhältnis mit einer 15-Jährigen hat, wie auf S. 100 behauptet) wird auch kräftig gelogen, "Wissenschaftler und Hirnforscher" würden vor einer sexuellen Verharmlosung mit "verheerendem" Einfluss auf die Gesellschaft warnen (S. 90) - die Autoren können dafür nicht eine Quelle, nicht einen Beleg benennen. Ich möchte meine Kinder nicht in jener "Arche" wissen, die die Autoren hier als Anlauf- und Betreuungsstelle für Kinder bewerben, wenn sie dort mit Suggestivfragen dieser Art indoktriniert werden: "Wann kommt die Richtige?" (S. 49) Das Einzige, was uns dieses Buch klarmacht ist, wie wichtig die frühe Aufklärung von Kindern über Verhütung und Verhütungsmittel ist, da sie, zumindest in sozial schwachen Schichten, häufig schon lange vor der gesetzlichen Schutzaltersgrenze, also unter 14 Jahren, ihren ersten Sex haben.

Tragödie statt Tabu-Ver-Lust!
5 out of 5 stars.
Der Titel des Buches signalisiert eine Problematik, die auf Sexualität und Liebe zu reduzieren sei. Stattdessen verdeutlicht das Buch mit seiner Vielzahl (nicht unbedingt Vielfalt!) an Beispielen, dass hier junge Menschen letzten Endes ohne Lebenskompetenz dastehen und vor dem Dilemma ihrer Ohnmacht stehen, weil andere sie ausnutzen, nicht schützen oder einfach nur verwahrlosen lassen.

Die Tragik, die in diesem Buch zum Tragen kommt, ist dass sexuelle Reife ohne Persönlichkeitsreife gesehen wird. Wenn junge Menschen sich "unter Wert" verkaufen oder aus Neugier oder unter Druck in eine Rolle zwingen lassen, die sie gar nicht nötig hätten, läuft etwas schief - egal wie man im einzelnen zu Fragen von Sexualität und Liebe stehen sollte.

Das eigentliche Problem ist nicht die Sexualität an sich, sondern dass der sexuelle bzw. sexualisierte Lebensstil letzten Endes destruktiv ist.

Dies wird in den Beispielen deutlich vor Augen gemalt, die jedoch im Ganzen wie eine Aneinanderreihung wirken und zum Teil zu sehr die eigenen Moralvorstellungen bei der Beurteilung mit einfließen lassen.

Sexsucht ist eine Realität unter jungen Menschen, die rein gar nichts - wie in manchen Rezensionen hier suggeriert wird - mit "Unterschicht" oder dergleichen zu tun hat. Eher im Gegenteil!

Die Frage, die das Buch aufgreifen sollte, ist letzten Endes, wie junge Menschen kompetent gemacht werden können, sich nicht von anderen nur sagen oder vorschreiben zu lassen, wie enttabuisiert sie über Sexualität reden, denken und sie praktizieren sollten.

Weniger ist hier sowieso manchmal mehr und malt vor Augen, dass Sexualität NICHT nur ETWAS an uns ist, sondern Sexualtät UNS SELBST und unseren LEBENSSTIL widerspiegeln. Oder kurz gesagt: Ich habe nicht eine Sexualität, sondern ich BIN Sexualität.

Es ist ein Verdienst dieses Buch, eine Problematik vor Augen geführt zu haben, die für viele in ein Leiden führt.

Gerade deswegen - trotz mancher lektorerischen Schwachstellen - fünf Sterne!

Empfehlenswert!

zwischen Erschrecken und Ratlosigkeit
3 out of 5 stars.
Zunächst frage ich mich, ob die beschriebenen Schicksale nicht viel mehr eine zutiefst persönliche Tragödie eines jeden einzelnen Kindes sind, als - wie der Titel sagt - eine Tragödie Deutschlands (oder von jedem anderen Land mit einer sozial unterprivilegierten Schicht). Sind die merkwürdig sinn-entleerten kindlichen Sexualpraktiken denn nichts anderes als nur eines von vielen Beispielen von Defiziten? Defiziten an (Schul)bildung, Normen und Ordnung, Zuwendung und Sinngebung oder so etwas wie einem Lebensziel? Einer der Gründe für diese schrecklichen Zustände: niemand spricht mit den Kindern , schon gar nicht die Eltern (wahrscheinlich tragen sie ein großes Maß an Mitschuld für eben jene Situation!). Allein das Fernsehen oder besser: pornographische Videos sind die stimulierenden Ratgeber. Das Ergebnis ist die im Buch aufgezählte Reihe von bestürzend ähnlichen Erlebnissen einer flachen, ja fast ritualisierten, beziehungs- und bindungslosen Kindersexualität. Die beschriebenen kurzen Lebensgeschichten sind fast "langweilig" in ihrem immer gleichen Verlauf, wenn sie nicht so zerstörerisch wären für jedes einzelne Leben.

Am meisten jedoch beschäftigt mich, dass es anscheinend keine Lösungsansätze für diese Problematik gibt. Das verdienstvolle Angebot der "Arche", aus der diese Schicksale berichtet werden, ist ja "nur" eine symptomatische Therapie. Verdienstvoll, sicher! Aber im Grundsatz ohne Hoffnung auf eine ursächliche Änderung dieser schlimmen Situation. Jedenfalls sind Wege hierzu - zumindest in diesem Buch - nicht enthalten. Bitter nötig wäre es! Aber vielleicht ist das zuviel verlangt? Immerhin: Der Hilferuf aus diesem Buch wird sicherlich gehört. Gefragt sind wir jedenfalls alle. Und mit uns auch Staat und Kirchen, Organisationen und Verbände, eben alle!

Oberflächlich und unlogische Schlussfolgerungen
1 out of 5 stars.
Das Buch ist eine schlichte Anreihung von Erlebnissen in der "ARCHE". Es beschreibt die Sexualität der sozialen Unterschicht. Eigentlich müssten die Autoren scharfe Kritik an den Eltern üben, welche durch ihre offen zur Schau gestellten Sexualität ihre Kinder verstören und teils zu sexuellen Handlungen zwingen. Stattdessen wird das Internet und Pornoseiten kritisiert, welche nicht mal im Ansatz in einen Zusammenhang zu setzen sind. Sogar die Internetseiten werden falsch benannt und es wird klar, dass sich die Autoren nicht mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Anscheinend wollte man nur schnell ein Buch auflegen, um Kasse zu machen.
Traurig, dass so ein wichtiges Thema so miserabel behandelt und abgefertigt wird.
An die Autoren: Thema verfehlt, unlogisch und dumm ... Setzen! 6!

Verfehlt das Thema und moralisiert.
2 out of 5 stars.
Dieses Buch skandalisiert und geht am eigentlichen Kern der Frage vorbei, da es im soziologisch völlig luftleeren Raum agiert. Es geht von einer normativen Vorstellung von Sexualität aus, die auf dem Konzept "emotionale Liebe" basiert - ein Konzept, das historisch betrachtet sehr jung ist und nicht immer den Regelfall dargestellt hat. Wir erleben nun den Wandel zu einem anderen Konzept und dies hat etwas mit den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen zu tun. In der (vermeintlichen) "pornokratischen Verrohung" spiegeln sich nun mal reale gesellschaftliche Bedingungen. Ebenso wie in allen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, hier sei etwa an das Konzept "lebenslange Ehe" erinnert, das nicht mehr zu den gegenwärtigen Akkumulationsbedingungen passt, überformen Steigerungs- und Konsumimperative einen gesellschaftlichen Bereich, der vorher verschont geblieben war. Und überall, wo dies geschieht, reagiert die Prominenz und Intelligenz mit dem Aufwärmen von "Tugenden" und "Werten".
Wenn diese Tugenden wieder herrschen sollen, dann müssen auch die gesellschaftlichen Bedingungen herrschen, die diese Tugenden überhaupt erst *möglich* machen.




Deutschland | République Française | United Kingdom | Nihon-koku/Nippon-koku | Canada | United States of America
Powered by CK Marketing - Copyright © 2007 by shopolino.net - Partner: Augentraining - Hanfsamen - Singles - Wii Forum