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Home > Book > In 80 Tagen um die Welt
In 80 Tagen um die Welt

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Kundenbewertungen: 
schlechtes Ende
3 out of 5 stars.
Reise zum Mittelpunkt der Erde
Das Buch war schoen und spannend, aber es beschreibt sehr viel Fiktion was ich nicht mag. Und ich mag es nicht, wenn das Buch nicht richtig endet, weil sie gar nicht zum Mittelpunkt der Erde gekommen sind. Und es endet viel zu frueh, aber ich finde es schoen wie Axel immer wieder fast stirbt und dann doch wieder gerettet wird. Und wie sie immer die verkehrte Entscheidung treffen, ist auch einfach cool. Aber es wird immer wieder gut. Auch wenn sie in eine schwierige Situation geraten, kommen sie immer wieder mit einem blauen Auge davon. Aber das Ende fand ich einfach schlecht!
V. 14 Jahre


Gekürzte Ausgaben
4 out of 5 stars.
Von Jules Verne gibt es verschiedene Ausgaben auf Deutsch, leider oft schlecht übersetzt und gekürzt. So hat die neue Fischer-Ausgabe der "Reise zum Mittelpunkt der Erde" gegenüber der früheren Ausgabe fast 200 Seiten und damit ca. zwei Drittel mehr Inhalt. Auch das Buch "In 80 Tagen um die Welt" ist betroffen, wenn auch nicht in dem Umfang. Dennoch spotten einige, es müsse eigentlich "in 40 Tagen um die Welt" heißen. Das betrifft nicht nur die Bücher, welche speziell für Jugendliche angeboten werden, sondern nahezu alle älteren Exemplare.

Zum 100. Todestag von Jules Verne wurden endlich neue, ungekürzte Exemplare herausgegeben. Das ungekürzte Taschenbuch gibt's beim Fischer Verlag (Übersetzer: Manfred Kottmann). Der Artemis & Winkler Verlag (Übersetzer: Sabine Hübner) bietet die ungekürzte gebundene Ausgabe an. Beide zeigen sämtliche Illustrationen der Erstausgaben. Fischer bietet den Roman nicht nur vollständig, sondern sogar noch mit textergänzenden Erläuterungen an, die allerdings kaum auffallen und den Lesefluss in keiner Weise behindern. Die Winkler-Ausgabe verzichtet auf Glättungen und unternimmt den Versuch, den Text möglichst originalgetreu wiederzugeben.

Kommen Sie mit zum Mittelpunkt der Erde!
5 out of 5 stars.
Ich musste doch tatsächlich 27 Jahre alt werden, um zum ersten Mal Jules Verne zu lesen. Und das auch nur, weil ich dieses Buch zu Weihnachten bekam. Aber was soll ich sagen? Ich bin überwältigt!!
Da findet ein kauziger Professor für Mineralogie ein altes, rätselhaftes Dokument in einem ebenfalls sehr alten Buch. Durch besagtes verschlüsseltes Dokument erfährt der Professor von einer Reise zum Mittelpunkt der Erde, welche bereits von dem isländischen Alchimisten Arne Saknussemm unternommen wurde. Der wissbegierige Professor und sein eher skeptischer Neffe machen sich also auf nach Island, um mit einem stoischen isländischen Eiderentenjäger in den Krater des Vulkans Sneffels Jökull zu steigen. Und dort lauern so einige Überraschungen auf die drei.
Ich war von Beginn an gefesselt von diesem Roman. Immer wollte ich Wissen wie es weitergeht und Jules Verne hat es sehr geschickt eingerichtet, dass auch immer etwas passiert, immer etwas Neues auftritt. Urzeitliche Tiere, knappe Wasservorräte, labyrintische Gänge, in denen man sich schnell mal verläuft sind nur einige Punkte auf dieser abenteuerlichen Liste. Und es ist auch in keinster Weise verwerflich, dass hier nicht alles immer ganz realistisch von statten geht. Die Reise zum Mittelpunkt der Erde lebt definitv von der Freiheit und der Fantasie des Autors und das ist auch gut so, denn diese scheint, verbunden mit faktischem Wissen, grenzenlos zu sein. Auch aus geologischer und paläontologischer Sicht ist der Roman hoch interessant, da Verne mit Fakten und Theorien diesbezüglich um sich wirft. Es entspricht schon durchaus dem damaligen Wissensstand. Heute wird man ihm den einen oder anderen Fehler, auf die auch im Anhang Bezug genommen wird, verzeihen, den heutzutage wird wohl kaum noch jemand zu diesem Buch greifen, wenn er aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sucht. Man würde speziell dieser Ausgabe von dtv aber Unrecht tun, wenn man nur den Romaninhalt rezensieren würde, denn es geht ja noch gut 120 Seiten weiter mit zusätzlichen Materialien zum Werk. Zuerst einmal die durchaus notwendigen Anmerkungen zu den vorkommenden Namen und Begriffen. Hier merkt man aber auch, dass der ein oder andere Literaturwissenschaftler hinter jedem Wort etwas zu entdecken vermutete. Da werden dann Namen einfach verändert, damit man bloss eine großartige Bedeutung dafür hat. Es folgt ein Nachwort, welches sich genauer mit der Wissenschaftlichkeit in Vernes Werk beschäftigt. Danach eine Zeittafel, die ausführlich alle Daten samt Erläuterungen parat hat, die sich auf dieses Buch beziehen. Beginnend 1691 (E. Halley hält Vortrag über drei Hohlkugeln mit heissem Kern im Innern der Erde) und abschließend mit 2005 und der Ankündigung einer neuen Verfilmung. S e h r ausführlich wie man sieht. Wem das noch nicht reicht, der kann noch nach weiterführender Literatur im Verzeichnis suchen, einen Bericht über die Plagiatsaffäre zwischen Verne und René de Pont-Jest samt Urteil, ein Rundschreiben von John Cleve Symmes (eine Aufforderung ihn bei der Erkundung des Erdinneren zu unterstützen), einen Textauszug von Alexander von Humboldt mit dem Titel "Naturgemälde. Allgemeine Übersicht der Erscheinungen", einen Beitrag von Michel Jules Verne mit dem Titel "Unter der Erde" und zu guter Letzt eine Art Essay des Übersetzers Volker Dehs zum Theme "Jules Verne und das Hamburger Johanneum", lesen. Dies sei durchaus noch erwähnt, sollte man zwischen verschiedenen Ausgaben schwanken.
Aber auch wenn dies alles nicht dabei wäre hätte dieses Buch 5 Sterne verdient, da es spannend, fesselnd und an einigen Stellen auch sehr lustig ist. Ganz nett sind hier auch noch die Illustrationen der französischen Originalausgabe. Lesen Sie das Buch und werden sie zum Abenteurer!


Achtung - Kinderbuchausgabe! Für Erwachsene ein Mißgriff
1 out of 5 stars.
Es handelt sich bei der Omnibus-Klassiker-Ausgabe (s.o.) um ein Kinderbuch! Die Sprache ist vereinfacht und der Satzbau radikal gekürzt. Es gibt eigentlich genug Kinder- und Jugendliteratur: Ich sehe keine Veranlassung, auch noch die Klassiker zu verhunzen, bis wir irgendwann alle nicht mehr über das sprachliche Niveau von nachmittäglichen Fernseh-Talk-Shows hinauskommen.

Schneller Reisen
5 out of 5 stars.
Ganz ehrlich gesagt, heute liest sich dieser Klassiker schon sehr wie ein Kinderbuch. Das liegt wahrscheinlich nicht nur daran, dass sich unser Wissen über fremde Länder gegenüber dem 19. Jahrhundert deutlich verbessert hat, sondern auch an dem veränderten Gefühl für Dramaturgie und der Darstellung der Protagonisten in Romanen. So scheint dem Leser die Person des Phileas Fogg, seine Wette und sein ungewöhnliches Verhalten nur schwer die heute übliche Identifikation mit dem Helden zu ermöglichen. Auch die Selbstbeschränkung von Passpartout auf seine Rolle als Diener kommt einem im Zeitalter der 37,99 Stunden Tarifarbeitsverträge eher fremd vor.

Auf der anderen Seite hat man hier natürlich ein Highlight der Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts vor sich. Das Buch hat eine sehr dynamische Erzählweise, nicht zu viele Unwahrscheinlichkeiten, viel Spannung und herrlich spleenige Charaktere. Eine schöne Frau kommt auch vor. Wenn man bereit ist, sich auf diese Geschichte einzulassen, hat man herrlich viel Spaß, deutlich mehr als in einigen der vielen Verfilmungen des Stoffes. Wenn nicht, empfehle ich es aber immer noch als Kinderbuch, der Nachwuchs lernt unterhaltsam ferne Länder kennen, aber auch Eigenschaften wie Haltung, Engagement, Treue, Heldenmut, Aufrichtigkeit und so weiter. Die Kinder werden es lieben.




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