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Home > Book > Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

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Kurzbeschreibung: 










Hersteller:
Hersteller Originalnummer: 3-570-02391-5
EAN-Code: 9783570023914


Kundenbewertungen: 
Gutes Buch!
4 out of 5 stars.
Dieses Buch hat Kultstatus, daher muss man, denke ich, zum Inhalt nicht mehr viel sagen, es gibt ja auch schon ausreichend Rezensionen (leider aber keine Möglichkeit mehr, nur Sterne abzugeben). Einen Stern Abzug gibt es von mir für die häufig nicht unbedingt sprachlich überzeugende Darstellung. Ich weiß, dass sich das aus dem Interview-Charakter des Buches erklärt, und des tut dem äußerst interessanten Inhalt auch keineswegs einen Abbruch, dennoch hat es mich gelegentlich gestört.

erschreckend ehrlich - und immer noch brandaktuell!
5 out of 5 stars.
In den 80er Jahren haben wir den Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" im Schulunterricht gesehen. Der Film sollte uns abschrecken und vor Augen führen, wie schlimm es in den meisten Fällen kommen kann, wenn mann Drogen nimmt. Dabei ist der Einstieg in die Drogenszene in der Regel immer der gleiche, daran haben auch die fast dreißig zwischen diesem Film und "heute" liegenden Jahre nichts geändert: auf sogenannte 'weiche' Drogen wie Haschisch oder Marihuana folgen meist 'härtere' Drogen wie z. B. LSD, Kokain oder Heroin. Heute sind es vielfach andere, synthetische Drogen (Extasy), die es damals noch nicht gegeben hat, die eine Rolle spielen. Ganz gleich, wie die Drogenkarriere startet: ein Entkommen aus der Situation ist ohne professionelle Hilfe in den meisten Fällen so gut wie nicht möglich.

Die Geschichte von Christiane F. erschüttert und rüttelt wach. Ich bin froh, zum Film auch das Buch zu haben, um bestimmte Passagen noch mal nachlesen zu können. Ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt jedem weiterempfehlen. In beeindruckender Weise hat Christiane F. hier alles offen dargelegt: wie es überhaupt zu diesem Dilemma der Drogenabhängigkeit kommen konnte, wie schwer es über die ganzen Jahre für sie war, an die Drogen bzw. an das notwendige Geld für "den täglichen Schuss" heranzukommen und was es bedeutet, sich der Kinderprostitution hingeben zu müssen, um an den "Stoff" zu kommen.

Fazit: sehr empfehlenswerte Lektüre!


immer noch aktuell und ergreifend
5 out of 5 stars.
toll geschrieben, sehr ehrlich, sehr realistisch. leider hält dieses buch nur die wenigsten davon ab drogen zu versuchen. ich würde sogar sagen das dieses buch einen eher noch dazu verführt. aber ein wahninns buch!!!

Eine Jeanne D'Arc der Drogenszene?!
5 out of 5 stars.
Ich (Jahrgang 1976) muss wohl so elf Jahre alt gewesen sein oder vielleicht sogar etwas jünger. Richtig bewusst habe ich den Namen Christiane F. jedenfalls um diese Zeit im Rahmen des schulischen Biologie-Unterrichts vernommen. Im Zusammenhang mit der Drogenproblematik wurden damals immer wieder neue, traurige Statistiken veröffentlicht, die Jahr für Jahr eine steigende Anzahl von Menschen vermeldeten, die ihrer Drogensucht einen hohen Tribut zollen mussten. Christianes Geschichte scheint beispielhaft für eine Unzahl von Menschen zu stehen, die Opfer ihres Unvermögens wurden, "der Droge" zu widerstehen. Ihr geradezu phänomenales Gedächtnis zog mich bei der Lektüre dieses Buches in ihren Bann. Ausgehend von ihrer Kindheit in einem Dorf in Schleswig-Holstein über den Umzug ins politisch bewegte Berlin Ende der sechziger Jahre findet sie in einem kirchlichen Jugendheim erstmals den Zugang zu den sog. "harten" Drogen. Ein unheilvoller Weg, geschildert mit den ungekünstelten Worten und dem scharfen Verstand der Protagonistin, wird dem Leser eindringlich aufgezeigt.Wagt man eine Beurteilung des bisherigen Lebensweges von Christiane F. - seit der Erstveröffentlichung des Buches sind nahezu 30 Jahre ins Land gezogen -, lässt sich dieser mit einigem Wohlwollen als eine der wenigen Fixer-Geschichten skizzieren, die einen durchaus (ich will das an dieser Stelle unangebrachte Wort Happy-End möglichst vermeiden) positiven Verlauf genommen haben. Christiane ist nämlich seit gut zehn Jahren Mutter eines gesunden Sohnes.

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.
5 out of 5 stars.
Vom Schreibstil her ist das Buch sicherlich kein literarisches Werk des 20. Jahrhunderts, aber der Inhalt macht hier viel aus.

Das Buch reißt einfach mit.
Ich habe es mittlerweile schon viemal gelesen und es ist irgendwie immer wieder eine neue Geschichte. Lebendig erzählt und dank des bewundernswerten Gedächtnis von Christiane Felscherinow sehr detailgetreu und teilweise nachvollziehbar.

Kann mich demnach nur meinen Vorrednern anschließen - wer am Thema interessiert ist, soll unbedingt zugreifen, nachdenken und verstehen.




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