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Puppenmord. Sonderausgabe
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|  | Olli Dittrich, im Auto auf CD genossen, bei diesem Roman, gehört eigentlich verboten. Von einem schallenden Gelächter zum nächsten mit tränenden Augen sollte man nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Im Ernst: das war mit Abstand das Komischste was ich seit langem, in diesem Fall nicht gelesen, sondern gehört habe. Die Story ist etwas Besonderes, halt deutlich anders als üblich. Wie soll man das beschreiben? Bieders Ehepaar gerät an anderes Ehepaar mit äußerster sexueller Freizügigkeit mit aufblasbarer Puppe, die beim Einbetonieren in ein Fundament als die biedere Ehefrau gehalten wird mit entsprechender Verdächtigung des biederen Ehemannes. Ist das lustig? Oh ja, sehr sogar, halt in der Version von Tom Sharpe, vorgelesen von Olli D. Das muss man gehört haben, Muskelkater vom Lachen garantiert. Vielleicht eine kleine Warnung: das recht freizügige Ehepaar pflegt eine teilweise sehr robuste Fäkalsprache. Das ist nichts für feine Seelen, wie so mancher negativen Rezension zu entnehmen ist.
| | Nicht einfach kurzweilig, sondern echt zum Totlachen... | |
|  | ...aber in der Tat reichlich derb geschrieben und daher für zarte Gemüter ungeignet. Dennoch: die herrlichen Verwicklungen, die den Pechvolgel Wilt heimsuchen, sind einfach unnachahmlich. Klar, die Geschichte ist absurd und vollkommen realitätsfern. Aber gerade das macht sie so köstlich! Der Autor darf sich erlauben, einige Derbheiten in die Dialoge einzuschleusen, denn man kann ihm seinen Humor nun wirklich nicht verübeln. Einfache Gemüter, die sich allzu stark mit dem faden Dasein eines Berufsschullehrers identifizieren können, werden sich in dem Roman erkannt fühlen. Daher rühren wohl die schlechten Bewertungen. Ich haber habe mich königlich amüsiert, und das, obwohl Olli Dittrichs sprecherische Leistung nicht gerade überzeugend ist. Das tut der Geschichte keinen Abbruch!
| |  | Ich habe dieses Buch aufgrund der Rezensionen gekauft. Leider war es ein Fehlentscheidung. Die Geschichte ist langweilig, die Charaktere oberflächlich und platt. Die Handlung plätschert ohne Ereignisse dahin und ist voraussehbar. Hat man den Klappentext gelesen, kennt man bereits das ganze Buch - welch eine Enttäuschung.
| | In der Klemme (Hörbuch-Rezension) | |
|  | Hilfslehrer Henry Wilt hasst seine Frau Eva und Eva leidet unter der phlegmatischen Natur ihres Mannes. Den Mangel an Leidenschaft, Inspiration und Abenteuer kompensiert sie mit einem bunten Strauss inbrünstig absolvierter Volkshochschul- und Abendkurse, während Henry zur gleichen Zeit auf seinen abendlichen Spaziergängen mit dem Hund immer ausgefeiltere Mordpläne schmiedet.
Zur Eskalation kommt es als Henry auf einer Party im Rausch von Gastgeberin an (und in) eine Gummipuppe gefesselt wird. Gedemütigt verreist Eva mit unbekanntem Ziel und Henry ermordet an ihrer Statt die Gummipuppe, die er in einer Baugrube versenkt, wo sie am kommenden Morgen mit mehreren Tonnen Beton bedeckt werden wird.
Was folgt ist eine herrliche Verwicklung - niemand glaubt Henry, dass im Bauloch nur eine Puppe liegt, solange er seine Frau nicht lebendig vorweisen kann. Und Eva - noch immer sauer auf ihren Henry - weiss unterdessen von alldem nichts. Der inzwischen verhaftete Henry geniesst das Katz-und-Maus-Spiel mit der immer verzweifelteren Polizei indessen zusehends.
Olli Dietrich ist eine herrliche Besetzung für dieses Hörbuch, der es brillant versteht, der Larmoyanz Evas, der Verzweiflung der Polizisten und der Resignation Henrys Ausdruck zu verleihen.
Ein grosser (mitunter etwas zu derber) Spass - mit einer kleinen Länge in der Mitte - mit viel bösem britischem Humor.
| |  | Vor einer ganzen Weile hatte ich "Morenwäsche" von Sharpe gelesen. Ich konnte mich lediglich daran erinnern, dass explodierende Strauße darin vorkamen und ich dachte, versuch es doch noch einmal mit einem von Sharps Büchern. Nun ich schätze, dies wird das letzte gewesen sein. Es trifft einfach nicht meinen Humor.
Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen und es war auch recht unterhaltsam, aber lachen konnte ich nicht. Ich fand Leute die sich in peinlichen Situationen noch peinlicher benehmen, noch nie lustig.
Wer allerdings auf unmögliche Personen, die sich in unmöglichen Situationen noch unmöglicher benehmen steht, wird hier voll bedient.
Ich muss schon sagen, der Autor hat eine sehr ausgeprägte und äußerst merkwürdeige Fantasie. Es ist auf keinen Fall ein schlechtes Buch nur eben nicht >mein< Humor.
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