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Home > Book > Das Fjordland. Elfenritter 03.
Das Fjordland. Elfenritter 03.

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Kundenbewertungen: 
Unwürdiges Ende einer großartigen Saga
2 out of 5 stars.
Vorweg: Elfenritter - Das Fjordland. Elfenritter 03. fängt gewohnt fantastisch an und schließt nahtlos an die beiden genialen Vorgänger an. Das Buch gehört somit sicher zu den bessern Fantasybüchern die ich gelesen habe, jedoch werden die Erwartungen, die mit den früheren Werken geweckt wurden, letztendlich jäh enttäuscht.

Hennen fängt gewohnt grandios an und beleuchtet viele Hintergründe der beteiligten Parteien und Personen. Die Charaktere entwickeln sich und man fiebert dabei mit. Durch die Fülle der Nebenhandlungen und Details ufert die Geschichte jedoch aus. Im Verlauf der Handlung verliert sich der Autor zunehmend in politischen Ränkespielen. Hennen`s klarer, atemberaubender Erzählstill, der die Elfenreihe prägt und einen bis tief in die Nacht mit angehaltenem Atem lesen lässt, geht dabei verloren.

Mit zunehmender Dauer fragt man sich wie der Autor die vielen Erzählstränge wieder vereinen will. Es beschleicht einen nach und nach die Angst, dass auf den verbleibenden Seiten einfach kein Platz für ein grandioses Finale ist. So liest man irgendwann nur noch mit der Angst im Nacken enttäuscht zu werden. Genau dies trifft sodann auch ein, denn der Abschluss der Elfenrittersaga ist ganz und gar unwürdig. Es fällt schwer zu glauben, dass ein solches Finale", welches den Begriff gar nicht verdient aus der Feder vom Bernhard Hennen stammt.

Die Ereignisse des Finales sind lieblos im stichpunktartigen Still verbrochen. Die Handlung wirkt gehetzt und wenig durchdacht. Zeit mit den Charakteren mitzufühlen oder sich mit Ihnen zu freuen bleibt da kaum. Wichtige Geschichten und Handlungsstränge bleiben überzählt und nicht abgeschlossen. Ereignisse um Ollowain auf die man seid Elfenwinter wartet, die immer wieder über die Elfenreihe hinweg angekündigt werden, werden so lieblos und unwürdig abgehandelt, dass es einem Tränen in die Augen treibt. So findet eine Sage von mehreren Tausend Seiten ihr unwürdiges Ende auf wenigen zig lieblos zusammengeschriebenen Seiten. Ich war maßlos enttäuscht. Gishild, Luc, Ollowain und andere Helden, die einem über die Saga hinweg ans Herz gewachsen sind, haben diese Ende nicht verdient.

Ich wage die Hypothese, dass entweder Zeitdruck oder der Editor schuld an einem solchen Desaster sind. Diese Buch schreit gerade zu nach einem Director's Cut" denn man kann es fast nicht glauben dass diese Buch von Bernhard Hennen stammt.

Ein bekanntes Ende findet einen zweiten Abschluss
5 out of 5 stars.
Die lange Wartezeit auf dieses Buch hat sich für mich eindeutig gelohnt - so schnell wie dieses Buch habe ich lange keins mehr verschlungen.

Bei der Lesung in der Lüneburger Buchhandlung war ich mir nicht ganz so sicher, aber die Textauszüge waren vom Anfang des Buches und was danach kam, das kam und ließ einen nicht mehr los.

Es ist wirklich sehr interessant, den Untergangs des Fjordlandes aus einer anderen Perpektive zu sehen, die das Ende des ersten Elfenbuches bildete. Hennen spart Wiederholungen. Die Endzeitstimmung, die in "Die Elfen" während Mandreds Besuchen in Firnstayn langsam zunimmt, ist im dritten Elfenritterteil allgegenwärtig.

Das Ende kam schnell, vielleicht auch deshalb weil die letzte Schlacht nicht noch einmal beschrieben worden ist. Das Buch hätte gerne mehr Seiten haben können, aber der Untergang des Fjordlandes wurde meines Erachtens noch einmal würdig niedergeschrieben. Rührend mit dem Charme der Hauptpersonen.

Als Tipp würde ich anführen, vor den Elferitter-Büchern noch die letzten Seiten von "Die Elfen" zu lesen, als Mandred das letzte Mal zurückkehrt (wenn man die Ereignisse nicht mehr ganz so gut im Kopf hat). Die Elfenritter sind zwar eigenständig, aber besonders der letzte Band sollte doch mit Vorkenntnissen gelesen werden.

Hundert Seiten zu wenig.
4 out of 5 stars.
Wieder einmal hat es Hennen geschafft, mich mit seinem grandiosen Erzählstil zu fesseln. Doch von allen drei Romanen der "Elfenritter"-Reihe ist dieser wohl - leider - unter dem größten Zeidruck entstanden, was man vor allem am Ende merkt. Zwar hat der Autor seine ursprünglich angesetzte Grenze um fast dreihundert Seiten überschritten, dennoch konnte er die Geschichte gegen Ende nicht mehr in gewohnter Ausführlichkeit zu einem grandiosen Ende führen.

So wurde der Belagerung Firnstayns, der Flucht der Fjordländer, dem Eindringen der Ordensritter in die Albenmark und der entscheidenden Schlacht - alles zentrale und bewegende Themen - nicht der nötige Raum beigemessen. Hundert Seiten mehr wären durchaus angemessen gewesen.

Das Buch ließt sich flüssig und ist durchweg packend - bis das Ende naht. Leider verfehlt es Hennen in meinen Augen, die "Endzeitstimmung", die gegen Ende des Hauptbandes heraufbeschworen wird, entsprechend umzusetzen. Und gerade das Ende ist entscheidend. Mir kam es aber eher so vor, als konnte Hennen mit dem Ende seines Romans nur die Lücken des ersten Elfenbuches schließen, weil er wohl unter Zeitdruck stand. Doch alles in allem bleibt das Buch spannend.

Zwei weitere Dinge hätten meiner Meinung nach besser umgesetzt werden sollen:

Lucs 180°-Drehung bezüglich seiner Einstellung zu den Albenkindern irritiert ein wenig. Zwar hat er gesehen, dass der Überfall auf Vahan Calyd ein Verbrechen gewesen ist, trotzdem hat er sich widerspruchslos für Gishild und sogar für die Elfen und damit gegen seine Ordensbrüder entschieden. Sicherlich wird das Blut der Apsara eine Rolle gespielt haben, seinen fanatischen Geist zu bändigen, doch seine Wandlung hätte Herr Hennen durchaus etwas detaillierter beschreiben können.

Es war interessant, etwas mehr über die Intrigen innerhalb der Kirche zu erfahren, allerdings hat mir dadurch die große Leitfigur im Hintergrund gefehlt. Hätte Honoré z.B. mit seinem Putschversuch Glück gehabt, seinen Orden verraten und sich auf andere Weise mit Gilles verbündet, wäre das in meinen Augen packender gewesen. Auch hätte man den Geist des Devanthars anders einbauen können, denn ich bin mir nach diesem Ende sicher, dass er nicht gänzlich besiegt worden ist. Warum ihm dann nicht mehr Raum einräumen.

Alles in allem packend und vituos wie eh und je geschrieben, leicht leserlich und lebendig, doch die Falten können dadurch nicht gänzlich ausgebügelt werden. Das Buch ist lesenswert, aber nicht perfekt. Wohl ein typisches Beispiel dafür, dass Zeitdruck selbst den besten Büchern schaden kann. Ich rechne diesen Makel daher nicht Hennen an, doch das mindert ihn leider nicht. Deshalb habe ich ursprünglich mit dem Gedanken gespielt, dem Werk nur drei Sterne zu verleihen, allerdings hat ein Herr Hennen das in meinen Augen nicht verdient. Und trotz allem ist das Buch ja nicht schlecht, doch das magere Ende stört leider.

schwacher 3. Band nach einer so vielversprechenden Vorgeschichte
2 out of 5 stars.
Üblicherweise beginnen die meisten Fantasy Trilogien recht schwach und steigern sich mit dem Abschlussband über alle Maßen. Im Fall der Elfenritter war ich nach dem knappen Jahr Wartezeit ziemlich enttäuscht vom 3. Band. Dabei beinhalten die Vorgängerbücher eine so vielversprechende Geschichte.
Im ersten Band wächst man mit den Hauptakteuren Gishild und Luc in die verwobene Geschichte zwischen Elfen und Menschen hinein. Gemeinsam erlebt man im Teil 2 ihre Ritterausbildung und die entstehende Liebe zwischen den Beiden. Im Buch "Fjordland" treibt die kriegslastige Geschichte ihre Helden nur noch vor sich her und Luc wird zunehmend zur Randfigur. Die heraufbeschworene Bedeutung dieser "Romeo & Julia Beziehung" für das Schicksal von Albenmark geht im dritten Band einfach verloren.
Im vorletzten Kapitel lese ich dann den plötzlichen Abbruch dieser vielschichtigen Episode aus Hennens Elfenmythologie. War hier der Autor auf eine feste Seitenzahl beschränkt oder war der Zeitdruck des Verlages zu groß, um dem Leser ein würdiges Ende dieser Trilogie vorzulegen? Viele der kleine Nebencharaktere bleiben mit ihrer Geschichte einfach auf der Strecke und zu guter Letzt wird noch irgendwie eine behelfsmäßige Brücke zu den ersten Büchern Hennens (Elfen, Elfenlicht, Elfenwinter) gespannt, die dem unrühmlichen Ende nicht das Geringste beisteuert und den nicht vorbelasteten Leser verwirren wird. Die Lösung des insgesamt 1900 Seiten spannenden Konflikts zwischen der Elfenwelt und Tjured-Kirche ist so ernüchternd einfach, dass sich mir die Frage stellt: War das alles? Um den Leser nicht ganz vor den Kopf zu stoßen, wurde dann mit dem letzten Kapitel des Buches ein "Hollywood-Ende" angeklebt.
Sehr, sehr schade! 2 Punkte für den fesselnden Erzählstil des für meinen Geschmack viel zu blutigen Buches.

Klasse, aber...
4 out of 5 stars.
Auch dieses Buch hat mich natürlich wieder in seinen Bann gezogen. Wer die Elfen Bücher gelesen hat, der wird auch dieses Buch mit großer Begeisterung lesen. Doch grade weil die Bücher zum Besten gehören, was es an Fantasy zu lesen gibt, hab ich auch einiges an Kritik an dem Buch:
Wer das Buch noch nicht gelesen hat, Vorsicht Spoiler!:
Ich hab es nicht verstanden, wie es dazu kam, dass Gishild plötzlich mit Erek schlief. Im gesamten Verlauf der Geschichte wurde das auch nicht erklärt, wieso sie plötzlich mit ihm schlief.
Hat Luc eingesehen, dass er die ganze Zeit auf der falschen Seite gestanden und vor allem an eine Lüge geglaubt hat? Immerhin spielt in diesem Buch der fanatische Glaube eine ganz zentrale Rolle.
Wieso hat ihm Gishild nie erzählt, wie der Tjuredglaube wirklich entstanden ist? Und falls sie es doch getan hat: War dann sein Glaube stärker als seine Liebe zu ihr?
Und das Ende kam auch hier wie schon in Elfenlicht wieder zu plötzlich. Von der letzten Schlacht hätte ich gerne etwas mehr gelesen, auch wenn ich sie schon durch die Elfen kenne.
Auch wenn es ein blutiger Krieg ist, ein besseres, sprich fröhlicheres Ende hätte ich mir schon gewünscht!
Wegen diesen offenen Fragen bekommt dieses grandiose Buch von mir nur 4 Sterne.





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