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Star Wars. Dunkles Nest 03. Der Schwarmkrieg
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| Nicht sehr gelungene Fortsetzung | |
|  | Alles andere als gute Fortsetzung der "Erbe der Jedi" Reihe. Alleine die Wandlung der Jedi-Ritter und Aufnahme in einem "Nest" entspricht in keinster Weise der bisherigen Darstellung des Jedi-Bildes.
Ich kann nur hoffen, dass die neuen Teile besser werden als diese Überleitung in das neue Zeitalter der Sith-Regierung.
Hail Jacen...
| | Viel gewollt und wenig geschafft! | |
|  | Ein Wort vorweg: "Der Schwarmkrieg" ist der dritte Teil der "Dunkles Nest"-Reihe und ohne die beiden Vorgänger nicht zu verstehen. Leider ist dieser Roman auch nach der Lektüre der beiden Vorgänger kaum zu verstehen. Die Beschreibungen sind fast durchgehend so schlampig, dass man der Handlung zuweilen kaum folgen kann. Zudem kommt nur selten Spannung auf - und das ist das Mindeste, was ich von einem Star Wars-Roman erwarte. So war ich insgesamt von dieser Trilogie um Luke, Leia, Han, Mara und deren zahlreichen Nachwuchs ziemlich enttäuscht. Was mit "Dunkles Nest" noch recht vielversprechend (zumindest solide) begann, endet hier in einem Machwerk von höchst zweifelhafter Qualität. Das in meinen Augen einzige wirklich spannende und für Star Wars-Fans interessante Element dieses Romans ist Lukes Suche nach seinen Ursprüngen, nach der Identität seiner Mutter und der Frage, ob seine Frau - die frühere Hand des Imperators - in den Tod seiner Mutter verwickelt ist. Aufgrund dieses Erzählstrangs schienen mir zwei Sterne gerade noch gerechtfertigt zu sein.
| | Gelungenes Finale mit kleinen Schwächen | |
|  | Der große Krieg zwischen den Chiss und den Killiks ist ausgebrochen. Während Jaina und Zekk auf Seiten der Insekten kämpfen, hat sich Jacen den Chiss angeschlossen, um zu verhindern, was er in seiner Vision gesehen hat, daß nämlich die gesamte Galaxis in den Krieg hineingezogen wird. Luke indessen ergreift eine drastische Maßnahme und erklärt sich zum Großmeister aller Jediritter. Er fordert alle Meister auf, sich ihm anzuschließen oder ihr Amt niederzulegen.
Hans Solo unds Leia brechen zu einer Undercovermission zu den Chiss auf, doch sie werden verraten - sie werden erwartet und gefangengenommen. Doch Leia, die inzwischen fast zur Jedimeisterin herangereift ist, kann zusammen mit den beiden Noghri die Flucht organisieren und entkommen. Schließlich schmiedet Luke einen großen Plan, der den Krieg beenden soll, ohne daß die Killikkolonie vernichtet wird - dazu müssen die beiden dunklen Jedi getötet und Raynar Thul aus der Kolonie entfernt werden.
Der Roman ist sehr spannend und erinnert an die Klonkriegsromane. Eher störend hingegen wirkt, daß gleichzeitig die Episode III aufgearbeitet wird in Form einer völlig unnötigen Parallelhandlung, die sich mit verborgenen Aufzeichnungen über Anakin Skywalker und Padme Amidala in R2D2s Innenleben beschäftigt - Luke erfährt dadurch, was der Leser längst weiß. Ebenfalls störend wirkt, daß der Verräter nicht enttarnt wird - entweder ein Versehen oder eine tragende Rolle im nächsten Zyklus?
| | Ein gelunger Abschluss für eine Trilogie - mit kleinen Schwächen. | |
|  | Das vorliegende Buch ist der Abschluss, der Trilogie das schwarze Nest. Wie nicht anders zu erwarten setzt es die Geschehnisse der beiden anderen Bände fort. Und das ganz gut!
Die Story ist schlüssig und die Handlungstränge logisch. Auch die zeitliche Einordnung passt gut. Besonders schön finde ich den Generationkonflikt den zwischen Kindern und Eltern gibt. Aber! Das war es dann auch mit den positiven Seiten - Leider!
Was einem als aufmersamer Leser von Star Wars Romanen geradezu ins Auge springen muss, sind mehr als plumpen Wiederholungen von Ereignissen die so schon einmal gab!!! Was dabei am meisten stört, ist die Tatsache, dass diese Veränderungen unlogisch sind bzw. nicht richtig erklärt werden. Da ist zum einen die langsame - aber vorhersehbare Verwandlung von Jacen in einen Lord der Sith - hier wird in den Grundzügen die Geschichte von Anakin Skywalker wiederholt. (Auch wenn sie ganz am Rande eine Rolle spielt.) Das zeugt nicht von viel Einfallsreichtum. Auch die Spaltung der Jedi ist eine "olle Kamelle". Diese Dinge wären für die Geschichte nicht von belang gewesen.
Sie stören mehr als das nie nützen! Aus diesen Gründen werde ich mir auch nicht die nächste Reihe kaufen. Das ist pure Geldmachererei! Zwar werden einige Handlungen weitergeführt, aber viele wird unnötig in die Länge gezogen.
| |  | Im dritten und letzten Band der Dunkles Nest-Trilogie steht die Galaxis einmal mehr am Rande eines neuen Krieges, der alle Lebewesen zu Sklaven der Killiks machen könnte. Um das zu verhindern und seine Familie zu beschützen setzt der Jedi-Ritter Jacen Solo alles daran, das Unvermeidliche zu verhindern, denn ihn plagt bezeichnenderweise die Vision von einer Spirale der Gewalt, einem ewigen Krieg.
Aufgrund des kürzlich ausgebrochenen Grenzkonfliktes zwischen den Killiks und den Chiss wurden alle Jedi nach Ossus beordert. Doch Jaina Solo und Zekk weigern sich und bleiben weiterhin bei den Killiks. In der Jedi-Akademie auf Ossus ruft Luke Skywalker zur Einigkeit auf und fordert alle Jedi auf, den Orden zu verlassen, wenn sie sich nicht voll und ganz ihren Pflichten als Jedi-Ritter widmen können. Danni Quee und Tenel Ka sehen sich gezwungen aus dem Orden auszutreten und noch immer weiß niemand, wer der wahre Vater von Tenel Kas Tochter Allan ist. Bei der wenig später angesetzten Jedi-Rats-Besprechung kommt es erneut zu einer hitzigen Diskussion. Wobei Jacen Solo davon ausgeht, dass die einzige Möglichkeit ein Übergreifen des Krieges auf die gesamte Galaxis zu verhindern, darin besteht Alema Rar, Lomi Plo und selbst Raynar Thul zu töten. Da der Rat keinen klaren Entschluss fassen kann, begeben sich Han und Leia auf eigene Faust zurück zu den Killiks, wo sie von einem bevorstehenden Angriff auf die Galaktische Allianz erfahren.
Alarmiert machen sich die Jedi auf, die bedrohten Welten zu beschützen, doch Thyferra und damit die galaktische Bacta-Versorgung fallen an die Killiks. Während die Jedi daraufhin versuchen das dunkle Nest direkt anzugreifen, erfährt Leia von einer bakteriellen Waffe, welche die Chiss gegen eine Kolonie der Killiks einsetzen wollen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
Zum Abschluss von "Das Dunkle Nest" avanciert "Der Schwarmkrieg" zum eigentlichen Highlight der Trilogie. Dabei greift Troy Denning jedoch etwas zu tief in die Trickkiste und nimmt sich in diesem lang ersehnten Finale relativ viele künstlerische Freiheiten. So wird aus der Schwester der Nacht Lomi Plo die geradezu unbesiegbare ungesehene Königin des dunklen Nestes, während das sehr konstruiert wirkende Storyelement, der Zugriffscodes für R2-D2s Speicherkern wohl rein den Zweck erfüllen dürfte, einen Bezug zu Anakin Skywalker herzustellen. Zweifellos sollen Jacens außergewöhnliche Fähigkeiten und die gereifte Beziehung zu Tenel Ka die viel gerühmte Vorschau auf Wächter der Macht sein. Dass sich Luke Skywalker nun zum Großmeister des Jedi-Ordens aufschwingt, um den neuen Jedi-Rat zu einen, ist in Anbetracht der Länge der Käfer-Trilogie ziemlich verspätet. Noch dazu wo diese "Beförderung" kaum reale Auswirkungen zeigt.
Rückblickend lässt sich sagen dass "Das Dunkle Nest" ein bedeutungsloser Konflikt ist, der genauso gut in ein Buch gepresst hätte werden können. Als Verlängerung von "Das Erbe der Jedi-Ritter" ist die einzige Besonderheit darin, den erwachsenen Jacen Solo beim Einsatz seiner einzigartigen Machtkräfte bestaunen zu können, während der Jedi-Orden Jacens "Everything goes"-Philosophie, wie sie in der englischen Originalausgabe bezeichnet wird, auf seinen Gebrauch der Macht anwendet. Wächter der Macht revidiert so manche Entwicklung aus Das Dunkle Nest und reduziert die Trilogie auf den Rang eines Lückenbüßers, wie wenig davon Auswirkungen auf die neunteilige Nachfolgereihe hat, ist bestürzend und für Fans mehr als ärgerlich. Der Krieg der Sterne endete nicht mit dem Sieg über die Killiks und auch nicht mit dem dunklen Nest oder den Entwicklungen aus Wächter der Macht, Jacen Solos Vision, vom endlosen Krieg, ewigen Konflikt und fortdauerndem in der Galaxis hat sich also auf eine gewisse Weise doch erfüllt.
Fazit: Endlich kommt die Dunkles Nest-Trilogie zur Sache und zum lang ersehnten Abschluss, der noch dazu ziemlich plump umgesetzt wurde.
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