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Die Therapie
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|  | Die 12jährige Josy, Tochter eines reichen Ehepaares, bestehend aus dem Psychiater Dr. Viktor Larenz und seiner Management-Ehefrau, ist verschwunden. Sie hatte eine merkwürdige Krankheit, die von keinem Arzt erklärbar oder behandelbar schien. Und plötzlich war Josy einfach weg.
Gleich zu Beginn des Romans wird klar, dass Viktor Larenz ein kleines Problem mit der Realität hat. Denn er bekommt in der Praxis von Josys Kinderarzt eine Art hysterischen Anfall, weil er seine Tochter nicht findet, die er gerade noch hat ins Sprechzimmer gehen sehen. Der Kinderarzt sagt ihm aber, dass er Josy bereits mindestens seit einem Jahr nicht mehr gesehen hat. In Zwischeneinblendungen erfährt der Leser, dass Viktor in einer psychiatrischen Anstalt ans Bett fixiert ist und etwas Schreckliches getan haben muss. Viktor erzählt seinem Arzt, was er auf der fiktiven Nordseeinsel Parkum erlebt hat und wie es zu diesem Schrecklichen gekommen ist. Dabei vermischen sich Traum, Wirklichkeit, Wahnvorstellung und schriftstellerische Phantasie einer Figur, der Viktor auf Parkum begegnete.
Der gesamte Roman lebt von der Spannung, die durch die völlige Verwirrung des Lesers erzeugt wird. Was ist real, was ist gar nicht wirklich passiert? Was ist ein Geist, was ein Fiebertraum? Das ist, wenn man sich darauf einlässt, sehr spannend. Der fast schon unmäßig reiche Viktor Larenz ist nicht wirklich sympathisch, man fühlt dennoch mit ihm. Der Leser stellt einige Vermutungen an, wohin der Autor ihn führen möchte und das Ende ist so überraschend und gut konstruiert, dass ich allein deswegen einen Extrastern vergebe. Zwischendrin fand ich die Geschichte manchmal etwas flach, da hätte ich mir präzisere Informationen oder mehr Tiefe gewünscht. Auch ist die literarische Qualität nicht unbedingt immer das Gelbe vom Ei. Alles in allem aber jedem zu empfehlen, den das Phantastische an dieser Art Thriller nicht stört.
| | unheimlich...unheimlich gut! | |
|  | Nachdem ich als erstes "Amokspiel" gelesen habe und dadurch Blut geleckt habe,durfte ein weiteres Fitzek-Buch nicht fehlen.
Somit kaufte ich mir "Die Therapie",was ich auch da von anfang an völlig einnahm. Das Buch brachte mir nicht nur einmal eine Gänsehaut und das Ende überraschte nicht nur mich,sondern auch meinem Partner,der das Buch nach mir verschlang!
Ein Muss an alle,die gerne Psychothriller lesen,eingefleischte Fitzek-Fans sind,oder es noch werden wollen :-)
| |  | Als ich begann "die Therapie" zu lesen, konnte ich nicht anders, als das Buch regelrecht in Rekordzeit zu verschlingen! Ein Psychothriller vom Allerfeinsten. Eine fesselnde Story und absolute Spannung von der ersten bis zur letzten Seite sind garantiert. Das Ende hätte besser nicht sein können. Absolut genial...
| | Nicht mehr aus der Hand zu legen | |
|  | Das Buch ist bis zum Ende spannend! Zuerst haben mich die Zeitsprünge ein bischen verwirrt, aber ich konnte es trotzdem nichtmehr aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste wie es weitergeht.
Absolut empfehlenswert. Das Ende ist auch realistisch und man wird nicht abgespeißt á la "Es war alles nur ein Traum."
| |  | Wenn man sich die vielen unterschiedlichen Rezensionen anschaut ist man auf den ersten Blick völlig verwirrt. Mal gut, mal schlecht. Mir sind die 5 Sterne genauso unverständlich wie die 1 Stern Bewertungen. Sebastian Fitzek ist hier aber durchaus ein anständiger, spannender und vor allem unterhaltsamer Roman/Thriller gelungen der zwar sprachlich etwas begrenzt und schlicht daher kommt, aber auf keinen Fall stümperhaft wirkt. Das sollte einem aber klar sein wenn man sich mit Büchern ein bisschen auskennt. Zu meiner Lektüre gehören Schriftsteller wie Tolstoi, Dostojewski, Kafka oder auch gerne mal ein Simmel, deswegen lehne ich aber Autoren wie Sebastien Fitzek nicht kategorisch ab, ganz im Gegenteil. Popmusik darf man auch nicht mit Klassik vergleichen, wie gesagt, das sollte man vorher wissen. Aber nun zum Wesentlichen. Die häufig angesprochenen Ähnlichkeiten mit anderen Geschichten bleiben mir völlig verborgen, obwohl ich die erwähnten Handlungen noch recht gut im Gedächtnis habe. Das Buch hat durchaus seine Schwächen, es gibt einen holprigen Schluss der vielleicht etwas besser hätte inziniert sein können, stimmt ja alles. Das mag man dem Autoren aber durchaus verzeihen, wenn man bedenkt das er sich noch im Lernprozess befindet. Aber über eines verfügt dieses Buch ganz bestimmt: eine unglaubliche Dichte und Atmosphäre die ein Henning Mankell so garantiert nicht hinbekommt. Es fesselt, es ist spannend, es ist einfach ein gutes Buch. Ideal für das Ferienhaus in Dänemark oder die lange Zugreise. Nicht höchst Anspruchsvoll aber ein grundsolides, kurzweiliges aufflackern das mich ganz hervorragend unterhalten hat. Es sind gute 3 Sterne.
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