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New Moon. (Atom)
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|  | Die Fortsetzung des ersten Romans ist wirklich gelungen. Allerdings merkt man, dass es ein "Übergangsroman" ist, der hauptsächlich zum dritten Teil hinleiten soll. Mit der Ausgestaltung von Jacob Black wird das Buch wesentlich interessanter und es zeigt sich, dass Bella eine - auch nicht zu verachtende Alternative - in Jacob haben könnte.
Ich persönlich finde die englische Ausgabe sprachlich besser, die Gefühle und auch die Atmosphäre kommen einfach besser zur Geltung. Allerdings ist das Papier ein bisschen dunkler (wie Recycling-Papier) und das Buch ist qualitativ nicht so hochwertig, wie die deutsche Ausgabe. Wer also auf das Aussehen mehr Wert legt, sollte vielleicht doch eher die deutsche gebundene Ausgabe kaufen, die sieht im Regal echt super aus! ;-)
| |  | Man muss sich vermutlich auf die Geschichte einlassen wollen, um von ihr begeistert zu sein. Da ich mich darauf eingelassen habe, wurde ich mitgerissen und vergebe daher fünf Sterne. Es ist ein schönes Gefühl, ein Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen, obwohl einem eigentlich nicht gefällt, was man liest - nur weil man zu der Stelle gelangen möchte, an der alles wieder gut wird. Wer Liebeskummer kennt, versteht die Leere und die Verzweiflung, die die Protagonistin fühlt. Der versteht auch, wie sie versucht, weiterzumachen, wie Glücksmomente aufblitzen und wie sie ganz schnell wieder in diese Leere zurückfallen kann, wenn die Ablenkung fehlt. Dass sie den Liebeskummer nicht überwinden kann, das versteht dann vielleicht nur der Romantiker, der sich auf die Geschichte einlässt und fühlt, dass die Liebe zwischen Edward und Bella etwas besonderes ist. Kritikern mag die Beschreibung von Bellas Leid zu langwierig beschrieben sein, doch in meinen Augen passt es, denn nur so wird es glaubwürdig vermittelt. Nur so kann der Leser mitleiden und erkennen, dass es sich wirklich um eine sehr lange Zeit handelt, die die Protagonisten zu durchleben hat. Vielleicht ist der Schreibstil der Autorin einfach, aber sie schreibt direkt an die Herzen der Leser (zumindest an die, die es zulassen).
Fazit: Ich habe absolut persönliche fünf Sterne vergeben. Sie sind weit entfernt von einer objektiven Bewertung, aber ich war fasziniert von "Twilight" und bin es von seinem Nachfolger ebenso gewesen. Derzeit lasse ich mich von "Eclipse" tragen.
| | Kein Herzklopfen mehr, dafür Herzeleid | |
|  | Wo ist es hin, das Herzklopfen des ersten Bandes? Twilight fesselte mich völlig, Schritt für Schritt verliebte ich mich mit Bella in diesen geheimnisvollen Edward, spürte und genoss das immer mehr zunehmende Gribbeln und die Entdeckung: er liebt mich (bzw: sie)! Doch davon ist in der Fortsetzung leider nicht mehr viel zu spüren. Ich verstehe Bella nicht: sie weiß, sie spürt wie sehr Edward sie liebt, aber dennoch ist sofort bereit zu glauben, dass Edward sie nur verlässt, weil er das Interesse an ihr verloren habe. Bellas ständige Bereitschaft, sich selbst als unwürdig und unliebenswert zu empfinden ist etwas anstrengend.
Dennoch ist das Buch schön zu lesen, sobald man über das erste Drittel hinweg ist. Es ist eine Freude, Jakob kennen zu lernen, der mit seiner Fröhlichkeit die Seele dieses Buches ist.
Das Ende hingegen wirkt sehr konsturiert. Künstliche Probleme werden aufgebaut, so dass die Romanreihe weitergehen MUSS, weil einfach viele lose Fäden noch kein Ende gefunden haben. Von einigen Schwächen abgesehen ein schönes Buch, das aber nicht an die Intensität seines Vorgängers herankommt.
| |  | Was soll ich sagen, ich ätte es nie für möglich gehalten, dass ein Buch mich so sehr in seinen Bann zieht und ich die Seiten verschlungen habe aus lauter Anspannung, Aufregung und Mitgefühl für Bella. Einfach toll! Kann den 4. Band nicht erwarten!!!
| | "Mary Sue" - Fanfiction für Teenies | |
|  | Schon im ersten Teil habe ich festgestellt, daß diese Buchreihe zu extrem auf ein sehr junges weibliches Teenagerpublikum zugeschnitten ist, um Erwachsene wirklich zu fesseln. Allerdings ist hier der Herz-Schmerz-Faktor noch höher, und gerade gegen Schluß wurde der Emotions-Kitsch für mich fast unlesbar. Auch wirkt die Heldin derartig unreif, daß man nicht meinen möchte, es hier mit einer 18-jährigen zu tun zu haben. Die Inhaltsangaben der nachfolgenden zwei Bände legen nahe, daß die Handlung noch weiter in klassische "Mary Sue"-Fanfiction abgleiten wird, weswegen ich mir den Rest dieser Saga spare.
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