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The Productive Programmer (Theory in Practice (O'Reilly))
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| Zusammenhanglose Tipps & Tricks-Sammlung für Java-Hobbyisten | |
|  | Das Buch besteht aus zwei Teilen: Mechanics und Practice.
Den Inhalt des ersten Teils hätte ich eher in der Tipps & Tricks-Ecke einer Computerzeitschrift erwartet. Der Autor erklärt dem Leser, dass es produktiver sei, möglichst viele Aktionen per Tastatur statt per Maus zu erledigen. Wow. Welcher Softwareentwickler hätte das gedacht? Java-Entwickler, die Eclipse verwenden, sollen Klassen direkt mit Ctrl+Shift+T öffnen, statt sie im Package-Explorer zu suchen. Ein echter Geheimtipp! Ausserdem sei es eine tolle Idee, sich die Microsoft Power Toys herunterzuladen und virtuelle Desktops zu verwenden. Spätestens jetzt weiß man, dass sich das Buch an Hobby-Entwickler richtet - Profis verwenden nicht mehrerer virtuelle, sondern mehrere echte Monitore.
Im zweiten Teil geht's ziemlich drunter und drüber Es wird kurz erklärt, dass Test Driven Design eine gute Idee sei und dass man seinen Code von Tools wie FindBugs überprüfen lassen sollte. Es wird erklärt, was YAGNI bedeutet und was man mit Java Reflection machen kann. Ausserdem sei es keine gute Idee von Sun gewesen, in Java Array-Indices bei 0 statt bei 1 beginnen zu lassen. Leider wird nicht erklärt, wie diese "Erkenntnis" dazu beiträgt, den Leser zu einem produktiveren Programmierer zu machen. In Kapitel 13 zeigt der Autor durch Code-Beispiele, dass er keine Ahnung davon hat, wie man in Java exception-sicheren Code schreibt.
Insgesamt wirkt das Buch sehr zusammenhanglos. Es richtet sich an Java-Hobby-Programmierer, die noch nicht sehr viel Zeit in ihr Hobby investiert haben.
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