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Cry Wolf: An Alpha and Omega Novel (Ace)
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| Kundenbewertungen: | |
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| Etwas anders als Mercy, aber... | |
|  | ...dennoch auf seine eigene Art sehr unterhaltsam.
Über die Handlung wurde hier bereits in einigen Rezensionen berichtet, deswegen möchte ich darauf gar nicht eingehen, sondern direkt zu meinem Eindruck kommen:
Gleich vorweg: ja, in den Büchern der Mercy-Thompson-Reihe geht es deutlich schneller zur Sache, während die Action bei "Cry Wolf" erst in der zweiten Hälfte so wirklich beginnt und sich in erster Linie um die Beziehung von Charles und Anna dreht.
Gestört hat mich das aber kein bißchen, denn sowohl Anna als auch Charles sind komplexe Charaktere, die eine gründliche Einführung verdient haben. Beide haben auf ihre eigene Weise von ihrer unschönen Vergangenheit Wunden davongetragen, und der Reiz dieses Buches ist, die langsame Annäherung der beiden zu beobachten.
Hier kommen Patricia Briggs' Hauptstärken bestens zum Einsatz: Charaktere, in die man sich hineinversetzen kann, weil sie glaubwürdig wirken; und ein flüssiger Erzählstil, der auch die erste Hälfte des Buches trotz mangelnder Action noch interessant macht. Sie verrennt sich Gott sei Dank weder in tiefschürfende psychologische Analysen noch in schwülstiges Liebes-Blabla, und das sorgt zusammen mit der Erzählperspektive (jedes Kapitel aus unterschiedlicher Sicht) dafür, daß es dem Leser nicht langweilig wird. Der Wechsel vom Mercy-Ich-Erzähler zu einer dritten Person ist mir fast gar nicht aufgefallen- ich fand das nicht weiter irritierend.
Ein zweiter Unterschied zu den Mercy-Büchern liegt in den unterschiedlichen Hauptcharakterinnen. Während Mercy eher von der Haudrauf-Fraktion ist, ist Anna etwas passiver. Allerdings ist sie weit davon entfernt, ein Weichei zu sein- sie ist genauso eine Kämpfernatur wie Mercy und verfügt über eine große innere Stärke, die wohl auch in den nächsten Büchern immer mehr zum Tragen kommen wird.
Schließlich und endlich der dritte Unterschied: "Cry Wolf" ist etwas ernster als man es von Mercy gewohnt ist. Aber ehrlich gesagt- es wäre doch auch vollkommen unrealistisch, wenn Charaktere wie Charles und Anna, die ja schließlich einiges mitgemacht haben, ständig irgendwelche Witze reißen würden. Da ist es mir so schon viel lieber, zumal das Buch ja auch wirklich nicht in Düsternis versinkt.
Ich gebe 'nur' vier Sterne, da das Buch noch steigerungsfähig ist- der Action-Part wirkte ein wenig konstruiert (so als wäre er irgendwie nebensächlich)- und ich deswegen objektiv gesehen guten Gewissens keine volle Punktzahl vergeben möchte. "Cry Wolf" ist trotzdem ein guter Auftrakt zu einer sehr vielversprechenden neuen Reihe, ich habe es in einem Rutsch verschlungen und bin schon genauso auf den Nachfolger "Hunting Ground" gespannt wie auf das nächste Mercy-Buch "Bone Crossed".
Meiner Meinung nach können Fans der Mercy-Thompson-Reihe auch bei Charles & Anna bedenkenlos zugreifen- es ist einfach ein typisches Briggs-Buch mit guten Charakteren und einer interessanten Welt, und als Bonus warten hier und da noch einige willkommene Hintergrundinformationen. Aber da Patricia Briggs sich genügend Zeit nimmt, um neue Leser in ihre Welt einzuführen, kann ich das Buch auch all denjenigen empfehlen, die auf Urban Fantasy stehen.
| |  | Leider kann ich nur einen Stern vergeben, da ich das Buch schlichtweg sehr langweilig finde. Ihm fehlt Humor, Spannung, eine gute Lesereise.
Die Szene in der Kirche am Anfang finde ich einfach schrecklich, noch schnulziger geht es kaum.
Schleppend müht sich die Geschichte ab. Der in der Mery Thompson Reihe feine Humor fehlt völlig. Es baut sich überheupt keine Spannung auf. Ich habe mich durch das Buch gekämpft. Und eigentich bereue ich es, dass ich es überhaupt zu Ende gelesen habe.
Schade, der Clan um Bran hat mehr zu bieten.
Aber trotzdem mag ich die Schriftstellerin sehr gerne und freue mich schon auf den nächsten Mercy Roman
| |  | Leider hat mich dieses Buch sehr enttäuscht, nachdem ich von der Reihe um Mercy Thompson sehr begeistert war. In der dritten Person geschrieben, fällt es mir schwer, mich in die Hauptperson einzufühlen. Zunächst liest sich alles wie eine langatmige Erzählung und es dauert ewig, bis die Handlung in Gang kommt. Und die ist dann relativ unspektakulär und ohne große Höhepunkte. Schade!
| |  | The plot has already been thoroughly reviewed, so I'll just jump right in and say how much I loved this book!!! I'm a huge fan of the Mercy Thompson Novels, so it was pretty much a given that I bought first "On The Prowl" and now "Cry Wolf". Anna and Charles are amazing characters, very well developed and fleshed-out. Also I was extremely glad that Bran (the Marrok) got more coverage. He's - for some mysterious reason - my favourite character out of all of the books. It is very advisable to read the story "Alpha and Omega" in the anthology "On The Prowl" first, as it starts off Anna and Charles' relationship and it leaves no loose ends as "Cry Wolf" might, if you hadn't read the other story first. Other than that I can only recommend this book, in fact I can only recommend ALL of Patricia Briggs' books! I don't know if this series will continue, but I very much hope so!
| | Im Schatten der Mercy Thompson | |
|  | Obwohl ich CRY WOLF auf einen Rutsch durchlas und gut dabei unterhalten wurde, muss ich sagen, dass ich mehr erwartet hatte.
CRY WOLF ist Teil einer Ablegerreihe von Patricia Briggs Mercy Thompson Novles. Erzählt wird in der 3. Person aus der Perspektive von Charles (Brans Sohn und Scharfrichter) und Anna. Anna konnte man zum ersten Mal in der Novelle "Alpha & Omega" in der Anthologie On the Prowl begegnen. Deswegen liest sich CRY WOLF wie der zweite Teil eines Zyklus. Die Autorin erklärt genug, damit sich Neueinsteiger auskennen, was aber etwas dauern kann, da sie eine Nacherzählung strikt vermeidet (in meinem Buch ist das ein Pluspunkt).
Als Charles im Auftrag des Marrok nach Chicagofuhr rechnete er mit vielem, aber nicht, dass er mit einem traumatisierten Omega Wolf als Gefährten nach Hause zurückkehren würde. Anna weiß nicht was es bedeutet ein Omega Wolf zu sein oder in einem gesunden Rudel zu leben. Für sie bedeuten dominante Wölfe Schmerzen und Erniedrigungen. Ihr Wolf hat Charles als Gefährten akzeptiert, die misshandelte Frau, hindessen, kämpft mit ihren Instinkten. Charles nimmt Anna mit nach Montana, zum Rudel seines Vaters, in der Hoffnung, dass seine Gefährtin dort Ruhe und Heilung findet. Doch es wird ihnen keine Pause gewährt. Ein abtrünniger Werwolf tötet Menschen im benachbarten Naturschutzgebiet und zieht ungewollte Aufmerksamkeit auf den Marrok. Charles, noch immer verletzt von seinem Auftrag in Chicago, wird als Scharfrichter gebraucht und Anna besteht darauf ihren Gefährten zu begleiten ...
Nun denn. Charles und Anna sind Gefährten (mates), aber Anna, traumatisiert durch ihre Erfahrungen in Leos Rudel, hat damit Schwierigkeiten. Durch diese Ausgangssituation verstärkt sich automatisch der Romantikfaktor der Geschichte, der vor allem den ersten Teil des Buches dominiert. Leider fehlten mir dabei etwas die Funken. Ich fand die Chemie zwischen Anna und Charles ganz nett, aber mehr nicht. Überhaupt erweist sich Anna als problematischer Hauptcharakter, dem es im Vergleich zu Mercy an Charisma fehlt. Sie ist ein Omega, ein Werwolf, der Teil des Rudels ist, aber ausserhalb der Rangordnung steht (keinem dominanteren Wolf gehorchen muss). Dominante Wölfe fühlen sich von ihr angezogen (nicht notwendigerweise sexueller Natur) und sind in ihrer Nähe ausgeglichener. Das macht Anna trotz ihrer Probleme zu einer Mischung aus Gutmensch und Glücksdroge. In Kombination mit Charles Stärke und Dominanz gibt es (fast) nichts, das die beiden aufhalten kann. Zu starke, zu perfekte Charaktere, denen alles etwas zu leicht fällt, sind keine guten Protagonisten. Sie wirken bald blass und Schwierigkeiten, die sich ihnen in den Weg stellen, fühlen sich leicht gekünstelt an. So ist es auch in CRY WOLF. Als es zur Aufdeckung kommt, ist es keine Überraschung, wer die Menschen im Wildpark umbringt. Bei der Auseinandersetzung bemüht sich Briggs Spannung aufzubauen, was ihr auch gelingt. Doch der Gegner wirkt wie ein übermächtiges Kind mit einem Trotzanfall.
Der interessanteste Aspekt des Buches sind die Hintergrundinformationen, die man über diese Welt erfährt, und die Nebencharaktere. Anna und Charles mögen blasser sein als von mir erhofft, aber bei den Nebencharakteren läuft Briggs zur Hochform auf. Vor allem Bran konnte mich positiv überraschen. Man erfährt so einiges über seine Vergangenheit, seine geheimnisvollen Fähigkeiten und warum er mit Leah, seiner gehässigen Frau, zusammen ist.
CRY WOLF hat mich gut unterhalten. Soll diese Ablegerreihe in Zukunft auf eigenen Füßen stehen, und nicht im Schatten der Mercy Thompson Bücher verweilen, muss sich Briggs jedoch noch um einiges steigern.
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